Content Marketing Artikel | Content Marketing Agentur COCO https://coco-consulting.de/thema/content-marketing/ COCO ist das Marketing-Beratungsunternehmen von Martin Bauer & Friends. Er unterstützt deutsche und internationale Marken und Unternehmen jeder Größe. Thu, 11 Apr 2024 15:24:19 +0000 de hourly 1 https://coco-consulting.de/wp-content/uploads/2023/03/cropped-coco-content-marketing-agentur-favicon-32x32.png Content Marketing Artikel | Content Marketing Agentur COCO https://coco-consulting.de/thema/content-marketing/ 32 32 Wie setzt du die richtigen Content-Marketing-Ziele? https://coco-consulting.de/wie-setzt-du-die-richtigen-content-marketing-ziele/ Thu, 11 Apr 2024 15:23:03 +0000 https://www.coco-content-marketing.de/?p=26256 Oft wird von datengesteuertem Marketing gesprochen. Aber damit du entscheiden kannst, ob dein Content-Marketing erfolgreich ist, solltest du dir erst mal überlegen, welche Ziele du verfolgst. Denn je nachdem unterscheiden sich deine Vorgehensweise und deine Erfolgsmessung. Smarte Content Marketing Ziele setzen Beim Setzen von Content-Marketing-Zielen kann es helfen, die S.M.A.R.T.-Methode zu bedenken.. Die S.M.A.R.T.-Methode steht […]

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Oft wird von datengesteuertem Marketing gesprochen. Aber damit du entscheiden kannst, ob dein Content-Marketing erfolgreich ist, solltest du dir erst mal überlegen, welche Ziele du verfolgst. Denn je nachdem unterscheiden sich deine Vorgehensweise und deine Erfolgsmessung.

Smarte Content Marketing Ziele setzen

Beim Setzen von Content-Marketing-Zielen kann es helfen, die S.M.A.R.T.-Methode zu bedenken.. Die S.M.A.R.T.-Methode steht für spezifisch, messbar, erreichbar (achievable), relevant und zeitgebunden (time-bound). Spezifische Ziele helfen dabei, den Fokus zu schärfen und Missverständnisse zu vermeiden. Messbare Ziele ermöglichen eine klare Bewertung des Fortschritts und des Erfolgs. Erreichbare Ziele sollten herausfordernd sein, aber dennoch realistisch gesetzt der gegebenen Ressourcen und Zeitrahmen. Relevante Ziele sollten direkt mit den übergeordneten Unternehmenszielen und der Content-Strategie verknüpft sein. Zeitgebundene Ziele legen einen klaren Zeitrahmen fest, innerhalb dessen die Ziele erreicht werden sollen, und helfen dabei, den Fortschritt zu verfolgen und die Motivation aufrechtzuerhalten. Durch das richtige Setzen von Content-Marketing-Zielen nach der S.M.A.R.T.-Methode können Unternehmen sicherstellen, dass ihre Bemühungen effektiv sind und einen messbaren Einfluss auf ihre Geschäftsziele haben.

Die Zielgruppe auf Google erreichen

Das Problem:

In der heutigen digitalen Landschaft ist es für Unternehmen unerlässlich, online präsent zu sein und von ihrer Zielgruppe gefunden zu werden. Mit der Fülle an Informationen im Internet wird es jedoch immer schwieriger, die Aufmerksamkeit potenzieller Kunden zu gewinnen. Insbesondere die Sichtbarkeit auf Google, der meistgenutzten Suchmaschine weltweit, ist entscheidend für den Erfolg eines Unternehmens. Doch wie kann man sicherstellen, dass die Zielgruppe genau dann auf das Unternehmen stößt, wenn sie nach relevanten Informationen sucht?

Wie Content Marketing hilft:

Content Marketing bietet eine effektive Lösung, um die Zielgruppe auf Google zu erreichen. Durch die Erstellung und Verbreitung hochwertiger, relevanter Inhalte positioniert sich ein Unternehmen als Experte auf seinem Gebiet und verbessert seine Sichtbarkeit in den Suchmaschinenergebnissen. Indem nützliche Informationen bereitgestellt werden, die die Fragen und Probleme der Zielgruppe ansprechen, baut das Unternehmen Vertrauen auf und zieht potenzielle Kunden an.

Eine gezielte Content-Marketing-Strategie ermöglicht es Unternehmen, die Bedürfnisse und Interessen ihrer Zielgruppe zu verstehen und maßgeschneiderte Inhalte zu erstellen, die diese ansprechen. Dies kann in Form von Blog-Artikeln, Videos, Infografiken, Podcasts und vielem mehr geschehen. Durch die Veröffentlichung und Promotion dieser Inhalte wird die Reichweite des Unternehmens erhöht und seine Präsenz in den Suchergebnissen gestärkt.

Wer ein Plakat für Waschmaschinen aufhängt erreicht vielleicht jemand der eine Washmaschine braucht. Wer bei Google erscheint, wenn man “Waschmaschine” sucht, hat seine Zielgruppe vorsortiert.

Wie wird Erfolg hier gemessen:

  • Klicks
  • Ranking
  • Verweildauer
  • Bounce Rate
  • Conversion Rate

Markenaufbau und – Positionierung

Das Problem:

Ohne eine klare Markenidentität und -botschaft können Unternehmen in der Masse untergehen und Schwierigkeiten haben, sich von ihren Mitbewerbern abzuheben. Darüber hinaus ist es wichtig, dass Unternehmen als Branchenführer wahrgenommen werden, die nicht nur Produkte oder Dienstleistungen anbieten, sondern auch wertvolles Wissen und Einblicke in ihre Branche liefern.

Wie Content Marketing hilft:

Durch die Erstellung von qualitativ hochwertigem und konsistentem Content können Unternehmen ihre Markenidentität definieren und ihre Werte, Mission und Vision vermitteln. Dies kann dazu beitragen, eine emotionale Verbindung zu den Kunden aufzubauen und ihr Vertrauen in die Marke zu stärken. Durch die Fokussierung auf ihre Alleinstellungsmerkmale und die Kommunikation ihres einzigartigen Wertversprechens können Unternehmen eine unverwechselbare Position im Markt einnehmen.

Content Marketing ermöglicht es Unternehmen, sich als führende Stimme und Experte in ihrer Branche zu positionieren. Indem sie hochwertige Inhalte produzieren, die aktuelle Trends, Branchenentwicklungen und Best Practices behandeln, können Unternehmen ihr Wissen und ihre Fachkenntnisse demonstrieren und das Vertrauen ihrer Zielgruppe gewinnen. Thought Leadership hilft dabei, die Glaubwürdigkeit und Reputation eines Unternehmens zu stärken und es als vertrauenswürdige Quelle für branchenspezifisches Wissen zu etablieren.

Durch die kontinuierliche Bereitstellung von relevantem und nützlichem Content können Unternehmen langfristige Beziehungen zu ihren Kunden aufbauen. Indem sie ihre Zielgruppe kontinuierlich informieren, unterstützen und inspirieren, können Unternehmen das Vertrauen und die Loyalität ihrer Kunden gewinnen und langfristige Kundenbindung und -zufriedenheit fördern.

Wie wird Erfolg hier gemessen:

  • Markenbekanntheit
  • Social Media Engagement
  • Klicks

Lead-Gewinnung

Das Problem:

Für Unternehmen ist die Generierung qualifizierter Leads von entscheidender Bedeutung, um ihr Geschäftswachstum voranzutreiben. Ein Lead ist eine Person, die Interesse an den Produkten oder Dienstleistungen eines Unternehmens gezeigt hat und deren Kontaktinformationen hinterlassen hat. Das Problem besteht darin, potenzielle Kunden zu identifizieren, die bereits Interesse an den Angeboten eines Unternehmens haben und sie dazu zu bewegen, weitere Informationen anzufordern oder mit dem Vertriebsteam in Kontakt zu treten.

Wie Content Marketing hilft:

Content Marketing ermöglicht es Unternehmen, Lead-Magnet-Angebote zu erstellen, wie z. B. kostenlose E-Books, Checklisten oder Webinare, die potenzielle Kunden dazu ermutigen, ihre Kontaktinformationen im Austausch gegen wertvolle Inhalte zu hinterlassen. Diese Lead-Magnet-Angebote dienen als Anreiz für potenzielle Kunden, mit dem Unternehmen in Kontakt zu treten und weitere Informationen anzufordern.

Durch die Optimierung der Inhalte für relevante Keywords und die Verbesserung der Suchmaschinenrankings können Unternehmen ihre Sichtbarkeit erhöhen und potenzielle Kunden erreichen, die aktiv nach Lösungen oder Informationen suchen, die das Unternehmen anbietet. Indem sie hochwertige und SEO-optimierte Inhalte erstellen, können Unternehmen potenzielle Kunden auf sich aufmerksam machen und sie dazu ermutigen, weitere Informationen anzufordern.

Content Marketing ermöglicht es Unternehmen, gezielte Lead-Nurturing-Kampagnen zu erstellen, die darauf abzielen, potenzielle Kunden durch den Verkaufstrichter zu führen und sie dazu zu bewegen, sich für den Kauf zu entscheiden. Durch die Bereitstellung von personalisierten und relevanten Inhalten können Unternehmen potenzielle Kunden auf jeder Stufe des Kaufprozesses ansprechen und sie dazu ermutigen, sich für ihre Produkte oder Dienstleistungen zu entscheiden.

Wie wird Erfolg hier gemessen:

  • Neue Leads
  • Conversion Rate

Conversions

Das Problem:

Im Marketing ist die Conversion der entscheidende Schritt, bei dem der Kunde die Aktion durchführt, die von ihm gewünscht ist. Das kann der Kauf, das Abonnieren eines Newsletters oder das Festlegen eines Termins sein. Oftmals stehen Unternehmen vor der Herausforderung, Interessenten zu überzeugen, eine gewünschte Handlung auszuführen. Die Kunst besteht darin, die richtige Botschaft zum richtigen Zeitpunkt zu liefern, um Interessenten dazu zu bewegen, die gewünschte Aktion auszuführen.

Wie Content Marketing hilft:

Durch die Bereitstellung relevanter und informativer Inhalte können Unternehmen potenzielle Kunden dabei unterstützen, informierte Entscheidungen zu treffen. Indem sie Einblicke, Vergleiche, Anleitungen und Bewertungen bereitstellen, helfen sie den Interessenten dein Angebot als die Lösung ihres Problems zu verstehen.

Content Marketing ermöglicht es Unternehmen, ihre Botschaften und Inhalte gezielt auf verschiedene Zielgruppen und Segmente zuzuschneiden. Durch die Erstellung von spezifischer Inhalten, die auf die individuellen Bedürfnisse, Interessen und Herausforderungen der Zielgruppe zugeschnitten sind, können Unternehmen die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass Interessenten konvertieren und die gewünschte Handlung ausführen.

Durch die Integration klarer und ansprechender Handlungsaufforderungen (Call-to-Actions) in ihre Inhalte können Unternehmen Interessenten dazu ermutigen, die gewünschte Aktion auszuführen. Darüber hinaus können Unternehmen durch kontinuierliche Conversion-Optimierung ihre Inhalte und Botschaften anpassen und verbessern, um die Conversion Rates kontinuierlich zu steigern.

Wie wird Erfolg hier gemessen:

  • Conversion Rate
  • Umsatz, abgeschlossene Abonnements, etc

Upselling

Das Problem:

Für Unternehmen ist es oft eine Herausforderung, bestehende Kunden dazu zu bringen, mehr zu kaufen oder auf ein höherwertiges Produkt oder eine Dienstleistung zu aktualisieren. Dieser Prozess, bekannt als Upselling, kann schwierig sein, da man bestehende Kunden auch nicht abschrecken möchte.

Wie Content Marketing hilft:

Content Marketing bietet Unternehmen die Möglichkeit, Upselling-Angebote und Anreize zu kommunizieren, um Kunden zu einem Upgrade oder einem zusätzlichen Kauf zu bewegen. Durch die Erstellung ansprechender und überzeugender Inhalte können Unternehmen Kunden dazu ermutigen, von Sonderangeboten, Rabatten oder exklusiven Angeboten zu profitieren. Nutzungsberichte und Anleitungen können erklären wann und warum zusätzliche/hochwertigere Produkte sinnvoll sein können.

Wie wird Erfolg hier gemessen:

  • Durchschnittlicher Warenkorb
  • Conversion Rate

Stärken der Webseite

Das Problem:

Der Artikel begann mit dem besseren Ranking der Seite für spezifische Suchanfragen. Oft schreibst du aber gute Inhalte, aber sie ranken trotzdem nicht. Content Marketing ausgehend von einzelnen Inhalten die ganze Seite stärken.

Wie Content Marketing hilft:

Content Marketing ermöglicht es Unternehmen, hochwertige Inhalte zu erstellen, die von anderen Webseiten verlinkt werden können. Indem sie informative, einzigartige und relevante Inhalte bereitstellen, können Unternehmen das Interesse anderer Webseitenbetreiber wecken und Backlinks von autoritativen Quellen erhalten. Diese Backlinks sind nicht nur ein wichtiger Ranking-Faktor für Suchmaschinen, sondern tragen auch dazu bei, die Glaubwürdigkeit und Autorität der eigenen Webseite zu stärken.

Auch interne Links stärken die Seite als Ganzes. Indem Seiten an relevanten Stellen mit aussagekräftigen Link-Anker verlinkt werden, geben Sie Suchmaschinen Hinweise, was es dort zu finden gibt. Zum Beispiel: Wer Hilfe bei interner Linkstrategie braucht, den unterstützt COCO gerne bei der Suchmaschinenoptimierung 😉

Durch die Erstellung und Verbreitung von hochwertigen Inhalten können Unternehmen den Traffic auf ihrer Webseite steigern. Indem sie relevante Themen ansprechen, die die Interessen ihrer Zielgruppe ansprechen, können Unternehmen mehr Besucher anziehen und potenzielle Kunden auf ihre Webseite lenken. Dieser Effekt wirkt sich nicht nur auf den Artikel selbst aus, sondern verleiht der ganzen Seite mehr Autorität.

Wie wird Erfolg hier gemessen:

  • Seitenautorität
  • Seitenweite Rankings auf Google
  • Klicks
  • Click-Through-Rate

Du hast Fragen über die Messerwerte oder die richtige Strategie deiner Contentplanung? Wir als Content Marketing Agentur unterstützen dich gerne.

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Prompt Writing oder wenn Texte anfangen zu antworten https://coco-consulting.de/prompt-writing-wenn-texte-antworten/ Fri, 26 May 2023 10:19:09 +0000 https://www.coco-content-marketing.de/?p=22273 Von Text-Tüftlern und Co-Piloten: Die KI-Revolution ChatGPT und Prompt Writing sind Trends, die die digitale Welt auf den Kopf stellen. Kein Thema ist heutzutage so heiß begehrt und keine Schlagzeile so reißerisch, wie die zum Thema ChatGPT und der „Revolution moderner Texterstellung“. Doch was ist Prompt Writing eigentlich genau? Bei dem nahezu revolutionären Begriff handelt […]

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Von Text-Tüftlern und Co-Piloten: Die KI-Revolution

ChatGPT und Prompt Writing sind Trends, die die digitale Welt auf den Kopf stellen. Kein Thema ist heutzutage so heiß begehrt und keine Schlagzeile so reißerisch, wie die zum Thema ChatGPT und der „Revolution moderner Texterstellung“. Doch was ist Prompt Writing eigentlich genau? Bei dem nahezu revolutionären Begriff handelt es sich um eine Technik, bei der künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen genutzt werden, um qualitativ hochwertige Texte zu generieren. Es geht darum, dass Algorithmen Textvorschläge oder Anregungen schaffen, die dann als Grundlage für eigene Kreationen verwendet werden können. Künstliche Intelligenz lässt sich in diesem Bezug als eine Art Co-Pilot betrachten, der bei schriftlichen Abenteuern unterstützend zur Seite steht.

In den letzten Jahren hat das Prompt Writing eine rasante Entwicklung erlebt. Große Fortschritte in der maschinellen Lernfähigkeit und Verfügbarkeit von leistungsstarken Rechenressourcen haben dazu geführt, dass die Textgenerierung heute besser ist als je zuvor. Frühere Modelle hatten mit Grammatikfehlern und unzusammenhängenden Texten zu kämpfen, aber die neuesten Versionen haben diese Herausforderungen überwunden. Dank der raschen Weiterentwicklung von KI-Technologie können heutzutage Texte mit hoher sprachlicher Qualität erzeugt werden, die kaum mehr von menschlichem Geschriebenen zu unterscheiden sind.

Wie Prompt Writing SEO-Experten den Rücken freihält

Aber warum ist Prompt Writing für die Arbeitswelt so relevant? Nun, in einer Welt, in der Online-Präsenz und Sichtbarkeit von Unternehmen entscheidend sind, ist qualitativ hochwertiger Content unverzichtbar. Agenturen und SEO-Experten sind ständig auf der Suche nach neuen und effizienten Möglichkeiten, ansprechende Texte zu erstellen, die Suchmaschinen beeindrucken und Benutzer ansprechen. Und eines der bemerkenswertesten Merkmale von Prompt Writing ist seine Fähigkeit, Texte in verschiedenen Stilen und Tonalitäten zu generieren. Egal, ob informativer Blogbeitrag, eine überzeugende Verkaufsseite oder ein witziger Social-Media-Post, Prompt Writing kann dabei helfen, den richtigen Ton zu treffen. Es ist wie ein Chamäleon der Schreibkunst – es passt sich an die Bedürfnisse an und hilft, die gewünschte Wirkung zu erzielen.

Insbesondere in der SEO-Agenturwelt hat Prompt Writing einen enormen Einfluss. Ein Großteil der Arbeit in einer SEO-Agentur besteht aus der Erstellung von qualitativ hochwertigen Texten für Websites, Blogs, Produktbeschreibungen und vielem mehr. Mit einer einfachen Anweisung kann ein Texter hunderte von Textvarianten generieren. Dadurch hat der Texter eine quantitative Auswahl, die er noch verifizieren und qualitativ einordnen muss, um in puncto Zeitersparnis und Effizienz zu überzeugen.

Ein weiterer entscheidender Faktor ist die Skalierbarkeit. Agenturen arbeiten oft an mehreren Projekten gleichzeitig und müssen eine große Menge an Inhalten produzieren.

Prompt Writing ermöglicht es, Inhalte in großem Umfang zu generieren und dabei dennoch die individuelle Note beizubehalten. Es ist wie ein unsichtbarer Assistent, der dabei unterstützt, den stetig wachsenden Anforderungen gerecht zu werden.

Texte im Tarnmodus: Wie Agenturen mit Prompt Writing Transparenz und Vertrauen bewahren

Wie bei jeder neuen Technologie gibt es auch beim Prompt Writing potenzielle Gefahren, die berücksichtigt werden müssen. Die Automatisierung von Texterstellung kann dazu führen, dass emotionale Botschaften und Einzigartigkeit verloren gehen. Es besteht die Gefahr, dass Texte austauschbar und generisch werden, da sie alle auf ähnlichen Prompts basieren. Dies kann zu Problemen in der SEO-Optimierung führen, da Suchmaschinen wie Google einzigartigen und hochwertigen Content bevorzugen. Daher ist es wichtig, dass Texter ihre Kreativität und menschliche Expertise einbringen, um den generierten Text zu verfeinern und zu verbessern. Denn am Ende des Tages ist ChatGPT nur ein Tool, das mit Hilfe von Prompt Writing eingesetzt und kontrolliert wird.

Ein weiteres Risiko liegt in der Verwendung von Prompt Writing für fragwürdige Zwecke wie Spam oder Manipulation. Die Software ist auf den Output von großen Mengen an Daten trainiert. Diesen Umstand können sich unethische Akteure zunutze machen, um „ganz einfach“ allerhand irreführende oder betrügerische Inhalte zu erstellen. Dies könnte sowohl die Nutzererfahrung beeinträchtigen als auch das Vertrauen in die Online-Inhalte insgesamt untergraben.

Darüber hinaus ist es wichtig, dass Agenturen transparent mit der Verwendung von Prompt Writing umgehen. Kunden sollten darüber informiert werden, dass ein Teil des generierten Inhalts auf automatisierter Texterstellung basiert. Eine offene Kommunikation über den Einsatz dieser Technologie hilft, mögliche Bedenken auszuräumen und das Vertrauen der Kunden zu stärken.

Genialität lenken: Idealer Output dank gezielter Prompts

Abseits der Gefahren ist Prompt Writing eine effektive Methode, qualitativ hochwertigen Content mithilfe von ChatGPT und menschlicher Fähigkeiten zu erstellen. Um dieses Tool jedoch korrekt anzuwenden, sind die richtige Handhabung und die Beachtung bestimmter Anweisungen von entscheidender Bedeutung. Dies kann den Unterschied zwischen schlechtem und zielführendem Output ausmachen. Dabei spielt es jedoch keine Rolle, mit welcher Sprache man den Bot füttert, mit der richtigen Bedienung sind die Ergebnisse in den meisten Sprachen überzeugend.

Klar formulierte Anweisungen

Eine klare und präzise Formulierung der Anweisung ist der Schlüssel zu erfolgreichen Prompt Writing-Ergebnissen. Erwartungen an das Tool sollten zu jeder Zeit klar kommuniziert werden, ansonsten wirkt sich das auf den Output aus. Aus diesem Grund gilt es ebenfalls, mehrdeutige oder vage Formulierungen zu vermeiden. Je genauer die Anweisungen, desto wahrscheinlicher ist es, dass ChatGPT Output generiert, der den Erwartungen entspricht. Dabei kann auch der gewünschte Ton, die Stimmung und der Stil des Textes festgelegt und mit Beispielen ergänzt werden. Außerdem ist es für ChatGPT auch nur bedingt möglich, eine Reihe von Befehlen aus einem langen Prompt zu lesen und umzusetzen. Daher bietet es sich an, die Textlänge eines Prompts kurz und präzise zu halten.

Anpassung der Temperature

Die Temperature ist ein Diversitätsparameter, der die Vielfalt und Diversität der generierten Antwort beeinflusst. Ein niedriger Diversitätsparameter, wie 0,1 führt zu einer eher deterministischen Textgenerierung, bei der die Ausgabe konsistenter und vorhersehbarer ist. Ein höherer Diversitätsparameter, wie 1,0 hingegen ermöglicht eine größere Variation und potenziell überraschendere Ergebnisse. Es empfiehlt sich, mit verschiedenen Parametern zu experimentieren, um den optimalen Kompromiss zwischen Kreativität und Konsistenz zu finden, der den Anforderungen entspricht.

Verwendung von Beispieltexten

Um ChatGPT dabei zu unterstützen, den gewünschten Output zu erzeugen, ist es hilfreich, Beispieltexte bereitzustellen. Dank der Probe des gewünschten Contents kann die Software besser verstehen, welcher Stil, Ton und welche Struktur gesucht werden. Je detaillierter die Beispiele sind, desto besser kann ChatGPT den Erwartungen entsprechen.

Iteratives Feedback und Feinabstimmung

Prompt Writing ist ein iterativer Prozess. Das generierte Ergebnis sollte als Ausgangspunkt dienen, um ChatGPT anschließend Feedback zu geben, damit der gewünschte Output in greifbare Nähe rückt. Hilfreich ist die Identifizierung von Bereichen, in denen der Output verbessert werden kann, sowie das Erteilen spezifischer Anweisungen, wie Änderungen erwünscht sind. Bei Bedarf sollte dieser Schritt wiederholt werden, um den Text sukzessive zu verfeinern und den gewünschten Output zu erzielen. Durch diese Feedbackschleife wird ChatGPT lernen und sich an Präferenzen anpassen.

Überprüfung und Korrektur

Es ist wichtig, den generierten Output sorgfältig zu überprüfen und gegebenenfalls Korrekturen vorzunehmen. ChatGPT ist ein AI-Modell, das keine direkte Verbindung mit dem Internet hat und mit einem Datensatz von 2021 gefüttert wurde. Aktuelle Begebenheiten kann das Tool nicht ausgeben. Hinzu kommt, dass ChatGPT gelegentlich fehlerhafte oder unangemessene Antworten liefern kann. Man sollte also vor allem Fakten stets überprüfen und nichts für bare Münze nehmen. Stichworte sind hier: Qualitätskontrolle und Quellenkritik. Den Text auf Stil, Grammatik, Rechtschreibung und Sinnhaftigkeit zu prüfen und zu korrigieren ist zudem hilfreich.

Begrenzung der Textlänge

ChatGPT kann tendenziell dazu neigen, längere Texte zu generieren. Um präzise und zielgerichtete Antworten zu erhalten, ist es empfehlenswert, die Textlänge zu begrenzen. Klare Anweisungen, wie der Text formatiert werden soll anhand von Wortgrenzen oder Absatzanzahlen wirkt hierbei Wunder.

Mit Mega Prompts zum perfekten Content

Im digitalen Zeitalter hat sich die künstliche Intelligenz als wertvolles Werkzeug für die Content-Erstellung erwiesen. Daher ist es notwendig, Prompt Writing ganzheitlich zu durchdringen. Eine bemerkenswerte Innovation im Bereich des Prompt Writing sind sogenannte „Mega Prompts“. Diese erweiterten Anweisungen ermöglichen es, den Output von ChatGPT noch präziser und maßgeschneiderter zu gestalten.

Die Entwicklung von Mega Prompts geht auf die Bestrebungen zurück, den Output von ChatGPT besser zu kontrollieren und zu optimieren. Sie bieten eine Möglichkeit, den generierten Text genauer auf den gewünschten Stil, Ton und Inhalt abzustimmen. Mega Prompts sind spezielle Formen von Anweisungen, die über herkömmliche Prompts hinausgehen. Während einfache Befehle meist aus wenigen Sätzen oder Stichpunkten bestehen, bieten Mega Prompts ausführlichere und detailliertere Informationen. Sie liefern einen umfassenden Rahmen und klare Vorgaben für den generierten Text. Durch die Verwendung von Mega Prompts kann die KI ein tieferes Verständnis für den gewünschten Inhalt entwickeln und spezifische Antworten liefern. Dabei können Mega Prompts konkrete Beispiele, Formatierungsanforderungen oder bestimmte Stimmungen enthalten. Durch die Bereitstellung dieser detaillierten Informationen können Mega Prompts die Qualität, Relevanz und Konsistenz des generierten Outputs weiter steigern. Dabei sind sie aufgeteilt in sechs Punkte: Die Simulation einer Person, die Aufgabe für ChatGPT, die Reihenfolge von Arbeitsschritten, das Ziel, welches der Bot-Dialog erreichen soll und das Format des Outputs.

Anatomy of a ChatGPT Mega-Prompt

ChatGPT und Text-to-Image-Tools: Eine kreative Kollaboration

Der neueste Trend bei künstlicher Intelligenz sind Text-to-Image-Tools. Zwei bemerkenswerte Innovationen in diesem Bereich sind die Bildgenerierungstools Midjourney und DALL·E 2. Beide sind fortschrittliche KI-Modelle, die speziell für die Bildgenerierung entwickelt wurden. 

Midjourney konzentriert sich darauf, Bilder aus natürlichsprachlichen Beschreibungen zu generieren, während DALL·E 2 sogar kreative und unkonventionelle Bilder auf der Grundlage von Texteingaben erzeugen kann. Diese Tools ermöglichen es, visuelle Inhalte auf Knopfdruck zu erstellen und bieten eine spannende Möglichkeit, den kreativen Prozess in der Content-Erstellung zu erweitern. Programme wie Midjourney oder DALL·E 2 basieren auf leistungsstarken neuronalen Netzwerken und umfangreichen Trainingsdatensätzen. Mithilfe von Prompt Writing können Benutzer präzise Beschreibungen oder Anweisungen geben, um die gewünschten Bilder zu generieren. ChatGPT kann dabei eine unterstützende Rolle spielen, indem es Benutzern hilft, klare und spezifische Prompts für die Bildgenerierung zu formulieren. Durch die Kombination von ChatGPT mit den Text-to-Image-Tools können Unternehmen sowohl visuellen als auch textbasierten Content nahtlos erstellen. Die Integration von Bildgenerierungstools erweitert die Möglichkeiten der Content-Erstellung in der Welt von Agenturen und Unternehmen und trägt dazu bei, den Content noch ansprechender und vielfältiger zu gestalten.

Fazit

In einer Welt, die sich ständig weiterentwickelt, ist es wichtig, offen für neue Technologien und Innovationen zu sein. ChatGPT ist zweifellos eine Innovation, die zwar nicht den perfekten Output liefert, aber dennoch das Potenzial besitzt, die Art und Weise, wie wir Texte erstellen, zu revolutionieren. Und doch ist und bleibt ChatGPT nur ein Werkzeug, das durch Prompt Writing bedient werden muss. Trotz der Kompetenzen dieses Tools kann es nicht die Fähigkeit und das Know-how eines erfahrenen Texters ersetzen. Besonders, da es bei der Richtigkeit von Angaben sehr fehleranfällig ist, teilweise Fakten aus der Luft greift oder sprachliche Feinheiten nicht korrekt einzusetzen weiß. Ein stetes Überprüfen des Outputs von ChatGPT ist daher unumgänglich. Kreativität, Sprachgefühl und Expertise sind unverzichtbar, um den generierten Text zu polieren und ihm eine persönliche Note zu verleihen. Mit einfachen Anweisungen und Techniken wie Mega Prompts wird die Erstellung von generischen Texten zu einer leicht zu bewältigenden Aufgabe. Und dank modernster Technologie sind KI-generierte Texte kaum noch von menschlichen Texten zu unterscheiden. So könnte beispielsweise ChatGPT auch bei diesem Artikel wesentlich mitgewirkt haben – oder vielleicht doch nicht?! Wer weiß das schon …

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Impulskauf: Bedeutung der Customer Journey und wie Content Marketing dabei hilft https://coco-consulting.de/impulskauf-customer-journey-content-marketing/ Fri, 12 May 2023 11:55:31 +0000 https://www.coco-content-marketing.de/?p=22228 Hat da jemand etwas falsch verstanden? Ein Impulskauf (auch Spontankauf genannt) hat doch gar keine Customer Journey. Oder vielleicht doch? Wir gehen der Sache auf den Grund. Was ist ein Impulskauf (Spontankauf)? Ein Großteil der Käufe, die wir beim Shopping tätigen, entsteht spontan – im Gegensatz zu den geplanten Einkäufen. Dies gilt sowohl online als […]

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Hat da jemand etwas falsch verstanden? Ein Impulskauf (auch Spontankauf genannt) hat doch gar keine Customer Journey. Oder vielleicht doch? Wir gehen der Sache auf den Grund.

Was ist ein Impulskauf (Spontankauf)?

Ein Großteil der Käufe, die wir beim Shopping tätigen, entsteht spontan – im Gegensatz zu den geplanten Einkäufen. Dies gilt sowohl online als auch offline. Die Aussagen zum Prozentsatz variieren. Studien belegen, dass etwa 40% der Consumer-Einkäufe spontan erfolgen. Das können Käufe sein, bei denen wir einfach mal etwas Neues ausprobieren wollen. Oder Dinge, für die wir schon Bedarf haben, aber schlicht nicht daran gedacht hatten, den Kauf jetzt einzuplanen. Oder auch Dinge, über die wir zwar schon mal nachgedacht hatten, aber einen Kauf noch nicht vorhatten. Bis wir ein tolles Angebot gesehen haben. Einen Megarabatt. Eine tolle Kombination zu etwas, was wir schon haben. Eine letzte Chance, das Produkt zu bekommen, da es aus dem Sortiment genommen wird.

Wenn ich von Produkten spreche, meine ich grundsätzlich auch Dienstleistungen. Ein Friseur kann eine Kundin zum spontanen Kauf einer Tönung motivieren, obwohl sie eigentlich nur einen neuen Schnitt wollte. Ein Arzt kann einen Patienten zu einer zusätzlichen Vorsorgeuntersuchung (auf Privatrechnung) anregen, an die er noch nie gedacht hatte. Oder in Kombination: Die Handyreparatur kann dem Kunden eine Handyhülle spontan verkaufen, damit das Display nicht wieder kaputt geht.

Im B2B sieht das anders aus. Hier werden Käufe in aller Regel geplant getätigt. Nicht zuletzt entscheiden hier auch oft mehrere Personen gemeinsam, was spontane Entscheidungen nicht möglich macht.

In der Psychologie gibt es eine Reihe an Definitionsansätzen für Impulskäufe. Marvin Zuckerman hat in diesem Zusammenhang beispielsweise den Begriff des „sensation seeking“ entwickelt. „Sensation seeking“ hängt mit positiven Emotionen, wie z.B. Freude oder dem guten Gefühl, das sich im Anschluss an eine neue, positive Erfahrung einstellt, eng zusammen.

Hawkins Stern erläuterte bereits 1962 vier Typen an Impulskäufen:

  1. Der reine Impulskauf : Er beschreibt diese Art des Impulskaufs als relativ selten, spontan und emotional geprägt.
  2. Der durch Erinnerung gesteuerte Impulskauf: Dieser beschreibt den Kauf eines Produkts, nachdem es im Laden entdeckt wurde. Der Konsument erinnert sich daran, dass selbiges zu Hause (fast) ausgegangen ist. Weiterhin ist es möglich, dass der Konsument sich an vorher wahrgenommene Werbung erinnert. Wichtig ist für diesen Kauf, dass die eigentliche Kaufentscheidung bereits vorher getroffen wurde.
  3. Der suggestive Impulskauf: Dieser Kauf erfolgt, wenn der Konsument ein völlig neues Produkt entdeckt und in diesem Moment ein Bedürfnis danach verspürt. Der Konsument hatte vorher keinerlei Information über das Produkt.
  4. Der geplante Impulskauf: Diese Kaufhandlung wird beschrieben als eine solche, bei der der Konsument die Einkaufsstätte mit dem Plan betritt, bestimmte Produkte zu kaufen, allerdings in der Erwartung und mit der Intention auch weitere Produkte spontan zu kaufen, wenn es ihm in den Sinn kommt. Es handelt sich um geplante Spontaneität.

Was sind typische Beispiele und Branchen für Impulskäufe?

Es gibt eine Reihe an Branchen, in denen ein besonders hoher Prozentsatz an Käufen impulsiv erfolgt. Dazu gehören:

  • Essen und Trinken (Ernährungsbranche)
  • Kleidung
  • Bücher
  • Einrichtungsgegenstände

Was haben diese Produkte gemeinsam? In der Regel sind es niedrigpreisige Produkte, die meist bis zu maximal 99,- Euro kosten. Häufig sind es Produkte, die eine große potenzielle Zielgruppe haben. Ob es ein Joghurt mit neuem Geschmack, die Sneaker im aktuellen Style, der Ratgeber auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste oder eine schöne Kerze ist – alles Produkte, für die wir eigentlich keinen akuten Bedarf haben. Trotzdem kann es passieren, dass wir spontan zuschlagen.

Was beeinflusst Impulskäufe?

Jeder kennt die Methoden im Supermarkt, um Spontankäufe anzuregen. Produkte werden auf Augenhöhe platziert. Produkte, besonders Süßigkeiten, locken an der Kasse zum Spontankauf. Aus dem Einrichtungshaus kennt man Vergleichbares. Bei Kleidung sind es eher die (vermeintlichen) großen Rabatte (50/60/80%).

Online sind viele dieser Tools übernommen worden, beispielsweise in der Bezahlstrecke im Onlineshop. Hier sind natürlich personalisierte, dynamische Angebote möglich, wie beispielsweise „Käufer, die … gekauft haben, interessieren sich auch für …“.

Auch im B2B kann ein guter Verkäufer im persönlichen Gespräch zum Spontankauf motivieren. Dies gilt vielleicht nicht beim Einkäufer im Konzern, der einen langen Prozess hinter fast jeder Bestellung zu bewältigen hat. Wenn du aber beispielsweise an den Einkauf für einen kleinen Laden, ein Restaurant oder ein Startup denkst, wird klar, dass hier die Bestellungen nicht viel anders ablaufen als im B2C. Und auch ebenso beeinflusst werden können.

Spannend sind die beiden oben erwähnten Käufertypen im Impulskauf: „Der durch Erinnerung gesteuerte Impulskauf“ und „Der geplante Impulskauf“. Auch wenn die vier Typen nicht streng voneinander abzugrenzen sind, ist davon auszugehen, dass diese beiden Arten des Impulskaufs einen großen Teil ausmachen. Wie von Stern beschrieben, gibt es hier die Möglichkeit durch „vorher wahrgenommene Werbung“ den Käufer anzuregen. Wie das online möglich ist, schaue ich mir im Folgenden an.

Welche Phasen der Customer Journey beeinflussen einen Impulskauf?

Grundsätzlich unterscheiden wir die Phasen Cold, Warm und Hot in der Customer Journey. In der Cold-Phase weiß der User nur, dass er ein Bedürfnis hat, aber noch nicht, wie es zu lösen ist. In der Warm-Phase kennt er die Produkte oder Dienstleistungen, hat sich aber noch nicht für einen Anbieter entschieden. Und in der Hot-Phase schließlich kennt er das Produkt und wägt nur noch Argumente dafür und dagegen ab.

Ein Teil der Impulskäufe ist durch eine Erinnerung gesteuert. Hier erinnert sich der User also beim Spontankauf an eine Information oder ein Gefühl, das ihm in einer frühen Phase seiner Customer Journey zu diesem Produkt erreicht hat. Er war vielleicht auf der Suche nach den neuesten Mode-Trends. Oder hat sich informiert, welche Bücher gerade angesagt sind.

Beim geplanten Impulskauf hat der User das Ziel ein bestimmtes Produkt zu kaufen, beispielsweise ein schwarzes T-Shirt. Er ist aber offen für einen dazu passenden Spontankauf. Hier kann der User sowohl im Vorfeld mit allgemeinen Informationen zu möglichen Kombinationen als auch beim Kauf selbst (in der Hot-Phase der Customer Journey) beeinflusst werden.

Wie kann man mit Content Marketing Kunden zu Impulskäufen anregen?

Für Anbieter sämtlicher oben genannter Branchen besteht online mit den richtigen Inhalten ein enormes Potenzial Käufer für den Kauf ihrer Produkte zu beeinflussen. Dies gilt gleichermaßen für den Käseproduzenten, die T-Shirt-Marke, den Buchverlag oder den Möbelhersteller.

Spannend ist hier die Erkenntnis, dass dies nicht nur für geplante Einkäufe gilt. Es gilt, wie zuvor erläutert, vielmehr auch für den Impulskauf im Laden. Bei Einkäufen, die durch Erinnerung gesteuert werden, denkt der Käufer im Laden oder Supermarkt an die Information, die er vorher auf einer Website gesehen hat. Denken wir an die Suche nach den aktuell modernen Sneakers. Hier hat er auf der Website von XY die Bilder der Prominenten gefunden, die den neuesten Style definieren. Wenn er die passenden Produkte sieht, kauft er spontan das, was er vorher online schon gesehen hatte. Das gleiche gilt für das Buch, über das er im Vorfeld bereits ein spannendes Interview mit dem Autor gelesen hat. Oder die Olivenmarke, auf die er über ein interessantes Rezept gestoßen ist und dann eine spannende Story zum Anbau in Griechenland gelesen hat.

Wir sehen: Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten mit guten Inhalten Kunden zum Impulskauf anzuregen. Voraussetzung ist, dass der Kunde diese Informationen in einer frühen Phase seiner Customer Journey findet. Für die Anbieter bedeutet dies, dass sie mit generischen Inhalten aus ihrer Markenwelt in Google gefunden werden müssen. Der Weg hierzu sind qualitativ hochwertiger Content in Kombination mit SEO.

Beim geplanten Impulskauf liegt der Fokus auf attraktiven Inhalten im Onlineshop. Hier verschenken viele Anbieter enorm viel. Die rein technischen Anzeigen verwandter Produkte sind hier nur das Pflichtprogramm. Die Kür sind redaktionell aufbereitete Kombinationsangebote. Was passt zusammen, warum, für wen und was hat der User davon? Für saisonale Angebote ist dies schwer umsetzbar. Es lohnt sich aber bei allen Produkten, die längerfristig im Sortiment sind, darüber nachzudenken, mit welchen anderen Produkten diese stimmig kombiniert werden können. Je attraktiver dies präsentiert wird, umso höher ist die Chance die Ergänzungsprodukte zu verkaufen und so den durchschnittlichen Warenkorbwert signifikant zu erhöhen.

Noch ein kurzer Abstecher ins B2B Marketing: Viele Hersteller verkaufen heutzutage nicht mehr nur Produkte und Services. Es geht vielmehr darum, Lösungen zu präsentieren. Gerade hier ist es elementar wichtig, dem Interessenten für ein bestimmtes Produkt in attraktiver Form aufzuzeigen, warum die Kombination aus diesem Produkt mit einem passenden Service die perfekte Lösung für ihn ist. Auch hier legen enorme Potenziale, um die Wertschöpfung bei jedem einzelnen Kunden zu erhöhen.

Fazit

Es lohnt sich darüber nachzudenken, mit welchen Inhalten Kunden so beeinflusst werden können, dass sie beim nächsten Kauf spontan zum vom Anbieter gewünschten Produkt greifen. Gerne beraten wir euch und helfen bei Bedarf auch bei der kompletten Umsetzung auf eurer Website und im Onlineshop.

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Die fünf wichtigsten Content Marketing Trends 2023 https://coco-consulting.de/die-fuenf-wichtigsten-content-marketing-trends-2023/ Wed, 14 Dec 2022 13:54:12 +0000 https://www.coco-content-marketing.de/?p=18893 Mit Blick auf das kommende Jahr zeichnet sich ab, dass eine Reihe an Content Marketing Trends 2023 ein Schlüsselfaktor für den Marketingerfolg sein werden. Anzeigenbudgets werden gekürzt. Vor allen Dingen offline. Auch online findet ein Shift von Anzeigen zum organischen Erfolg statt. Auch wenn es etwas länger dauert, sind die mittel- bis langfristig deutlich niedrigeren […]

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Mit Blick auf das kommende Jahr zeichnet sich ab, dass eine Reihe an Content Marketing Trends 2023 ein Schlüsselfaktor für den Marketingerfolg sein werden. Anzeigenbudgets werden gekürzt. Vor allen Dingen offline. Auch online findet ein Shift von Anzeigen zum organischen Erfolg statt. Auch wenn es etwas länger dauert, sind die mittel- bis langfristig deutlich niedrigeren Kosten gerade im schwierigen Umfeld ein wesentliches Argument. Für Marketer ist es daher heute wichtiger denn je, sich über die neuesten Trends im Bereich des Content Marketings zu informieren und einen Plan zu entwickeln, der ihrem Unternehmen hilft, sich online abzuheben. In diesem Blogbeitrag werfen wir einen Blick auf einige der wichtigsten Content Marketing Trends für das Jahr 2023 und darauf, wie du diesen nutzen kannst, um deinen ROI zu maximieren.

1. Sprachsuche

Der Aufstieg der Sprachsuche ist eine der einflussreichsten Veränderungen im Verbraucherverhalten der letzten Jahre. Die Verbraucher entscheiden sich zunehmend für die Sprachsuche anstelle der herkömmlichen Textsuche. Dieser Trend wird sich voraussichtlich 2023 fortsetzen. Um von diesem Trend zu profitieren, müssen Unternehmen sicherstellen, dass ihre SEO-Strategien Techniken zur Optimierung der Sprachsuche beinhalten. Dazu gehört die Einbeziehung von Long-Tail-Schlüsselwörtern und die Optimierung der Website-Struktur für Sprachsuchanfragen. Darüber hinaus sollten Unternehmen auch die Erstellung spezieller Inhalte in Erwägung ziehen, die auf die Sprachsuche zugeschnitten sind, wie z. B. FAQs, Anleitungen und Leitfäden, die sich eher der Umgangssprache als dem Fachjargon bedienen.

Die Beantwortung von Kundenfragen ist ein wichtiger Faktor im Content Marketing. Wesentlicher Treiber für diese Entwicklung ist das Bestreben von Google, immer mehr Antworten direkt auf der ersten Seite anzuzeigen. Klare Antworten, die sowohl informativ als auch hilfreich sind, können dazu beitragen, die Markentreue zu stärken und die Kundenzufriedenheit zu verbessern. Die effektive Beantwortung von Fragen verbessert auch das Verständnis für Ihre Inhalte, so dass die Leser ein besseres Verständnis für alle von Ihnen angebotenen Produkte und Dienstleistungen entwickeln können. Ob auf FAQ-Seiten oder durch die schnelle Beantwortung von Anfragen in den sozialen Medien: Wenn ihr euch die Zeit nehmt, Fragen zu beantworten, demonstriert ihr euer Engagement für den Kundenservice, was sich langfristig positiv auf den Geschäftserfolg auswirken kann.

2. Video-Inhalte

Video ist nach wie vor eine der beliebtesten Arten von Inhalten bei den Verbrauchern. Es wird erwartet, dass sie bis 2023 noch stärker in den Vordergrund treten werden. Eine gute Strategie für Videoinhalte sollte sich nicht nur auf die Produktion hochwertiger Videos konzentrieren, sondern auch auf die Nutzung dieser Videos über verschiedene Kanäle wie YouTube, Instagram, Facebook, LinkedIn und Twitter. Darüber hinaus sollten Unternehmen auch den Einsatz interaktiver Video-Tools wie Umfragen oder Quizze in Betracht ziehen. Sie ermöglichen es den Zuschauern, direkt mit den Videoinhalten zu interagieren oder über Kommentare und Chat-Nachrichten Feedback zu geben. Diese Art der Interaktion kann zum Aufbau von Beziehungen zwischen Marken und Verbrauchern beitragen und gleichzeitig wertvolle Erkenntnisse über die Vorlieben und Bedürfnisse der Kunden liefern.

Insbesondere Kurzvideos erfreuen sich großer Beliebtheit und bieten eine großartige Möglichkeit, mit den Zuschauern in Kontakt zu treten. Dadurch dass sie in kürzester Zeit konsumiert werden können, sind sie ideal, um Markenbotschaften zu vermitteln, auf Produkte aufmerksam zu machen oder Branchentrends hervorzuheben. Bei der Erstellung von Kurzvideos gibt es verschiedene Taktiken, die eingesetzt werden können. Der Inhalt und die Länge der Videos sollten sorgfältig überlegt werden, ebenso wie die Frage, wann und wo das Video mit deiner Zielgruppe geteilt wird. Verwende Bilder, Farben, Titel, Bewegung und Audio, um visuell ansprechende und anregende Videos zu erstellen, die dein Publikum schnell fesseln.

3. Personalisierung

Die Personalisierung ist zu einem wesentlichen Element moderner Marketingstrategien geworden, da sie durch die Bereitstellung gezielter Nachrichten auf der Grundlage von Nutzerdaten die Konversionsrate steigern kann. Im Jahr 2023 wird die Personalisierung noch wichtiger werden, um mit den Erwartungen der Verbraucher in Bezug auf Relevanz und Genauigkeit bei der digitalen Interaktion mit Marken Schritt zu halten. Um die Personalisierung in euer Content Strategie effektiv zu nutzen, benötigt ihr Zugang zu umfassenden Nutzerdaten, was bedeutet, dass ihr in ein Customer Relationship Management-System (CRM) oder eine Marketing-Automatisierungsplattform (MAP) investieren müsst. Darüber hinaus solltest du für jedes Zielsegment individuelle Landing Pages sowie personalisierte E-Mails mit dynamischen Inhalten erstellen, die speziell auf die Bedürfnisse des jeweiligen Segments zugeschnitten sind.

4. KI-generierte Inhalte

Für uns als Content Strategie Agentur besonders spannend: KI-generierte Inhalte sind zu einem beliebten Trend geworden, da Unternehmen das Potenzial dieser Technologie zur Verbesserung des Kundenerlebnisses erkannt haben. Dank der KI-Fähigkeiten zur Verarbeitung natürlicher Sprache kann sie hochwertige Inhalte aus Datensätzen oder anderen Quellen generieren. Diese Art des Content-Marketings hilft Unternehmen dabei, personalisierte Erlebnisse zu liefern, die ihre Zielgruppe näher an sich heranführen und sie besser ansprechen. Durch den Einsatz von KI zur Erweiterung der Inhaltserstellung können Unternehmen schnell Materialien entwickeln, die auf die Bedürfnisse und Vorlieben ihrer Kunden zugeschnitten sind, und zwar auf eine skalierbarere Weise als je zuvor. Je mehr Unternehmen KI-generierte Inhalte einsetzen, desto mehr wird sie digitale Marketingkampagnen prägen und die Art und Weise, wie wir Online-Informationen produzieren und konsumieren, revolutionieren.

Gleichwohl: Viele KI-generierte Inhalte sind austauschbar und eher oberflächlich. Kreativität und Individualität sind hier nicht zu erwarten. Auch rechtliche und moralische Bedenken sorgen für Hürden beim Einsatz. Chancen sind zweifelsfrei vorhanden. Du solltest dich aber gut mit den Grenzen beschäftigen und darüber klar werden, was in deinem Kontext tatsächlich Sinn macht. Die umfassende Qualität eines professionellen Copywriters wird die KI so schnell nicht erreichen.

5. Tonalität

Inhalte werden immer mehr userzentriert. Digitale Kanäle fransen aus. Die vom Unternehmen generierten Inhalte finden auf einer Vielzahl an digitalen Kanälen und Erscheinungsformen statt. Nicht nur Texte, Bilder und Videos – auch Sprache beispielsweise in Form von Podcasts trägt zum digitalen Erscheinungsbild bei. Gerade in Zeiten von zunehmend generierten Inhalten ist die individuelle Tonalität ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal für Marken und Unternehmen. Bei allen Content Marketing Aktivitäten in 2023 sollte die Definition der passenden Tonalität daher am Anfang aller Überlegungen stehen. Der Ton macht schließlich die Musik, nicht die Menge an Musikern.

Schlussfolgerungen der Content Marketing Trends 2023

Mit Blick auf das Jahr 2023 ist klar, dass sich Content-Strategien weiterentwickeln müssen, wenn Unternehmen eine Chance haben wollen, online wettbewerbsfähig zu bleiben. Das bedeutet, dass man sich auf die Nutzung neuer Technologien wie die Sprachsuche, die Erstellung ansprechender Videoinhalte und die Verwendung von personalisierten Nachrichtentechniken einstellen muss. KI-generierte Inhalte werden viele Unternehmen und Agenturen testen. Als Content Marketing Agentur sagen wir voraus: Für generische Inhalte mag es helfen. Qualität entsteht so nicht. Anspruchsvolle B2B Inhalte schon gar nicht. Auf Basis einer individuellen Tonalität erstellte Inhalte für die Nutzer in allen Customer Journey-Phasen sind elementar wichtig. Wenn du diese Schlüsseltrends im Auge behaltest, kannst du sicherstellen, dass euer Unternehmen für den Erfolg im kommenden Jahr gut positioniert ist. Viel Erfolg!

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Vertrauenswürdig kommunizieren in Krisenzeiten https://coco-consulting.de/vertrauen-krisenkommunikation/ Mon, 05 Dec 2022 15:24:34 +0000 https://www.coco-content-marketing.de/?p=18817 Klima, Corona, Krieg – und jetzt auch noch Inflation und Wirtschaftskrise. Die Zeiten sind unsicher. Lange Bewährtes funktioniert nicht mehr. Umso wichtiger ist es für Unternehmen, ihre Vertrauenswürdigkeit zu beweisen und klar zu kommunizieren. Worauf ist dabei besonders zu achten? Mit unserer Methode Vertrauensbausteine zeigen wir eine Reihe an Bausteinen auf, die für die eigene […]

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Klima, Corona, Krieg – und jetzt auch noch Inflation und Wirtschaftskrise. Die Zeiten sind unsicher. Lange Bewährtes funktioniert nicht mehr. Umso wichtiger ist es für Unternehmen, ihre Vertrauenswürdigkeit zu beweisen und klar zu kommunizieren. Worauf ist dabei besonders zu achten?

Mit unserer Methode Vertrauensbausteine zeigen wir eine Reihe an Bausteinen auf, die für die eigene Vertrauenswürdigkeit hilfreich sind. Die wichtigsten Hauptpunkte sind Kundenorientierung, Kompetenz, Resultate, Integrität, Aura und Persönlichkeit. Dass es hierbei unterschiedliche Schwerpunkte gibt, habe ich beispielsweise bei der Begutachtung von Politikern schon thematisiert. Doch gilt das gleiche auch in spezifischen Situationen oder Umfeldern, wie beispielsweise in Krisenzeiten?

Ich meine ja und möchte dies anhand einiger Beispiele zeigen.

Die Bedeutung schwindender Zukunftsorientierung

Je größer die Krise ist, umso mehr rücken die Alltagssorgen in den Vordergrund. Ich will es mir eigentlich gar nicht vorstellen, aber für die geplagten Menschen in der Ukraine (oder in Syrien, Afghanistan, Äthiopien, Jemen …) geht es ganz primär darum, wie die nächsten Stunden und Tage zu überstehen sind. Unser Fokus geht weiter, aber auch nicht im gewohnten Umfang. Wer beschäftigt sich angesichts rapide steigender Stromkosten und absehbar steigender Arbeitslosigkeit schon mit der Zukunft in 10 Jahren oder noch weiter hinaus? Kein Wunder auch, dass viele junge Menschen keine Kinder mehr in die Welt setzen möchten. Die Gedanken kreisen vielmehr ums Hier und Jetzt.

Auf welche Kommunikationsbausteine Unternehmen jetzt besonders achten müssen – und auf welche weniger

Für Unternehmen bedeutet dies, die Faktoren Beständigkeit und Klarheit in ihrem Website Content in den Vordergrund zu stellen. Demgegenüber rücken Innovationskraft und Zukunftserwartung in den Hintergrund. Je beständiger ein Unternehmen ist und kommuniziert, umso höher ist das gefühlte Vertrauenslevel. Es war ja schon immer so. Einen gut bekannten Slogan zu ändern, sollte man sich in unsicheren Zeiten zweimal überlegen. Für innovative Firmen und insbesondere Startups ist dieses Umfeld schwierig. Viele Konsumenten und Unternehmen bleiben beim Bewährten und trauen sich nicht, mit neuen Anbietern mit neuen Lösungswegen zu arbeiten. Für solche Unternehmen kann ein Weg sein, zu zeigen, dass die handelnden Personen bereits seit vielen Jahren in der Branche tätig sind. Oder dass zuverlässig jedes Jahr aufs Neue Innovationen erfolgreich am Markt etabliert werden. Innovationskraft plus Beständigkeit sorgt dann für Vertrauen

Auch die Zugehörigkeit zu Kollektiven wie „Made in Germany“, „From Berlin with Love“, „Eingetragener Handwerksbetrieb“ erfahren eine Renaissance. Sie vermitteln Stabilität aus der Gruppe heraus.

Und die Bedeutung von Marke und Integrität kann nicht hoch genug bewertet werden. Auf Marken kann man sich verlassen. Sie stehen für bestimmte Werte, wie beispielsweise eine hohe Qualität, Zuverlässigkeit und Beständigkeit. Dies ist etwas, worauf man sich als Verbraucher in unsicheren Zeiten einfach und schnell verlassen kann. Die Aufgabe der Unternehmen im täglichen Handeln ist es, dafür zu sorgen, dass diese Versprechen auch gelebt und eingehalten werden. Werte und Handeln im Einklang sorgen für Integrität. Und auf integre Unternehmen vertraut man gerne.

Resultate sind und bleiben der wichtigste Vertrauensbaustein. Sichtbar zufriedene Kunden sorgen immer für Vertrauen. Auch hierbei kann in Krisenzeiten ein leicht angepasster Schwerpunkt gesetzt werden. Die Bereitschaft zum fortlaufenden Dialog zwischen Unternehmen und Kunden ist hervorzuheben. Es gibt nichts Schlimmeres als Unternehmen, in denen die Unsicherheit mit Kopf im Sand ignoriert wird.

Eng damit zusammen hängt der wesentliche Faktor Transparenz. Krisen zeichnen sich durch ein hohes Maß an Unsicherheit aus. Als Unternehmen darf und sollte man damit offen umgehen. Gestörte Lieferketten oder ungeplant hohe Ausfallzahlen kranker Mitarbeiter sind nicht planbar. Nur Transparenz kann hier für Verständnis beim Kunden sorgen, wenn auch nicht für Begeisterung.

Kompetenz setzt sich zusammen aus Fachwissen, Prozesswissen, Erfahrung, Leidenschaft und Kapazität. Der Kapazität kommt in Krisenzeiten besondere Bedeutung zu. Kann das Unternehmen sicher liefern? Auch noch in sechs Monaten? Haben sie genügend Ressourcen, um alle Produktbestandteile zu erhalten, auch wenn ein Lieferant ausfällt? Welche Erfahrung hat das Unternehmen mit dem Ausfall kranker Mitarbeiter? Gibt es Notfallpläne? Mit der vorausschauenden Kommunikation der Antworten auf diese Fragen können sich Unternehmen in Krisenzeiten positiv von der Konkurrenz absetzen.

Die Persönlichkeit des Unternehmers und wesentlicher Mitarbeiter rückt bei Website Texten etwas in den Hintergrund. Eher vertraue ich einem großen Unternehmen, das auch in der Vergangenheit schon bewiesen hat, dass Wechsel im Management reibungslos funktioniert haben. Mit Visionen und Zukunftsperspektiven ist in der Krise nicht viel zu gewinnen.

Für welche Unternehmen ist Krisenkommunikation besonders wichtig?

Krisenkommunikation ist grundsätzlich für jedes Unternehmen relevant. Corona gibt es schließlich überall. Inflation ebenfalls. Daher macht es für jedes Unternehmen Sinn, sich mit den zuvor beschriebenen Zusammenhängen auseinanderzusetzen. Trotzdem gibt es Unterschiede.

Der entscheidende Unterschied liegt in der Perspektive des Kunden. Manche Branchen werden von der aktuellen Krisensituation schwer gebeutelt, gleichwohl kümmert es den Kunden wenig. Elektrogeräte gehören dazu. Oder meinst du, dass Kunden heute anders ein iPhone kaufen als vor drei Jahren? Vielleicht wegen des niedrigeren verfügbaren Einkommens, aber nicht wegen der Lieferprobleme, mit denen sich Apple beschäftigen muss. Bei anderen Unternehmen, wie bei Handwerkern beispielsweise, geht man instinktiv davon aus, dass sie durch Coronaausfälle kaum noch zuverlässig oder gar kurzfristig Kapazitäten anbieten können. Vielleicht haben aber gerade diese Unternehmen aufgrund der abflauenden Baukonjunktur gerade mehr freie Mitarbeiter als jemals zuvor in den letzten Jahren.

Denke also darüber nach, wie das aktuell diffuse Krisenumfeld auf deine Kunden wirkt. Welche Bedürfnisse haben deine Kunden? Wie wichtig ist ihnen Sicherheit, Transparenz und Beständigkeit? Und passe entsprechend deine Kommunikation an – selbst wenn ihr als Unternehmen noch keine unmittelbaren Auswirkungen spürt.

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Mit gutem Content Marketing flexen – so erreichst du die Generation Z https://coco-consulting.de/content-marketing-generation-z/ Mon, 21 Nov 2022 10:21:38 +0000 https://www.coco-content-marketing.de/?p=18512 Sie sind faul, onlinesüchtig und stellen bei der Arbeit viel zu hohe Ansprüche – die Rede ist von der jungen Generation Z (kurz Gen Z). Die erste Generation, die in die digitale Welt geboren und mit dem Smartphone aufgewachsen ist. Die heute ca.12- bis 26-Jährigen machen als Verbrauchergruppe ein Drittel der Weltbevölkerung aus und sind […]

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Sie sind faul, onlinesüchtig und stellen bei der Arbeit viel zu hohe Ansprüche – die Rede ist von der jungen Generation Z (kurz Gen Z). Die erste Generation, die in die digitale Welt geboren und mit dem Smartphone aufgewachsen ist. Die heute ca.12- bis 26-Jährigen machen als Verbrauchergruppe ein Drittel der Weltbevölkerung aus und sind für fast alle Unternehmen eine relevante Zielgruppe, denn: In den vergangenen Jahren sind die sozialen Netzwerke zu den wichtigsten Kommunikations- und Werbeplattformen geworden. Die Digital Natives 2.0 bestimmen, was Trend ist und funktioniert. Doch wie kannst du die Gen Z mit relevantem Content erreichen und langfristig für euer Unternehmen gewinnen? Eines ist klar: Das funktioniert nicht, indem wir uns länger mit Vorurteilen aufhalten. In nur wenigen Leseminuten erfährst du, wie die junge Generation wirklich tickt und worauf es ankommt, wenn du Generation Z-Content kreieren willst, der nicht “random” ist.

Generation X Y Z – wer ist wer?

Um die Gen Z zunächst besser einordnen zu können, haben wir für dich eine Übersicht erstellt mit allen relevanten Generationen. An dieser Stelle ist es uns wichtig zu erwähnen, dass sich Menschen natürlich nicht aufgrund ihres Geburtsjahres labeln lassen.Trotzdem können Generationsprofile dabei helfen, im Content Marketing eine gute Richtung einzuschlagen.

Babyboomer

Die Babyboomer wurden ungefähr zwischen 1946 und 1964 geboren. Der Name basiert auf den steigenden Geburtenraten nach dem Zweiten Weltkrieg. Diese Generation prägt unter anderem das Wirtschaftswunder und die Friedensbewegung sowie der Wunsch, gebraucht zu werden. Sie leben für die Arbeit und belohnen sich gerne. Alte Werte sind noch tief verankert.

Generation X

Die Gen X wurde zwischen 1965 und 1980 geboren und so in die Zeit der Wirtschaftskrisen. Gleichzeitig konnte diese Generation den erarbeiteten Wohlstand ihrer Babyboomer-Eltern genießen sowie den ersten großen technischen Fortschritt (erster Computer, Mondlandung). Die pragmatische Generation strebt nach finanzieller Sicherheit und Lebensqualität.

Millennials oder Gen Y

Die Millennial-Generation ist das Bindeglied zweier Jahrtausende und wurde von ca. 1981 bis 1995 geboren. Sie wird auch als „Generation-Why“ bezeichnet, da sie vieles mehr hinterfragt als die Generationen zuvor – die Sinnhaftigkeit der Arbeit zum Beispiel. Das Streben nach Selbstbestimmung prägt die gut gebildete Gen Y. Sie wuchsen mit modernen Technologien auf, weshalb sie auch als Digital Natives 1.0 betitelt werden.

Welche Merkmale machen die Generation Z aus?

Gen Z, Zoomer, Post-Millennials oder Digital Natives 2.0 – die Generation Z hat viele Namen und ist ungefähr zwischen 1996 und 2010 auf die Welt gekommen. Die heute ca. 12- bis 26-Jährigen wachsen als erste Generation komplett digital auf. Kein Wunder, dass der Fokus stark auf den sozialen Netzwerken wie Instagram, Snapchat oder TikTok liegt. Sie kennen sich aus in einer schnelllebigen Welt voller Posts, Bewegtbilder, Videos und Emojis. Wie eigentlich jede Generation zuvor, will auch die Gen Z individuell sein und die Welt bewegen – Social Media bietet dafür eine perfekte Bühne, auf der Reales und Digitales miteinander verschmelzen.

Was dich vielleicht überraschen wird ist, dass für die weltoffene Generation traditionelle Werte wie Sicherheit trotzdem einen hohen Stellenwert haben. Als Kinder und Jugendliche haben sie die Angst um unseren Planeten sowie die Folgen des Klimawandels von Anfang an miterlebt und eine weltweite Pandemie überstanden. Der Wunsch nach Stabilität und echten Lösungen ist nachvollziehbar und spielt auch im Marketing bei der Content-Erstellung eine Rolle. Während sich die Vorgänger-Generation noch mehr mit der Frage nach Selbstverwirklichung beschäftigt hat, fühlt sich die Gen Z schon freier. Das liegt unter anderem daran, dass sie die endlosen Möglichkeiten des Internets längst ausleben. Es entstehen immer mehr neue, digitale Jobs, während es auf dem herkömmlichen Arbeitsmarkt in vielen Bereichen an Mitarbeiter*innen und Azubis mangelt.

Die Gen Z hat also einerseits die Wahl, während andererseits alte Sicherheiten wie ein Eigenheim unerschwinglich geworden sind und die Zukunft ungewiss wie nie erscheint. Vielleicht dreht sich die Gen Z deshalb viel weniger um sich selbst als es auf den ersten Instagram-Blick scheint. Die Gen Z setzt sich stark für Menschenrechte und gegen den Klimawandel ein. Zudem ist sie die bisher am stärksten von Multikulturalität geprägte Generation. Ob als zukünftige Mitarbeiterin / zukünftiger Mitarbeiter oder als Konsument*in – die Generation Z ist die Zukunft und deshalb für fast alle Unternehmen relevant.

Wie geht Content Marketing für die Gen Z?

Dass die digitalen Natives 2.0 nur noch selten mit einem Plakat oder Flyer zu catchen sind, haben Sie sich wahrscheinlich auch schon gedacht, oder? Die Generation Z möchte Content da erleben, wo sie sich am liebsten austauscht und inspirieren lässt: in den digitalen Netzwerken wie Instagram, YouTube, TikTok oder Snapchat. Wer für die Generation Z guten Online-Content kreieren möchte, muss ein paar grundlegende Dinge beachten:

  • Kernbotschaft sollte schnell erfassbar sein
  • Trends aufgreifen & rechtzeitig nutzen
  • Content zum Teilen & Speichern kreieren

Doch lassen Sie uns noch tiefer ins Thema eintauchen.

Einzigartigkeit statt massentaugliches BlaBla

Der Wunsch nach Einzigartigkeit ist groß und genau hier können Unternehmen ansetzen. Die Generation Z will nicht einfach nur konsumieren.

Alles, was massentauglich ist, taugt sowieso nichts.

– sagt unsere Copywriterin Lara Jurlina, die selbst zur Gen Z gehört

Die junge Verbrauchergruppe möchte sich mit einer Marke identifizieren und Statements setzen. Ein besonderes Produkt oder ein fancy Corporate Design reichen schon lange nicht mehr aus. Es kommt darauf an, WIE Unternehmen mit der jungen Zielgruppe sprechen. Eine einzigartige Tonalität, die sich durch alle Kanäle zieht, ist enorm wichtig. Überlege dir, wie du relevante Themen überraschend und schnell erfassbar verpacken kannst. 

Die Marke Koro zum Beispiel, hat die Gen Z Sprache drauf. Das Unternehmen verkauft haltbare Lebensmittel in Großverpackungen zu fairen Preisen. Auf Social Media verkaufen sie vor allem großartigen Humor, der nicht selten auf eigene Kosten geht und längst gelernt ist. Statt Konsument*innen mit Fakten zu langweilen, schafft Koro unterhaltsamen Content. Es wird nicht kommuniziert, wie viel Verpackungsmüll ein 5 kg großer Reissack spart, sondern dass man mit diesem als Hantel-Ersatz super die Armmuskulatur trainieren kann.

Mehr Menschlichkeit – unperfekt ist perfekt!

Keiner Generation zuvor war es so wichtig zu wissen, welche Menschen und Motivationen hinter einem Unternehmen stecken. Das bedeutet für Sie vor allem: Menscheln is the key! Viele Marken und Unternehmen nutzen die Sozialen Netzwerke, um mehr Transparenz zu zeigen und so eine Bindung zur jungen Zielgruppe aufzubauen. Dabei gehen Geschäftsführer*innen oft selbst vor die Kamera und erzählen offen, was sie und ihr Team derzeit beschäftigt oder wie Produkte hergestellt werden. Egal ob du etwas aus dem Arbeitsalltag teilst, das Team oder Produkt vorstellen willst – Hauptsache du machst es authentisch. Die beste Content Marketing Strategie ist die, die sich nicht nach einer anfühlt. Gut macht das zum Beispiel Mareike Peters von Naturkosmetik München – nkm. Als Geschäftsführerin zeigt sie offen, mit welchen Herausforderungen junge Unternehmer*innen zu kämpfen haben.

Die Gen Z ist mit einem “Fake-Sensor” auf die Welt gekommen. Gescriptete Texte, aufwändig produzierte Videos und aalglatte Teamfotos mit einer “Wir lieben unsere Arbeit”-Beschreibung landen in der Irrelevant-Schublade. Sich als Unternehmen menschlich zu zeigen bedeutet unter anderem auch, Fehler zuzugeben oder Konsument*innen bei Entscheidungsfragen mit einzubeziehen. Die Gen Z weiß Ehrlichkeit zu schätzen und bedankt sich mit Loyalität und gutem Feedback, das wertvoll für die Zukunft Ihres Unternehmens sein kann. Du willst ein neues Produkt launchen, bist dir aber unsicher, welche Farbe gut ankommt? Klar, könntest du mit einer Content Strategie Agentur stundenlang die Köpfe zusammenstecken. Oder einfach die Zielgruppe auf Social Media fragen.

Bääähm! Stellung beziehen & Einsatz zeigen

Durch das Internet verbreiten sich Nachrichten aus der ganzen Welt schnell, weshalb junge Menschen ständig mit Klimakatastrophen, Menschenrechtsverletzungen oder Krieg in Berührung kommen. Statt all diese Nachrichten nur auf sich einprasseln zu lassen, nutzen vor allem die Post-Millennials die sozialen Netzwerke, um sich zu engagieren. Die Gen Z möchte wissen, auf welcher Seite Ihr Unternehmen steht. Es kommt gut an, wenn Marken / Unternehmen sich für eine bessere Welt stark machen. Aber Achtung! Bleibe dabei echt. Behalte deine Branche und Werte im Auge. Manchmal kommt es bei der Gen Z besser an, wenn Unternehmen sagen, dass sie aufgrund aktueller Ereignisse gerade einfach sprachlos sind, als schnell mal eine Spendenaktion aufzusetzen. Wenn sich Marken oder Unternehmen schon von Anfang an für mehr Nachhaltigkeit oder Chancengleichheit einsetzen, wird von diesen zu bestimmten Anlässen auch Aktionismus erwartet.

Eine Marke, die es gut vormacht, ist fritz-kola. Zum Heimspiel des TSV 1860 im Grünwalder Stadion wurden Fußballfans in der U-Bahn oder am Kneipentisch mit klaren Statements wie “rechts, bitte aussteigen!” in die richtige Richtung geleitet. Damit macht das Erfrischungsgetränke-Unternehmen darauf aufmerksam, dass in Fußballstadien immer wieder Menschen durch Fremdenfeindlichkeit auffallen. Auf Social Media wird die Guerilla-Aktion ausgespielt, die Hintergründe erklärt und oft geteilt.

Zusatz-Tipp zum Schluss: Die Gen Z-Sprache sprechen – lassen

Auf Social Media präsent zu sein oder Gen Z-relevanten Content auf die Website zu bringen, ist je nach Branche gar nicht so einfach. Wie bereits beschrieben, merken die Zoomer schnell, wenn ein Unternehmen “auf woke” macht. Um die Gen Z zu erreichen, müsst du ihre Sprache sprechen. Damit tust du dich schwer? Kein Problem. Dann lasse sie sprechen. Von Influencer*innen zum Beispiel. Jugendliche und junge Erwachsene lassen sich von Vorbildern über verschiedene Plattformen inspirieren. Das bedeutet nicht unbedingt, dass eine reichweitenstarke Person dein Produkt in die Kamera hält. Die Deutsche Bahn hat sich zum Beispiel die beliebte Moderatorin und Podcasterin Laura Larsson geschnappt und eine Podcast-Serie herausgebracht, in der Jugendliche begleitet werden, wie sie mit der Bahn Europa erkunden.

Ein weiteres gutes Beispiel kommt von ARD & ZDF. Mit „funk“ haben sie ein Content-Netzwerk aufgebaut, um junge Leute auf eine frischere Art und Weise zu informieren und gleichzeitig zu unterhalten. Influencing geht aber auch low budget. Frage zum Beispiel, ob deine Azubine oder dein Azubi Lust hat, den Arbeitstag auf den sozialen Netzwerken zu teilen. Das zieht auf jeden Fall besser als jedes “Komm zu uns!”-Plakat.

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Von Nullachtfünfzehn bis bombastisch – Welche Phrasen du in Kriegszeiten besser nicht verwenden solltest https://coco-consulting.de/marketing-in-krisenzeiten/ Thu, 03 Nov 2022 11:47:48 +0000 https://www.coco-content-marketing.de/?p=18217 Der Krieg in der Ukraine ist allgegenwärtig und es sieht leider so aus, als würde sich daran so schnell nichts ändern. Dass es trotzdem irgendwie weitergehen muss, da sind wir uns alle einig. Nur wenn es um das “Wie” geht, suchen viele immer noch nach einem guten Weg. Unternehmen beschäftigen sich völlig zurecht mit Fragen […]

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Der Krieg in der Ukraine ist allgegenwärtig und es sieht leider so aus, als würde sich daran so schnell nichts ändern. Dass es trotzdem irgendwie weitergehen muss, da sind wir uns alle einig. Nur wenn es um das “Wie” geht, suchen viele immer noch nach einem guten Weg. Unternehmen beschäftigen sich völlig zurecht mit Fragen wie “Ist es richtig, einfach weiter zu werben, als wäre alles “gut”? Kann ich die Umstände vielleicht sogar für mich positiv nutzen?

COCO sagt: Ja zu Marketing, aber mit Vorsicht und Feingefühl. Stichwort “Nuclear Messaging”. Dieser Ausdruck beschreibt eine Sonderform der menschlichen Kommunikation. Diesen Code gibt es seit dem Kalten Krieg und er kann nur von Eingeweihten vollständig verstanden werden. Es ist eine Sprache der Worte und Gesten, die sich direkt an den Gegner wendet.

Die eingeweihten Expert*innen suchen in Reden und Botschaften wortwörtlich die Nadel im Heuhaufen. Die Liebe zum Detail ist hier gefragt. Diese Mikro-Botschaften werden nach Aggressionen, Zeichen der Schwäche oder auch Zeichen auf einen Atomschlag durchforstet. Welche Worte sind also eskalierend bzw. deeskalierend?

Auf diese Frage gibt es leider keine eindeutige Antwort. COCO zeigt dir in der folgenden Studie, was du in dieser heiklen Zeit beim Thema Marketing beachten musst. 

Unsere Expertise: COCO new media ist eine Content Strategie Agentur mit über 25 jähriger Erfahrung rund um Suchmaschinenoptimierung und Content Marketing. Wir wissen, dass man im Marketing feinfühlig auf aktuelle Gegebenheiten reagieren muss und der russische Krieg in der Ukraine ist eine besonders heikle Situation für die Kommunikation von Unternehmen.

Unüberlegt und gefloppt

Edeka hat gleich mal gezeigt, wie es nicht gemacht wird. “Freiheit ist ein Lebensmittel” lautet der Slogan auf der blau-gelben Flagge. Mit diesem Slogan wollte Edeka Solidarität für die Ukraine zeigen, doch das ging ordentlich nach hinten los. Vor allem auf Facebook beschwerten sich viele lautstark über diese Werbung. Der Post gilt mittlerweile bei Kritikern als misslungener Versuch, das eigene Image aufzupolieren. Also merken wir uns: Auf Imagepflege im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg sollten Sie besser verzichten!

Farbe bekennen: So einfach ist es leider nicht

Das eigene Logo in blau-gelb einzufärben ist schnell gemacht. Dann nur noch einen Text, wie wichtig Freiheit ist und fertig ist die neue Werbekampagne. Oder? Wenn es nur so einfach wäre. Als Geschäftsführer*in ist es wichtig zu hinterfragen, aus welchem Grund Sie diese Kampagne starten wollen. Die Positionierung zu solchen spezifischen Anlässen gelingt nur dann, wenn diese glaubwürdig kommuniziert wird und beispielsweise zur Markenhistorie passt. Geld- und Sachspenden kommen immer gut an und helfen wirklich. Eine Aussage wie die folgende klingt mehr nach authentischer Beteiligung am aktuellen Geschehen:  “Seit über 10 Jahren helfen wir mit Geldspenden Menschen in Kriegsgebieten und jetzt möchten wir natürlich auch die Ukraine unterstützen.”

Wenn deine Kampagne glaubwürdig verpackt ist und auf einer nachvollziehbaren Grundlage basiert, kann sie erfolgreich sein und zudem einen unterstützenden Beitrag leisten. Kurz: In Kriegszeiten sind Taten mehr wert als Worte. Ständige Versprechen, aus denen dann doch nichts wird, helfen weder den Menschen in der Ukraine noch deinem Unternehmen. Wenn du schon länger an Hilfsorganisationen beteiligt bist, bringe diese auf jeden Fall ein.

Wie äußere ich mich meinen Kunden gegenüber?

Vor allem Konsumierende möchten, dass das Unternehmen ihres Vertrauens Stellung zu bestimmten politischen Themen bezieht. Für dich als Unternehmer*in bedeutet das aber nicht: Wir veröffentlichen ein dreiseitiges Statement mit allen Meinungen und Ansichten aus unserer Firma. Weniger ist mehr und authentischer. Es geht darum, deinen Kund*innen weiterhin das Gefühl zu geben, dass euer Unternehmen zu den Werten der Konsumierenden passt. Es geht nicht darum, sich in den sozialen Medien ein Statement-Krönchen zu verdienen oder sich plötzlich als Weltretter-Firma zu positionieren, vor allem dann nicht, wenn es gar nicht zur bisherigen Unternehmenskommunikation passt.

COCO sagt: Ein offizielles Firmen-Statement ist in solchen Zeiten nur angebracht, wenn du genau darauf achtest, was du sagst. Mache dir deshalb genau Gedanken, ob du etwas zum Thema zu sagen hast. Und wenn nicht, ist es auch okay, sich kurz zu halten. Überhaupt nichts zu einem brisanten Thema zu sagen, ist allerdings auch nicht die beste Herangehensweise. Solange du dich grob äußerst, ohne zu tief ins Detail zu gehen, bist du auf der sicheren und glaubwürdigen Seite, denn: Jedes Detail bringt auch mehr Angriffsfläche mit sich.

Das brauchen die Leute jetzt!

Wer einen Gute-Laune-Podcast in der Zeit direkt nach dem russischen Angriff aufgenommen oder veröffentlicht hat, merkte schnell: “Das fühlt sich jetzt irgendwie nicht richtig an”. Am einfachsten ist es, Newsletter oder Podcasts auf unbestimmte Zeit zu pausieren, bis der Schock langsam nachlässt. Und das haben einige in den ersten Kriegswochen auch getan. Aber es gibt noch einen anderen Weg, um Menschen in besonderen Zeiten abzuholen. Unsere Herangehensweise: Thematisiere echte Gefühle. Befasse dich mit deinen Emotionen und gehe ehrlich damit um. Die Leute brauchen jetzt keine hohlen, aufmunternden Phrasen. Setze auf Authentizität. Zeige, was dich bewegt.

Das bedeutet aber nicht, dass jetzt jedes Unternehmen seine Marketingstrategie neu planen muss. Aus psychologischen Studien geht hervor, dass sich Menschen nach ungefähr 6 Monaten an eine Krise gewöhnt haben und wieder in gewohnte Verhaltensmuster verfallen. Während einer Krise sollte aber vor allem zu Beginn und in besonderen Eskalationsphasen geprüft werden, welche Botschaften wie kommuniziert werden sollten, um einen sensiblen Umgang mit Statements und Nachrichten zu gewährleisten. Damit dir das besser gelingt, hilft es, die Dinge durch die Kundenbrille zu sehen.

Stelle dir zum Beispiel die Frage: “Wie wirkt dieser Post auf jemanden, der mein Unternehmen nicht kennt?”, “Wie wirkt das auf jemanden, der meine Geschichte nicht kennt?”, “Welche Worte wirken auf mich provokant oder taktlos?”, “Können meine Worte in einem anderen Kontext falsch verstanden werden?”. Hier ein konkretes Beispiel: Ihr Angebot als “bombastisches Produkt” zu bezeichnen, ist in Kriegszeiten keine gute Idee.

Das gleiche gilt auch für Social Media Anzeigen. Wenn diese für einen All-Inclusive Luxusurlaub auf Kreta zwischen Kriegsnachrichten wirbt, hat das einen makaberen Beigeschmack. Es empfiehlt sich, Social Ads erst einmal zu pausieren, da die Platzierung der Anzeigen nicht vom Werbetreibenden verwaltet werden kann, sondern der Post einfach im Feed und damit in einem willkürlichen Kontext auftaucht.

COCO sagt:

Wir empfehlen aber, genau dann mit dem Pull-Marketing Gas zu geben. Besonders in der Suchmaschinenoptimierung. Nimm dir ein aktuelles Problem, dass potenzielle Kund*innen beschäftigt und biete genau dafür eine Lösung an. Verkaufe das, was die Leute gerade oder schon bald brauchen.

Stelle dir die Frage, welche negativen Folgen die Krise mit sich bringt. Sanktionen wirken sich ja zum Beispiel auch auf die Verbraucher*innen aus. Überlege dir, wie dein Angebot bei diesen Problemen helfen kann und mache darauf aufmerksam, dass du etwas hast, was die Kundin oder der Kunde braucht. Doch Vorsicht: Wenn nur schnell Profit aus den Umständen geschlagen werden soll, merken das Konsumierende mit Sicherheit.

Von Nullachtfünfzehn bis bombastischAusdrücke, die in Kriegszeiten ziemlich nach hinten losgehen:

Warum darf ich denn Nullachtfünfzehn nicht mehr sagen?

08/15 bezeichnet in unserem Sprachgebrauch eine Sache die “normal”, “alltäglich”, oder schlichtweg nichts besonderes ist. Aber kennst du eigentlich den Ursprung dieser Redensart? Nein? Das geht den meisten so, und deshalb hat COCO sich schlau gemacht. Der Begriff Nullachtfünfzehn oder auch 08/15 kommt aus dem Ersten Weltkrieg. Das 08/15 oder auch MG 08/15 war das Standardgewehr des deutschen Heeres. Es gilt als Nachfolger des MG 08, welches im Jahre 1908 entwickelt und 1915 verbessert wurde. Der Name 08/15 steht also für das Erfindungsjahr 1908 und die Weiterentwicklung im Jahre 1915. Weil man davon ausgeht, dass die Soldaten mit diesem Standardgewehr eintönige Trainingseinheiten absolvieren mussten, etablierte sich die Aussage “Heute ist wieder 08/15”. 

Wie kommuniziere ich Empathie und Mitgefühl?

Wir wissen doch alle, wie man Empathie zeigt, oder? Ja klar, man muss sich doch nur in die andere Person hineinversetzen.

Vorsicht, denn diese Redewendung wird in unserer Gesellschaft häufig falsch interpretiert. Sich in die Lage eines anderen zu versetzen wird meistens gleichgesetzt mit dem Gedanken “Was würde ich an seiner Stelle fühlen?”. Aber diese Frage bringt dich nicht weiter, denn du hast dein eigenes Weltbild und bisst an eine ganz bestimmte Lebenswelt gebunden. Und das ist auch nicht verwerflich.

Nur musst du beachten, dass dein Gegenüber meistens eine völlig andere Lebens- und Gefühlswelt hat. So hast du sicher Ängste, Gedanken und Wünsche, die dein Gegenüber nicht mit dir teilt und umgekehrt.

Angenommen, ein Anderer hat Flugangst. Du hingegen bist viel geschäftlich mit dem Flugzeug unterwegs. In diesem Fall bringt dir der Gedanke, was du an seiner Stelle auf einem Flug empfinden würdest, gar nichts. “Ist doch gar nicht so schlimm” oder “Da passiert schon nichts, Autofahren ist viel gefährlicher” kommt bei der Person mit Flugangst nicht an. Du solltest die Gefühlswelt des anderen als etwas Einzigartiges betrachten, denn Ängste können nicht klar definiert und schon gar nicht nachempfunden werden. Es ist also wichtig, den Menschen als Individuum zu betrachten. Aus der eigenen Perspektive heraus kann in der Regel kein echtes Mitgefühl entstehen. 

Wie machen es die anderen?

Pressemeldung BMW

Beim Lesen dieses Textes fällt auf, dass der Ukraine Krieg nur als Nebensache erwähnt wird und in Verbindung mit den Geschäftszahlen. Hier wird nicht auf das Leid der Menschen im Kriegsgebiet eingegangen. Auch von Anteilnahme fehlt hier jede Spur. Der Krieg wird hier lediglich als Grund für die Nicht-Verfügbarkeit von Teilen verwendet. BMW wirkt hier eher gleichgültig und bringt kein Statement ein, das Solidarität mit der Ukraine zeigt. 

Pressemeldung VW

Im Gegensatz zu BMW, zeigt VW schon im ersten Satz mehr Mitgefühl als BMW in seinem gesamten Statement. Die Volkswagen-Gruppe spricht über den Krieg in der Ukraine mit großer Betroffenheit. Damit nehmen sie eine Stellung ein, die grundsätzlich gegen diesen Krieg spricht, ohne zu tief auf politische Themen einzugehen. Denn das ist nicht ihre Aufgabe. Dieses Statement dient allein dazu, Kund*innen zu zeigen: “Wir stehen auf der gleichen Seite wie ihr.” Anschließend wird noch auf Konsequenzen eingegangen, die Kund*innen oder das Unternehmen selbst erfahren.

Statement SWM (Stadtwerke München)

Bei den Stadtwerken München geht man in 2 Absätzen auf den Krieg und die Betroffenen ein. Dabei wurde auf eine sehr ausgewählte und einfühlsame Ausdrucksweise geachtet. Umstände oder Einschränkungen, die das Unternehmen betreffen, werden gar nicht thematisiert. Stattdessen berichtet die SWM über neu entwickelte Hilfsangebote für Flüchtlinge aus der Ukraine und Münchner*innen erfahren, welche möglichen Konsequenzen auf sie zukommen könnten. Es fällt auf, dass Kund*innen gleich zu Beginn beruhigt und in den folgenden Absätzen detailliert darüber aufgeklärt werden, dass Privathaushalte erst einmal nichts zu befürchten haben. Im Großen und Ganzen hat die SWM mit ihrem Statement alles richtig gemacht. Der Inhalt und auch die Wortwahl sind der Situation entsprechend sensibel. An dieser Stelle sollte man jedoch erwähnen, dass die Stadtwerke von den drei genannten Unternehmen, das Beispiel mit den wohl am meisten besorgten Kund*innen ist. Deshalb war es für die SWM so wichtig, Bedenken aus dem Weg zu räumen. 

Wichtig für Ihre Kommunikation

Krieg ist selten ein guter Zeitpunkt, um das Image aufzupolieren. Bei der Art und Weise und auch bei der Wortwahl muss äußerst achtsam und sensibel gehandelt werden. Im schlimmsten Fall könnten deine Kund*innen glauben, dass du vom Krieg profitieren willst. Spenden- und Hilfsaktionen sollten daher komplett losgelöst von der eigenen Werbung sein. Darunter fallen auch Statements zum Krieg.

Fazit

Grundsätzlich empfiehlt COCO: Zeige auf jeden Fall, dass dich das Thema beschäftigt und dir am Herzen liegt – mit genügend Abstand und auf eine natürliche und authentische Art. Gib den Kund*innen nie das Gefühl, du würdest die Situation zu deinem Vorteil ausnutzen. Es reicht in der Regel, wenn Konsument*innen wissen, dass das Unternehmen ihres Vertrauens die gleichen Werte vertritt. Alles andere kann wortwörtlich schnell zu viel des Guten sein.

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Macht für die neue Website eine Content (Marketing) Agentur Sinn? https://coco-consulting.de/neue-website-mit-content-marketing-agentur/ https://coco-consulting.de/neue-website-mit-content-marketing-agentur/#respond Tue, 27 Sep 2022 12:13:07 +0000 https://www.coco-content-marketing.de/?p=17993 Eine neue Website ist geplant. Da gibt es einiges zu bedenken. Was kann man inhouse erledigen? Wo braucht man externe Unterstützung? Und die besser von einem Full Service Anbieter oder von Spezialisten? Und das alles natürlich möglichst schnell, in top Qualität und zu einem guten Preis. Welche Dienstleistungen braucht es für die neue Website? Ein […]

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Eine neue Website ist geplant. Da gibt es einiges zu bedenken. Was kann man inhouse erledigen? Wo braucht man externe Unterstützung? Und die besser von einem Full Service Anbieter oder von Spezialisten? Und das alles natürlich möglichst schnell, in top Qualität und zu einem guten Preis.

Welche Dienstleistungen braucht es für die neue Website?

Ein Website Launch oder Relaunch besteht im wesentlichen aus folgenden Bestandteilen:

  • Strategie und Konzeption
  • Design
  • Programmierung
  • Inhalt und SEO

Im Rahmen der Strategie werden die Zielgruppen genau angeschaut und die sinnvollen Ziele für die neue Website festgelegt. Hierfür gibt es spezialisierte Anbieter, oft auch Freiberufler. Grundsätzlich befassen sich auch Designer und Content Agenturen mit diesem Themenfeld. Zu unterscheiden sind hier reine Content Agenturen, die sich auf die Erstellung der Inhalte spezialisiert haben, und Content Marketing Agenturen. Ein kleiner, aber feiner Unterschied. Content Marketing Agenturen haben die Kundenbedürfnisse immer zuerst im Sinn. Für sie sind Personas und Customer Journeys täglich Brot. Sie sind also in dieser Phase bereits ein sehr kompetenter Ansprechpartner. Dies gilt umso mehr, weil die SEO Strategie bereits in dieser Phase stattfinden sollte. Ansonsten sind doppelte Aufwände bei der später notwendigen Anpassung der Websitestruktur vorprogrammiert.

Das Design ist heute für viele neue Websites ein wesentlich einfacheres Gewerk als in früheren Zeiten. Websites, die primär Imagecharakter haben und zur Neukundenansprache und Leadgenerierung dienen, basieren zu 99% auf WordPress. Die Vielzahl an erprobten und sehr gut aussehenden Themes in Verbindung mit individuell anpassbarem Layout macht das Webdesign schnell und sehr gut möglich. Nur wer es wirklich ganz individuell haben möchte, greift noch auf manuell designte und programmierte Templates zurück. Anders sieht es bei großen Websites aus, die mit einer Vielzahl an Schnittstellen zu den unterschiedlichsten Systemen versehen sind. Hier kommt man ohnehin nicht um eine Individualprogrammierung herum. Entsprechend ist ein individuelles Design notwendig.

Für solch ein individuelles Design kann ein User Experience Designer und/oder Grafiker sinnvoll sein. Für die meisten Websites geht es beim Design primär um die Auswahl und Bearbeitung von Fotos sowie die Erstellung von Grafiken. Solche Webdesign-Leistungen werden sowohl vom Grafiker als auch von einer Content (Marketing) Agentur mit entsprechendem Personal professionell erledigt.

Für WordPress-Websites braucht es also keine Programmierer. Sie werden im wesentlichen konfiguriert, wofür ein grundlegendes technisches Verständnis völlig ausreichend ist. Für Schnittstellen zum CRM-System, zu Ihren Datenbanken, etc. brauchen Sie Entwickler. Auch hier macht es je nach System mehr oder weniger Sinn auf Spezialisten zuzugreifen. Wer möchte schon mit jemandem arbeiten, der diese Art an Leistung zum ersten Mal erbringt?

Und schließlich sind Inhalte zu erstellen. Texte, Fotos, Grafiken und Videos. Häufig in mehreren Sprachen. Diese müssen vorab auf die Bedürfnisse der User zugeschnitten und mit Abstimmung der SEO-spezifischen Vorgaben geplant werden. Spätestens beim Video sind Spezialisten gefragt.

Erstellen wir die Inhalte für die neue Website nicht besser inhouse?

Aus der Erfahrung von über 800 digitalen Projekten weiß ich, dass die Inhaltserstellung und das Einpflegen ins System der am Anfang des Projektes unterschätzteste Teil ist. Gute Inhalte zu erstellen braucht Zeit. Gerade auf der Homepage und bei Über Uns will in der Regel die Geschäftsleitung draufschauen. Fachlich wichtige Absätze bei Produkten und Leistungen sollten von Fachleuten aus dem Haus gecheckt werden. Und Übersetzungen, gerade bei Fachtexten, müssen von Muttersprachlern gegengelesen werden. Ohne externe Unterstützung ist das nicht zu leisten.

Hier gilt die alte Regel: Die Dauer des Projektes hängt an den Abstimmungsprozessen und an den Inhalten. Oft habe ich es erlebt, dass nach drei Monaten alles fertig ist, außer die Inhalte, die inhouse erstellt werden sollen. Dann verzögert sich die Live-Stellung der neuen Website um weitere sechs Monate! Das ist für alle Beteiligten frustrierend und muss nicht sein. Externe Unterstützung hilft bei der Koordination sämtlicher notwendiger Arbeiten der Content Erstellung. Eine externe Autorität kann auch bei schwierigen Projektbeteiligten für den Druck sorgen, die Aufgabe endlich abzuschließen.

Dass die Kompetenz für SEO oft inhouse nicht ausreichend vorhanden ist, spricht ebenfalls für die Vergabe dieses Projektteils nach außen. Inhalte und SEO aus einer Hand ersparen Abstimmungsprozesse, vermeiden doppelte Bearbeitung der gleichen Inhalte und beschleunigen das Projekt.

Alles aus einer Hand oder mit einzelnen Anbietern?

Du merkst schon: Für eine neue Website gibt es eine Menge zu tun. Und das mit breit gefächertem, ganz unterschiedlichen Spezialwissen. Wäre es nicht toll, wenn du dafür eine Agentur hätten, die das alles für dich erledigt?

Klar, aber du ahnst es schon: Die eierlegende Wollmilchsau ist rar gesät. Projekte mit Individualprogrammierung sind aus einer Hand nur von Digitalagenturen mit mindestens 50 Mitarbeitern kompetent zu erledigen. Ob da aber wirklich alle Disziplinen gleich kompetent vertreten sind, musst du dir genau anschauen. Viele Agenturen haben einen Schwerpunkt und entsprechende Schwachstellen in anderen Bereichen.

Anders sieht es bei Projekten auf WordPress-Basis aus. Diese können von einer Reihe an Agenturen aus einer Hand komplett angeboten werden. Hier solltest du ebenfalls darauf achten, wo der Schwerpunkt der Agenturtätigkeiten liegt. Kommt sie aus der Programmierecke (und hat vermutlich wenig Sinn für Design)? Oder aus dem Webdesign (mit Fokus auf der Marke und weniger den spezifischen Kundenbedürfnissen in deiner Branche)? Oder aus dem Content Marketing (mit einer Lücke, wenn es um individuell notwendige Programmierleistungen geht)?

Daher: Je komplexer ein Projekt ist und je erfahrener du im Umgang mit unterschiedlichen Spezialisten bist, umso eher lohnt sich die Vergabe an Spezialisten.

Und wer soll es nun richten?

Es braucht eine Menge Know-how und Erfahrung, um eine neue Website schnell und gut umzusetzen. Das alles inhouse zu erledigen, ist meist nicht zu empfehlen. Falls du nicht sämtliche Inhalte 1:1 übernehmen möchtest, solltest du auf die Content Marketing Agentur nicht verzichten. Diese kann die Bereiche Strategie, Konzeption, SEO und Inhalte abdecken. Für WordPress-Seiten auch Design und Programmierung. Sollte deine neue Website sehr umfangreich werden, arbeitest du besser mit einer großen Full Service-Agentur oder einem guten Projektteam mit ausgewählten Spezialisten.

Solltest du eine neue Website planen, wünschen wir dir viel Erfolg beim Projekt!

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Agentur vs. Freelancer für Content Marketing und Content Erstellung https://coco-consulting.de/content-erstellung-agentur-oder-freelancer/ Tue, 30 Aug 2022 07:53:03 +0000 https://www.coco-content-marketing.de/?p=17563 Wer Online Marketing betreibt, hat nie genug Content. Ständig fehlt irgendwas. Es muss ein Blogartikel nach dem anderen geschrieben werden. Der neuen Landingpage fehlen noch Bilder. Die Bewerber sollen mit peppigen Videos vom Unternehmen überzeugt werden. Und und und. Besonders die Website will dauerhaft mit neuen Inhalten gefüttert werden. Da kommt das Marketing kaum noch […]

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Wer Online Marketing betreibt, hat nie genug Content. Ständig fehlt irgendwas. Es muss ein Blogartikel nach dem anderen geschrieben werden. Der neuen Landingpage fehlen noch Bilder. Die Bewerber sollen mit peppigen Videos vom Unternehmen überzeugt werden. Und und und. Besonders die Website will dauerhaft mit neuen Inhalten gefüttert werden. Da kommt das Marketing kaum noch nach.

Die naheliegende Lösung: Externe Hilfe. Eine Agentur oder ein Freelancer für das Content Marketing kann der Marketingabteilung viel Arbeit abnehmen.

Warum überhaupt externe Dienstleister?

Bevor wir in den direkten Vergleich zwischen Agenturen und Freelancern im Content Marketing einsteigen, möchten wir über generelle Vorteile beider Optionen sprechen.

Externe Content Dienstleister im Marketing müssen selbstverständlich erstmal ausgewählt werden. Anschließend folgen Briefings und der Dienstleister muss sich mit Marketing Strategie, Content Strategie und Selbstverständnis des Unternehmens bekannt machen. Das benötigt natürlich alles Zeit. 

Die Alternativen sind aber nicht gerade attraktiver. Entweder bestehende Mitarbeiter erledigen die anfallende Arbeit. Deren Terminpläne werden voller, die Inhalte haben mindere Qualität und am Ende sind alle gestresster als vorher. 

Oder du holst dir einen neuen Mitarbeiter fürs Content Marketing ins Unternehmen. Den zu akquirieren ist ziemlich sicher aufwändiger als eine Agentur oder einen Freelancer zu suchen. Die Einarbeitungszeit ist noch länger und der Vertrag viel schwerer zu kündigen, was die Fehlertoleranz mindert.

Wenn du mit deinem Freelancer im Content Marketing unzufrieden bist, findet sich meistens eine schnelle, einfache Lösung. Bei fest angestellten Mitarbeitern ist das etwas anderes.

Fazit: Du willst so wenig Komplexität wie möglich? Hole dir die Kompetenzen für die Content Erstellung von einem externen Content Dienstleister.

Content Erstellung: Agentur vs. Freelancer

Wenn du dich dazu entschieden hast, externe Hilfe für deine Content Erstellung in Anspruch zu nehmen, dann stehst du als nächstes vor der Frage: Wer macht diesen Job am besten? Eine Content Erstellung Agentur oder ein Freiberufler/ Freelancer? 

Wir haben einen Katalog mit Kriterien zusammengestellt. Auf Basis dieser Liste möchten wir jetzt die beiden Möglichkeiten vergleichen.

1. Zahl der Mitarbeiter

Die Zahl der Mitarbeiter in einer Agentur ist nach oben offen. Es gibt Agenturen mit nur sehr wenigen festangestellten Mitarbeitern. Aber auch Content Marketing Agenturen mit mehreren hundert Mitarbeitern sind möglich. Hier gibt es für jedes Thema eigene Spezialisten.

Freelancer für Content Marketing sind immer selbständig und arbeiten alleine.

2. Grad der Spezialisierung

Agenturen gibt es mit jeder denkbaren Spezialisierung. Content Marketing wird von Full Service Agenturen genauso angeboten wie von Content Agenturen. So können Sie sich auf der Suche nach einer Agentur genau aussuchen, wie hoch der Grad der Spezialisierung sein soll und welche spezifischen Branchen-Erfahrungen schon vorhanden sind. 

Freelancer sind in der Regel sehr stark auf ein Thema spezialisiert. Da ein Freelancer immer alleine arbeitet, geht die Qualität schnell den Bach herunter, wenn eine Person versucht, alles in einem anzubieten. 

3. Kapazitäten

Der Vergleich liegt auf der Hand. Je mehr Mitarbeiter, desto größer die Kapazitäten. Für kurze Einzelaufträge kann sich ein Freelancer lohnen. Doch für größere Aufträge mit mehreren Arten der Content Erstellung hat nur eine Content Marketing Agentur genügend Kapazität.

4. Flexibilität

Wenn du häufig kleinere Aufträge vergibst, dann ist dir Flexibilität besonders wichtig. Eine Agentur hat immer genügend Kapazitäten, um eine Content Erstellung kurzfristig einzuschieben. Jedoch arbeiten viele Agenturen nicht gerne spontan, sondern auf einer regelmäßigen Basis, zum Beispiel einen Blogartikel alle zwei Wochen.

Manche Freelancer nehmen sehr spontan Aufträge an. Wenn du immer mit demselben Freelancer arbeiten möchtest, kann es bei kurzfristigen Aufträgen jedoch sein, dass er gerade ausgelastet ist.

5. Geschwindigkeit

Agenturen gelten oft als schwerfällig. Doch hochwertiger Content braucht eben seine Zeit. Agenturen arbeiten sorgfältig und durchlaufen intern häufig Feedbackschleifen. So wird gewährleistet, dass das Ergebnis, das beim Kunden landet, bereits sehr ausgereift ist.

Freelancer können, wenn sie sich gerade nur auf ein Projekt konzentrieren, sehr schnell arbeiten. Das gilt besonders für kurzfristige, kleine Projekte im Content Marketing. 

Website Texte, Blogartikel oder ein Fotoshooting können von Freelancern schnell erstellt werden. Wird es umfangreicher, benötigt ein Freelancer sehr lange, da er alles alleine erledigt. So kann immer nur eine Leistung nach der anderen abgearbeitet werden. 

Eine Content Marketing Agentur hingegen kann bei größeren Projekten mehrere Mitarbeiter gleichzeitig an einem Projekt arbeiten lassen. So übertrifft die Geschwindigkeit einer Agentur die eines Freelancers deutlich.

6. Qualität

Grundsätzlich gibt es gute und schlechte Agenturen, wie es auch gute und schlechte Freelancer gibt. Doch die Wahrscheinlichkeit, auf schlechte Freelancer zu treffen, ist nach unserer Erfahrung größer. 

Denn jeder kann ein Gewerbe anmelden, sich Texter oder Fotograf nennen und seine Dienstleistungen verkaufen. Wer jedoch bei einer Agentur als Texter oder Fotograf angestellt ist, wurde durch den Bewerbungsprozess der Agentur ausgewählt.

In Agenturen gibt es für jedes Gebiet mindestens einen Spezialisten. Jeder macht das, was er am besten kann. So können vielfältige Marketing Kampagnen und Branchen abgedeckt werden. Durch interne Feedbackschleifen wird die Qualität des Contents so weit erhöht, dass er perfekt zu Ihren Anforderungen passt. So erhalten Sie immer qualitativ hochwertige Ergebnisse.

Pro und Contra Agentur für Content Marketing

Pro

  • Hohe Qualität des erstellten Contents durch interne Feedbackschleifen
  • Viele Mitarbeiter mit individuellen Stärken und Spezialisierungen
  • Je nach Wunsch auf Content Marketing spezialisiert oder Full Service
  • Große Kapazität
  • Arbeitet bei Großaufträgen schnell

Contra

  • Große Agenturen nehmen oft keine kleinen Projekte an
  • Unter Umständen bei unregelmäßigen, kleinen Projekten wenig flexibel

Pro und Contra Freelancer im Content Marketing

Pro

  • Perfekt geeignet für spontane, kleine Aufträge
  • Flexibel, wenn nicht gerade ausgebucht
  • Unkomplizierte, persönliche Zusammenarbeit

Contra

  • Nur eine Person, die kein externes Feedback einholt
  • Starke Qualitätsunterschiede zwischen Freelancern
  • Umfassende Großprojekte nicht möglich
  • Hat viele Kunden auf einmal im Kopf
  • Hat nur die Kapazität einer Person

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Beständigkeit vs. Anpassungsfähigkeit als vertrauensförderndes Element in der Marketingkommunikation https://coco-consulting.de/bestaendigkeit-vs-anpassungsfaehigkeit-marketingkommunikation/ Tue, 10 May 2022 12:30:58 +0000 https://www.coco-content-marketing.de/?p=12331 Die Zeit schreitet unaufhörlich voran. Das hatte sehr treffend schon Salvador Dali in seinem berühmtesten Gemälde „Die Beständigkeit der Erinnerung“ im Jahr 1931 thematisiert. Die zerfließenden Uhren stehen für die Allgegenwart der Zeit und ihre Kontrolle über unser Leben. In diesem permanenten Zeitstrom müssen auch Unternehmen sich entscheiden. Setzen sie auf Beständigkeit oder im Gegenteil […]

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Die Zeit schreitet unaufhörlich voran. Das hatte sehr treffend schon Salvador Dali in seinem berühmtesten Gemälde „Die Beständigkeit der Erinnerung“ im Jahr 1931 thematisiert. Die zerfließenden Uhren stehen für die Allgegenwart der Zeit und ihre Kontrolle über unser Leben. In diesem permanenten Zeitstrom müssen auch Unternehmen sich entscheiden. Setzen sie auf Beständigkeit oder im Gegenteil auf fortlaufende Anpassung? Wir fragen uns heute, welche Auswirkungen diese Entscheidung auf das gefühlte Vertrauen in das Unternehmen hat. Und wie optimalerweise mit diesem Dilemma umzugehen ist.

Wer mag schon Veränderungen? Der Mensch ist in seinem tiefsten Inneren ein sehr beständiges Wesen. Dies zeigt sich in einer Vielzahl an Aktivitäten: Paare bleiben trotz Krisen langjährig zusammen, Jobs werden trotz nervendem Chef nicht gekündigt, Wohnorte nur notgedrungen verändert und zum Urlaub geht es jedes Jahr an den gleichen Strand am Gardasee.

Beständigkeit vermittelt uns ein Gefühl von Sicherheit. Da weiß man eben, was man hat. Und selbst wenn es nicht optimal ist, weiß man wenigstens, wie damit umzugehen ist. Darauf kann man vertrauen. Neue Situationen hingegen erfordern komplett neues Denken und Handeln. Dies ist unsicher. Die Ergebnisse lassen sich schlechter vorhersagen. Das traut man sich vielleicht erst gar nicht zu.

Beständigkeit als Vertrauensbaustein

Das gleiche gilt in der Kommunikation. Je konstanter ein Unternehmen kommuniziert, umso vertrauenswürdiger wirkt es. Immer wieder die gleiche Botschaft zu hören, prägt sich ein. Darauf kann man sich verlassen. Wenn ich als Konsument immer wieder das gleiche Logo sehe oder immer wieder den gleichen Slogan höre, wächst automatisch mein Vertrauen in das Unternehmen.

Es ist daher grundsätzlich empfehlenswert, möglichst beständig zu kommunizieren. Website-Relaunches sollten nicht alle zwei Jahre durchgeführt werden. Der User, der sich in der neuen Navigation erstmal zurechtfinden muss, empfindet automatisch eine gewissen Unsicherheit. Diese übertragt sich auf das Unternehmen, seine Produkte und Dienstleistungen.

Besonders verheerend sind komplette Namensänderungen. Wer sich noch erinnert: Raider zu Twix. Aus der Junior-Tüte bei McDonalds das Happy Meal. Aus Premiere wurde Sky. Aus KarstadtQuelle wurde Arcandor. Arcandor war dann bald pleite. Und die drei anderen mussten Millionen an Werbegeldern in die Hand nehmen, um den neuen Namen nicht nur bekannt, sondern auch vertraut zu machen.

Permanente Veränderungen erfordern Anpassungsfähigkeit

Gleichwohl, die permanenten Veränderungen, denen Unternehmen und Gesellschaften ausgesetzt sind, erfordern natürlich auch Veränderungen auf Unternehmensseite und in der Marketingkommunikation.

Sämtliche Aspekte sind dabei betroffen. Produkte müssen sich wandeln. Preise passen sich an, allein schon durch steigende Rohstoffpreise. Vertriebswege ändern sich vom Filialverkauf zum Direktvertrieb im Internet, mit eigenen Onlineshops oder auf Marktplätzen. Und auch die Kommunikation erfordert konsequenterweise Anpassungen.

Digitalisierung als maximale Herausforderung

Die durchgängige Digitalisierung ist sicherlich die größte Veränderung seit der Erfindung des Computers, wenn nicht sogar seit der industriellen Revolution. Sie hat Auswirkungen auf sämtliche Bereiche, auch in der Marketingkommunikation. Messen und Events funktionieren nicht mehr. Fernsehwerbung allein schon deshalb nicht, weil immer mehr gestreamt wird. Es wird auch immer weniger telefoniert. Und was war nochmal ein Fax?

Stattdessen informieren Kunden sich immer mehr online. Kommunikation über Chatbots wird normal. Auf Unternehmensseite werden durchgängige Content Marketing Strategien ebenso notwendig wie Data Analytics und zielgerichtete Social Media.

Also doch permanente Veränderung? Und wo bleibt dabei das Vertrauen auf Basis von Beständigkeit? Auch für einen Online Marketing Spezialisten ist dies nicht immer einfach zu beantworten.

Was ist die Lösung für zeitgemäße Content Marketing Strategien?

Es gibt kein Schwarz-Weiß-Denken. Die Kunst liegt in der Anpassung an sich verändernde Bedingungen bei gleichzeitig gefühlter Beständigkeit. Als erfahrene Content Marketing Agentur haben wir hierfür drei Tipps für Ihre Kommunikation:

1. Verändere schrittweise & sorge für Wiedererkennbarkeit

Schrittweise Veränderungen machen es Kunden und Interessenten leicht. Ein schönes Beispiel dafür ist die Veränderung des Apple Logos im Laufe der Zeit:

Die Wiedererkennbarkeit ist absolut sichergestellt (klar, wenn man von dem allerersten absieht). Bei solchen kleinen Änderungen, die aber durchaus auch schon kontrovers diskutiert werden können, wird das Vertrauen in die Marke nicht angeknackst. Solche schrittweisen Anpassungen lassen sich auf viele andere Bereiche der Kommunikation übertragen.

Vielleicht solltest du nicht gleich alle Messeaktivitäten streichen. Es kann auch erstmal eine Nummer kleiner sein.

Statt dem kompletten Relaunch der Internetseite tut es eventuell auch ein Refresh, bei dem User ihre gewohnten Stellen in der Navigation auch gleich wiederfinden.

Und wenn die Hauptfarbe im Corporate Design doch arg veraltet wirkt, solltest du nicht gleich von Förstergrün auf Tiefschwarz ändern. Ein modernerer, passender Grünton wird sich vermutlich auch finden lassen (siehe die letzten Anpassungen der Apple Logos).

2. Halte längere Zeiträume konstant

Längere Zeiträume mit Konstanz bestärken die Beständigkeit deiner Kommunikation. Statt dem Schnellschuss lieber gründlich durchdachte Maßnahmen waren schon immer eine gute Idee. Das gilt gerade für den Website Relaunch. Wir haben schon so viele Projekte begleitet, die sich über schier endlose Zeiträume hingezogen haben. Das ist nicht nur für die Organisation nervend, auch die User werden durch immer wieder unterschiedliche Elemente auf unterschiedlichen Seiten in ihrem Grundvertrauen in das Unternehmen gestört. Hier gilt ganz klar: Lieber ein großer Wurf, bei dem dann alles neu ist, als zig Änderungen alle paar Wochen.

Keine Regel ohne Ausnahme: Startups, die mit einem MVP online gehen, leben davon, neue Features permanent auszurollen und zu testen. Hier ist es wichtig, dies dem User auch zu kommunizieren. Daher:

3. Änderungen erklären

Der mündige Verbraucher wurde noch vor wenigen Jahren als Mythos und unerreichbares Ziel gesehen. Das hat sich mehr als überholt. Kunden sind heute nicht nur mündig, sie sind dank Social Media laut, direkt und nicht zu überhören. An der daraus resultierenden Notwendigkeit der Diskussion kommt kein Unternehmen vorbei. Ein gelungenes Beispiel hierfür ist die Kommunikation von BMW anlässlich der Veränderung des BMW Logos.

Ob diese Änderung gelungen ist oder nicht, kann man durchaus unterschiedlich sehen – siehe die dazugehörigen Posts bei twitter.

Absolut gelungen ist die Kommunikation von BMW auf einer expliziten Seite zur Logo Änderung.

Auch viele Startups machen es vor: In Apps und auf Websites werden Änderungen schon vorab angekündigt. Teilweise gibt es Möglichkeiten zum Switchen zwischen alten und neuen Versionen. Und immer Erläuterungen, was warum geändert wurde (am besten im Stil von: Uns haben viele Anfragen erreicht. Daher haben wir nun ….).

Fazit

Anpassungen der Marketingkommunikation durch sich ändernde Rahmenbedingungen müssen sein. Das Bewusstsein für die vertrauensschädliche Wirkung sollte man jedoch immer im Hinterkopf haben. Um sicher vertrauenswürdig zu wirken, empfehlen wir daher Veränderungen schrittweise vorzunehmen, längere Zeiträume mit Konstanz in der Kommunikation und sinnvolle Änderungen gut zu erklären.

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