Kundenorientierung Archiv | Content Marketing Agentur COCO https://coco-consulting.de/tag/kundenorientierung/ COCO ist das Marketing-Beratungsunternehmen von Martin Bauer & Friends. Er unterstützt deutsche und internationale Marken und Unternehmen jeder Größe. Tue, 25 Jul 2023 08:20:43 +0000 de hourly 1 https://coco-consulting.de/wp-content/uploads/2023/03/cropped-coco-content-marketing-agentur-favicon-32x32.png Kundenorientierung Archiv | Content Marketing Agentur COCO https://coco-consulting.de/tag/kundenorientierung/ 32 32 6 Tipps zur Content Erstellung im Vertrauensmarketing https://coco-consulting.de/6-tipps-zur-content-erstellung-im-vertrauensmarketing/ Thu, 09 Dec 2021 13:48:40 +0000 https://www.coco-content-marketing.de/?p=11172 Mit unserer Methode der Vertrauensbausteine zeigen wir auf, worauf es im Online Marketing bei der Kommunikation von Vertrauen ankommt. Doch worauf ist bei der Erstellung von passenden Inhalte für das Vertrauensmarketing am meisten zu achten? Zur Einordnung des Vertrauensmarketings Vertrauen ist im Marketing ein immer wichtigerer Wert. In Zeiten wachsender Konkurrenz aus dem Onlinehandel und […]

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Mit unserer Methode der Vertrauensbausteine zeigen wir auf, worauf es im Online Marketing bei der Kommunikation von Vertrauen ankommt. Doch worauf ist bei der Erstellung von passenden Inhalte für das Vertrauensmarketing am meisten zu achten?

Zur Einordnung des Vertrauensmarketings

Vertrauen ist im Marketing ein immer wichtigerer Wert. In Zeiten wachsender Konkurrenz aus dem Onlinehandel und von internationalen Wettbewerbern können sich Unternehmen nicht mehr allein über die Qualität ihrer Produkte positionieren.

Insbesondere wenn es um die Ansprache von potentiellen Neukunden geht, ist ein Vertrauensvorschuss elementar. Diesen erreicht ihr als Unternehmen über die Kommunikation von Vertrauen, dem Vertrauensmarketing.

Zu unterscheiden ist die Reputation. Diese beschreibt den guten Ruf, der dir vorauseilt. Wenn also beispielsweise ein Einkäufer seinem Kollegen rät mal bei dir auf die Website zu schauen, er hätte bereits gute Erfahrung gemacht, profitierst du von dieser Reputation. Diese gilt es dann allerdings online zu bestätigen.

Auch nicht zu verwechseln ist das Vertrauensmarketing mit der Ausstrahlung deiner persönlichen Vertrauenswürdigkeit. In dem Moment, wo du deinen Neukunden am Telefon, im Onlinemeeting oder persönlich vor dich hast, gelten andere Faktoren. Hier entscheiden deine Empathie, deine Ähnlichkeit zum Interessenten, deine Stimme, dein Aussehen und manches mehr. Das Vertrauensmarketing beschreibt die noch anonyme Stufe davor.

Vertrauensmarketing über deinen Website Content

Es gibt praktisch kein Business mehr, in dem du dich nicht über deine Website präsentierst. Der Content dort, also die Texte, Bilder und Videos, die du dort veröffentlichst, sind existenziell für dein Geschäft. Was sind die wichtigsten Tipps, die es hier zu beherzigen gilt?

1. Kommuniziere immer aus Sicht des Kunden

Ich erlebe es immer wieder, gerade im B2B Bereich. Es ist aber auch zu verlockend, schließlich bist du wahnsinnig stolz auf deine tollen Produkte und Services. Dennoch: Online zählt nur das Interesse und die Bedürfnisse deiner Kunden. Darüber solltest du immer zuerst sprechen. Und erst dann die Lösungen (deine Produkte) dafür präsentieren.

Wenn deine Neukunden merken, dass du sie verstehst, schafft das Vertrauen. Ganz wichtig: Fragen zu beantworten, wird dabei immer wichtiger. Der Anteil der mobilen Nutzung deiner Website steigt weiter. Und mobil gewöhnen sich die User immer mehr daran, dass es einfach ist, Google etwas zu fragen (in gesprochener Form) als mühselig zu tippen. Analysiere also, welche Fragen deine Neukunden beantwortet bekommen möchten.

Die erste Frage ist immer: Bin ich hier richtig? Zeige also ganz schnell, wer du bist und was du tust.

Und dann gibt es eine lange Liste an weiteren Fragen. Diese lassen sich online hervorragend analysieren. Schaue doch einfach mal nach, welche Fragen Google auflistet, wenn du deine wichtigsten Keywords eingibst. Die Antworten darauf sollten sich auf deiner Website wiederfinden.

Am Desktop ist das natürlich anders. Hier werden weiterhin einzelne Keywords eingegeben. Es hängt also von deiner Zielgruppe ab, worauf du den Fokus setzt. Im Idealfall hast du vielleicht sogar separate Inhalte für mobil und Desktop.

Grundsätzlich gilt für den Content auf deiner Website aber immer das gleiche. Egal, ob mobil oder am Desktop. Stelle dir die Frage, was dein Kunde davon hat, wenn er dein Produkt einsetzt. Was ist sein ideales Ergebnis dabei? Darüber solltest du schreiben.

Zähle doch einfach mal, wie oft du auf der Website WIR schreibst und wie oft SIE. Ein gutes Verhältnis ist 5:1. Wohlgemerkt: 5 mal SIE.

2. Nutze Videos

Zur Ausstrahlung von Vertrauen sind Videos ein vorzügliches Instrument. Wenn sie gut gemacht sind. Ohne Arroganz. Nahbar. Den Kunden im Fokus. Nicht zu lang. Nicht zu laut – auch im übertragenen Sinn. Das heißt zum Beispiel ohne große Schriften in grellen Farben. Du willst Vertrauen ausstrahlen und nicht den neuesten Sale promoten.

3. Nur beste Fotos überzeugen

Fotos aus dem Unternehmen sind super. Gehen aber leider nicht überall. In Zeiten, in denen der Großteil der Mitarbeiter im Homeoffice ist, schon gar nicht. Fotos der Geschäftsleitung sind aber das absolute Minimum.

Überlege dir gut, wie du wirken möchtest. Nicht immer ist das freundliche Gesicht zu dem Menschen, mit dem du dich auf Augenhöhe befindest, der optimale Ausdruck. Denke mal an einen Arzt oder Berater in Krisensituationen. Da kann die geballte Autorität mit einer Spur Arroganz durchaus vertrauenswürdig wirken. Aber nicht zu viel davon bitte.

Auch hier gilt leider: Bitte woanders sparen. Gute Fotografen sind ihr Geld immer wert. Top-Equipment macht immer noch bessere Bilder als dein Smartphone. Die Fotos auf deiner Website willst du ja auch nicht so schnell wieder austauschen. Es lohnt sich immer, hier etwas mehr zu investieren.

4. Dein Text verdient mehr Aufmerksamkeit

Text muss stimmen. Rechtschreibfehler sind ein No-Go. Rechtlich muss in vielen Branchen gecheckt werden, was du online veröffentlichst. Und die SEO-Vorgaben müssen in der Regel beachtet werden.

Aber das Wichtigste: Siehe zuvor – schreibe aus Sicht deiner Kunden.

Und: Schreibe bitte nicht langweilig. Auch wenn du kleine Elektronikteile produzierst, kannst du dies pfiffig beschreiben.

Die Verweildauer auf Websites wird immer kürzer. User verabschieden sich häufig nach wenigen Sekunden. Kein Wunder. Die allermeisten Websites sind durch und durch standardisiert. Spaß beim Lesen kommt da keiner auf. Und je länger du deine Kunden auf deiner Website hältst, umso mehr Zeit hast du, die wichtigen Informationen zum Aufbau von Vertrauen rüber zu bringen.

Nicht falsch verstehen: Deine Kunden erwarten selbstverständlich fachliche Expertise und keine literarischen Höhenflüge. Es gibt aber einen guten Mittelweg, der leider noch zu selten auf Websites zu sehen ist. Wir helfen gerne ;-).

5. Spare nicht mit positiven Ergebnissen deiner Arbeit

Bescheidenheit ist eine Zier. Nicht aber online.

Das A und O im Vertrauensmarketing sind deine bisherigen Ergebnisse. Zeige Referenzen. Verwende Statements von Kunden. Am besten als Video, wo es möglich ist. Ansonsten Bild plus Zitat.

Dazu gibt es eine Reihe an weiteren Kommunikationsmethoden für deine Ergebnisse. Vorher-/Nachher-Bilder sind in manchen Branchen geeignet. Zahlen können die schiere Menge deiner Ergebnisse zusammenfassen und schnell transportieren. Hast du eine Auszeichnung für deine Resultate erhalten? Sind in deiner Branche Bewertungen von Onlineportalen verbreitet? Oder schlicht die Kundenerfahrungen, die sich in den Google Kommentaren zeigen? Und nicht zuletzt positive Berichte in den Medien zeigen schön die Wertigkeit deiner Arbeitsergebnisse auf.

Du siehst: Es gibt viele Methoden, deine Arbeit zu präsentieren. Damit erzeugst du Vertrauen. Nutze das, was für deine Branche und dein Unternehmen am besten passt.

6. Blog oder Stories sind seeeeeehr empfehlenswert

Warum jetzt das auch noch? Was sollen wir denn da schreiben? Und wie auch noch aktuell halten?

Dennoch: Es muss sein, nicht nur um deinen SEO Manager glücklich zu machen. Zur Unterscheidung: Stories sind länger als Blog Posts. Sie werden deutlich seltener aktualisiert. Dafür beinhalten sie wertigeren Content in Form von Videos, Infographiken und ähnlichem.

Beide Methoden sind vorzüglich geeignet, um dein Fachwissen und deine Leidenschaft für das Thema zu zeigen. Zur Demonstration deiner umfassenden Kompetenz in allen für dich wichtigen Bereichen gibt es nichts Besseres als einen Blog.

Fazit zur Content Erstellung im Vertrauensmarketing

Um vertrauenswürdig zu kommunizieren, muss deine Website nicht nur professionell gestaltet sein. Sämtliche Inhalte vom Foto über das Video bis zu den Texten verdienen deine volle Aufmerksamkeit und das notwendige Budget für die Erstellung des Contents. Dabei solltest du immer zuerst an deine Kunden denken und zeigen, was für sie relevant ist. Wenn du dann noch einen Blog oder Stories gut gemacht dazu ergänzt, sollte es gut aussehen für dein Vertrauensmarketing.

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B2B Content Marketing – die wichtigsten Tipps & Beispiele https://coco-consulting.de/b2b-content-marketing-die-wichtigsten-tipps-beispiele/ Tue, 09 Nov 2021 16:05:05 +0000 https://www.coco-content-marketing.de/?p=9315 In den letzten gut 20 Jahren haben wir unzählige Webauftritte von B2B Unternehmen begleitet. Content Marketing war hier häufig ein Fremdwort. Selbst das Marketing in großen Unternehmen mit über 1.000 Mitarbeitern war oft eher schwach ausgeprägt. Es macht daher Sinn mit den Basics anzufangen: Website-Struktur und die grundlegende Ansprache. Die B2B Website-Struktur optimieren Man mag […]

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In den letzten gut 20 Jahren haben wir unzählige Webauftritte von B2B Unternehmen begleitet. Content Marketing war hier häufig ein Fremdwort. Selbst das Marketing in großen Unternehmen mit über 1.000 Mitarbeitern war oft eher schwach ausgeprägt. Es macht daher Sinn mit den Basics anzufangen: Website-Struktur und die grundlegende Ansprache.

Die B2B Website-Struktur optimieren

Man mag es nicht glauben, aber es ist wahr: Viele B2B Unternehmen glauben immer noch, dass die Kunden beim richtigen Produkt quasi von alleine kommen. Es hat ja immer noch funktioniert. Letztlich ist das auch in Ordnung, wenn es so läuft. Wir haben viele Weltmarktführer in Nischen im Bereich Maschinenbau, Elektrotechnik, Medizintechnik, Anlagenbau und ähnliches betreut. Wer das allerbeste Produkt hat, bei dem reicht anscheinend der jährliche Auftritt auf der größten Branchenmesse. Doch wenn das nicht der Fall ist, so bedarf es einer ausgefeilten Content Strategie.

Apropos Messe: Das war mit Corona jetzt erstmal vorbei. Da sieht man, wie schnell etablierte Kontaktanbahnungen verschwinden können. Und plötzlich musste jeder sehen, wie er zu neuen Kunden kommt. Damit war der Webauftritt von einem Moment zum nächsten wieder strategisch wichtig.

Es sind aber nicht nur solche Ereignisse. Auch die Globalisierung mit immer mehr Konkurrenz aus dem Ausland, nicht nur China, und die fortschreitende Digitalisierung machen es auch für die allerbesten Unternehmen ihrer Branche notwendig, sich Gedanken über die Ansprache von Neukunden zu machen.

Das Ziel einer jeden Website-Struktur sollte es sein, möglichst klar den User zu den Inhalten zu führen. Produkte sind Produkte. Sie basieren auf bestimmten Technologien. (Dienst-)leistungen sind Leistungen oder auch Services. Sie basieren auf Wissen. Beides kombiniert sind Lösungen. Diese werden eingesetzt in bestimmten Branchen, für bestimmte Anwendungen oder Fachbereiche. Und da beginnt das große Durcheinander.

Man sollte meinen, dass der Bereich der Produkte und Dienstleistungen derjenige ist, in dem am meisten Klarheit herrscht. Das typische B2B Unternehmen dreht sich nun mal primär um sich selbst und seine tollen Erfindungen. (Randbemerkung: Ich liebe es mit Ingenieuren zu sprechen, Werksführungen zu machen und zu verstehen, was mit Leidenschaft und Liebe zum Detail alles möglich ist.). Und auch wie und wo die Produkte eingesetzt werden, sollte eigentlich klar sein. Erstaunlicherweise haben wir immer wieder ein gehöriges Durcheinander in genau diesem entscheidenden Bereich vorgefunden.

B2B Content Marketing Beispiele von aktuellen Websites führender deutscher B2B-Unternehmen

Ich frage mich: Was hat die Qualitätsgarantie hier verloren?

Die Struktur ist wirklich gruselig. Hat Bayer wirklich keine wichtigeren Produkte als Patienteninformationen, Infos zu Arzneimittelfälschungen, Infos zu Fälschungen in der Landwirtschaft und Nebenwirkungen???

Noch ein Grauen. Neun Hauptnavigationspunkte sind schon mal ein Unding. Die Grundregel ist maximal 7. Mehr kann auf einmal nicht wahrgenommen werden. Alles weitere gehört in die 7 Hauptpunkte einsortiert, z.B. Karriere unter Über uns oder Lieferanten in eine separate kleine Nebennavigation. Technologien sind wichtig und es ist toll etwas darüber zu sagen. Aber in Kombination mit Lösungen?

Die Navigation ist auf den ersten Blick sehr schön. Nur 5 Hauptpunkte: Super. Drehen und Fräsen wären aber besser unter Anwendungen einsortiert.

Und noch ein Beispiel, wo mit den Hauptpunkten Produkte, Branchen und Service ein guter Ansatz verfolgt wurde. Planung & Beratung sind aber eindeutig Services bzw. Leistungen und keine Produkte.

Die Reihe ließe sich unendlich fortsetzen.

Ich empfehle folgende einfache Struktur zu verwenden:

B2B Marktzugang COCO

Hier sortierst du alles ein, was es in eurem Unternehmen gibt.

Und dann entscheidest du, wo du auf der Website Schwerpunkte setzen möchten. Jeder dieser Punkte kann ein Hauptnavigationspunkt sein. Du kannst auch Produkte & Services kombinieren, nur bitte nicht Produkte schreiben und Services darunter auflisten. Klingt banal, macht die Nutzung deiner Website für deine Kunden aber einfacher.

Technologien und Wissen können beispielsweise auch über Stories transportiert werden. Wenn eine bestimmte Technologie aber die Basis eures gesamten Unternehmens ist, solltest du einen Hauptnavigationspunkt daraus machen. Die richtigen Prioritäten zu setzen, ist das A und O der Website-Struktur.

Die grundlegende Ansprache im B2B Content Marketing

Aus der Ich-Zentrierung vieler B2B Unternehmen folgt zwangsläufig ein zweites Thema der textlichen Ansprache. Es geht in den Texten viel zu häufig um die Features der Produkte und viel zu wenig um den Nutzen, den die Kunden davon haben.

Aus den Features der Produkte entsteht ein Mehrwert für den Kunden. Dieser Wert hat für den Kunden eine Bedeutung. Auf Neudeutsch: Features > Benefit > Meaning.

So sind die meisten B2B Websites aufgebaut.
Seht her: Das sind die neuesten Features unserer tollen Produkte. Viele große Bilder. Viel Text. Vielleicht sogar ein Video. …
Du kannst damit Dies und Das machen. Viel weniger Text. Vielleicht ein Bild. Kein Video.
Das bedeutet für dich … kommt meistens gar nicht mehr vor.

Drehen Sie doch einfach mal die Richtung um:

Überlege, welche Bedeutung dein Produkt für deine Kunden hat. Die neuen Features lassen ihn seine Arbeit schneller machen, wodurch er mehr Zeit für andere wichtige Dinge gewinnt.

Dann zeige doch ruhig mal deinen Kunden in einem Video dabei, wie er die anderen Dinge endlich erledigen kann. Mit Video.
Und dann in ein paar Sätzen, dass das nun geht, weil er jetzt endlich Zeit dafür hat.
Dank deiner neuen Features, die du ihm gerne persönlich erklärst. Hier geht es zum Kontakt …

Merkst du etwas?

In den meisten B2B Unternehmen stellt das die bisherige Denkweise auf den Kopf. Macht aber nichts. Deine Kunden werden es dir danken. Und dein Chef auch – spätestens, wenn die Verkaufszahlen hoch gehen.

Zusammenfassung

Der Kunde steht im Mittelpunkt, nicht das Unternehmen und seine Produkte. Zeige ihm schon in der Struktur, dass du es ihm einfach machst, deine Produktwelt zu verstehen. Und spreche ihn so an, dass er mit seinen Bedürfnissen abgeholt wird. So wird dein B2B Content Marketing zum Erfolg.

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Dr. Reinhard K. Sprenger diskutiert im Interview, welche Bedeutung einzelne Vertrauensbausteine haben und wie sie kommuniziert werden können https://coco-consulting.de/dr-reinhard-k-sprenger-diskutiert-im-interview-welche-bedeutung-einzelne-vertrauensbausteine-haben-und-wie-sie-kommuniziert-werden-koennen/ Wed, 24 Mar 2021 12:01:25 +0000 https://www.martingbauer.com/?p=5904 Das gesamte Interview ist nachzuhören im Podcast (auch auf Spotify, Apple Podcasts, Google Podcasts) Ausgewählte Statements aus dem Interview: „Wir verkaufen keine Produkte und Dienstleistungen … wir verkaufen Vertrauen.“ „Auf Märkten kennen wir uns nicht. Da ist ein gewisses Misstrauen gut.“ „Erfahrung finde ich nicht unwichtig … sie kann aber auch das sein, was man […]

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Das gesamte Interview ist nachzuhören im Podcast (auch auf Spotify, Apple Podcasts, Google Podcasts)

Ausgewählte Statements aus dem Interview:

„Wir verkaufen keine Produkte und Dienstleistungen … wir verkaufen Vertrauen.“

„Auf Märkten kennen wir uns nicht. Da ist ein gewisses Misstrauen gut.“

„Erfahrung finde ich nicht unwichtig … sie kann aber auch das sein, was man seit 20 Jahren falsch gemacht hat.“

„Manchmal brauche ich zum Thema Vertrauen gerade keine Leidenschaft, sondern kühles Erfahrungswissen, vielleicht sogar eine gewisse Gleichgültigkeit.“

„Das eigentliche Problem, das wir alle haben, ist dass wir nicht auch leidenschaftlich sein können und nicht auch eine Menge Fachwissen haben, die Frage ist, wie kommuniziere ich das.“

„Zahlen sind ausgesprochen hilfreich. Was sie bedeuten, ist aber vom Individuum abhängig.“

„Werte … das ist der größte Blödsinn aller Zeiten.“

„Leitbilder und Werte sind nicht das Papier wert, auf dem sie stehen … von der Frauenquote über die Gendersprache bis hin zu irgendwelchen Minderheiten.“

„In der Wirtschaft geht es darum, lege ich Geld auf den Tisch oder nicht. Dabei ist es mir wurscht, welche Werte der sonst so hat im Unternehmen. Damit kann ich überhaupt nichts anfangen.“

„Purpose … es ist erstaunlich, was für ein Blödsinn tatsächlich Marktchancen hat. Ich sitze da immer wieder und denke, das kann doch nicht deren Ernst sein.“

„Die allermeisten Unternehmen, die ich kenne, … sind strukturell dezidiert kundenfeindlich.“

„Im Grunde ist der Kunde nur ein Störfall, der uns eigentlich daran hindert das zu tun, was uns Spaß macht.“

„Die Moralisierung der Märkte ist eine nette Idee, funktioniert aber nicht. Sonst wäre VW schon längst pleite.“

„Wir Menschen sind nur Menschen, wenn wir unsere Geheimnisse bewahren.“

„Wir sind nie echt. Wir spielen Rollen. Wir sind Schauspieler. Vom Authentischen können wir uns verabschieden.“

„Wofür ich beim Arzt bezahle, ist die Rollenerfüllung. Wenn er das auch noch mit einem Stück Liebe, Hingabe und Authentizität macht, ist es gut für ihn. Mich interessiert das nicht.“

„Mit Werten kann ich gar nichts anfangen. Im Wirtschaftssystem gibt es nur einen Wert. Ob ein Kunde zahlt oder nicht zahlt.“

„In letzter Konsequenz wird es keine Kundenorientierung geben ohne eine kluge, vernünftige Mitarbeiterorientierung.“

„Mitarbeiter zu pampern, Arbeitszufriedenheit hoch zu halten, ist für mich illusionär, wie in der letzten Konsequenz sogar totalitär.“

„Statements … der Heizwert ist höher als der Informationswert.“

„Wir haben ja alle eine Show-Seite. Wir haben alle Interessen. Das, was so Unternehmensführer sagen, das dürfen Sie ja nicht wirklich ernst nehmen.“

„Der Kunde interessiert mich nur in seinem konkreten Verhalten, nicht, was er sagt oder denkt.“

„Mitarbeiter zu motivieren, nur gut über das Unternehmen zu sprechen, halte ich für würdelos.“

Mit einer ganzen Reihe an Aussagen bin ich nicht einverstanden. Sie können für die Erstellung einer Content Strategie aber interessante Anstöße liefern und zum Nachdenken über die richtigen Prioritäten bei einem Website Relaunch anregen.

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Vom Wir zum Sie oder vom Produkt zur Bedeutung https://coco-consulting.de/vom-wir-zum-sie-oder-vom-produkt-zur-bedeutung/ Tue, 16 Feb 2021 14:57:08 +0000 https://www.martingbauer.com/?p=5480 Vielleicht kennst Du dieses Gefühl: Du hast das beste Produkt oder wochenlang an der perfekten Dienstleistung gearbeitet. Jetzt steht endlich alles. Jetzt müssten doch die Kunden eigentlich von ganz alleine kommen. Das muss sich doch herumsprechen, welche tollen Eigenschaften dieses Produkt hat. Nun gut, von ganz alleine geht es nicht. Dafür braucht es ein paar […]

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Vielleicht kennst Du dieses Gefühl: Du hast das beste Produkt oder wochenlang an der perfekten Dienstleistung gearbeitet. Jetzt steht endlich alles. Jetzt müssten doch die Kunden eigentlich von ganz alleine kommen. Das muss sich doch herumsprechen, welche tollen Eigenschaften dieses Produkt hat. Nun gut, von ganz alleine geht es nicht. Dafür braucht es ein paar gute Website Texte.

Also startest Du eine Marketingkampagne, lässt eine Website programmieren, die sämtliche Wahnsinnseigenschaften Deines tollen neuen Produktes bis ins letzte Detail beschreibt und gehst sogar noch auf die passende Fachmesse. Dort zeigst Du jedem Dein tolles Produkt und erklärst ihm sämtliche Bauteile. Aber kaum jemand kauft. Was ist da los? Liegt es an Deiner Content Strategie? Verstehen es die Kunden einfach nicht? Was machst Du falsch? Oder benötigst du die Beratung einer SEO Agentur?

Vom Produkt zur Anwendung

Kunden kaufen Produkte nicht, weil es die tollsten Eigenschaften hat – von wenigen Ausnahmen abgesehen. Produkte (oder Dienstleistungen) haben Funktionalitäten. Diese Funktionalitäten lassen sich für bestimmte Dinge einsetzen. Das sind die Anwendungen und das ist das, was den Kunden schon viel mehr interessiert. Nehmen wir einen Rasierer als Beispiel. Ich möchte meinen Bart trimmen. Also gehe ich auf Amazon oder einen anderen Onlineshop oder in das nächstbeste Geschäft (wegen Corona leider gerade unmöglich) und suche nach Bart trimmen. Ich suche nicht nach 8 Aufsätze und titangehärteten Klingen. Oder was meinst Du, warum sich im Sommer das Grillfleisch beim Metzger so gut verkauft? Weil es fertiges Grillfleisch ist und somit direkt für die gewünschte Anwendung präpariert ist. Das lässt sich wesentlich einfacher (und teurer) verkaufen als ein Stück Fleisch und ein Töpfchen Marinade extra dazu. Das gleiche gilt für sämtliche B2B-Unternehmen. Jedes Produkt lässt sich für bestimmte Branchen, für bestimmte Fachbereiche und für bestimmte Anwendungen einsetzen. In der Regel suchen die Kunden genau nach diesen Begriffen. Es ist nur zu schade, dass diese Informationen bei vielen Unternehmenswebsites nicht zuerst angezeigt werden, sondern zuerst die Produkte in epischer Breite präsentiert werden.

Von der Anwendung zur Bedeutung

Die meisten Kunden entscheiden sich emotional für ein Produkt und rechtfertigen den Kauf später rational. Die Emotion ist der entscheidende Hebel, mit dem ich den Kunden überzeugen kann. Ich muss wissen, welche Bedeutung das Produkt für ihn hat. Was sind wichtige Bedeutungen für den Kauf von etwas Neuem?

Die wichtigsten Gründe für den Kauf sind:

  • Geld verdienen
  • Geld sparen
  • Zeit sparen
  • Aufwand vermeiden
  • Schmerzen loswerden
  • Geliebt werden
  • Besser aussehen
  • Bekannter sein

Knapp zusammengefasst kann man sagen, es geht bei jedem Kauf um Beziehungen, Gesundheit oder Vermögen. Bei Deinem Produkt musst Du wissen, welcher dieser Gründe bei Deinem Kunden für den Kauf verantwortlich sein soll. Bleiben wir beim neuen Rasierer. Da geht es vielleicht um Geld sparen (seltener zum Frisör), Zeit sparen (Elektrorasierer statt Nassrasur), Geliebt werden (die Freundin steht auf gepflegte Bärte) oder allgemein um Besser Aussehen. Wichtig: Ich muss mich entscheiden. Wenn ich versuche dem Kunden klar zu machen, dass mein Rasierer für alles das zuständig ist, werde ich gegen den Spezialisten für Besser Aussehen verlieren. Also am besten immer auf ein Bedürfnis konzentrieren. Und das dafür aber ganz nach vorne stellen. „Der Rasierer für die coolsten Schnitte!“ Bei den anderen Bedürfnissen könnte es „Der Rasierer für den gepflegten Bart im Handumdrehen“ sein. Oder einfach „Deine Frau wird ihn lieben“. Dazu kombinierst Du die passenden Fotos und prägnante Anleitungen. Merkst Du, wie viel besser diese Ansprache ist als die Ansprache mit 7 Aufsätzen und Titanklingen? Leider, leider – wenn Du mal bei Amazon nach Elektrorasierern schaust, wirst Du sehen, wie man es nicht machen sollte. Gerade wir in Deutschland als klassisches Ingenieurland neigen noch immer dazu, in unsere Produkte verliebt zu sein. Verkaufen funktioniert aber anders. Das gilt insbesondere für viele B2B-Unternehmen.

Was hat das mit Vertrauen zu tun?

Sehr viel. Kundenorientierung ist einer der wichtigsten Punkte, um Vertrauenswürdigkeit auszustrahlen. Dem potenziellen Kunden zu zeigen, dass Du ihn verstehst, macht Dich vertrauenswürdig. Zeig ihm, dass Du seine Bedürfnisse kennst und genau dafür das richtige Produkt entwickelt hast.

Das bedeutet für Deine Website: Viel mehr Du als Ich, mehr Sie als Wir. Der Kunde muss im Zentrum stehen. Für Deinen Kunden sollte schnell klar werden, dass Du seine Anwendung der Produkte und die Bedeutung für ihn persönlich kennst. Das macht Dich zu einem vertrauenswürdigen Anbieter, bei dem er kaufen möchte. Oder den er besuchen möchte (Arzt, Rechtsanwalt, ….).

Ich habe dies in unendlich vielen Workshops bei Kunden kennen gelernt. Das klassische B2B-Unternehmen, von dem ich mit meiner Digitalagentur viele als Kunden hatte, denkt zuerst an sein Produkt. Ich habe hier gerne eine Struktur aufgezeichnet, wie aus Technologien Produkte werden und aus Wissen Dienstleistungen. Beides wird dann gerne zu Services kombiniert und für Branchen, Fachbereiche und Anwendungen eingesetzt. Dass jeder dieser Punkte eine Hauptnavigationspunkt auf der Website sein kann, ist für viele zunächst schwer nachvollziehbar. Da man nicht mehr als sieben Hauptpunkte haben sollte, damit es übersichtlich bleibt, muss man sich fokussieren. Aber auch direkt in der zweiten Ebene können die einzelnen Punkte noch sehr prominent behandelt werden, etwa auf Einzelseiten für jede Branche und für jede Anwendung. Das ist nicht nur für die Suchmaschinenoptimierung toll, aber auch dafür. Vor allen Dingen vermittelt es meinen Kunden, dass ich sie verstehe. Ich kennen ihre Branche, es gibt ja schließlich eine eigene Seite dafür. Ich kenne ihre Anwendung aus dem gleichen Grund. Das schafft Vertrauen und erhöht die Wahrscheinlichkeit zur Kontaktaufnahme.

Die Umstrukturierung solcher Websites hat immer dazu geführt, dass die Verweildauer auf der Seite hoch gegangen ist. Der Kunde fühlt sich besser abgeholt und bleibt länger da. Die Bedeutung in den Vordergrund zu stellen, ist daher immer lohnenswert.

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