Content Strategie Artikel | Content Marketing Agentur COCO https://coco-consulting.de/thema/content-strategie/ COCO ist das Marketing-Beratungsunternehmen von Martin Bauer & Friends. Er unterstützt deutsche und internationale Marken und Unternehmen jeder Größe. Mon, 22 Sep 2025 06:45:42 +0000 de hourly 1 https://coco-consulting.de/wp-content/uploads/2023/03/cropped-coco-content-marketing-agentur-favicon-32x32.png Content Strategie Artikel | Content Marketing Agentur COCO https://coco-consulting.de/thema/content-strategie/ 32 32 Der KI-Jobmarkt explodiert: Warum „homo possibilis“ der Karriere-Guide für die nächste Dekade ist https://coco-consulting.de/ki-jobs-homo-possibilis/ Tue, 16 Sep 2025 12:11:28 +0000 https://coco-consulting.de/?p=26712 Der KI Job Markt entwickelt sich rasanter als jeder andere Sektor, den ich in meinen 25 Jahren als Unternehmensberater erlebt habe. Während manche noch debattieren, ob Künstliche Intelligenz Jobs vernichtet, beobachte ich täglich das Gegenteil: Unternehmen suchen händeringend nach KI Fachkräften, neue Berufe durch KI entstehen praktisch wöchentlich, und der Stellenmarkt KI kann die Nachfrage kaum decken. Axel Breuers Buch „homo possibilis – Die Zukunft […]

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Der KI Job Markt entwickelt sich rasanter als jeder andere Sektor, den ich in meinen 25 Jahren als Unternehmensberater erlebt habe. Während manche noch debattieren, ob Künstliche Intelligenz Jobs vernichtet, beobachte ich täglich das Gegenteil: Unternehmen suchen händeringend nach KI Fachkräften, neue Berufe durch KI entstehen praktisch wöchentlich, und der Stellenmarkt KI kann die Nachfrage kaum decken.

Axel Breuers Buch homo possibilis – Die Zukunft der Arbeit im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz ist dabei mehr als nur Zukunftsliteratur – es ist der praktische Karriere-Guide für alle, die im boomenden KI Bereich Jobs finden oder ihre bestehende Position KI-sicher machen wollen.

Die Realität des KI-Jobmarkts: Zahlen, die überzeugen

Lassen Sie mich mit konkreten Zahlen beginnen: In den letzten 12 Monaten sind die KI Stellenangebote in Deutschland um 340% gestiegen. Jobs mit KI-Bezug werden im Durchschnitt 23% höher vergütet als vergleichbare Positionen ohne KI-Komponente. Und das ist erst der Anfang.

Warum diese Entwicklung? Breuers Buch liefert die Antwort mit einer eindrucksvollen Geschichte: Seine Eltern sollten mehrere tausend Euro für die Pflege eines nicht existierenden Grabes zahlen. Während sie resigniert zahlen wollten, löste Breuer das Problem in Minuten mit Claude, einem KI-Tool. Das Ergebnis: Ein rechtlich fundiertes Antwortschreiben – kostenlos und in Sekunden erstellt.

Diese Anekdote zeigt: Jobs in KI entstehen nicht nur in Tech-Konzernen, sondern überall dort, wo Menschen lernen, KI als Verstärker ihrer Fähigkeiten zu nutzen.

Die neuen KI-Jobs: Mehr als nur Programmierer

Aus meiner Beratungspraxis kann ich bestätigen: Die meisten neuen Berufe KI erfordern keine Informatik-Ausbildung. Breuer identifiziert in seinem Buch drei zentrale KI Karriere-Modelle, die ich täglich im Markt beobachte:

1. KI-Tool-Spezialisten: Die gefragtesten Profis

Jobs KI Bereich Beispiele:

  • Prompt Engineers (Einstiegsgehalt: 65.000€)
  • KI-Content-Manager (55.000-75.000€)
  • KI-Compliance-Manager (70.000-95.000€)
  • KI-Trainer für Fachbereiche (60.000-80.000€)

Diese Positionen erfordern primär Verständnis für KI-Tools und Fachexpertise im jeweiligen Bereich – nicht zwingend Programmierkenntnisse.

2. KI-Hybrid-Rollen: Bestehende Jobs werden KI-enhanced

Arbeitsplätze Künstliche Intelligenz-Integration:

  • Marketing Manager + KI (Gehaltszuwachs: +15-25%)
  • HR Business Partner + KI (Gehaltszuwachs: +20-30%)
  • Vertriebsleiter + KI (Gehaltszuwachs: +18-28%)
  • Controller + KI (Gehaltszuwachs: +12-22%)

Breuer macht deutlich: Hier geht es nicht um Jobverlust, sondern um Job-Evolution. Wer seine bestehende Expertise mit KI-Kompetenzen ergänzt, wird zum begehrten Hybrid-Profi.

3. KI-Management-Positionen: Die Führungsjobs der Zukunft

KI Jobs im Management-Bereich:

  • Head of AI Strategy (120.000-180.000€)
  • KI Ethics Officer (95.000-140.000€)
  • KI Change Manager (85.000-125.000€)
  • Chief AI Officer (150.000-250.000€)

Die vier Kernkompetenzen für KI-Jobs

Was macht einen Kandidaten für Jobs in KI unwiderstehlich? Breuers Analyse der vier menschlichen „Superkräfte“ deckt sich perfekt mit meinen Erfahrungen bei der Besetzung von KI Stellenangeboten:

1. Kreativität: Der KI-Differenzierungsfaktor

KI Fachkräfte mit kreativen Fähigkeiten sind 3x gefragter als reine Tech-Spezialisten. Warum? KI kann ausführen, aber Menschen müssen die kreativen Impulse geben.

Praxis-Beispiel: Ein Marketing Manager, der kreative KI-Prompts für Kampagnen entwickelt, ist wertvoller als einer, der nur KI bedient.

2. Empathie: Der menschliche Vorteil

In Jobs mit KI wird Empathie zum Karriere-Booster. KI-Systeme brauchen menschliches Feedback, um nutzerzentrierte Lösungen zu entwickeln.

Marktbeobachtung: UX-Designer mit KI-Kenntnissen und ausgeprägter Empathie erzielen Gehälter 35% über dem Branchendurchschnitt.

3. Urteilsvermögen: Die Qualitätskontrolle

Jeder KI Job braucht Menschen, die KI-Output bewerten und verantworten können. Diese „KI-Auditoren“ sind die neuen Qualitätsmanager.

4. Strategisches Denken: Die Orchestrator-Rolle

Breuer beschreibt es treffend: Der erfolgreiche Mensch im KI-Zeitalter wird zum Dirigenten eines KI-Orchesters. Diese KI Karriere-Perspektive eröffnet völlig neue Führungspositionen.

Konkrete Schritte in KI-Jobs: Der Praxis-Fahrplan

Aus 25 Jahren Karriereberatung weiß ich: Theorie ohne Umsetzungsplan ist wertlos. Hier mein konkreter Fahrplan für den Einstieg in KI Berufe:

Phase 1: KI-Grundlagen (Monate 1-3)

  • ChatGPT/Claude Master werden: 2-3 Stunden täglich üben
  • Branchenschulungen: KI-Anwendungen in Ihrem Fachbereich
  • Zertifizierungen: Google AI, Microsoft AI Fundamentals

Phase 2: Spezialisierung (Monate 4-8)

  • Tool-Expertise: Fokus auf 2-3 KI-Tools Ihrer Branche
  • Projekt-Portfolio: Dokumentierte KI-Erfolge sammeln
  • Networking: KI-Communities und -Events besuchen

Phase 3: Positionierung (Monate 9-12)

  • Thought Leadership: Artikel über KI in Ihrem Bereich
  • Mentoring: Andere bei KI-Integration unterstützen
  • Job-Wechsel: Gezielt KI Stellenangebote anvisieren

Die Gehaltsrealität im KI-Sektor

Meine aktuellen Vermittlungen zeigen: Arbeitsplätze Künstliche Intelligenz-Bereich zahlen Premiums zwischen 15-45% über Standardpositionen:

Entry Level KI-Jobs: 45.000-65.000€ Mid-Level KI-Positionen: 65.000-95.000€
Senior KI-Rollen: 95.000-140.000€ KI-Leadership: 140.000-250.000€+

Diese Zahlen gelten für den deutschen Markt und steigen kontinuierlich.

Warum „homo possibilis“ Ihr KI-Karriere-Kompass ist

Breuers Buch ist kein weiteres KI-Tutorial, sondern ein strategischer Karriere-Guide für den KI Job Markt. Er erklärt nicht nur, welche Jobs in KI entstehen, sondern wie Sie Ihre bestehenden Fähigkeiten KI-kompatibel machen.

Besonders wertvoll: Seine praktischen Beispiele zeigen, wie normale Menschen bereits heute KI nutzen, um außergewöhnliche Ergebnisse zu erzielen. Diese „KI-Superpowers“ sind der Schlüssel für jeden KI Bereich Jobs.

Der Stellenmarkt KI ist der heißeste Arbeitsmarkt der nächsten Dekade. Wer heute die KI-Weichen stellt, erntet morgen die Karriere-Früchte. KI Jobs sind nicht nur für Informatiker – sie sind für jeden, der bereit ist, seine Expertise mit KI-Kompetenzen zu erweitern.

„homo possibilis“ liefert die Roadmap für diese Transformation. Jeder, der seine KI Karriere strategisch angehen will, sollte dieses Buch als Pflichtlektüre betrachten.

Bestellen Sie das Buch direkt bei Amazon: homo possibilis – Die Zukunft der Arbeit im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz

Der nächste Schritt für Ihre KI-Karriere

Die KI Fachkräfte von morgen beginnen heute mit ihrer Weiterbildung. Die Frage ist nicht, ob Künstliche Intelligenz Jobs Ihre Branche erreichen werden – sie sind bereits da.

Als Geschäftsführer von coco consulting unterstütze ich täglich Fach- und Führungskräfte beim Übergang in Jobs mit KI. Meine Erfahrung zeigt: Wer jetzt handelt, sichert sich die besten Positionen im explodierenden KI Job Markt.

Die Zeit der Entscheidung ist jetzt. Werden Sie zum „homo possibilis“ – dem Menschen, der KI zu seinem Karriere-Vorteil macht.


Martin Bauer ist Geschäftsführer von COCO Consulting und spezialisiert auf Karriere-Coaching für KI-Jobs. Er vermittelt seit über 5 Jahren erfolgreich Kandidaten in KI-Positionen und berät Unternehmen beim Aufbau von KI-Teams.

Sie wollen durchstarten im KI-Jobmarkt? Vereinbaren Sie ein kostenloses Karriere-Gespräch mit unserem KI-Jobs-Experten-Team.

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Wie setzt du die richtigen Content-Marketing-Ziele? https://coco-consulting.de/wie-setzt-du-die-richtigen-content-marketing-ziele/ Thu, 11 Apr 2024 15:23:03 +0000 https://www.coco-content-marketing.de/?p=26256 Oft wird von datengesteuertem Marketing gesprochen. Aber damit du entscheiden kannst, ob dein Content-Marketing erfolgreich ist, solltest du dir erst mal überlegen, welche Ziele du verfolgst. Denn je nachdem unterscheiden sich deine Vorgehensweise und deine Erfolgsmessung. Smarte Content Marketing Ziele setzen Beim Setzen von Content-Marketing-Zielen kann es helfen, die S.M.A.R.T.-Methode zu bedenken.. Die S.M.A.R.T.-Methode steht […]

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Oft wird von datengesteuertem Marketing gesprochen. Aber damit du entscheiden kannst, ob dein Content-Marketing erfolgreich ist, solltest du dir erst mal überlegen, welche Ziele du verfolgst. Denn je nachdem unterscheiden sich deine Vorgehensweise und deine Erfolgsmessung.

Smarte Content Marketing Ziele setzen

Beim Setzen von Content-Marketing-Zielen kann es helfen, die S.M.A.R.T.-Methode zu bedenken.. Die S.M.A.R.T.-Methode steht für spezifisch, messbar, erreichbar (achievable), relevant und zeitgebunden (time-bound). Spezifische Ziele helfen dabei, den Fokus zu schärfen und Missverständnisse zu vermeiden. Messbare Ziele ermöglichen eine klare Bewertung des Fortschritts und des Erfolgs. Erreichbare Ziele sollten herausfordernd sein, aber dennoch realistisch gesetzt der gegebenen Ressourcen und Zeitrahmen. Relevante Ziele sollten direkt mit den übergeordneten Unternehmenszielen und der Content-Strategie verknüpft sein. Zeitgebundene Ziele legen einen klaren Zeitrahmen fest, innerhalb dessen die Ziele erreicht werden sollen, und helfen dabei, den Fortschritt zu verfolgen und die Motivation aufrechtzuerhalten. Durch das richtige Setzen von Content-Marketing-Zielen nach der S.M.A.R.T.-Methode können Unternehmen sicherstellen, dass ihre Bemühungen effektiv sind und einen messbaren Einfluss auf ihre Geschäftsziele haben.

Die Zielgruppe auf Google erreichen

Das Problem:

In der heutigen digitalen Landschaft ist es für Unternehmen unerlässlich, online präsent zu sein und von ihrer Zielgruppe gefunden zu werden. Mit der Fülle an Informationen im Internet wird es jedoch immer schwieriger, die Aufmerksamkeit potenzieller Kunden zu gewinnen. Insbesondere die Sichtbarkeit auf Google, der meistgenutzten Suchmaschine weltweit, ist entscheidend für den Erfolg eines Unternehmens. Doch wie kann man sicherstellen, dass die Zielgruppe genau dann auf das Unternehmen stößt, wenn sie nach relevanten Informationen sucht?

Wie Content Marketing hilft:

Content Marketing bietet eine effektive Lösung, um die Zielgruppe auf Google zu erreichen. Durch die Erstellung und Verbreitung hochwertiger, relevanter Inhalte positioniert sich ein Unternehmen als Experte auf seinem Gebiet und verbessert seine Sichtbarkeit in den Suchmaschinenergebnissen. Indem nützliche Informationen bereitgestellt werden, die die Fragen und Probleme der Zielgruppe ansprechen, baut das Unternehmen Vertrauen auf und zieht potenzielle Kunden an.

Eine gezielte Content-Marketing-Strategie ermöglicht es Unternehmen, die Bedürfnisse und Interessen ihrer Zielgruppe zu verstehen und maßgeschneiderte Inhalte zu erstellen, die diese ansprechen. Dies kann in Form von Blog-Artikeln, Videos, Infografiken, Podcasts und vielem mehr geschehen. Durch die Veröffentlichung und Promotion dieser Inhalte wird die Reichweite des Unternehmens erhöht und seine Präsenz in den Suchergebnissen gestärkt.

Wer ein Plakat für Waschmaschinen aufhängt erreicht vielleicht jemand der eine Washmaschine braucht. Wer bei Google erscheint, wenn man “Waschmaschine” sucht, hat seine Zielgruppe vorsortiert.

Wie wird Erfolg hier gemessen:

  • Klicks
  • Ranking
  • Verweildauer
  • Bounce Rate
  • Conversion Rate

Markenaufbau und – Positionierung

Das Problem:

Ohne eine klare Markenidentität und -botschaft können Unternehmen in der Masse untergehen und Schwierigkeiten haben, sich von ihren Mitbewerbern abzuheben. Darüber hinaus ist es wichtig, dass Unternehmen als Branchenführer wahrgenommen werden, die nicht nur Produkte oder Dienstleistungen anbieten, sondern auch wertvolles Wissen und Einblicke in ihre Branche liefern.

Wie Content Marketing hilft:

Durch die Erstellung von qualitativ hochwertigem und konsistentem Content können Unternehmen ihre Markenidentität definieren und ihre Werte, Mission und Vision vermitteln. Dies kann dazu beitragen, eine emotionale Verbindung zu den Kunden aufzubauen und ihr Vertrauen in die Marke zu stärken. Durch die Fokussierung auf ihre Alleinstellungsmerkmale und die Kommunikation ihres einzigartigen Wertversprechens können Unternehmen eine unverwechselbare Position im Markt einnehmen.

Content Marketing ermöglicht es Unternehmen, sich als führende Stimme und Experte in ihrer Branche zu positionieren. Indem sie hochwertige Inhalte produzieren, die aktuelle Trends, Branchenentwicklungen und Best Practices behandeln, können Unternehmen ihr Wissen und ihre Fachkenntnisse demonstrieren und das Vertrauen ihrer Zielgruppe gewinnen. Thought Leadership hilft dabei, die Glaubwürdigkeit und Reputation eines Unternehmens zu stärken und es als vertrauenswürdige Quelle für branchenspezifisches Wissen zu etablieren.

Durch die kontinuierliche Bereitstellung von relevantem und nützlichem Content können Unternehmen langfristige Beziehungen zu ihren Kunden aufbauen. Indem sie ihre Zielgruppe kontinuierlich informieren, unterstützen und inspirieren, können Unternehmen das Vertrauen und die Loyalität ihrer Kunden gewinnen und langfristige Kundenbindung und -zufriedenheit fördern.

Wie wird Erfolg hier gemessen:

  • Markenbekanntheit
  • Social Media Engagement
  • Klicks

Lead-Gewinnung

Das Problem:

Für Unternehmen ist die Generierung qualifizierter Leads von entscheidender Bedeutung, um ihr Geschäftswachstum voranzutreiben. Ein Lead ist eine Person, die Interesse an den Produkten oder Dienstleistungen eines Unternehmens gezeigt hat und deren Kontaktinformationen hinterlassen hat. Das Problem besteht darin, potenzielle Kunden zu identifizieren, die bereits Interesse an den Angeboten eines Unternehmens haben und sie dazu zu bewegen, weitere Informationen anzufordern oder mit dem Vertriebsteam in Kontakt zu treten.

Wie Content Marketing hilft:

Content Marketing ermöglicht es Unternehmen, Lead-Magnet-Angebote zu erstellen, wie z. B. kostenlose E-Books, Checklisten oder Webinare, die potenzielle Kunden dazu ermutigen, ihre Kontaktinformationen im Austausch gegen wertvolle Inhalte zu hinterlassen. Diese Lead-Magnet-Angebote dienen als Anreiz für potenzielle Kunden, mit dem Unternehmen in Kontakt zu treten und weitere Informationen anzufordern.

Durch die Optimierung der Inhalte für relevante Keywords und die Verbesserung der Suchmaschinenrankings können Unternehmen ihre Sichtbarkeit erhöhen und potenzielle Kunden erreichen, die aktiv nach Lösungen oder Informationen suchen, die das Unternehmen anbietet. Indem sie hochwertige und SEO-optimierte Inhalte erstellen, können Unternehmen potenzielle Kunden auf sich aufmerksam machen und sie dazu ermutigen, weitere Informationen anzufordern.

Content Marketing ermöglicht es Unternehmen, gezielte Lead-Nurturing-Kampagnen zu erstellen, die darauf abzielen, potenzielle Kunden durch den Verkaufstrichter zu führen und sie dazu zu bewegen, sich für den Kauf zu entscheiden. Durch die Bereitstellung von personalisierten und relevanten Inhalten können Unternehmen potenzielle Kunden auf jeder Stufe des Kaufprozesses ansprechen und sie dazu ermutigen, sich für ihre Produkte oder Dienstleistungen zu entscheiden.

Wie wird Erfolg hier gemessen:

  • Neue Leads
  • Conversion Rate

Conversions

Das Problem:

Im Marketing ist die Conversion der entscheidende Schritt, bei dem der Kunde die Aktion durchführt, die von ihm gewünscht ist. Das kann der Kauf, das Abonnieren eines Newsletters oder das Festlegen eines Termins sein. Oftmals stehen Unternehmen vor der Herausforderung, Interessenten zu überzeugen, eine gewünschte Handlung auszuführen. Die Kunst besteht darin, die richtige Botschaft zum richtigen Zeitpunkt zu liefern, um Interessenten dazu zu bewegen, die gewünschte Aktion auszuführen.

Wie Content Marketing hilft:

Durch die Bereitstellung relevanter und informativer Inhalte können Unternehmen potenzielle Kunden dabei unterstützen, informierte Entscheidungen zu treffen. Indem sie Einblicke, Vergleiche, Anleitungen und Bewertungen bereitstellen, helfen sie den Interessenten dein Angebot als die Lösung ihres Problems zu verstehen.

Content Marketing ermöglicht es Unternehmen, ihre Botschaften und Inhalte gezielt auf verschiedene Zielgruppen und Segmente zuzuschneiden. Durch die Erstellung von spezifischer Inhalten, die auf die individuellen Bedürfnisse, Interessen und Herausforderungen der Zielgruppe zugeschnitten sind, können Unternehmen die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass Interessenten konvertieren und die gewünschte Handlung ausführen.

Durch die Integration klarer und ansprechender Handlungsaufforderungen (Call-to-Actions) in ihre Inhalte können Unternehmen Interessenten dazu ermutigen, die gewünschte Aktion auszuführen. Darüber hinaus können Unternehmen durch kontinuierliche Conversion-Optimierung ihre Inhalte und Botschaften anpassen und verbessern, um die Conversion Rates kontinuierlich zu steigern.

Wie wird Erfolg hier gemessen:

  • Conversion Rate
  • Umsatz, abgeschlossene Abonnements, etc

Upselling

Das Problem:

Für Unternehmen ist es oft eine Herausforderung, bestehende Kunden dazu zu bringen, mehr zu kaufen oder auf ein höherwertiges Produkt oder eine Dienstleistung zu aktualisieren. Dieser Prozess, bekannt als Upselling, kann schwierig sein, da man bestehende Kunden auch nicht abschrecken möchte.

Wie Content Marketing hilft:

Content Marketing bietet Unternehmen die Möglichkeit, Upselling-Angebote und Anreize zu kommunizieren, um Kunden zu einem Upgrade oder einem zusätzlichen Kauf zu bewegen. Durch die Erstellung ansprechender und überzeugender Inhalte können Unternehmen Kunden dazu ermutigen, von Sonderangeboten, Rabatten oder exklusiven Angeboten zu profitieren. Nutzungsberichte und Anleitungen können erklären wann und warum zusätzliche/hochwertigere Produkte sinnvoll sein können.

Wie wird Erfolg hier gemessen:

  • Durchschnittlicher Warenkorb
  • Conversion Rate

Stärken der Webseite

Das Problem:

Der Artikel begann mit dem besseren Ranking der Seite für spezifische Suchanfragen. Oft schreibst du aber gute Inhalte, aber sie ranken trotzdem nicht. Content Marketing ausgehend von einzelnen Inhalten die ganze Seite stärken.

Wie Content Marketing hilft:

Content Marketing ermöglicht es Unternehmen, hochwertige Inhalte zu erstellen, die von anderen Webseiten verlinkt werden können. Indem sie informative, einzigartige und relevante Inhalte bereitstellen, können Unternehmen das Interesse anderer Webseitenbetreiber wecken und Backlinks von autoritativen Quellen erhalten. Diese Backlinks sind nicht nur ein wichtiger Ranking-Faktor für Suchmaschinen, sondern tragen auch dazu bei, die Glaubwürdigkeit und Autorität der eigenen Webseite zu stärken.

Auch interne Links stärken die Seite als Ganzes. Indem Seiten an relevanten Stellen mit aussagekräftigen Link-Anker verlinkt werden, geben Sie Suchmaschinen Hinweise, was es dort zu finden gibt. Zum Beispiel: Wer Hilfe bei interner Linkstrategie braucht, den unterstützt COCO gerne bei der Suchmaschinenoptimierung 😉

Durch die Erstellung und Verbreitung von hochwertigen Inhalten können Unternehmen den Traffic auf ihrer Webseite steigern. Indem sie relevante Themen ansprechen, die die Interessen ihrer Zielgruppe ansprechen, können Unternehmen mehr Besucher anziehen und potenzielle Kunden auf ihre Webseite lenken. Dieser Effekt wirkt sich nicht nur auf den Artikel selbst aus, sondern verleiht der ganzen Seite mehr Autorität.

Wie wird Erfolg hier gemessen:

  • Seitenautorität
  • Seitenweite Rankings auf Google
  • Klicks
  • Click-Through-Rate

Du hast Fragen über die Messerwerte oder die richtige Strategie deiner Contentplanung? Wir als Content Marketing Agentur unterstützen dich gerne.

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KI-Integrationen in Google und Bing erfordern grundlegend neue SEO Strategien für Unternehmen jeder Art https://coco-consulting.de/ki-google-seo-strategien/ Tue, 08 Aug 2023 08:43:01 +0000 https://www.coco-content-marketing.de/?p=25000 Status Quo SEO Strategie & aktuelle KI-Entwicklungen in Suchmaschinen In der Suchmaschinenoptimierung (SEO) wird aktuell grundlegend zwischen markenspezifischem Content und generischem Content unterschieden. Google selbst gibt dies vor. Wichtige SEO-Tools, wie SEMRush, übernehmen diese Unterscheidung entsprechend. Besonders am Beginn der User Journey suchen potenzielle Kunden mit generischen Keywords. Entsprechend optimieren Website-Betreiber jeder Größenordnung und in […]

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Status Quo SEO Strategie & aktuelle KI-Entwicklungen in Suchmaschinen

In der Suchmaschinenoptimierung (SEO) wird aktuell grundlegend zwischen markenspezifischem Content und generischem Content unterschieden. Google selbst gibt dies vor. Wichtige SEO-Tools, wie SEMRush, übernehmen diese Unterscheidung entsprechend. Besonders am Beginn der User Journey suchen potenzielle Kunden mit generischen Keywords. Entsprechend optimieren Website-Betreiber jeder Größenordnung und in allen Branchen sowohl B2B als auch B2C ihre Inhalte. Dadurch entsteht eine Unmenge an generischen Inhalten zu allen erdenklichen Themen. Die Website-Betreiber werden im Idealfall belohnt mit Featured Snippets, also zum Beispiel einem Textblock ganz am Anfang der Trefferliste. Auch FAQs werden in Massen auf Webseiten platziert, um in der Fragenbox auf Seite 1 gelistet zu werden.

Gleichzeitig werden immer mehr KI-Tools online zur Verfügung gestellt. Microsoft mit der Suchmaschine Bing steht maßgeblich hinter ChatGPT, Google hat mit Bard nachgezogen. Beide Tools haben als wesentliche Funktion die Möglichkeit, eine Frage einzugeben und auf Basis eines großen, wenn auch nicht aktuellen Datenpools in Verknüpfung mit KI die Antwort zu erhalten. Ohne dass der User nochmal auf eine andere Seite klicken muss. Man muss kein Prophet sein, um vorherzusagen, dass diese Funktionalität in den Suchmaschinen an prominentester Stelle integriert werden wird. Für die Antworten auf allgemeine (generische) Fragen wird es dann nicht mehr notwendig sein, die Suchmaschinenergebnisseite zu verlassen. Für die Optimierung von Website-Inhalten braucht es daher einen neuen Ansatz, der nicht primär auf die Auffindbarkeit zu generischen Keywords ausgerichtet ist.

Sinnvolle Zielsetzungen in der neuen SEO Welt

Unternehmen möchten auch in Zukunft zu den reichweitenstarken generischen Keywords auf den ersten Plätzen gefunden werden. Dies gilt grundsätzlich für jedes Unternehmen vom Startup bis zum Konzern, B2B und B2C, in allen Branchen und weltweit. Da die Antworten auf Fragen wie “Was ist …”, “Wie funktioniert …” usw. in Zukunft direkt in Google stehen wird, braucht es Webseiten, die wieder stärker auf die Marke einzahlen. Denn ergänzend zur fertigen Antwort wird es in Google weiterhin Links zu Websites geben. Daher beginnt für die Content & SEO Strategie die Markenpräsenz im Idealfall bereits bei title und description. Hier kann der User davon überzeugt werden, dass das Unternehmen mit seinen Produkten und Dienstleistungen der ideale Ansprechpartner zum gesuchten Thema ist. Dadurch kommt es zum Klick, dem zweiten wichtigen Ziel der inhaltlichen Optimierung. Auf den Webseiten ist dies fortzusetzen. Statt informativer Inhalte rücken gerade hier markenspezifische Inhalte, die den User über seine gesamte Customer Journey bis zur Call to Action ansprechen, in den Vordergrund.

Optimale Vorgehensweise mit #nextgenericcontent

Generische Inhalte, die sowohl unter Berücksichtigung von Userbedürfnissen (=SEO) als auch mit unternehmensspezifischen Inhalten in der individuellen Tonalität geschrieben sind, bezeichnen wir als Next Generic Content mit dem Hashtag #nextgenericcontent. Um diese Inhalte zu erstellen, müssen Content Verantwortliche im Unternehmen zunächst, wie bisher, in der SEO Analyse und Keywordrecherche herausfinden, wonach ihre User suchen. Ergänzend stellen sie aus Unternehmenssicht Fragen wie “Welche Inhalte sind mir zu diesem Thema wichtig zu kommunizieren?”, “Was macht uns aus?” oder “Warum mit uns arbeiten oder von uns kaufen?”. Die Antworten finden sich in den Metatags sowie in den Inhalten der Website. Überzeugend sind sie, wenn die Inhalte in der wiedererkennbaren Tonalität und im Corporate Design des Unternehmens gestaltet sind. So entstehen Inhalte zu generischen Themen, die gefunden werden und den potenziellen Kunden vom Unternehmen überzeugen.

Martin Bauer, Geschäftsführer COCO, meint zur aktuellen Entwicklung: “Für viele unserer Kunden bedeutet die sich abzeichnende KI-Integration in Google und Co. einen Paradigmenwechsel. Ohne Marken-Know-how wird SEO in Zukunft nicht mehr funktionieren. SEO Profis, Marketers und Produktmanager*innen müssen daher eng zusammenarbeiten. Ich bin überzeugt davon, dass #nextgenericcontent der erfolgversprechende Weg für Website-Inhalte in die Zukunft ist.”

Das Thema werden wir in den kommenden Wochen im Blog sowie im COCO Podcast vertiefen.

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Prompt Writing oder wenn Texte anfangen zu antworten https://coco-consulting.de/prompt-writing-wenn-texte-antworten/ Fri, 26 May 2023 10:19:09 +0000 https://www.coco-content-marketing.de/?p=22273 Von Text-Tüftlern und Co-Piloten: Die KI-Revolution ChatGPT und Prompt Writing sind Trends, die die digitale Welt auf den Kopf stellen. Kein Thema ist heutzutage so heiß begehrt und keine Schlagzeile so reißerisch, wie die zum Thema ChatGPT und der „Revolution moderner Texterstellung“. Doch was ist Prompt Writing eigentlich genau? Bei dem nahezu revolutionären Begriff handelt […]

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Von Text-Tüftlern und Co-Piloten: Die KI-Revolution

ChatGPT und Prompt Writing sind Trends, die die digitale Welt auf den Kopf stellen. Kein Thema ist heutzutage so heiß begehrt und keine Schlagzeile so reißerisch, wie die zum Thema ChatGPT und der „Revolution moderner Texterstellung“. Doch was ist Prompt Writing eigentlich genau? Bei dem nahezu revolutionären Begriff handelt es sich um eine Technik, bei der künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen genutzt werden, um qualitativ hochwertige Texte zu generieren. Es geht darum, dass Algorithmen Textvorschläge oder Anregungen schaffen, die dann als Grundlage für eigene Kreationen verwendet werden können. Künstliche Intelligenz lässt sich in diesem Bezug als eine Art Co-Pilot betrachten, der bei schriftlichen Abenteuern unterstützend zur Seite steht.

In den letzten Jahren hat das Prompt Writing eine rasante Entwicklung erlebt. Große Fortschritte in der maschinellen Lernfähigkeit und Verfügbarkeit von leistungsstarken Rechenressourcen haben dazu geführt, dass die Textgenerierung heute besser ist als je zuvor. Frühere Modelle hatten mit Grammatikfehlern und unzusammenhängenden Texten zu kämpfen, aber die neuesten Versionen haben diese Herausforderungen überwunden. Dank der raschen Weiterentwicklung von KI-Technologie können heutzutage Texte mit hoher sprachlicher Qualität erzeugt werden, die kaum mehr von menschlichem Geschriebenen zu unterscheiden sind.

Wie Prompt Writing SEO-Experten den Rücken freihält

Aber warum ist Prompt Writing für die Arbeitswelt so relevant? Nun, in einer Welt, in der Online-Präsenz und Sichtbarkeit von Unternehmen entscheidend sind, ist qualitativ hochwertiger Content unverzichtbar. Agenturen und SEO-Experten sind ständig auf der Suche nach neuen und effizienten Möglichkeiten, ansprechende Texte zu erstellen, die Suchmaschinen beeindrucken und Benutzer ansprechen. Und eines der bemerkenswertesten Merkmale von Prompt Writing ist seine Fähigkeit, Texte in verschiedenen Stilen und Tonalitäten zu generieren. Egal, ob informativer Blogbeitrag, eine überzeugende Verkaufsseite oder ein witziger Social-Media-Post, Prompt Writing kann dabei helfen, den richtigen Ton zu treffen. Es ist wie ein Chamäleon der Schreibkunst – es passt sich an die Bedürfnisse an und hilft, die gewünschte Wirkung zu erzielen.

Insbesondere in der SEO-Agenturwelt hat Prompt Writing einen enormen Einfluss. Ein Großteil der Arbeit in einer SEO-Agentur besteht aus der Erstellung von qualitativ hochwertigen Texten für Websites, Blogs, Produktbeschreibungen und vielem mehr. Mit einer einfachen Anweisung kann ein Texter hunderte von Textvarianten generieren. Dadurch hat der Texter eine quantitative Auswahl, die er noch verifizieren und qualitativ einordnen muss, um in puncto Zeitersparnis und Effizienz zu überzeugen.

Ein weiterer entscheidender Faktor ist die Skalierbarkeit. Agenturen arbeiten oft an mehreren Projekten gleichzeitig und müssen eine große Menge an Inhalten produzieren.

Prompt Writing ermöglicht es, Inhalte in großem Umfang zu generieren und dabei dennoch die individuelle Note beizubehalten. Es ist wie ein unsichtbarer Assistent, der dabei unterstützt, den stetig wachsenden Anforderungen gerecht zu werden.

Texte im Tarnmodus: Wie Agenturen mit Prompt Writing Transparenz und Vertrauen bewahren

Wie bei jeder neuen Technologie gibt es auch beim Prompt Writing potenzielle Gefahren, die berücksichtigt werden müssen. Die Automatisierung von Texterstellung kann dazu führen, dass emotionale Botschaften und Einzigartigkeit verloren gehen. Es besteht die Gefahr, dass Texte austauschbar und generisch werden, da sie alle auf ähnlichen Prompts basieren. Dies kann zu Problemen in der SEO-Optimierung führen, da Suchmaschinen wie Google einzigartigen und hochwertigen Content bevorzugen. Daher ist es wichtig, dass Texter ihre Kreativität und menschliche Expertise einbringen, um den generierten Text zu verfeinern und zu verbessern. Denn am Ende des Tages ist ChatGPT nur ein Tool, das mit Hilfe von Prompt Writing eingesetzt und kontrolliert wird.

Ein weiteres Risiko liegt in der Verwendung von Prompt Writing für fragwürdige Zwecke wie Spam oder Manipulation. Die Software ist auf den Output von großen Mengen an Daten trainiert. Diesen Umstand können sich unethische Akteure zunutze machen, um „ganz einfach“ allerhand irreführende oder betrügerische Inhalte zu erstellen. Dies könnte sowohl die Nutzererfahrung beeinträchtigen als auch das Vertrauen in die Online-Inhalte insgesamt untergraben.

Darüber hinaus ist es wichtig, dass Agenturen transparent mit der Verwendung von Prompt Writing umgehen. Kunden sollten darüber informiert werden, dass ein Teil des generierten Inhalts auf automatisierter Texterstellung basiert. Eine offene Kommunikation über den Einsatz dieser Technologie hilft, mögliche Bedenken auszuräumen und das Vertrauen der Kunden zu stärken.

Genialität lenken: Idealer Output dank gezielter Prompts

Abseits der Gefahren ist Prompt Writing eine effektive Methode, qualitativ hochwertigen Content mithilfe von ChatGPT und menschlicher Fähigkeiten zu erstellen. Um dieses Tool jedoch korrekt anzuwenden, sind die richtige Handhabung und die Beachtung bestimmter Anweisungen von entscheidender Bedeutung. Dies kann den Unterschied zwischen schlechtem und zielführendem Output ausmachen. Dabei spielt es jedoch keine Rolle, mit welcher Sprache man den Bot füttert, mit der richtigen Bedienung sind die Ergebnisse in den meisten Sprachen überzeugend.

Klar formulierte Anweisungen

Eine klare und präzise Formulierung der Anweisung ist der Schlüssel zu erfolgreichen Prompt Writing-Ergebnissen. Erwartungen an das Tool sollten zu jeder Zeit klar kommuniziert werden, ansonsten wirkt sich das auf den Output aus. Aus diesem Grund gilt es ebenfalls, mehrdeutige oder vage Formulierungen zu vermeiden. Je genauer die Anweisungen, desto wahrscheinlicher ist es, dass ChatGPT Output generiert, der den Erwartungen entspricht. Dabei kann auch der gewünschte Ton, die Stimmung und der Stil des Textes festgelegt und mit Beispielen ergänzt werden. Außerdem ist es für ChatGPT auch nur bedingt möglich, eine Reihe von Befehlen aus einem langen Prompt zu lesen und umzusetzen. Daher bietet es sich an, die Textlänge eines Prompts kurz und präzise zu halten.

Anpassung der Temperature

Die Temperature ist ein Diversitätsparameter, der die Vielfalt und Diversität der generierten Antwort beeinflusst. Ein niedriger Diversitätsparameter, wie 0,1 führt zu einer eher deterministischen Textgenerierung, bei der die Ausgabe konsistenter und vorhersehbarer ist. Ein höherer Diversitätsparameter, wie 1,0 hingegen ermöglicht eine größere Variation und potenziell überraschendere Ergebnisse. Es empfiehlt sich, mit verschiedenen Parametern zu experimentieren, um den optimalen Kompromiss zwischen Kreativität und Konsistenz zu finden, der den Anforderungen entspricht.

Verwendung von Beispieltexten

Um ChatGPT dabei zu unterstützen, den gewünschten Output zu erzeugen, ist es hilfreich, Beispieltexte bereitzustellen. Dank der Probe des gewünschten Contents kann die Software besser verstehen, welcher Stil, Ton und welche Struktur gesucht werden. Je detaillierter die Beispiele sind, desto besser kann ChatGPT den Erwartungen entsprechen.

Iteratives Feedback und Feinabstimmung

Prompt Writing ist ein iterativer Prozess. Das generierte Ergebnis sollte als Ausgangspunkt dienen, um ChatGPT anschließend Feedback zu geben, damit der gewünschte Output in greifbare Nähe rückt. Hilfreich ist die Identifizierung von Bereichen, in denen der Output verbessert werden kann, sowie das Erteilen spezifischer Anweisungen, wie Änderungen erwünscht sind. Bei Bedarf sollte dieser Schritt wiederholt werden, um den Text sukzessive zu verfeinern und den gewünschten Output zu erzielen. Durch diese Feedbackschleife wird ChatGPT lernen und sich an Präferenzen anpassen.

Überprüfung und Korrektur

Es ist wichtig, den generierten Output sorgfältig zu überprüfen und gegebenenfalls Korrekturen vorzunehmen. ChatGPT ist ein AI-Modell, das keine direkte Verbindung mit dem Internet hat und mit einem Datensatz von 2021 gefüttert wurde. Aktuelle Begebenheiten kann das Tool nicht ausgeben. Hinzu kommt, dass ChatGPT gelegentlich fehlerhafte oder unangemessene Antworten liefern kann. Man sollte also vor allem Fakten stets überprüfen und nichts für bare Münze nehmen. Stichworte sind hier: Qualitätskontrolle und Quellenkritik. Den Text auf Stil, Grammatik, Rechtschreibung und Sinnhaftigkeit zu prüfen und zu korrigieren ist zudem hilfreich.

Begrenzung der Textlänge

ChatGPT kann tendenziell dazu neigen, längere Texte zu generieren. Um präzise und zielgerichtete Antworten zu erhalten, ist es empfehlenswert, die Textlänge zu begrenzen. Klare Anweisungen, wie der Text formatiert werden soll anhand von Wortgrenzen oder Absatzanzahlen wirkt hierbei Wunder.

Mit Mega Prompts zum perfekten Content

Im digitalen Zeitalter hat sich die künstliche Intelligenz als wertvolles Werkzeug für die Content-Erstellung erwiesen. Daher ist es notwendig, Prompt Writing ganzheitlich zu durchdringen. Eine bemerkenswerte Innovation im Bereich des Prompt Writing sind sogenannte „Mega Prompts“. Diese erweiterten Anweisungen ermöglichen es, den Output von ChatGPT noch präziser und maßgeschneiderter zu gestalten.

Die Entwicklung von Mega Prompts geht auf die Bestrebungen zurück, den Output von ChatGPT besser zu kontrollieren und zu optimieren. Sie bieten eine Möglichkeit, den generierten Text genauer auf den gewünschten Stil, Ton und Inhalt abzustimmen. Mega Prompts sind spezielle Formen von Anweisungen, die über herkömmliche Prompts hinausgehen. Während einfache Befehle meist aus wenigen Sätzen oder Stichpunkten bestehen, bieten Mega Prompts ausführlichere und detailliertere Informationen. Sie liefern einen umfassenden Rahmen und klare Vorgaben für den generierten Text. Durch die Verwendung von Mega Prompts kann die KI ein tieferes Verständnis für den gewünschten Inhalt entwickeln und spezifische Antworten liefern. Dabei können Mega Prompts konkrete Beispiele, Formatierungsanforderungen oder bestimmte Stimmungen enthalten. Durch die Bereitstellung dieser detaillierten Informationen können Mega Prompts die Qualität, Relevanz und Konsistenz des generierten Outputs weiter steigern. Dabei sind sie aufgeteilt in sechs Punkte: Die Simulation einer Person, die Aufgabe für ChatGPT, die Reihenfolge von Arbeitsschritten, das Ziel, welches der Bot-Dialog erreichen soll und das Format des Outputs.

Anatomy of a ChatGPT Mega-Prompt

ChatGPT und Text-to-Image-Tools: Eine kreative Kollaboration

Der neueste Trend bei künstlicher Intelligenz sind Text-to-Image-Tools. Zwei bemerkenswerte Innovationen in diesem Bereich sind die Bildgenerierungstools Midjourney und DALL·E 2. Beide sind fortschrittliche KI-Modelle, die speziell für die Bildgenerierung entwickelt wurden. 

Midjourney konzentriert sich darauf, Bilder aus natürlichsprachlichen Beschreibungen zu generieren, während DALL·E 2 sogar kreative und unkonventionelle Bilder auf der Grundlage von Texteingaben erzeugen kann. Diese Tools ermöglichen es, visuelle Inhalte auf Knopfdruck zu erstellen und bieten eine spannende Möglichkeit, den kreativen Prozess in der Content-Erstellung zu erweitern. Programme wie Midjourney oder DALL·E 2 basieren auf leistungsstarken neuronalen Netzwerken und umfangreichen Trainingsdatensätzen. Mithilfe von Prompt Writing können Benutzer präzise Beschreibungen oder Anweisungen geben, um die gewünschten Bilder zu generieren. ChatGPT kann dabei eine unterstützende Rolle spielen, indem es Benutzern hilft, klare und spezifische Prompts für die Bildgenerierung zu formulieren. Durch die Kombination von ChatGPT mit den Text-to-Image-Tools können Unternehmen sowohl visuellen als auch textbasierten Content nahtlos erstellen. Die Integration von Bildgenerierungstools erweitert die Möglichkeiten der Content-Erstellung in der Welt von Agenturen und Unternehmen und trägt dazu bei, den Content noch ansprechender und vielfältiger zu gestalten.

Fazit

In einer Welt, die sich ständig weiterentwickelt, ist es wichtig, offen für neue Technologien und Innovationen zu sein. ChatGPT ist zweifellos eine Innovation, die zwar nicht den perfekten Output liefert, aber dennoch das Potenzial besitzt, die Art und Weise, wie wir Texte erstellen, zu revolutionieren. Und doch ist und bleibt ChatGPT nur ein Werkzeug, das durch Prompt Writing bedient werden muss. Trotz der Kompetenzen dieses Tools kann es nicht die Fähigkeit und das Know-how eines erfahrenen Texters ersetzen. Besonders, da es bei der Richtigkeit von Angaben sehr fehleranfällig ist, teilweise Fakten aus der Luft greift oder sprachliche Feinheiten nicht korrekt einzusetzen weiß. Ein stetes Überprüfen des Outputs von ChatGPT ist daher unumgänglich. Kreativität, Sprachgefühl und Expertise sind unverzichtbar, um den generierten Text zu polieren und ihm eine persönliche Note zu verleihen. Mit einfachen Anweisungen und Techniken wie Mega Prompts wird die Erstellung von generischen Texten zu einer leicht zu bewältigenden Aufgabe. Und dank modernster Technologie sind KI-generierte Texte kaum noch von menschlichen Texten zu unterscheiden. So könnte beispielsweise ChatGPT auch bei diesem Artikel wesentlich mitgewirkt haben – oder vielleicht doch nicht?! Wer weiß das schon …

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Ein Plädoyer für Kreativität in der digitalen Kommunikation https://coco-consulting.de/ein-plaedoyer-fuer-kreativitaet-in-der-digitalen-kommunikation/ Wed, 05 Apr 2023 10:57:22 +0000 https://www.coco-content-marketing.de/?p=21516 Du beschäftigst dich mit digitalen Inhalten? Online Kampagnen? Website Inhalten? SEO Texten? Texten für Google Ads, Social Ads, Landingpages oder für Newsletter? Und weißt, wie diese funktionieren? Hast es vielleicht sogar studiert? In jedem Fall aber reichlich Studien, Regeln, How-tos, Whitepaper, Konferenzunterlagen, Blogs und Podcasts zum Thema inhaliert? Dann ist ja alles gut. Oder? Keineswegs. […]

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Du beschäftigst dich mit digitalen Inhalten? Online Kampagnen? Website Inhalten? SEO Texten? Texten für Google Ads, Social Ads, Landingpages oder für Newsletter? Und weißt, wie diese funktionieren? Hast es vielleicht sogar studiert? In jedem Fall aber reichlich Studien, Regeln, How-tos, Whitepaper, Konferenzunterlagen, Blogs und Podcasts zum Thema inhaliert? Dann ist ja alles gut. Oder?

Keineswegs.

Digitale Kommunikation aus Konsumentensicht und …

Aus Konsumentensicht sieht es doch so aus: Wir alle sind einem ständigen Information Overload ausgesetzt. Und die Kommunikations-Soße, die uns serviert wird, ist immer eintöniger. Wer hat denn schon noch wirklich Begeisterung dabei, die immer gleichen Instagram-Sunshine & Reichtum-Bildchen anzuschauen? Und erst recht die vollkommen abtörnenden Anzeigen von Coaches, die versprechen, in kürzester Zeit reich oder wenigstens berühmt zu werden? Wer war zuletzt von einem Google Ad-Text fasziniert? Damit sind schon mal die beiden größten Abnehmer für Werbegelder angesprochen. Lineares Fernsehen schaut gefühlt ja sowieso niemand mehr. Die Kinobesucherzahlen sind auch nicht berauschend. Und wann sieht man mal wirklich ein Plakat, von dem man dem Kollegen im Büro erzählt? Selbst Kooperationen mit Influencern und Prominenten sind in Zeiten von Kanye West und dem mit ihm verbundenen Adidas-Fiasko kein kommunikativer Selbstläufer. Kein Wunder. Kreativität? Fehlanzeige. Regeln brechen? Bloß nicht.

… aus der Perspektive der Ersteller von Onlinekampagnen etc.

Fragen müssen wir uns, wie eigentlich Kommunikation im Digitalen entsteht. Was tun all die Marketers, die für die Erstellung von Inhalten verantwortlich sind? Zuallererst sind sie heute an Zielerreichung interessiert. Daran ist ja nichts Verwerfliches. Die Messbarkeit von Werbung war schließlich eine der Errungenschaften der digitalen Werbung. Es ging schon mit den ersten Werbeformen im Internet los: Banner. Selbst diese sehr einfache und heute praktisch ausgestorbene Werbeform des einfachen Banners (wahlweise mit der ebenfalls ausgestorbenen Flash-Animation), der zur Website oder in den Onlineshop führt, hatte gegenüber herkömmlicher Werbung einen signifikanten Vorteil. Man konnte zählen, wie oft er tatsächlich angezeigt wurde und wie viele Menschen auf den Banner geklickt haben. Zahlen, die Plakate und Fernsehspots immer nur näherungsweise angeben konnten. Die konsequente und deshalb überragend erfolgreiche Werbeform ist die Google-Anzeige, die bekanntlich nur noch beim Klick Kosten erzeugt. Mit der weiteren Nachverfolgbarkeit in Google Analytics kann sich jeder Werbetreibende leicht anzeigen lassen, wie viel ihn ein Verkauf oder ein Lead kostet. Ist doch super. Nein. Denn: Google ist ein börsennotiertes und damit gewinnorientiertes Unternehmen. Zudem quasi Monopolist für Suchanzeigen. Die Klickpreise gehen daher seit Jahren stetig nach oben. Bei 5 Euro pro Klick hört aber für viele der Spaß auf. Daher sind wieder andere Werbeformen gefragt. Und andere Formen, um die Aufmerksamkeit der Zielgruppen zu erhalten. Zumal es Produkte gibt, nach denen kaum jemand in Google sucht. Und auch nicht in Social Media. Zum Beispiel viele Ernährungsprodukte.

Wie ticken Werbetreibende?

Ein zweiter Aspekt ist das Sicherheitsbedürfnis der Werbetreibenden. Klar, wir leben in unsicheren Zeiten. Da will ich doch wenigstens im Job kein Risiko eingehen. Unplanbares? Bitte nicht. Einen Shitstorm riskieren, weil die Wortwahl in der Anzeige nicht 100%-regelkonform ist? Und dann auch noch die anschließende Diskussion mit der Geschäftsleitung, warum sich von dem Joke jemand beleidigt fühlen könnte? Das lass ich doch lieber.

Wenn ich von Anbeginn meiner Berufslaufbahn auf die Messbarkeit der von mir betreuten Maßnahmen ausgerichtet werde, werde ich auf Sicherheit programmiert. Die Frage, die ich mir dann tagein, tagaus stelle, ist: Wo bekomme ich am sichersten für 100 Euro am meisten Leads? In der Vor-Digital-Welt war der Fokus für Werbetreibende auf Kreativität gelegt. Klar. In einer nicht-messbaren Welt, in der ich mein Produkt in einem sauteuren 30-Sekünder in der Werbepause der Vorabendserie promoten muss, muss sie ein hohes Maß an Aufmerksamkeit erreichen. Wer erinnert sich noch an die Cannes-Rolle mit den spektakulärsten und witzigsten Werbespots? Oder an die Diskussionen, welcher Spot in der Werbepause des Super Bowl am spektakulärsten war (völlig egal, wer dabei gewonnen hat)?

Warum sich Kreativität lohnt …

Kreativität in Onlinekampagnen lohnt sich, weil

  • standardisierte Werbeformen an Aufmerksamkeit verlieren
  • Google und Social Ads immer teurer werden
  • Third-Party-Cookies ab 2024 abgeschafft werden
  • sie Spaß macht
  • und damit auch das beworbene Produkt emotional aufladen kann
  • sie zum Weitererzählen einlädt
  • kreative Kommunikation das Potenzial hat, überproportional erfolgreich zu sein

Ja, es stimmt. Mehr Chance heißt immer auch mehr Risiko. Kreative digitale Kommunikation, egal wo ausgespielt, kann viel erfolgreicher sein als standardisierte Anzeigen. Es kann aber auch in die Hose gehen. Floppen. Nicht ankommen. Niemand klickt. Und dann regen sich auch noch ein paar Menschen über die Wortwahl oder das Bildmotiv auf.

Trotzdem: Es kann auch genau anders herum sein. Millionen Menschen klicken. Der Spot geht viral. Wird geklickt und geteilt wie verrückt. Und alle reden darüber. Wie beim Edeka Weihnachtsclip 2015. Oder 2016 die Breaking2-Kampagne von Nike. Und immer wieder Hornbach – zuletzt 2022.

Außerdem: Sind wir nicht alle ins Marketing gegangen, weil wir Spannendes erleben und mitgestalten wollten? In einer Agentur viele Unternehmen vom Startup bis zum Konzern kennenlernen wollen? Oder im Unternehmen etwas Großes bewegen möchten? Eben. Für Ads-Controlling hätten wir auch gleich in der Buchhaltung anfangen können. Und das wollten wir ja nicht tun.

Deshalb: Mehr Mut. Regeln brechen. Originelle Ideen entwickeln.

… und zwar nicht nur in Online Kampagnen, sondern auch:

Und das gilt für alle Formen digitaler Kommunikation.

Denn nicht nur Onlinekampagnen werden immer standardisierter und langweiliger. Auch Websites. Und Social Posts. Und …

Jeder, der sich mit der Materie beschäftigt, kennt eine Vielzahl an Regeln. Ein paar Beispiele:

  • In der Hauptnavigation von Websites dürfen nicht mehr als sieben Navigationspunkte sein
  • Die Call to Action muss optisch auffallen und ein aktionsorientiertes Verb enthalen
  • Suchwort muss in der Google Anzeige auftauchen
  • usw. usw.

Dass es auch anders geht, habe ich beispielsweise durch eine Email heute früh erlebt. Die Website der Agentur Schmitts Katze ist mutig. Bunt. Anders. Und funktioniert. Ich bekomme jeden Tag x Emails, die alles Mögliche promoten. Manchmal schaue ich auf die Website. Fast immer gleich wieder weg. Die hier habe ich mir gemerkt.

Selbst bei den vermeintlich superlangweiligen Google Anzeigentexten besteht Potenzial für Kreativität. Wie wäre es zum Beispiel mal damit, nicht die gesamte verfügbare Länge auszunutzen (wie es fast alle tun), sondern extra kurze Anzeigen zu texten? Oder es mit einer Provokation zu versuchen? Oder die stärksten Emotionen ansprechen, wie Liebe, Hass, Ängste? In jedem Fall einen Versuch wert.

Dass die Inhalte auf der Website auch mal einen interessante textlichen Einstieg gut vertragen, sollte sich eigentlich von selbst verstehen. Natürlich userorientiert. Das muss aber nicht langweilig sein.

Fazit: Kreativität tut nicht nur gut. Sie ist nötig. Und lohnt sich im besten Fall. Und damit kannst du dann auch bei der Geschäftsleitung so richtig punkten. Na dann mal los!

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Sind KI und ChatGPT das Ende von Content Marketing Agenturen? https://coco-consulting.de/chatgpt-content-marketing-agenturen/ Fri, 27 Jan 2023 14:44:24 +0000 https://www.coco-content-marketing.de/?p=19466 Es gibt wahrscheinlich kein Thema im Content Marketing, das in den letzten Jahren so viel Aufmerksamkeit abbekommen hat, wie ChatGPT. Das kostenlose Tool auf Basis von OpenAI ist dabei nur die Speerspitze an Tools, die mithilfe Künstlicher Intelligenz (KI) Inhalte erzeugen. Wir fragen uns, welche Bedeutung dies für die Content Strategie hat und ob es […]

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Es gibt wahrscheinlich kein Thema im Content Marketing, das in den letzten Jahren so viel Aufmerksamkeit abbekommen hat, wie ChatGPT. Das kostenlose Tool auf Basis von OpenAI ist dabei nur die Speerspitze an Tools, die mithilfe Künstlicher Intelligenz (KI) Inhalte erzeugen. Wir fragen uns, welche Bedeutung dies für die Content Strategie hat und ob es perspektivisch überhaupt noch Content Marketing Agenturen braucht.

Welche KI Tools spielen im Content Marketing eine Rolle?

Momentan in aller Munde: ChatGPT. Die überwiegend von Microsoft finanzierte Technologie ist aktuell nach einer Registrierung kostenfrei zugänglich. Die ersten Ergebnisse überraschen jeden. Es ist einfach erstaunlich, dass ein Tool selbstständig Inhalte erstellen kann. Ein Fähigkeit, die man bis dato weitgehend nur dem Menschen zugetraut hat. Die Kombinationsfähigkeit ist dabei das Überraschende. „Gedicht über veganes Essen im Stil von Wilhelm Busch“, kein Problem. „Statement zu veganem Essen im Stil von Helmut Kohl“, kommt sofort. Natürlich ist das Ergebnis weit entfernt von perfekt. Aber doch sehr beeindruckend, was bei solchen Kombinationen möglich ist.

Da neben gibt es eine ganze Reihe weiterer Tools für den Einsatz im Content Marketing. Dazu gehören beispielsweise Kontent.ai., neuroflash und frase. Ein in allen Vergleichslisten top bewertetes und führendes Angebot ist Jasper. Wir haben Jasper getestet. Die Ergebnisse fließen in diesen Beitrag ein.

Basis aller Maßnahmen: Die Content Strategie

In der Content (und SEO) Strategie wird festgelegt, welche Ziele, für welche Zielgruppen, mit welchen Maßnahmen am besten zu erreichen sind. Kann ein KI-Tool dabei helfen? Nein. Hier sind zunächst die richtigen Fragen zu stellen. Etwa: „Wie schaut die Customer Journey der Kunden aus? Was interessiert sie zuerst, wenn sie nur das Problem kennen, aber noch keine Idee haben, wie es zu lösen ist? Wonach suchen sie, wenn sie wissen, dass sie ein Produkt oder eine Dienstleistung X brauchen, aber noch keinen Anbieter kennen? Welche Fragen stellen sie in der finalen Entscheidungsphase“ usw. usw.

Dabei helfen Spezialisten, wie beispielsweise Content Marketing Agenturen. SEO Tools, wie SEM Rush, sind hier behilflich, aber auch nur, wenn sie mit den richtigen Fragen befüllt werden. Letztlich sind die Antworten Teil des Fachwissens im Unternehmen. Die Sales Experten wissen, in welchen Branchen und für welche Anwendungen die Produkte ideal geeignet sind. Und sie kennen die Fragen ihrer Kunden. Auf diese gilt es, in der Content Marketing Strategie Antworten zu finden und richtig zu platzieren.

Fragen kann man sich an dieser Stelle, ob bei der anschließenden Texterstellung der Einsatz von KI Content Tools eingeplant werden sollte. Dies hängt sehr vom angestrebten Ziel ab. Dazu später mehr. In jedem Fall beraten wir dich gerne, was an dieser Stelle sinnvoll ist und was nicht.

SEO – unerlässliche Rahmenbedingung für digitalen Content

Kaum ein Website-Text, der nicht ranken soll. Daher für jeden Copywriter klar: Ohne SEO geht es nicht. Einige der angesprochenen Tools bieten Verknüpfungen zu SEO Tools an. Diese Kombinationen werden in Zukunft sicher noch ausgebaut und perfektioniert. Dennoch: Alle Tools können nur so gut antworten, wie sie gefragt werden. Wenn die Keyword-Auswahl mangelhaft ist und die W-Fragen-Analyse gar nicht stattgefunden hat, kann das tollste Tool keine Antwort liefern.

Und SEO ist heute weit mehr als nur die Platzierung von Keywords x-mal im Text und y-mal in den Überschriften (neben title und description). Ohne die Bildung von Content Clustern sind größere SEO-Erfolge kaum möglich. Das sehr spezifische Know-how, wie interne Verlinkungen anzulegen sind und welche externen Links noch dazu kommen sollten, braucht viel Erfahrung. KI kann hier nicht helfen.

ChatGPT und Jasper in der Content Erstellung

Beide Tools können eine Menge Inhalt ausspucken. Hierbei ist zunächst zu unterscheiden zwischen den verschiedenen Content Arten. Ganz grob: SEO Content, kreative Texte (Slogans, Headlines, Storytelling, Onlinekampagnen), Website Texte. Der Reihe nach:

Website Texte mit ChatGPT und Jasper

Für den „Über Uns“-Teil der Website kann kein KI-Tool etwas Zielführendes beisteuern. Da musst du schon selbst wissen, was sich zu erzählen lohnt. Das gleiche gilt für Produktbeschreibungen. Wo es sinnvoll sein könnte, ist im Bereich Lösungen, in dem spezifische Branchen, Fachbereiche und Anwendungen adressiert werden. Probieren wir es aus. Als Beispiel nehmen wir „Website Text zu CAD Software für die Anwendung in der Branche Maschinenbau“ und „Software für den Bereich Human Ressources“.

Die Ergebnisse von ChatGPT:

Die Ergebnisse von Jasper:

Was davon kann man für den Einsatz bei einem beliebigen CAD Software-Hersteller gebrauchen? Eigentlich nichts.

Jeder Website Text wird zunächst für die User geschrieben. Dafür muss ich wissen, was diese interessiert, siehe Customer Journey weiter oben. Und das dann so formulieren, dass die Bedürfnisse der User im Vordergrund stehen und erst im zweiten Schritt die Features meines Produktes dafür aufgezählt werden. Der Satz: „Nutzer profitieren von mehr Flexibilität bei der Erstellung neuer Designs, Testen in Echtzeit, virtuellen Simulationen und einer intuitiven Benutzeroberfläche“ geht in die richtige Richtung. Aber zeichnet sich mein Produkt tatsächlich durch „Testen in Echtzeit“ aus oder muss ich das gleich wieder löschen? Kann ich mit „einer intuitiven Benutzeroberfläche“ irgendjemanden hinter dem Ofen hervorlocken oder ist das nicht selbstverständlich?

Kurzum: Die generierten Texte sind für die Website vom Softwareanbieter X noch nicht einmal als Inspirationsquelle geeignet. Kein erfahrener Texter kann damit etwas anfangen.

Kreative Texte mit ChatGPT und Jasper

Die Erwartungshaltung ist niedrig. Mal schauen, was heraus kommt. Wir testen „Slogans zum Thema Hackfleisch“ und „Slogans zum Thema vegane Ernährung“.

Die Ergebnisse von ChatGPT:

Die Ergebnisse von Jasper:

Ernsthaft? Hackfleisch – die gesunde Wahl für jeden Tag? Okay, Schwamm drüber.

Das Fazit hier ist klar: Kein KI Tool kann einen wirklich kreativen Output erzeugen, der gleichzeitig zur Identität des Unternehmens passt. Letztlich ist es nicht mehr als ein Zusammenwürfeln von Textphrasen, die in neuer Kombination wieder ausgespuckt werden. Ist das beeindruckend? Nein. Kann man das gebrauchen? Zur Inspiration vielleicht. Als Ausgangspunkt für eine echte Marketingkampagne? Kaum. Ein kreatives und motivierendes Content Marketing setzt echte Kreativität, die durch Menschen statt Maschinen generiert wird, voraus. Nur so entsteht einzigartiger Content, der wahrhaftig zur Marke passt. Es ist die Aufgabe der KI, uns Menschen zu unterstützen und unsere Arbeit zu erleichtern. Aber letztlich liegt es an uns, als Content-Marketer die richtigen Worte zu finden, um unsere Botschaft zu vermitteln. Nur so können wir eine möglichst starke Verbindung zwischen unserem Brand und unseren Zielgruppen schaffen.

SEO Content mit ChatGPT und Jasper

Immer mehr Inhalte werden spezifisch für die Platzierung in Google erstellt. Das große Ziel vieler Unternehmen dabei ist es, nicht nur mit eigenen Markennamen, sondern mit generischen Suchwörtern gefunden zu werden. Klar: Die gleiche Idee haben eine Vielzahl an Unternehmen in der gleichen Branche. Und jeder erstellt immer längere Texte, alle im gleichen Kontext.

Können hier KI Content Tools helfen? Wenn es um eine Vielzahl an Inhalten geht, sollte man meinen, Ja. Wir haben es mit Jasper getestet. Für so unterschiedliche Inhalte wie Autos, Senf und Software. Die Befragung unserer involvierten Texterinnen ergab:

  • Die generierten Inhalte sind oberflächlich
  • Sie passen nicht zum Unternehmen
  • Sie sind amerikanisch eingefärbt mit spezifischen Wörtern, die es im Deutschen gar nicht gibt
  • Jasper versteht keine Zusammenhänge
  • Komplexe Inhalte sind überhaupt nicht möglich
  • Texte mit einer spezifischen Tonalität können nicht erzeugt werden
  • Kreative Wortneuschöpfungen gibt es nicht
  • Die Texte sind nicht originell

Zusammenfassend: Für sehr einfache Texte kann Jasper, stellvertretend auch für die anderen KI Content Tools, leicht lesbare Texte erzeugen. Mit einer schnellen Korrekturrunde entstehen damit schnell neue Inhalte. Da die Anzahl an Wörtern auf einer Webseite ein Kriterium für Google darstellt, ist dies ein relevantes Ziel. Zur Textvermehrung sind die Tools also durchaus geeignet.

Aber: Noch sind diese Tools für viele Unternehmen in der Ausprobierphase. Wenn wesentlich mehr Unternehmen für noch mehr Websites hiermit Unmengen an schnell lesbaren Texten ohne großen Tiefgang erzeugen, wird die Relevanz dieser Inhalte zwangsläufig abnehmen.

Gibt es also gar keinen Grund zur Nutzung von KI Content Tools?

Aber nein. Auch wir finden den Output faszinierend. Zweifelsohne werden die Ergebnisse in den kommenden Monaten und Jahren noch signifikant besser werden. Doch bei aller Begeisterung für Technologie gilt es hier realistisch zu bleiben. Für alle Anwendungen mit relativ einfachen, wiederkehrenden Inhalten sind KI Anwendungen vorprogrammiert. Ein paar Beispiele:

  • Der Support Chat mit den immer wieder gleichen Fragen in nur leicht anderem Kontext? Wird bald von einem Programm kommen, das nicht mehr vom Menschen zu unterscheiden ist.
  • Social Posts für neue Produktvarianten auf allen Kanälen: Die Bilder in den richtigen Formaten werden jede Woche neu automatisch generiert. Kurze Salestexte und Call to Actions inklusive.
  • Beschreibungstexte für sämtliche weltweiten Reisedestinationen auf der Website des Reiseveranstalters: KI Content. Nicht individuell. Kreativität Fehlanzeige. Nicht SEO relevant. Aber in Massen. Gut lesbar. Reicht oft aus.

Und was heißt das jetzt für Content Marketing Agenturen?

Uns machen weder ChatGPT noch Jasper Angst. Noch nicht mal Sorge.

Wir lieben Sprache. Und wir lieben Technologie. Deshalb faszinieren uns diese Tools und wir mögen es damit herumzuspielen. Für den qualitativ hochwertigen Einsatz von Content in der Unternehmenskommunikation sind die Anwendungsmöglichkeiten aber sehr überschaubar. Wenn überhaupt ist die Überarbeitungszeit von KI-generierten Texten so hoch, dass ein erfahrener Texter es auch gleich von Null selbst schreiben kann.

Wir sind dennoch gespannt und freuen uns auf die weiteren Entwicklungen in diesem Themenfeld.

Und zum Schluss. Jasper antwortet auf die Frage „Wie ist die Zukunft von Content Marketing Agenturen?“ mit: „Content-Marketing-Agenturen werden in Zukunft mehr denn je benötigt, um Unternehmen bei der Konzeption von Inhalten zu unterstützen, die potentielle Kunden anziehen und überzeugen. Die Nachfrage nach hochwertigen Inhalten steigt ständig, und Content-Marketing-Agenturen können helfen, diese Anforderungen zu erfüllen.“

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Die fünf wichtigsten Content Marketing Trends 2023 https://coco-consulting.de/die-fuenf-wichtigsten-content-marketing-trends-2023/ Wed, 14 Dec 2022 13:54:12 +0000 https://www.coco-content-marketing.de/?p=18893 Mit Blick auf das kommende Jahr zeichnet sich ab, dass eine Reihe an Content Marketing Trends 2023 ein Schlüsselfaktor für den Marketingerfolg sein werden. Anzeigenbudgets werden gekürzt. Vor allen Dingen offline. Auch online findet ein Shift von Anzeigen zum organischen Erfolg statt. Auch wenn es etwas länger dauert, sind die mittel- bis langfristig deutlich niedrigeren […]

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Mit Blick auf das kommende Jahr zeichnet sich ab, dass eine Reihe an Content Marketing Trends 2023 ein Schlüsselfaktor für den Marketingerfolg sein werden. Anzeigenbudgets werden gekürzt. Vor allen Dingen offline. Auch online findet ein Shift von Anzeigen zum organischen Erfolg statt. Auch wenn es etwas länger dauert, sind die mittel- bis langfristig deutlich niedrigeren Kosten gerade im schwierigen Umfeld ein wesentliches Argument. Für Marketer ist es daher heute wichtiger denn je, sich über die neuesten Trends im Bereich des Content Marketings zu informieren und einen Plan zu entwickeln, der ihrem Unternehmen hilft, sich online abzuheben. In diesem Blogbeitrag werfen wir einen Blick auf einige der wichtigsten Content Marketing Trends für das Jahr 2023 und darauf, wie du diesen nutzen kannst, um deinen ROI zu maximieren.

1. Sprachsuche

Der Aufstieg der Sprachsuche ist eine der einflussreichsten Veränderungen im Verbraucherverhalten der letzten Jahre. Die Verbraucher entscheiden sich zunehmend für die Sprachsuche anstelle der herkömmlichen Textsuche. Dieser Trend wird sich voraussichtlich 2023 fortsetzen. Um von diesem Trend zu profitieren, müssen Unternehmen sicherstellen, dass ihre SEO-Strategien Techniken zur Optimierung der Sprachsuche beinhalten. Dazu gehört die Einbeziehung von Long-Tail-Schlüsselwörtern und die Optimierung der Website-Struktur für Sprachsuchanfragen. Darüber hinaus sollten Unternehmen auch die Erstellung spezieller Inhalte in Erwägung ziehen, die auf die Sprachsuche zugeschnitten sind, wie z. B. FAQs, Anleitungen und Leitfäden, die sich eher der Umgangssprache als dem Fachjargon bedienen.

Die Beantwortung von Kundenfragen ist ein wichtiger Faktor im Content Marketing. Wesentlicher Treiber für diese Entwicklung ist das Bestreben von Google, immer mehr Antworten direkt auf der ersten Seite anzuzeigen. Klare Antworten, die sowohl informativ als auch hilfreich sind, können dazu beitragen, die Markentreue zu stärken und die Kundenzufriedenheit zu verbessern. Die effektive Beantwortung von Fragen verbessert auch das Verständnis für Ihre Inhalte, so dass die Leser ein besseres Verständnis für alle von Ihnen angebotenen Produkte und Dienstleistungen entwickeln können. Ob auf FAQ-Seiten oder durch die schnelle Beantwortung von Anfragen in den sozialen Medien: Wenn ihr euch die Zeit nehmt, Fragen zu beantworten, demonstriert ihr euer Engagement für den Kundenservice, was sich langfristig positiv auf den Geschäftserfolg auswirken kann.

2. Video-Inhalte

Video ist nach wie vor eine der beliebtesten Arten von Inhalten bei den Verbrauchern. Es wird erwartet, dass sie bis 2023 noch stärker in den Vordergrund treten werden. Eine gute Strategie für Videoinhalte sollte sich nicht nur auf die Produktion hochwertiger Videos konzentrieren, sondern auch auf die Nutzung dieser Videos über verschiedene Kanäle wie YouTube, Instagram, Facebook, LinkedIn und Twitter. Darüber hinaus sollten Unternehmen auch den Einsatz interaktiver Video-Tools wie Umfragen oder Quizze in Betracht ziehen. Sie ermöglichen es den Zuschauern, direkt mit den Videoinhalten zu interagieren oder über Kommentare und Chat-Nachrichten Feedback zu geben. Diese Art der Interaktion kann zum Aufbau von Beziehungen zwischen Marken und Verbrauchern beitragen und gleichzeitig wertvolle Erkenntnisse über die Vorlieben und Bedürfnisse der Kunden liefern.

Insbesondere Kurzvideos erfreuen sich großer Beliebtheit und bieten eine großartige Möglichkeit, mit den Zuschauern in Kontakt zu treten. Dadurch dass sie in kürzester Zeit konsumiert werden können, sind sie ideal, um Markenbotschaften zu vermitteln, auf Produkte aufmerksam zu machen oder Branchentrends hervorzuheben. Bei der Erstellung von Kurzvideos gibt es verschiedene Taktiken, die eingesetzt werden können. Der Inhalt und die Länge der Videos sollten sorgfältig überlegt werden, ebenso wie die Frage, wann und wo das Video mit deiner Zielgruppe geteilt wird. Verwende Bilder, Farben, Titel, Bewegung und Audio, um visuell ansprechende und anregende Videos zu erstellen, die dein Publikum schnell fesseln.

3. Personalisierung

Die Personalisierung ist zu einem wesentlichen Element moderner Marketingstrategien geworden, da sie durch die Bereitstellung gezielter Nachrichten auf der Grundlage von Nutzerdaten die Konversionsrate steigern kann. Im Jahr 2023 wird die Personalisierung noch wichtiger werden, um mit den Erwartungen der Verbraucher in Bezug auf Relevanz und Genauigkeit bei der digitalen Interaktion mit Marken Schritt zu halten. Um die Personalisierung in euer Content Strategie effektiv zu nutzen, benötigt ihr Zugang zu umfassenden Nutzerdaten, was bedeutet, dass ihr in ein Customer Relationship Management-System (CRM) oder eine Marketing-Automatisierungsplattform (MAP) investieren müsst. Darüber hinaus solltest du für jedes Zielsegment individuelle Landing Pages sowie personalisierte E-Mails mit dynamischen Inhalten erstellen, die speziell auf die Bedürfnisse des jeweiligen Segments zugeschnitten sind.

4. KI-generierte Inhalte

Für uns als Content Strategie Agentur besonders spannend: KI-generierte Inhalte sind zu einem beliebten Trend geworden, da Unternehmen das Potenzial dieser Technologie zur Verbesserung des Kundenerlebnisses erkannt haben. Dank der KI-Fähigkeiten zur Verarbeitung natürlicher Sprache kann sie hochwertige Inhalte aus Datensätzen oder anderen Quellen generieren. Diese Art des Content-Marketings hilft Unternehmen dabei, personalisierte Erlebnisse zu liefern, die ihre Zielgruppe näher an sich heranführen und sie besser ansprechen. Durch den Einsatz von KI zur Erweiterung der Inhaltserstellung können Unternehmen schnell Materialien entwickeln, die auf die Bedürfnisse und Vorlieben ihrer Kunden zugeschnitten sind, und zwar auf eine skalierbarere Weise als je zuvor. Je mehr Unternehmen KI-generierte Inhalte einsetzen, desto mehr wird sie digitale Marketingkampagnen prägen und die Art und Weise, wie wir Online-Informationen produzieren und konsumieren, revolutionieren.

Gleichwohl: Viele KI-generierte Inhalte sind austauschbar und eher oberflächlich. Kreativität und Individualität sind hier nicht zu erwarten. Auch rechtliche und moralische Bedenken sorgen für Hürden beim Einsatz. Chancen sind zweifelsfrei vorhanden. Du solltest dich aber gut mit den Grenzen beschäftigen und darüber klar werden, was in deinem Kontext tatsächlich Sinn macht. Die umfassende Qualität eines professionellen Copywriters wird die KI so schnell nicht erreichen.

5. Tonalität

Inhalte werden immer mehr userzentriert. Digitale Kanäle fransen aus. Die vom Unternehmen generierten Inhalte finden auf einer Vielzahl an digitalen Kanälen und Erscheinungsformen statt. Nicht nur Texte, Bilder und Videos – auch Sprache beispielsweise in Form von Podcasts trägt zum digitalen Erscheinungsbild bei. Gerade in Zeiten von zunehmend generierten Inhalten ist die individuelle Tonalität ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal für Marken und Unternehmen. Bei allen Content Marketing Aktivitäten in 2023 sollte die Definition der passenden Tonalität daher am Anfang aller Überlegungen stehen. Der Ton macht schließlich die Musik, nicht die Menge an Musikern.

Schlussfolgerungen der Content Marketing Trends 2023

Mit Blick auf das Jahr 2023 ist klar, dass sich Content-Strategien weiterentwickeln müssen, wenn Unternehmen eine Chance haben wollen, online wettbewerbsfähig zu bleiben. Das bedeutet, dass man sich auf die Nutzung neuer Technologien wie die Sprachsuche, die Erstellung ansprechender Videoinhalte und die Verwendung von personalisierten Nachrichtentechniken einstellen muss. KI-generierte Inhalte werden viele Unternehmen und Agenturen testen. Als Content Marketing Agentur sagen wir voraus: Für generische Inhalte mag es helfen. Qualität entsteht so nicht. Anspruchsvolle B2B Inhalte schon gar nicht. Auf Basis einer individuellen Tonalität erstellte Inhalte für die Nutzer in allen Customer Journey-Phasen sind elementar wichtig. Wenn du diese Schlüsseltrends im Auge behaltest, kannst du sicherstellen, dass euer Unternehmen für den Erfolg im kommenden Jahr gut positioniert ist. Viel Erfolg!

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Vertrauenswürdig kommunizieren in Krisenzeiten https://coco-consulting.de/vertrauen-krisenkommunikation/ Mon, 05 Dec 2022 15:24:34 +0000 https://www.coco-content-marketing.de/?p=18817 Klima, Corona, Krieg – und jetzt auch noch Inflation und Wirtschaftskrise. Die Zeiten sind unsicher. Lange Bewährtes funktioniert nicht mehr. Umso wichtiger ist es für Unternehmen, ihre Vertrauenswürdigkeit zu beweisen und klar zu kommunizieren. Worauf ist dabei besonders zu achten? Mit unserer Methode Vertrauensbausteine zeigen wir eine Reihe an Bausteinen auf, die für die eigene […]

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Klima, Corona, Krieg – und jetzt auch noch Inflation und Wirtschaftskrise. Die Zeiten sind unsicher. Lange Bewährtes funktioniert nicht mehr. Umso wichtiger ist es für Unternehmen, ihre Vertrauenswürdigkeit zu beweisen und klar zu kommunizieren. Worauf ist dabei besonders zu achten?

Mit unserer Methode Vertrauensbausteine zeigen wir eine Reihe an Bausteinen auf, die für die eigene Vertrauenswürdigkeit hilfreich sind. Die wichtigsten Hauptpunkte sind Kundenorientierung, Kompetenz, Resultate, Integrität, Aura und Persönlichkeit. Dass es hierbei unterschiedliche Schwerpunkte gibt, habe ich beispielsweise bei der Begutachtung von Politikern schon thematisiert. Doch gilt das gleiche auch in spezifischen Situationen oder Umfeldern, wie beispielsweise in Krisenzeiten?

Ich meine ja und möchte dies anhand einiger Beispiele zeigen.

Die Bedeutung schwindender Zukunftsorientierung

Je größer die Krise ist, umso mehr rücken die Alltagssorgen in den Vordergrund. Ich will es mir eigentlich gar nicht vorstellen, aber für die geplagten Menschen in der Ukraine (oder in Syrien, Afghanistan, Äthiopien, Jemen …) geht es ganz primär darum, wie die nächsten Stunden und Tage zu überstehen sind. Unser Fokus geht weiter, aber auch nicht im gewohnten Umfang. Wer beschäftigt sich angesichts rapide steigender Stromkosten und absehbar steigender Arbeitslosigkeit schon mit der Zukunft in 10 Jahren oder noch weiter hinaus? Kein Wunder auch, dass viele junge Menschen keine Kinder mehr in die Welt setzen möchten. Die Gedanken kreisen vielmehr ums Hier und Jetzt.

Auf welche Kommunikationsbausteine Unternehmen jetzt besonders achten müssen – und auf welche weniger

Für Unternehmen bedeutet dies, die Faktoren Beständigkeit und Klarheit in ihrem Website Content in den Vordergrund zu stellen. Demgegenüber rücken Innovationskraft und Zukunftserwartung in den Hintergrund. Je beständiger ein Unternehmen ist und kommuniziert, umso höher ist das gefühlte Vertrauenslevel. Es war ja schon immer so. Einen gut bekannten Slogan zu ändern, sollte man sich in unsicheren Zeiten zweimal überlegen. Für innovative Firmen und insbesondere Startups ist dieses Umfeld schwierig. Viele Konsumenten und Unternehmen bleiben beim Bewährten und trauen sich nicht, mit neuen Anbietern mit neuen Lösungswegen zu arbeiten. Für solche Unternehmen kann ein Weg sein, zu zeigen, dass die handelnden Personen bereits seit vielen Jahren in der Branche tätig sind. Oder dass zuverlässig jedes Jahr aufs Neue Innovationen erfolgreich am Markt etabliert werden. Innovationskraft plus Beständigkeit sorgt dann für Vertrauen

Auch die Zugehörigkeit zu Kollektiven wie „Made in Germany“, „From Berlin with Love“, „Eingetragener Handwerksbetrieb“ erfahren eine Renaissance. Sie vermitteln Stabilität aus der Gruppe heraus.

Und die Bedeutung von Marke und Integrität kann nicht hoch genug bewertet werden. Auf Marken kann man sich verlassen. Sie stehen für bestimmte Werte, wie beispielsweise eine hohe Qualität, Zuverlässigkeit und Beständigkeit. Dies ist etwas, worauf man sich als Verbraucher in unsicheren Zeiten einfach und schnell verlassen kann. Die Aufgabe der Unternehmen im täglichen Handeln ist es, dafür zu sorgen, dass diese Versprechen auch gelebt und eingehalten werden. Werte und Handeln im Einklang sorgen für Integrität. Und auf integre Unternehmen vertraut man gerne.

Resultate sind und bleiben der wichtigste Vertrauensbaustein. Sichtbar zufriedene Kunden sorgen immer für Vertrauen. Auch hierbei kann in Krisenzeiten ein leicht angepasster Schwerpunkt gesetzt werden. Die Bereitschaft zum fortlaufenden Dialog zwischen Unternehmen und Kunden ist hervorzuheben. Es gibt nichts Schlimmeres als Unternehmen, in denen die Unsicherheit mit Kopf im Sand ignoriert wird.

Eng damit zusammen hängt der wesentliche Faktor Transparenz. Krisen zeichnen sich durch ein hohes Maß an Unsicherheit aus. Als Unternehmen darf und sollte man damit offen umgehen. Gestörte Lieferketten oder ungeplant hohe Ausfallzahlen kranker Mitarbeiter sind nicht planbar. Nur Transparenz kann hier für Verständnis beim Kunden sorgen, wenn auch nicht für Begeisterung.

Kompetenz setzt sich zusammen aus Fachwissen, Prozesswissen, Erfahrung, Leidenschaft und Kapazität. Der Kapazität kommt in Krisenzeiten besondere Bedeutung zu. Kann das Unternehmen sicher liefern? Auch noch in sechs Monaten? Haben sie genügend Ressourcen, um alle Produktbestandteile zu erhalten, auch wenn ein Lieferant ausfällt? Welche Erfahrung hat das Unternehmen mit dem Ausfall kranker Mitarbeiter? Gibt es Notfallpläne? Mit der vorausschauenden Kommunikation der Antworten auf diese Fragen können sich Unternehmen in Krisenzeiten positiv von der Konkurrenz absetzen.

Die Persönlichkeit des Unternehmers und wesentlicher Mitarbeiter rückt bei Website Texten etwas in den Hintergrund. Eher vertraue ich einem großen Unternehmen, das auch in der Vergangenheit schon bewiesen hat, dass Wechsel im Management reibungslos funktioniert haben. Mit Visionen und Zukunftsperspektiven ist in der Krise nicht viel zu gewinnen.

Für welche Unternehmen ist Krisenkommunikation besonders wichtig?

Krisenkommunikation ist grundsätzlich für jedes Unternehmen relevant. Corona gibt es schließlich überall. Inflation ebenfalls. Daher macht es für jedes Unternehmen Sinn, sich mit den zuvor beschriebenen Zusammenhängen auseinanderzusetzen. Trotzdem gibt es Unterschiede.

Der entscheidende Unterschied liegt in der Perspektive des Kunden. Manche Branchen werden von der aktuellen Krisensituation schwer gebeutelt, gleichwohl kümmert es den Kunden wenig. Elektrogeräte gehören dazu. Oder meinst du, dass Kunden heute anders ein iPhone kaufen als vor drei Jahren? Vielleicht wegen des niedrigeren verfügbaren Einkommens, aber nicht wegen der Lieferprobleme, mit denen sich Apple beschäftigen muss. Bei anderen Unternehmen, wie bei Handwerkern beispielsweise, geht man instinktiv davon aus, dass sie durch Coronaausfälle kaum noch zuverlässig oder gar kurzfristig Kapazitäten anbieten können. Vielleicht haben aber gerade diese Unternehmen aufgrund der abflauenden Baukonjunktur gerade mehr freie Mitarbeiter als jemals zuvor in den letzten Jahren.

Denke also darüber nach, wie das aktuell diffuse Krisenumfeld auf deine Kunden wirkt. Welche Bedürfnisse haben deine Kunden? Wie wichtig ist ihnen Sicherheit, Transparenz und Beständigkeit? Und passe entsprechend deine Kommunikation an – selbst wenn ihr als Unternehmen noch keine unmittelbaren Auswirkungen spürt.

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Mit gutem Content Marketing flexen – so erreichst du die Generation Z https://coco-consulting.de/content-marketing-generation-z/ Mon, 21 Nov 2022 10:21:38 +0000 https://www.coco-content-marketing.de/?p=18512 Sie sind faul, onlinesüchtig und stellen bei der Arbeit viel zu hohe Ansprüche – die Rede ist von der jungen Generation Z (kurz Gen Z). Die erste Generation, die in die digitale Welt geboren und mit dem Smartphone aufgewachsen ist. Die heute ca.12- bis 26-Jährigen machen als Verbrauchergruppe ein Drittel der Weltbevölkerung aus und sind […]

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Sie sind faul, onlinesüchtig und stellen bei der Arbeit viel zu hohe Ansprüche – die Rede ist von der jungen Generation Z (kurz Gen Z). Die erste Generation, die in die digitale Welt geboren und mit dem Smartphone aufgewachsen ist. Die heute ca.12- bis 26-Jährigen machen als Verbrauchergruppe ein Drittel der Weltbevölkerung aus und sind für fast alle Unternehmen eine relevante Zielgruppe, denn: In den vergangenen Jahren sind die sozialen Netzwerke zu den wichtigsten Kommunikations- und Werbeplattformen geworden. Die Digital Natives 2.0 bestimmen, was Trend ist und funktioniert. Doch wie kannst du die Gen Z mit relevantem Content erreichen und langfristig für euer Unternehmen gewinnen? Eines ist klar: Das funktioniert nicht, indem wir uns länger mit Vorurteilen aufhalten. In nur wenigen Leseminuten erfährst du, wie die junge Generation wirklich tickt und worauf es ankommt, wenn du Generation Z-Content kreieren willst, der nicht “random” ist.

Generation X Y Z – wer ist wer?

Um die Gen Z zunächst besser einordnen zu können, haben wir für dich eine Übersicht erstellt mit allen relevanten Generationen. An dieser Stelle ist es uns wichtig zu erwähnen, dass sich Menschen natürlich nicht aufgrund ihres Geburtsjahres labeln lassen.Trotzdem können Generationsprofile dabei helfen, im Content Marketing eine gute Richtung einzuschlagen.

Babyboomer

Die Babyboomer wurden ungefähr zwischen 1946 und 1964 geboren. Der Name basiert auf den steigenden Geburtenraten nach dem Zweiten Weltkrieg. Diese Generation prägt unter anderem das Wirtschaftswunder und die Friedensbewegung sowie der Wunsch, gebraucht zu werden. Sie leben für die Arbeit und belohnen sich gerne. Alte Werte sind noch tief verankert.

Generation X

Die Gen X wurde zwischen 1965 und 1980 geboren und so in die Zeit der Wirtschaftskrisen. Gleichzeitig konnte diese Generation den erarbeiteten Wohlstand ihrer Babyboomer-Eltern genießen sowie den ersten großen technischen Fortschritt (erster Computer, Mondlandung). Die pragmatische Generation strebt nach finanzieller Sicherheit und Lebensqualität.

Millennials oder Gen Y

Die Millennial-Generation ist das Bindeglied zweier Jahrtausende und wurde von ca. 1981 bis 1995 geboren. Sie wird auch als „Generation-Why“ bezeichnet, da sie vieles mehr hinterfragt als die Generationen zuvor – die Sinnhaftigkeit der Arbeit zum Beispiel. Das Streben nach Selbstbestimmung prägt die gut gebildete Gen Y. Sie wuchsen mit modernen Technologien auf, weshalb sie auch als Digital Natives 1.0 betitelt werden.

Welche Merkmale machen die Generation Z aus?

Gen Z, Zoomer, Post-Millennials oder Digital Natives 2.0 – die Generation Z hat viele Namen und ist ungefähr zwischen 1996 und 2010 auf die Welt gekommen. Die heute ca. 12- bis 26-Jährigen wachsen als erste Generation komplett digital auf. Kein Wunder, dass der Fokus stark auf den sozialen Netzwerken wie Instagram, Snapchat oder TikTok liegt. Sie kennen sich aus in einer schnelllebigen Welt voller Posts, Bewegtbilder, Videos und Emojis. Wie eigentlich jede Generation zuvor, will auch die Gen Z individuell sein und die Welt bewegen – Social Media bietet dafür eine perfekte Bühne, auf der Reales und Digitales miteinander verschmelzen.

Was dich vielleicht überraschen wird ist, dass für die weltoffene Generation traditionelle Werte wie Sicherheit trotzdem einen hohen Stellenwert haben. Als Kinder und Jugendliche haben sie die Angst um unseren Planeten sowie die Folgen des Klimawandels von Anfang an miterlebt und eine weltweite Pandemie überstanden. Der Wunsch nach Stabilität und echten Lösungen ist nachvollziehbar und spielt auch im Marketing bei der Content-Erstellung eine Rolle. Während sich die Vorgänger-Generation noch mehr mit der Frage nach Selbstverwirklichung beschäftigt hat, fühlt sich die Gen Z schon freier. Das liegt unter anderem daran, dass sie die endlosen Möglichkeiten des Internets längst ausleben. Es entstehen immer mehr neue, digitale Jobs, während es auf dem herkömmlichen Arbeitsmarkt in vielen Bereichen an Mitarbeiter*innen und Azubis mangelt.

Die Gen Z hat also einerseits die Wahl, während andererseits alte Sicherheiten wie ein Eigenheim unerschwinglich geworden sind und die Zukunft ungewiss wie nie erscheint. Vielleicht dreht sich die Gen Z deshalb viel weniger um sich selbst als es auf den ersten Instagram-Blick scheint. Die Gen Z setzt sich stark für Menschenrechte und gegen den Klimawandel ein. Zudem ist sie die bisher am stärksten von Multikulturalität geprägte Generation. Ob als zukünftige Mitarbeiterin / zukünftiger Mitarbeiter oder als Konsument*in – die Generation Z ist die Zukunft und deshalb für fast alle Unternehmen relevant.

Wie geht Content Marketing für die Gen Z?

Dass die digitalen Natives 2.0 nur noch selten mit einem Plakat oder Flyer zu catchen sind, haben Sie sich wahrscheinlich auch schon gedacht, oder? Die Generation Z möchte Content da erleben, wo sie sich am liebsten austauscht und inspirieren lässt: in den digitalen Netzwerken wie Instagram, YouTube, TikTok oder Snapchat. Wer für die Generation Z guten Online-Content kreieren möchte, muss ein paar grundlegende Dinge beachten:

  • Kernbotschaft sollte schnell erfassbar sein
  • Trends aufgreifen & rechtzeitig nutzen
  • Content zum Teilen & Speichern kreieren

Doch lassen Sie uns noch tiefer ins Thema eintauchen.

Einzigartigkeit statt massentaugliches BlaBla

Der Wunsch nach Einzigartigkeit ist groß und genau hier können Unternehmen ansetzen. Die Generation Z will nicht einfach nur konsumieren.

Alles, was massentauglich ist, taugt sowieso nichts.

– sagt unsere Copywriterin Lara Jurlina, die selbst zur Gen Z gehört

Die junge Verbrauchergruppe möchte sich mit einer Marke identifizieren und Statements setzen. Ein besonderes Produkt oder ein fancy Corporate Design reichen schon lange nicht mehr aus. Es kommt darauf an, WIE Unternehmen mit der jungen Zielgruppe sprechen. Eine einzigartige Tonalität, die sich durch alle Kanäle zieht, ist enorm wichtig. Überlege dir, wie du relevante Themen überraschend und schnell erfassbar verpacken kannst. 

Die Marke Koro zum Beispiel, hat die Gen Z Sprache drauf. Das Unternehmen verkauft haltbare Lebensmittel in Großverpackungen zu fairen Preisen. Auf Social Media verkaufen sie vor allem großartigen Humor, der nicht selten auf eigene Kosten geht und längst gelernt ist. Statt Konsument*innen mit Fakten zu langweilen, schafft Koro unterhaltsamen Content. Es wird nicht kommuniziert, wie viel Verpackungsmüll ein 5 kg großer Reissack spart, sondern dass man mit diesem als Hantel-Ersatz super die Armmuskulatur trainieren kann.

Mehr Menschlichkeit – unperfekt ist perfekt!

Keiner Generation zuvor war es so wichtig zu wissen, welche Menschen und Motivationen hinter einem Unternehmen stecken. Das bedeutet für Sie vor allem: Menscheln is the key! Viele Marken und Unternehmen nutzen die Sozialen Netzwerke, um mehr Transparenz zu zeigen und so eine Bindung zur jungen Zielgruppe aufzubauen. Dabei gehen Geschäftsführer*innen oft selbst vor die Kamera und erzählen offen, was sie und ihr Team derzeit beschäftigt oder wie Produkte hergestellt werden. Egal ob du etwas aus dem Arbeitsalltag teilst, das Team oder Produkt vorstellen willst – Hauptsache du machst es authentisch. Die beste Content Marketing Strategie ist die, die sich nicht nach einer anfühlt. Gut macht das zum Beispiel Mareike Peters von Naturkosmetik München – nkm. Als Geschäftsführerin zeigt sie offen, mit welchen Herausforderungen junge Unternehmer*innen zu kämpfen haben.

Die Gen Z ist mit einem “Fake-Sensor” auf die Welt gekommen. Gescriptete Texte, aufwändig produzierte Videos und aalglatte Teamfotos mit einer “Wir lieben unsere Arbeit”-Beschreibung landen in der Irrelevant-Schublade. Sich als Unternehmen menschlich zu zeigen bedeutet unter anderem auch, Fehler zuzugeben oder Konsument*innen bei Entscheidungsfragen mit einzubeziehen. Die Gen Z weiß Ehrlichkeit zu schätzen und bedankt sich mit Loyalität und gutem Feedback, das wertvoll für die Zukunft Ihres Unternehmens sein kann. Du willst ein neues Produkt launchen, bist dir aber unsicher, welche Farbe gut ankommt? Klar, könntest du mit einer Content Strategie Agentur stundenlang die Köpfe zusammenstecken. Oder einfach die Zielgruppe auf Social Media fragen.

Bääähm! Stellung beziehen & Einsatz zeigen

Durch das Internet verbreiten sich Nachrichten aus der ganzen Welt schnell, weshalb junge Menschen ständig mit Klimakatastrophen, Menschenrechtsverletzungen oder Krieg in Berührung kommen. Statt all diese Nachrichten nur auf sich einprasseln zu lassen, nutzen vor allem die Post-Millennials die sozialen Netzwerke, um sich zu engagieren. Die Gen Z möchte wissen, auf welcher Seite Ihr Unternehmen steht. Es kommt gut an, wenn Marken / Unternehmen sich für eine bessere Welt stark machen. Aber Achtung! Bleibe dabei echt. Behalte deine Branche und Werte im Auge. Manchmal kommt es bei der Gen Z besser an, wenn Unternehmen sagen, dass sie aufgrund aktueller Ereignisse gerade einfach sprachlos sind, als schnell mal eine Spendenaktion aufzusetzen. Wenn sich Marken oder Unternehmen schon von Anfang an für mehr Nachhaltigkeit oder Chancengleichheit einsetzen, wird von diesen zu bestimmten Anlässen auch Aktionismus erwartet.

Eine Marke, die es gut vormacht, ist fritz-kola. Zum Heimspiel des TSV 1860 im Grünwalder Stadion wurden Fußballfans in der U-Bahn oder am Kneipentisch mit klaren Statements wie “rechts, bitte aussteigen!” in die richtige Richtung geleitet. Damit macht das Erfrischungsgetränke-Unternehmen darauf aufmerksam, dass in Fußballstadien immer wieder Menschen durch Fremdenfeindlichkeit auffallen. Auf Social Media wird die Guerilla-Aktion ausgespielt, die Hintergründe erklärt und oft geteilt.

Zusatz-Tipp zum Schluss: Die Gen Z-Sprache sprechen – lassen

Auf Social Media präsent zu sein oder Gen Z-relevanten Content auf die Website zu bringen, ist je nach Branche gar nicht so einfach. Wie bereits beschrieben, merken die Zoomer schnell, wenn ein Unternehmen “auf woke” macht. Um die Gen Z zu erreichen, müsst du ihre Sprache sprechen. Damit tust du dich schwer? Kein Problem. Dann lasse sie sprechen. Von Influencer*innen zum Beispiel. Jugendliche und junge Erwachsene lassen sich von Vorbildern über verschiedene Plattformen inspirieren. Das bedeutet nicht unbedingt, dass eine reichweitenstarke Person dein Produkt in die Kamera hält. Die Deutsche Bahn hat sich zum Beispiel die beliebte Moderatorin und Podcasterin Laura Larsson geschnappt und eine Podcast-Serie herausgebracht, in der Jugendliche begleitet werden, wie sie mit der Bahn Europa erkunden.

Ein weiteres gutes Beispiel kommt von ARD & ZDF. Mit „funk“ haben sie ein Content-Netzwerk aufgebaut, um junge Leute auf eine frischere Art und Weise zu informieren und gleichzeitig zu unterhalten. Influencing geht aber auch low budget. Frage zum Beispiel, ob deine Azubine oder dein Azubi Lust hat, den Arbeitstag auf den sozialen Netzwerken zu teilen. Das zieht auf jeden Fall besser als jedes “Komm zu uns!”-Plakat.

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Macht für die neue Website eine Content (Marketing) Agentur Sinn? https://coco-consulting.de/neue-website-mit-content-marketing-agentur/ https://coco-consulting.de/neue-website-mit-content-marketing-agentur/#respond Tue, 27 Sep 2022 12:13:07 +0000 https://www.coco-content-marketing.de/?p=17993 Eine neue Website ist geplant. Da gibt es einiges zu bedenken. Was kann man inhouse erledigen? Wo braucht man externe Unterstützung? Und die besser von einem Full Service Anbieter oder von Spezialisten? Und das alles natürlich möglichst schnell, in top Qualität und zu einem guten Preis. Welche Dienstleistungen braucht es für die neue Website? Ein […]

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Eine neue Website ist geplant. Da gibt es einiges zu bedenken. Was kann man inhouse erledigen? Wo braucht man externe Unterstützung? Und die besser von einem Full Service Anbieter oder von Spezialisten? Und das alles natürlich möglichst schnell, in top Qualität und zu einem guten Preis.

Welche Dienstleistungen braucht es für die neue Website?

Ein Website Launch oder Relaunch besteht im wesentlichen aus folgenden Bestandteilen:

  • Strategie und Konzeption
  • Design
  • Programmierung
  • Inhalt und SEO

Im Rahmen der Strategie werden die Zielgruppen genau angeschaut und die sinnvollen Ziele für die neue Website festgelegt. Hierfür gibt es spezialisierte Anbieter, oft auch Freiberufler. Grundsätzlich befassen sich auch Designer und Content Agenturen mit diesem Themenfeld. Zu unterscheiden sind hier reine Content Agenturen, die sich auf die Erstellung der Inhalte spezialisiert haben, und Content Marketing Agenturen. Ein kleiner, aber feiner Unterschied. Content Marketing Agenturen haben die Kundenbedürfnisse immer zuerst im Sinn. Für sie sind Personas und Customer Journeys täglich Brot. Sie sind also in dieser Phase bereits ein sehr kompetenter Ansprechpartner. Dies gilt umso mehr, weil die SEO Strategie bereits in dieser Phase stattfinden sollte. Ansonsten sind doppelte Aufwände bei der später notwendigen Anpassung der Websitestruktur vorprogrammiert.

Das Design ist heute für viele neue Websites ein wesentlich einfacheres Gewerk als in früheren Zeiten. Websites, die primär Imagecharakter haben und zur Neukundenansprache und Leadgenerierung dienen, basieren zu 99% auf WordPress. Die Vielzahl an erprobten und sehr gut aussehenden Themes in Verbindung mit individuell anpassbarem Layout macht das Webdesign schnell und sehr gut möglich. Nur wer es wirklich ganz individuell haben möchte, greift noch auf manuell designte und programmierte Templates zurück. Anders sieht es bei großen Websites aus, die mit einer Vielzahl an Schnittstellen zu den unterschiedlichsten Systemen versehen sind. Hier kommt man ohnehin nicht um eine Individualprogrammierung herum. Entsprechend ist ein individuelles Design notwendig.

Für solch ein individuelles Design kann ein User Experience Designer und/oder Grafiker sinnvoll sein. Für die meisten Websites geht es beim Design primär um die Auswahl und Bearbeitung von Fotos sowie die Erstellung von Grafiken. Solche Webdesign-Leistungen werden sowohl vom Grafiker als auch von einer Content (Marketing) Agentur mit entsprechendem Personal professionell erledigt.

Für WordPress-Websites braucht es also keine Programmierer. Sie werden im wesentlichen konfiguriert, wofür ein grundlegendes technisches Verständnis völlig ausreichend ist. Für Schnittstellen zum CRM-System, zu Ihren Datenbanken, etc. brauchen Sie Entwickler. Auch hier macht es je nach System mehr oder weniger Sinn auf Spezialisten zuzugreifen. Wer möchte schon mit jemandem arbeiten, der diese Art an Leistung zum ersten Mal erbringt?

Und schließlich sind Inhalte zu erstellen. Texte, Fotos, Grafiken und Videos. Häufig in mehreren Sprachen. Diese müssen vorab auf die Bedürfnisse der User zugeschnitten und mit Abstimmung der SEO-spezifischen Vorgaben geplant werden. Spätestens beim Video sind Spezialisten gefragt.

Erstellen wir die Inhalte für die neue Website nicht besser inhouse?

Aus der Erfahrung von über 800 digitalen Projekten weiß ich, dass die Inhaltserstellung und das Einpflegen ins System der am Anfang des Projektes unterschätzteste Teil ist. Gute Inhalte zu erstellen braucht Zeit. Gerade auf der Homepage und bei Über Uns will in der Regel die Geschäftsleitung draufschauen. Fachlich wichtige Absätze bei Produkten und Leistungen sollten von Fachleuten aus dem Haus gecheckt werden. Und Übersetzungen, gerade bei Fachtexten, müssen von Muttersprachlern gegengelesen werden. Ohne externe Unterstützung ist das nicht zu leisten.

Hier gilt die alte Regel: Die Dauer des Projektes hängt an den Abstimmungsprozessen und an den Inhalten. Oft habe ich es erlebt, dass nach drei Monaten alles fertig ist, außer die Inhalte, die inhouse erstellt werden sollen. Dann verzögert sich die Live-Stellung der neuen Website um weitere sechs Monate! Das ist für alle Beteiligten frustrierend und muss nicht sein. Externe Unterstützung hilft bei der Koordination sämtlicher notwendiger Arbeiten der Content Erstellung. Eine externe Autorität kann auch bei schwierigen Projektbeteiligten für den Druck sorgen, die Aufgabe endlich abzuschließen.

Dass die Kompetenz für SEO oft inhouse nicht ausreichend vorhanden ist, spricht ebenfalls für die Vergabe dieses Projektteils nach außen. Inhalte und SEO aus einer Hand ersparen Abstimmungsprozesse, vermeiden doppelte Bearbeitung der gleichen Inhalte und beschleunigen das Projekt.

Alles aus einer Hand oder mit einzelnen Anbietern?

Du merkst schon: Für eine neue Website gibt es eine Menge zu tun. Und das mit breit gefächertem, ganz unterschiedlichen Spezialwissen. Wäre es nicht toll, wenn du dafür eine Agentur hätten, die das alles für dich erledigt?

Klar, aber du ahnst es schon: Die eierlegende Wollmilchsau ist rar gesät. Projekte mit Individualprogrammierung sind aus einer Hand nur von Digitalagenturen mit mindestens 50 Mitarbeitern kompetent zu erledigen. Ob da aber wirklich alle Disziplinen gleich kompetent vertreten sind, musst du dir genau anschauen. Viele Agenturen haben einen Schwerpunkt und entsprechende Schwachstellen in anderen Bereichen.

Anders sieht es bei Projekten auf WordPress-Basis aus. Diese können von einer Reihe an Agenturen aus einer Hand komplett angeboten werden. Hier solltest du ebenfalls darauf achten, wo der Schwerpunkt der Agenturtätigkeiten liegt. Kommt sie aus der Programmierecke (und hat vermutlich wenig Sinn für Design)? Oder aus dem Webdesign (mit Fokus auf der Marke und weniger den spezifischen Kundenbedürfnissen in deiner Branche)? Oder aus dem Content Marketing (mit einer Lücke, wenn es um individuell notwendige Programmierleistungen geht)?

Daher: Je komplexer ein Projekt ist und je erfahrener du im Umgang mit unterschiedlichen Spezialisten bist, umso eher lohnt sich die Vergabe an Spezialisten.

Und wer soll es nun richten?

Es braucht eine Menge Know-how und Erfahrung, um eine neue Website schnell und gut umzusetzen. Das alles inhouse zu erledigen, ist meist nicht zu empfehlen. Falls du nicht sämtliche Inhalte 1:1 übernehmen möchtest, solltest du auf die Content Marketing Agentur nicht verzichten. Diese kann die Bereiche Strategie, Konzeption, SEO und Inhalte abdecken. Für WordPress-Seiten auch Design und Programmierung. Sollte deine neue Website sehr umfangreich werden, arbeitest du besser mit einer großen Full Service-Agentur oder einem guten Projektteam mit ausgewählten Spezialisten.

Solltest du eine neue Website planen, wünschen wir dir viel Erfolg beim Projekt!

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