Social Media Archiv | Content Marketing Beratung München | COCO https://coco-consulting.de/tag/social-media/ COCO ist das Marketing-Beratungsunternehmen von Martin Bauer & Friends. Er unterstützt deutsche und internationale Marken und Unternehmen jeder Größe. Tue, 25 Jul 2023 09:28:30 +0000 de hourly 1 https://coco-consulting.de/wp-content/uploads/2023/03/cropped-coco-content-marketing-agentur-favicon-32x32.png Social Media Archiv | Content Marketing Beratung München | COCO https://coco-consulting.de/tag/social-media/ 32 32 Keywords schmeißen Hashtags vom Thron – Social Media als Suchmaschine https://coco-consulting.de/keywords-statt-hashtags-social-media-als-suchmaschine/ Thu, 04 May 2023 12:04:47 +0000 https://www.coco-content-marketing.de/?p=22030 „So, und jetzt noch ein paar aktuelle Hashtags – und fertig.“ Doch, stimmt das überhaupt? Oder wird es mal wieder Zeit, unsere Posting-Routinen zu überdenken. Schließlich werden Social Media Kanäle wie TikTok und Instagram ständig um neue Funktionen reicher. Und die genießen in Bezug auf den Algorithmus eine hohe Priorität. Diese Flut an Social Media-Innovationen […]

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„So, und jetzt noch ein paar aktuelle Hashtags – und fertig.“ Doch, stimmt das überhaupt? Oder wird es mal wieder Zeit, unsere Posting-Routinen zu überdenken. Schließlich werden Social Media Kanäle wie TikTok und Instagram ständig um neue Funktionen reicher. Und die genießen in Bezug auf den Algorithmus eine hohe Priorität. Diese Flut an Social Media-Innovationen stellt Unternehmen andauernd vor Herausforderungen. Ist deines dem schnellen Wandel auch gewachsen?

Laut einer Hootsuite Studie im Jahr 2022 verwenden Menschen aller Altersklassen Social Media immer häufiger als Suchmaschine. Dabei werden insbesondere Instagram und TikTok von der Generation Z “zweckentfremdet”. Anstatt von Lip Sync Videos oder dem Sharen vom letzten Urlaubspic auf Insta, suchen die User nach den Must-sees in Amsterdam, Rezeptideen oder sogar Finanztipps. Die Content-Creator lassen hier definitiv keine Wünsche offen. Außerdem wird auf den Social Media Giganten Markenrecherche betrieben. Warum auch googeln, wenn man sich doch direkt auf dem offiziellen Instagram- oder TikTok-Account der Marke informieren kann, oder? Das denken sich insbesondere User im Alter zwischen 16 und 24 Jahren. Ein Grund für viele Unternehmen, sich mit dem Thema Social Media Suchmaschine auseinanderzusetzen. Doch wie funktioniert die Social Media Recherche eigentlich?

“Hashtags nicht vergessen!”

Diesen Satz hast du bestimmt schon öfters in eurer Social Media Abteilung gehört, oder? Nun könnte man meinen, dass Hashtags die Plattformen Instagram und TikTok zu Suchmaschinen machen. Doch das ist nicht richtig – denn Hashtags dienen allein zur Bündelung von Themen. Alle Beiträge mit demselben Hashtag werden in einen riesigen Pool geworfen, welchem interessierte User folgen können. Die Hashtag-Seiten von Instagram und TikTok sind sich im Übrigen sehr ähnlich. Sie unterscheiden sich lediglich in ihrem Interface.

Vergleich der Hashtag-Seiten von Instagram und TikTok zu #ikeahacks

Für dich und dein Unternehmen bedeuten Hashtags ganz einfach mehr Reichweite. Mit diesen erreichst du unkompliziert und kostenlos Menschen, die sich für deine Inhalte interessieren. Aber sind Hashtags auch heute noch die bestmögliche Vorgehensweise? Die Antwort ist “Jein”. Grundsätzlich ist die Bedeutsamkeit des Doppelkreuz-Symbols weiterhin nicht zu vernachlässigen. Es ist immer noch eine häufig verwendete und effektive Methode zur Steigerung der Bekanntheit in der Welt der sozialen Medien. Allerdings favorisieren Social Media Algorithmen mittlerweile andere Wege zur Auffindbarkeit von Inhalten und bestrafen sogar den übermäßigen Einsatz von Hashtags. Ist die Hashtag-Ära also vorbei?

Ein neues Zeitalter ist angebrochen: Keywords in Social Media

Mittlerweile sind die offiziellen Business Accounts der Unternehmen als Mini-Landingpages anzusehen. Deshalb sollten sie auch nicht weniger optimiert sein als die eigentliche Website. Das schließt SEO-Keywords mit ein – denn die sind nicht nur bei Google hilfreich. Die altbewährten Hashtags müssen den Platz zwar nicht räumen, aber zumindest Platz machen

SEO-Keywords haben je nach Plattform eine unterschiedliche Bedeutung. Wir schauen uns deshalb zwei der Social Media Riesen genauer an: Instagram und TikTok. 

Instagram SEO

Mittlerweile geht die Instagram Suchfunktion über Hashtags und Accounts hinaus. In Deutschland sind zwar noch einige Funktionen eingeschränkt, der Twitter-Post von Adam Mosseri – Head of Instagram – sieht jedoch vielversprechend aus. Um auch bei den gesuchten Inhalten aufzutauchen wird eines ganz dringend benötigt. Richtig: Keywords. Die auserwählten Schlüsselwörter sollen letztlich in der Caption (Bildunterschrift) clever eingebettet werden. Die bekannte Hashtag-Raute kannst du hier aber weglassen. Außerdem kann es sinnvoll sein, die Bio und die Alt-Texte der Bilder mit den Keywords zu versehen.

Suche auf Instagram mit dem SEO Keyword Finanztipps

TikTok SEO

Darüber hinaus werden bei TikTok die Keywords in das Video integriert. Was heißt das konkret? Die Schlüsselwörter finden sich in den Text-Overlays, im gesprochenen Wort, in der Caption und sogar in den Kommentaren wieder. Besonders bei TikTok ist, dass der Text auf den Videos sowie die ersten drei bis fünf Sekunden des Kurzvideos relevant für den Algorithmus sind. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass die Text-Overlays nicht mit einem professionellen Grafikprogramm, sondern dem TikTok-eigenen Video Editor eingefügt werden. Nur so kann die Sound-on-Plattform die Texte auch als solche erkennen.

Suche auf TikTok mit dem SEO Keyword "Must do amsterdam"

Tipps zur Auswahl von Social Media Keywords

Grundsätzlich muss bei der Auswahl von Keywords immer darauf geachtet werden, dass diese aussagekräftig sind und vor allem zum Kontext passen. Schließlich macht es wenig Sinn, wenn das Keyword mit dem Bild oder Video nichts verbindet. Sowohl der User als auch der Algorithmus müssen die bereitgestellten Inhalte verstehen. 

Aber wie findet man ein potenzielles Social Keyword? Zunächst unterscheidet sich die Vorgehensweise nicht von der Google Keyword Recherche. Erste relevante Schlüsselwörter können durch klassische SEO-Tools bestimmt werden. Weitere findet man direkt auf den Social Media Plattformen. Und wie? Ganz einfach – durch Suchen! Instagram & Co. sind letztlich Suchmaschinen, bei denen in der Suchmaske mögliche Keywords eingegeben werden können. Die Suchergebnisse zeigen, ob noch Potenzial besteht oder ob diese bereits gut bedient werden. Im letzteren Fall solltet ihr eher eure Finger von dem Keyword lassen. Darüber hinaus besteht noch eine weitere Möglichkeit: eure Kommentarsektion. Ein Blick in eure Kommentare lohnt sich immer. Wer weiß – vielleicht versteckt sich das ein oder andere spannende Keyword darin.

Die Vorgehensweisen im Überblick:

  • Nutzen eines klassischen SEO-Tools
  • Suche nach potenziellen Keywords in Social Media (Suchleiste)
  • Abchecken der Kommentare nach häufig genannten Keywords

Fazit

Eins ist klar: Die SEO-Keywords werden zukünftig in der Welt der sozialen Medien unabdingbar sein. Zumindest wenn euer Ziel darin besteht, gut gefunden zu werden. Daher solltest du das Social Media Konzept deines Unternehmens auf diese und auch alle weiteren Neueinführungen stetig anpassen. Aber heißt das, dass du dich von deinen (heiß geliebten) Hashtags verabschieden musst? Nein. Probiere dich an einer Kombi aus ausgewählten Keywords, welche z.B. in der Caption stehen und wenigen spezifischen Hashtags. So profitiert dein Unternehmen vom Besten aus beiden Welten.

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Ein Plädoyer für Kreativität in der digitalen Kommunikation https://coco-consulting.de/ein-plaedoyer-fuer-kreativitaet-in-der-digitalen-kommunikation/ Wed, 05 Apr 2023 10:57:22 +0000 https://www.coco-content-marketing.de/?p=21516 Du beschäftigst dich mit digitalen Inhalten? Online Kampagnen? Website Inhalten? SEO Texten? Texten für Google Ads, Social Ads, Landingpages oder für Newsletter? Und weißt, wie diese funktionieren? Hast es vielleicht sogar studiert? In jedem Fall aber reichlich Studien, Regeln, How-tos, Whitepaper, Konferenzunterlagen, Blogs und Podcasts zum Thema inhaliert? Dann ist ja alles gut. Oder? Keineswegs. […]

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Du beschäftigst dich mit digitalen Inhalten? Online Kampagnen? Website Inhalten? SEO Texten? Texten für Google Ads, Social Ads, Landingpages oder für Newsletter? Und weißt, wie diese funktionieren? Hast es vielleicht sogar studiert? In jedem Fall aber reichlich Studien, Regeln, How-tos, Whitepaper, Konferenzunterlagen, Blogs und Podcasts zum Thema inhaliert? Dann ist ja alles gut. Oder?

Keineswegs.

Digitale Kommunikation aus Konsumentensicht und …

Aus Konsumentensicht sieht es doch so aus: Wir alle sind einem ständigen Information Overload ausgesetzt. Und die Kommunikations-Soße, die uns serviert wird, ist immer eintöniger. Wer hat denn schon noch wirklich Begeisterung dabei, die immer gleichen Instagram-Sunshine & Reichtum-Bildchen anzuschauen? Und erst recht die vollkommen abtörnenden Anzeigen von Coaches, die versprechen, in kürzester Zeit reich oder wenigstens berühmt zu werden? Wer war zuletzt von einem Google Ad-Text fasziniert? Damit sind schon mal die beiden größten Abnehmer für Werbegelder angesprochen. Lineares Fernsehen schaut gefühlt ja sowieso niemand mehr. Die Kinobesucherzahlen sind auch nicht berauschend. Und wann sieht man mal wirklich ein Plakat, von dem man dem Kollegen im Büro erzählt? Selbst Kooperationen mit Influencern und Prominenten sind in Zeiten von Kanye West und dem mit ihm verbundenen Adidas-Fiasko kein kommunikativer Selbstläufer. Kein Wunder. Kreativität? Fehlanzeige. Regeln brechen? Bloß nicht.

… aus der Perspektive der Ersteller von Onlinekampagnen etc.

Fragen müssen wir uns, wie eigentlich Kommunikation im Digitalen entsteht. Was tun all die Marketers, die für die Erstellung von Inhalten verantwortlich sind? Zuallererst sind sie heute an Zielerreichung interessiert. Daran ist ja nichts Verwerfliches. Die Messbarkeit von Werbung war schließlich eine der Errungenschaften der digitalen Werbung. Es ging schon mit den ersten Werbeformen im Internet los: Banner. Selbst diese sehr einfache und heute praktisch ausgestorbene Werbeform des einfachen Banners (wahlweise mit der ebenfalls ausgestorbenen Flash-Animation), der zur Website oder in den Onlineshop führt, hatte gegenüber herkömmlicher Werbung einen signifikanten Vorteil. Man konnte zählen, wie oft er tatsächlich angezeigt wurde und wie viele Menschen auf den Banner geklickt haben. Zahlen, die Plakate und Fernsehspots immer nur näherungsweise angeben konnten. Die konsequente und deshalb überragend erfolgreiche Werbeform ist die Google-Anzeige, die bekanntlich nur noch beim Klick Kosten erzeugt. Mit der weiteren Nachverfolgbarkeit in Google Analytics kann sich jeder Werbetreibende leicht anzeigen lassen, wie viel ihn ein Verkauf oder ein Lead kostet. Ist doch super. Nein. Denn: Google ist ein börsennotiertes und damit gewinnorientiertes Unternehmen. Zudem quasi Monopolist für Suchanzeigen. Die Klickpreise gehen daher seit Jahren stetig nach oben. Bei 5 Euro pro Klick hört aber für viele der Spaß auf. Daher sind wieder andere Werbeformen gefragt. Und andere Formen, um die Aufmerksamkeit der Zielgruppen zu erhalten. Zumal es Produkte gibt, nach denen kaum jemand in Google sucht. Und auch nicht in Social Media. Zum Beispiel viele Ernährungsprodukte.

Wie ticken Werbetreibende?

Ein zweiter Aspekt ist das Sicherheitsbedürfnis der Werbetreibenden. Klar, wir leben in unsicheren Zeiten. Da will ich doch wenigstens im Job kein Risiko eingehen. Unplanbares? Bitte nicht. Einen Shitstorm riskieren, weil die Wortwahl in der Anzeige nicht 100%-regelkonform ist? Und dann auch noch die anschließende Diskussion mit der Geschäftsleitung, warum sich von dem Joke jemand beleidigt fühlen könnte? Das lass ich doch lieber.

Wenn ich von Anbeginn meiner Berufslaufbahn auf die Messbarkeit der von mir betreuten Maßnahmen ausgerichtet werde, werde ich auf Sicherheit programmiert. Die Frage, die ich mir dann tagein, tagaus stelle, ist: Wo bekomme ich am sichersten für 100 Euro am meisten Leads? In der Vor-Digital-Welt war der Fokus für Werbetreibende auf Kreativität gelegt. Klar. In einer nicht-messbaren Welt, in der ich mein Produkt in einem sauteuren 30-Sekünder in der Werbepause der Vorabendserie promoten muss, muss sie ein hohes Maß an Aufmerksamkeit erreichen. Wer erinnert sich noch an die Cannes-Rolle mit den spektakulärsten und witzigsten Werbespots? Oder an die Diskussionen, welcher Spot in der Werbepause des Super Bowl am spektakulärsten war (völlig egal, wer dabei gewonnen hat)?

Warum sich Kreativität lohnt …

Kreativität in Onlinekampagnen lohnt sich, weil

  • standardisierte Werbeformen an Aufmerksamkeit verlieren
  • Google und Social Ads immer teurer werden
  • Third-Party-Cookies ab 2024 abgeschafft werden
  • sie Spaß macht
  • und damit auch das beworbene Produkt emotional aufladen kann
  • sie zum Weitererzählen einlädt
  • kreative Kommunikation das Potenzial hat, überproportional erfolgreich zu sein

Ja, es stimmt. Mehr Chance heißt immer auch mehr Risiko. Kreative digitale Kommunikation, egal wo ausgespielt, kann viel erfolgreicher sein als standardisierte Anzeigen. Es kann aber auch in die Hose gehen. Floppen. Nicht ankommen. Niemand klickt. Und dann regen sich auch noch ein paar Menschen über die Wortwahl oder das Bildmotiv auf.

Trotzdem: Es kann auch genau anders herum sein. Millionen Menschen klicken. Der Spot geht viral. Wird geklickt und geteilt wie verrückt. Und alle reden darüber. Wie beim Edeka Weihnachtsclip 2015. Oder 2016 die Breaking2-Kampagne von Nike. Und immer wieder Hornbach – zuletzt 2022.

Außerdem: Sind wir nicht alle ins Marketing gegangen, weil wir Spannendes erleben und mitgestalten wollten? In einer Agentur viele Unternehmen vom Startup bis zum Konzern kennenlernen wollen? Oder im Unternehmen etwas Großes bewegen möchten? Eben. Für Ads-Controlling hätten wir auch gleich in der Buchhaltung anfangen können. Und das wollten wir ja nicht tun.

Deshalb: Mehr Mut. Regeln brechen. Originelle Ideen entwickeln.

… und zwar nicht nur in Online Kampagnen, sondern auch:

Und das gilt für alle Formen digitaler Kommunikation.

Denn nicht nur Onlinekampagnen werden immer standardisierter und langweiliger. Auch Websites. Und Social Posts. Und …

Jeder, der sich mit der Materie beschäftigt, kennt eine Vielzahl an Regeln. Ein paar Beispiele:

  • In der Hauptnavigation von Websites dürfen nicht mehr als sieben Navigationspunkte sein
  • Die Call to Action muss optisch auffallen und ein aktionsorientiertes Verb enthalen
  • Suchwort muss in der Google Anzeige auftauchen
  • usw. usw.

Dass es auch anders geht, habe ich beispielsweise durch eine Email heute früh erlebt. Die Website der Agentur Schmitts Katze ist mutig. Bunt. Anders. Und funktioniert. Ich bekomme jeden Tag x Emails, die alles Mögliche promoten. Manchmal schaue ich auf die Website. Fast immer gleich wieder weg. Die hier habe ich mir gemerkt.

Selbst bei den vermeintlich superlangweiligen Google Anzeigentexten besteht Potenzial für Kreativität. Wie wäre es zum Beispiel mal damit, nicht die gesamte verfügbare Länge auszunutzen (wie es fast alle tun), sondern extra kurze Anzeigen zu texten? Oder es mit einer Provokation zu versuchen? Oder die stärksten Emotionen ansprechen, wie Liebe, Hass, Ängste? In jedem Fall einen Versuch wert.

Dass die Inhalte auf der Website auch mal einen interessante textlichen Einstieg gut vertragen, sollte sich eigentlich von selbst verstehen. Natürlich userorientiert. Das muss aber nicht langweilig sein.

Fazit: Kreativität tut nicht nur gut. Sie ist nötig. Und lohnt sich im besten Fall. Und damit kannst du dann auch bei der Geschäftsleitung so richtig punkten. Na dann mal los!

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TikTok – der Social Media Marketing Megatrend 2022 & die Ablösung von Instagram? https://coco-consulting.de/tiktok-vs-instagram/ Fri, 21 Jan 2022 14:06:51 +0000 https://www.coco-content-marketing.de/?p=11389 Vorweg Tiktok beziehungsweise ehemals Musical.ly ist eine Plattform für Kurzvideos. Meist “synchronisieren” die User ihre Videos zu verschiedenen Sounds. Mit Lip Syncing ist das lautlose Bewegen des Mundes zum Liedtext gemeint. Mittlerweile laden die meisten Creator jedoch verschiedene Tänze, Challenges oder Comedy hoch. Wer ist denn dieses TikTok? Das vielleicht größte Hindernis für den Marketingerfolg […]

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Vorweg

Tiktok beziehungsweise ehemals Musical.ly ist eine Plattform für Kurzvideos. Meist “synchronisieren” die User ihre Videos zu verschiedenen Sounds. Mit Lip Syncing ist das lautlose Bewegen des Mundes zum Liedtext gemeint. Mittlerweile laden die meisten Creator jedoch verschiedene Tänze, Challenges oder Comedy hoch.

Wer ist denn dieses TikTok?

Das vielleicht größte Hindernis für den Marketingerfolg von TikTok ist, dass die meisten Vermarkter (und Geschäftsführer) über 30 noch nie von der Plattform gehört haben. Die Zielgruppe, auf die Tiktok primär ausgerichtet ist, sind 13-24-jährige. Statistiken ergaben, dass der Großteil der Nutzer (60%) unter 30 waren. Auch waren die User überwiegend weiblich.

Dieses Bild hat sich in den letzten 1 bis 2 Jahren sehr geändert. Mittlerweile ist Tiktok bei allen Geschlechtern angekommen und vor allem in allen Altersgruppen. Selbst meine Mutter schickt mir regelmäßig Tiktoks von irgendwelchen Kätzchen. So gibt es zum Beispiel den Kanal @Lisbeth_lissi_chris auf dem Oma Lisbeth zusammen mit ihrem Enkel Chris Kochvideos und lustige Geschichten aus dem Alltag der beiden hochgeladen hat. Der Kanal wird von Chris gemanaged. Mit über 28 Mio. Likes und 1,1 Mio. Followern sind die beiden richtige Tiktok-Stars. Traurigerweise ist Lisbeth Krömer im Dezember 2021 mit 93 Jahren gestorben. Dies gab der 29-jährige Enkel den Fans via Tiktok preis.

Die App hat in letzter Zeit einige Schlagzeilen gemacht, da Bedenken hinsichtlich der Sicherheit für Jugendliche bestanden. Anfang April 2021 ordnete das indische Ministerium für Elektronik und Informationstechnologie die Entfernung von TikTok aus den App-Stores an. Dies geschah, nachdem der Oberste Gerichtshof von Madras entschieden hatte, dass die App Pornografie und andere illegale Inhalte fördert. Das Verbot war jedoch nur von kurzer Dauer und wurde am 22. April von einem Gericht aufgehoben. TikTok hatte den Inhalt überprüft und mehr als 6 Millionen Videos entfernt, die der Ansicht nach gegen die Nutzungsbedingungen und Community-Richtlinien verstoßen.

Tiktok verzeichnete im März 2019 1,1 Milliarden Downloads. Mittlerweile, im Januar 2022 sind es schon über 3 Milliarden. Das Wachstum dieser App ist also enorm. Deswegen sehen viele Spezialisten auch das große Marketingpotenzial von Tiktok immer mehr im Kommen. 

Welchen Content muss ich als Creator hochladen?

Hierbei gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Werbung in Content zu verpacken. Hashtag Challenges sind hier die erfolgreichste Methode. Auch für die User ist diese Art des Marketing sehr ansprechend. Denn die “TikToker” werden hier aktiv mit eingebunden. Die “Challenge” ist es zum Beispiel einen bestimmten Tanz zu einem Sound vorzuführen, der eben mit diesem Hashtag verbunden ist. Auch gibt es Challanges, die eine Aktion beinhalten, wie etwa die frühere “Ice-Bucket-Challenge”.

Eine weitere Methode des Marketings, die sich eignet, wenn Ihre Firma handfeste Produkte verkauft, ist nutzergenerierter Inhalt,  der sogenannte User Generated Content oder auch UGC. Hierbei geht es darum, einen Weg zu finden ihre Kunden zu ermutigen Videos von sich selbst, wie sie Ihre Produkte benutzen oder darauf reagieren, hoch zu laden. Denn die Generation Z liebt das aktive Geschehen.

Die wenigsten jungen Erwachsenen schauen heute noch traditionelles Fernsehen, da das eine passive Aktivität ist. Viel lieber werden Bilder, Storys oder Videos gepostet, da der User hier aktiv am Geschehen teilhaben kann. Wenn du es schaffst, dass dein Produkt bei den Usern Anklang findet und diese Information in irgendeiner Weise weitergegeben wird, wirst du wahrscheinlich ein sehr hohes Buy-In haben. 

So wirbst du als Unternehmen auf TikTok

Es gibt drei Möglichkeiten, wie sich Unternehmen auf TikTok vermarkten können.

  • Zum einen kannst du deinen eigenen Kanal erstellen und interessante Videos über deinen Kanal hochladen
  • Du kannst mit Influencern zusammenarbeiten, um Inhalte einem breiteren Publikum zugänglich zu machen.
  • Oder du bezahlst, um auf TikTok Ads zu schalten (Tiktok-Ads) –jedoch sind diese noch relativ neu auf Tiktok. Im Laufe der Zeit kann und wird TikTok jedoch immer beliebter und ausgereifter werden.

Viele Marken betreiben ihre eigenen Kanäle und arbeiten mit Influencern zusammen, um ihre Inhalte und Produkte neuen potenziellen Kunden vorzustellen.

Auch auf Tiktok bietet sich die Möglichkeit Werbung durch klassisches Influencer Marketing zu verbreiten. Das Prozedere spielt sich recht ähnlich wie bei anderen videobasierten Plattformen, wie zum Beispiel Youtube, ab. Wenn das Produkt zu dem jeweiligen Influencer passt, wird die Kampagne mit höchster Wahrscheinlichkeit Erfolg zeigen. Meistens ist es sogar am schlauesten, den Influencern zu überlassen, was für eine Art von Video sie über dein Produkt drehen. Sie wissen am besten, was ihre Follower gerne sehen.

Authentizität

Ganz wichtig ist es hier für die Influencer, dass sie ihren Followern gegenüber authentisch bleiben, so wie die Follower es von ihnen gewohnt sind. Sei deshalb nicht überrascht, falls du mehrere Absagen trotz passendem Budget erhalten. Manchmal reicht es auch aus, wenn der Influencer in einem seiner regelmäßigen Videos ein T-Shirt mit deinem Logo als Sponsor darauf trägt. Aber denke immer an die Zielgruppe, die größtenteils auf dieser Plattform vertreten ist. Du wirst auf Tiktok also keine Hörgeräte verkaufen können 🙂

TikTok Paid Ads

Zu guter letzt kommen die Tiktok Ads. Diese Ads können über den neu kreierten TikTok-Ad-Manager geschalten werden. Doch lohnt sich das für mich und wie funktioniert die Werbung auf Tiktok eigentlich? Diesen beiden Fragen sind auch wir nachgegangen. 

Wenn du in Deutschland lebst, kannst du direkt auf eigene Faust durchstarten und einen Account unter Sign-up for TikTok Ads erstellen. Wohnst du aber in der Schweiz oder in Österreich, musst du dich an TikTok´s Kundendienst wenden. Die ersten Schritte werden es sein, einen Account zu erstellen. Hier wird die Email Adresse, das Land, der Industriezweig etc. angegeben. Daraufhin wirst du aufgefordert nähere Angaben zu deinem Unternehmen zu machen. Angefangen bei deiner Webadresse bis hin zu den Zahlungsinformationen.

Nachdem du deine Anfrage abgegeben hast, prüft TikTok deine Angaben und wird sich innerhalb der nächsten 24 Stunden bei dir melden. Wenn alles korrekt abgelaufen ist, erhältst du Zugang zum Ad-Manager. Im Dashboard bekommst du einen ersten Überblick über laufende Kampagnen und Kennzahlen. Der Reiter “Kampagne” bietet die Möglichkeit Kampagnen, Anzeigengruppen und Anzeigen zu erstellen. Zusätzlich gibt es den Reiter “Element”, mit dem “Ereignis”, “Gestaltung”, “Zielgruppen” und “Berichterstattung” deklariert sind.

So legst du deine TikTok-Kampagne Schritt für Schritt an.

  1. Gehe oben Links auf “Kampagne” und danach auf “Kampagne erstellen”
  2. Zurzeit stehen folgende Werbeziele zur Auswahl:
    1. Website-Konvertierungen: Website-Konvertierungen sind zu verwenden, um Nutzer zu einer Aktion auf deine Website zu verleiten. Hierfür wird das “TikTok-Pixel” benötigt. Das TikTok Pixel ist ein JavaScript-Code, mit dem du die Aktionen verfolgen und verstehen kannst, die Nutzer*innen auf deiner Website durchführen.
      TikTok eignet sich hervorragend, um Aufmerksamkeit und Leads zu generieren. Inwieweit diese Art des Marketings auch Conversions fördert, muss sich noch herausstellen. 
    2. Website-Traffic: Um neue Besucher auf deine Website zu führen, ist “Website-Traffic” die richtige Wahl
    3. App-Installationen: Wenn es dein Ziel ist, die Downloads für deine App anzuregen, nutze diese Kampagne. Hierfür ist ein Tracking durch das TikTok eigene SDK oder einen Drittanbieter nötig
    4. Reichweite: Wenn es dir einzig und allein um die Reichweite geht, zeigt TikTok deine Anzeige möglichst vielen Personen zu einem möglichst niedrigen Preis an.
    5. Videoaufrufe: Das Ziel dieser Kampagne ist es, möglichst viele Aufrufe für 2-6 Sekunden zu generieren.
  3. Für die Platzierung genügt es TikTok auszuwählen. Alle anderen Apps sind im deutschsprachigen Raum derzeit nicht relevant. Zusätzlich kannst du einstellen, ob die User deine Anzeige kommentieren oder herunterladen können.
  4. In punkto Targeting stehen dir zwei Möglichkeiten zur Auswahl:
    1. Du kannst entweder mit Zielgruppen arbeiten, die zuvor in der TikTok-Bibliothek erstellt wurden. Auch gibt es die Möglichkeit, Lookalike Audiences zu kreieren, wie es von Facebook bekannt ist.
    2. Die zweite Variante ist es, eine neue Zielgruppe nach Interessen/Verhalten und demografischen Merkmalen zu erstellen. Mit Verhalten ist hier die Interaktion des Users mit dem Video gemeint. Zur Auswahl stehen hier “bis zum Ende angesehen”, “geliked”, “kommentiert” und “geteilt”
  5. Über den Manager werden auch das Budget und Zeitplan festgelegt. Hier können auch Gebotseinstellungen vorgenommen werden. Hier stehen folgende Strategien zur Auswahl:
    1. Kosten pro Klick (CPC; costs per Click)
    2. Optimierte Kosten pro Klick (oCPC; optimized costs per click)
    3. Kosten pro tausend Impressionen (CPM; costs per Mille)
    4. Kosten pro tausend Aufrufe (CPV; costs per thousand views)

(Hier zu beachten ist, dass sowohl bei der Auswahl CPC als auch bei oCPC die Abrechnung pro Klick erfolgt. Was diese beiden Strategien voneinander unterscheidet ist, dass bei CPC auf die Anzahl der Klicks optimiert wird und bei oCPC auf die Conversions.

  1. Der letzte Schritt zu einer erfolgreichen Werbekampagne auf TikTok ist folgender: Wenn du dein Wunschvideo fertiggestellt hast, musst du im Ad-Manager nur noch die Tracking-Einstellungen festlegen. TikTok gibt dir hier auch die Möglichkeit direkt im Manager ein Video zu erstellen, unter anderem auch mit Video Vorlagen.

Achtung!

Wichtig zu beachten bei TikTok-Ads sind auch die Werberichtlinien. Grundlegend heißt es vor allem, dass bestimmte technische Vorgaben einzuhalten sind. Die wichtigsten sind eine hohe Auflösung und die Erkennbarkeit des Videos. Auch ist ein qualitativ schlechter Ton und die übermäßige Verwendung von Großbuchstaben im Titel nicht vorteilhaft. Sollten diese Aspekte überhaupt nicht und nicht ausreichend beachtet werden, kann dies dazu führen, dass TikTok die Anzeige nicht genehmigt. 

Dein TikTok-Video – am besten kurz und knackig!!

Wie du es von anderen Werbeplattformen oder Kampagnen gewohnt bist, trifft dieses Sprichwort auch auf die TikTok-Ads zu. Also kurz fassen und das Wichtigste schon am Anfang des Videos erwähnen, am besten schon innerhalb der ersten 4 Sekunden.

Mit guter Tarnung kann deine Kampagne viral gehen

Das Nonplusultra bei einer Werbekampagne auf TikTok ist es, ohne die Hilfe von einem großen Influencer oder einer gekauften Werbekampagne auf der sogenannten For You-Seite zu landen. Die For You-Seite zeigt nur virale Videos an. Wenn man es schafft hier zu landen sind meistens 50k+ Views vorprogrammiert. Man muss also seine Kampagne so gestalten, dass nicht auf den ersten Blick deutlich wird, dass es sich hier um eine Werbeanzeige handelt. Somit entsteht kein “Achtung, Werbung” – Gefühl. Du solltest dir also vorab ein wenig Zeit nehmen, um ein Gefühl für die Plattform zu bekommen. Hier ist vor allem wichtig, immer die neuesten Trends, Sounds und Challenges im Blick zu haben. Man darf also mit seinem TikTok Account nicht als Werbetreibender auffallen, sondern muss den Fokus auf die Unterhaltsamkeit des Videos legen. Doch das kann sich als großer Konzern oftmals schwierig gestalten.

TikTok lebt vom sogenannten “Lofi-Style” (Low Fidelity), während auf Instagram alles hochglanzpoliert sein soll. Das bedeutet nicht, dass die Anzeigen nicht hochauflösend sein dürfen. Aber die Ads sollten nicht “poliert” wirken. Eben so, dass es zum restlichen Content auf TIkTok passt.

Angesagte Musik ist wichtig

Ebenso wichtig wie der Content des Videos ist der passende Sound dazu. Video und Sound gehören auf TikTok nunmal zusammen. Bei Ads ist es sehr wichtig, dass die hinterlegte Musik auch zu dem präsentierten Produkt passt. Zum einen kann mit “leicht tanzbarer” Musik gepunktet werden oder sogar einem Sound der gerade als “Meme” trendet. Das sind oft Zusammenschnitte aus altbekannten Internetvideos.

Ein “Meme” ist einfach kreativer Inhalt, der von einem User erstellt wurde, meist mit einem Witz zu aktuellem Anlass. Dieser Post wird dann zum “Meme”, wenn er weltweit trendet. Wenn dein Unternehmen es jedoch schaffen sollte, zu einem neuen Sound einen witzigen oder coolen Tanz zu erstellen und dieser viral geht, hat deine Kampagne das Potenzial eine extrem hohe Reichweite zu erreichen. Auch ein bereits bestehender Sound, der gerade trendet, macht sich oft gut in der Werbekampagne.

Es muss sich nicht immer um eine Musik oder einen Tanz handeln. Manchmal ist auch ein bestimmtes Voiceover sehr angesagt. Wenn du es schaffst diesen Sound mit deinem Produkt passend zu verwenden, stehen die Chancen nicht schlecht auf der For You-Seite zu landen. Ein sehr wichtiger Punkt ist also immer uptodate zu bleiben und die neuesten Trends schon zu erkennen, bevor sie überhaupt zu Trends werden.

User Interaktion auf Augenhöhe

Auch sehr von Vorteil ist es, wenn der Mitarbeiter, der für deinen TikTok-Kanal verantwortlich ist, sich ungefähr in der Altersgruppe der anderen User befindet. Wenn du mit deinem Firmenaccount viel Aktivität zeigst und auch hin und wieder bei trendenden Videos von Influencern oder einfachen TikToks von Usern kommentierst, wirkt sich das enorm gut darauf aus, wie du von den “richtigen” Usern wahrgenommen wirst.

Ihr seid dann eben nicht nur eine weitere Firma, die TikTok zu Werbezwecken nutzt. Viel mehr heißt es dann: “Ach das sind doch die von XY”, “Ja genau die haben sogar unter meinem Video kommentiert”. Wenn die Kommentare auch noch witzig und passend zum eigentlichen Video sind, hast du beste Karten. Eine Firma, die das sehr gut gemeistert hat, ist Funnyfrisch.

Wie du weitere wichtige Elemente platzierst

Außerdem ist es noch wichtig, die Platzierung von Text oder Überschrift zu erklären. Die zentralen Elemente sollten sich auf jeden Fall in der Mitte befinden. Damit bist du auch beim Vorbeihuschen lesbar und ziehst mehr Aufmerksamkeit auf sich. Auf Captions, der kurze Text unter dem Video, sollte auch auf keinen Fall verzichtet werden. Das gleiche gilt für Hashtags. 

Mit welchen Preisen du rechnen musst

Da die Möglichkeit Anzeigen auf TikTok zu schalten noch nicht allzu lange existiert, sind die Preise vergleichsweise recht hoch. Eine einfache TikTok Kampagne startet bei ca. 10$ pro CPM (Kosten pro 1000 Aufrufe). Eigentlich ganz in Ordnung? EIGENTLICH ja, aber hier gibt es einen Haken. Es ist erst möglich eine Anzeige zu schalten, wenn ein Budget von 500$ vorhanden ist. Wenn man einen richtig dicken Fisch angeln möchte, muss man schon einiges mehr auf den Tisch legen. So liegt ein Brand takeover mit 5 Mio. garantierten Impressionen schon bei 50.000$ PRO TAG. Ein Infeed-Ad hört sich mit 10$ pro Impression noch ziemlich in Ordnung an. Als nächstes gibt es die Möglichkeit eigene Filter bzw. Lenses zu erstellen, die einen Bezug auf deine Firma oder dein Produkt haben. Diese Ad-Kampagne liegt bei ungefähr 80.000€ Die größte Anzeige, die man schalten kann, ist die Hashtag Challenge. Diese Challenge wird dann von den anderen Usern mit dem dazu passendem Sound verwendet. Diese Kampagne liegt bei nicht weniger als 150.000$ und garantiert 5 Millionen Impressionen.

Der Unterschied zum Marketing auf Instagram

Auf den ersten Blick erkennt man viele Gemeinsamkeiten zwischen den zwei Social Media Plattformen. Bei beiden Apps dreht es sich um die Content Erstellung, vor allem die visuelle Content Erstellung. Das Ziel der beiden ist es, mit dem Content möglichst viele Menschen anzusprechen. Auch in den Funktionen gibt es nicht mehr allzu große Unterschiede. Beide Plattformen machen von Kommentaren, Likes oder Hashtags Gebrauch. Auch die Möglichkeit Leuten zu folgen oder Videos innerhalb der Plattform zu verschicken, findet sich bei den Konkurrenten wieder. 

Es geht also darum den Usern eine Möglichkeit zu geben visuell kreativ zu sein, ihre Ideen zu verwirklichen und ihre Persönlichkeit auszudrücken. Vor allem die Hashtags sind bei TikTok ein überaus wichtiges Instrument, um seine Reichweite zu erhöhen. Wir gehen sogar soweit und behaupten, dass die Hashtags auf TikTok von höherer Relevanz sind als auf Instagram. Besonders beim Start eines neuen Accounts wäre es ein fataler Fehler auf die Verwendung von Hashtags auf TikTok zu verzichten. Schon im Jahr 2018 gab Sensor Tower bekannt, dass TikTok nun die monatlichen Downloadzahlen der anderen Social Media Plattformen überschritten hat. Damit zählt TikTok zu den fünf am häufigsten heruntergeladenen Apps – und das als einziges nicht-amerikanisches Unternehmen.

Demografie

Vor allem bei den Nutzern unterscheiden sich die zwei Apps extrem. Wenn man sich einmal die demografischen Merkmale der Apps im Bezug auf Alter und Geschlecht anschaut, kann man erkennen, dass 64% der Instagram Nutzer zwischen 18-34 Jahren alt sind. Außerdem überwiegt das weibliche Geschlecht. Auf TikTok sind die Geschlechter mittlerweile größtenteils gleich stark ausgeprägt und die Hauptaltersgruppe belegen die unter 18-jährigen. Jedoch zeigt sich jetzt schon, dass sich die Demografie dieser App noch sehr wandeln wird. Die Altersgruppe hat sich mittlerweile schon in Richtung der 14-24-jährigen verschoben.

Wir leben in einer schnellen Welt

Der Grund, warum Instagram so viele Nutzer hat, ist vor allem der, dass das Erstellen von Beiträgen extrem schnell funktioniert. Nicht länger als eine Minute bis das Foto oder Video hochgeladen ist. TikTok hingegen spielt hier eine ganz andere Liga. Um ein Video für TikTok zu drehen, ist eine ganze Menge mehr Aufwand gefragt. Wenn man viral gehen möchte, kommt man um das Nachbearbeiten im Sinne von Schneiden, Vertonung oder einem Voice Over höchstwahrscheinlich nicht herum.

Viele User laden täglich witzige Kurzvideos mit einer überraschend guten Schauspielleistung hoch. Anhand der Qualität der Videos merkt man oft, dass sogar ein Storyboard verwendet wird, um die Szene perfekt zu verkörpern. Auch um einen perfekten Übergang zwischen zwei Szenen zu kreieren, benötigt es oft 15 Versuche und mehrere Stunden in der Nachproduktion. Das, worauf es wirklich ankommt – vor allem beim Vermarkten, ist bei beiden Plattformen gleich: Egal, ob aufwendig oder nicht, es geht darum, dass die Betrachter binnen Sekunden verstehen, um was es geht. Schaffst du es Emotionen bei den Kunden hervorzurufen, ist es den Aufwand definitiv wert.

Ein weiterer Unterschied im Kampf der Giganten ist der oft verteufelte Algorithmus. Vor allem der Algorithmus, auf dem Instagram basiert, muss oft harte Kritik einstecken. So kann ein neuer Post beispielsweise in der ersten Woche extrem an Reichweite gewinnen und trendet extrem. Doch spätestens nach einem Monat verliert dieser Post so enorm an Reichweite, dass er für das Account-Wachstum so gut wie nichts mehr beitragen kann.

Die Technik dahinter

Der TikTok-Algorithmus arbeitet hier hingegen komplett anders und im großen und ganzen auch weitgehend besser. Hier zum Beispiel ist es oft der Fall, dass Videos, die schon vor 5 Monaten oder mehr veröffentlicht wurden, auf einmal extrem an Reichweite und Aufmerksamkeit gewinnen. Das führt zu einem enormen Schub auf ihrem Profil. Wie genau dieser Algorithmus arbeitet und in welcher Reihenfolge die einzelnen Schritte ablaufen, ist Spezialisten heute immer noch nicht ganz durchsichtig. Was jedoch feststeht ist, dass dieser Code ein Meisterwerk der Programmierung ist.

In jüngster Zeit gab es einen Dokumenten Leak über den TikTok Algorithmus. Dieser besagt folgendes:«Der Algorithmus ist ausgezeichnet darin, die kleinen Signale der Nutzerinnen und Nutzer zu deuten: Wie lange sie ein Video schauen, wo sie kommentieren, ein Like setzen oder mittels Wischgeste vorzeitig zum nächsten Video wechseln. Keine oder bloss eine untergeordnete Rolle spielen gemäss diesem Dokument die Interessen der Freunde und Bekannten; die App setzt auf die Analyse der Nutzer-Interaktion.»  Kurz gefasst analysiert dieser Algorithmus also haargenau die Aktivitäten und Verhaltensmuster der User. Wer sich jetzt denkt, “OMG, das ist ein Eingriff in meine Privatsphäre”. Ja, ein wenig. Aber Google, Amazon und Co. machen eins zu eins das gleiche.

Geht Instagram gegen TikTok K.O.?

Fest steht, TikTok wird sich ganz klar als fester Bestandteil des Social Media Marketings etablieren. Doch komplett ablösen kann es den Social Media Riesen nicht. Allein wegen des Instagram Marktplatzes und den Instagram Shops, die die Plattform förmlich überflutet haben, wird Instagram immer seinen Platz in der Marketing Welt behalten.

Doch wir sind der Meinung, dass diese Flut an Werbung der Plattform zum Verhängnis geworden ist. Wenn man durch den “Entdecken” -Bereich stöbert, sind fast 60% der Inhalte Werbung, Promotions, Angebote oder Shops, die vorgestellt werden. Das ist auch einer der Gründe, weshalb Instagram nicht mehr so rasant steigende Downloadzahlen vorweisen kann. Die User sind einfach genervt von der Übermenge an Werbung.

Von der anderen Seite betrachtet war der Faktor Werbung einer der Hauptgründe für TikToks Erfolg. Lange Zeit war diese Plattform komplett werbefrei. Auch Schleichwerbung von Usern wurde gekonnt gelöscht. Erst seit dem Jahr 2020 gibt es für große Konzerne die Möglichkeit Werbung zu schalten. Natürlich stößt auch das auf Kritik bei den Usern. Der Unterschied zu Instagram ist allerdings, dass die Schwelle für Firmen, die Werbung schalten möchten, extrem hoch ist. Alleine das Budget, das notwendig ist, um relevante Ads zu schalten, können die meisten Unternehmen nicht vorweisen. So sind die User schon mal vor einer Übermenge an Werbung geschützt. Der zweite Punkt, weshalb wir denken, dass Paid Ads TikTok nicht zum Verhängnis werden, hat auch etwas mit den Kosten zu tun. Wenn man so viel Geld für eine Werbekampagne ausgibt, wird diese zu 99% extrem gut produziert sein. Auch der Content der Werbung ist demnach auf die TikTok User zugeschnitten und passt. Es sind also Spots, die zwar von einer Firma gedreht sind, dennoch trotzdem unterhaltsam und passend zur TikTok-Atmosphäre sind.

Im großen und ganzen können wir festhalten, dass beide Social Media Plattformen ihre Vor- und Nachteile haben. Nachteile bei Instagram sind die schwindenden Userzahlen und die überhandnehmende Werbung. Auf TikTok sind es die eingeschränkte Altersgruppe und die teuren Ad-Preise. Je nachdem, was deine Zielgruppe ist, musst du abwägen, welche der Optionen für dein Unternehmen passend ist. Wir von COCO Content Marketing stehen dir mit umfassender Erfahrung im Bereich Social Media Marketing als Berater zur Seite. Zusammen finden wir die optimale Lösung für Ihr Unternehmen.

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13 Trends für das Content Marketing in 2022 https://coco-consulting.de/13-trends-fuer-das-content-marketing-in-2022/ Mon, 13 Dec 2021 17:46:18 +0000 https://www.coco-content-marketing.de/?p=11190 Es ist wieder soweit. Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Ein turbulentes Jahr. Ein Jahr mit Tiefen. Und Höhepunkten. Ein Jahr, in dem sich im Online Marketing einiges bewegt hat. Zeit vorauszuschauen, was wir im nächsten Jahr erwarten können. Im Content Marketing sind Trends besonders wichtig. Warum? Weil es darum geht, Inhalte an den […]

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Es ist wieder soweit. Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Ein turbulentes Jahr. Ein Jahr mit Tiefen. Und Höhepunkten. Ein Jahr, in dem sich im Online Marketing einiges bewegt hat. Zeit vorauszuschauen, was wir im nächsten Jahr erwarten können.

Im Content Marketing sind Trends besonders wichtig. Warum? Weil es darum geht, Inhalte an den Bedürfnissen der Kunden auszurichten. Da ist es mehr als hilfreich eine Idee davon zu haben, was die Bedürfnisse der Kunden im nächsten Jahr sein werden. Nur wenn du den Trends immer einen Schritt voraus bist, bist du rechtzeitig mit deinen Contents zur Stelle.

Hier ist unsere ungeordnete Sammlung an Entwicklungen, die in 2022 von Bedeutung sein werden:

1. Video wird immer wichtiger

Nicht nur in Youtube und TikTok. Auch und gerade auf Business-Websites werden Videos immer mehr an Bedeutung gewinnen. Ganz wichtig neben der professionellen Erstellung: Prüfe, wie du den Erfolg deiner Videos am besten messen kannst. Nur mit den richtigen Tools kannst du die Leistung fortlaufend messen. Und bedenke ruhig schon den nächsten Schritt: Webinare und ganze Video-Serien machen euer Unternehmen zur ersten Anlaufstelle in eurer Branche.

2. Podcasts nehmen weiter zu

Audio und Video Podcasts nehmen auf den großen Streaming Plattformen einen wichtigen Anteil ein. Noch sind viele große Marken gar nicht in diesem Segment vertreten. Diese Lücken ermöglichen findigen Marketingexperten sich von der Masse abzuheben.

3. Live Video für den persönlichen Kontakt

Und wenn wir schon alle die meiste Zeit zuhause sind: Wir hungern nach persönlichen Beziehungen. Live Video ist eine vorzügliche Möglichkeit für deine Kunden in den persönlichen Kontakt zu eurem Unternehmen zu kommen. Die Möglichkeiten dafür werden in 2022 sicher zunehmen. Nicht nur 1:1. Auch Live Streaming von neuen Produkten, Events aller Art und vielem mehr wächst weiter.

4. Kreativität auf den Punkt ist mehr denn je gefragt

TikTok boomt. Memes ziehen hohe Aufmerksamkeit an. Mit 3 Minuten Imagevideos holst du keinen Millenial mehr von der Couch. Der Trend geht zu 3 Sekunden, in denen es sich entscheidet, ob dein Video angesehen oder weiter gewischt wird. Schnelligkeit gewinnt zusehends gegen Gründlichkeit.

5. Die Menschen wollen persönliche Stories

Wir alle sind Corona-, Distanz- und Homeoffice-Verstörte. Gerade jetzt brauchen wir persönliche Geschichten, siehe die aktuellen Penny und Aldi Spots. Das gilt für jedes Unternehmen. Wir wollen die Geschichten hinter den Produkten sehen und ihre ganz persönliche Verwendung.

6. Content Marketing im Intranet wird immer wichtiger

Es kommt nicht von ungefähr, dass der Purpose zu einem Riesenthema geworden ist. Nicht nur Kunden interessieren sich für den übergeordneten Zweck eurer Firma. Vor allen Dingen wollen deine Mitarbeitenden wissen, wofür dein Unternehmen steht. Dazu braucht es Storytelling in deiner internen Kommunikation.

7. Künstliche Intelligenz funktioniert nur mit guten Daten

2022 ist das Jahr, in dem du schnellstens deinen Datenbestand auf Vordermann bringen solltest. KI wird zunehmend einfacher einzusetzen und revolutioniert viele Branchen. Jetzt ist es höchste Zeit dafür zu sorgen, dass deine Daten gebündelt, vereinfacht und bewertet werden. Überlege, welche Stories sich aus deinen Daten auslesen lassen.

8. Vielfalt, Gleichberechtigung und Inklusion werden selbstverständlicher

Es wird immer normaler von den Nutzer*innen zu schreiben und für die Zuhörer*innen zu produzieren. Im Content Marketing ist die gleichberechtigte Ansprache aller Zielgruppen in Form von Text, Bild und Video für immer mehr Marken essentiell.

9. Weniger Kanäle sind mehr

Die Anforderungen der einzelnen digitalen Kanäle unterscheiden sich. Facebook Posts sind ganz anders als die bei Instagram. Und TikTok erst. Mache lieber zwei Kanäle richtig als fünf so halb. Deine User werden es honorieren.

10. Bilde Gemeinschaften um deine Marke bzw. dein Unternehmen

Communities sind nichts Neues. Es gibt aber etliche neue Tools, die es dir leicht machen, in Interaktion mit deinen Kunden zu gehen. Mit Substack, Medium und Flipboard sammelst du neue Fans. Slack und Discord können deine bestehenden Social Kanäle sinnvoll ergänzen.

Neben der Onsite Optimierung bleiben Backlinks von qualitativ hochwertigen Seiten ein wesentliches Rankingkriterium von Google. Online PR wird daher noch wichtiger, um die bestmöglichen Kontakte zu Journalisten für wertige Backlinks zu nutzen.

12. Voice Search wird weiter zunehmen

Die Dauerpräsenz unserer Smartphones, auch zum Beispiel beim Autofahren, verstärkt den Trend zur Suche per Spracheingabe. Daraus ergeben sich neue Suchkombinationen, insbesondere in Form von Fragen. Die Antworten darauf gilt es für jeden Suchmaschinenoptimierer auf der eigenen Website aufzubereiten.

13. Qualität ist unverzichtbar

Internetuser werden immer ungeduldiger. Verweilzeiten auf Websites kürzer. Das Layout immer vergleichbarer. Und die Konkurrenz größer. Nur mit Top Inhalten gelingt es, deine Kunden zu überzeugen. Und nur extrem gute Inhalte haben das Potenzial von deinem Kunden weitererzählt zu werden.

Und wie siehst du das? Hast du noch Ergänzungen oder Kommentare zu den einzelnen Punkten?
Ich freue mich auf dein Feedback an mbauer@coco-content-marketing.de.

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Vorher Nachher-Vergleich als Methode – nicht nur für Schönheitschirurgen und Interior Designer https://coco-consulting.de/vorher-nachher-vergleich-als-methode-nicht-nur-fuer-schoenheitschirurgen-und-interior-designer/ Sun, 28 Mar 2021 17:01:05 +0000 https://www.martingbauer.com/?p=5934 Erfolgreiche Resultate sind einer der überzeugendsten Vertrauensbausteine. Doch wie lassen sie sich einfach und schnell kommunizieren? Eine gute Content Marketing Lösung sind Vorher-Nachher-Vergleiche in Website Texten. Anfang des Jahres wollte ich abnehmen. Die allgemeine Corona-Trägheit mit Homeoffice, Fitnesscenter-Schließung und Ausgangssperre kombiniert mit häufigem Kochen und leckerem Essen hatte für ein paar Kilo zu viel auf […]

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Erfolgreiche Resultate sind einer der überzeugendsten Vertrauensbausteine. Doch wie lassen sie sich einfach und schnell kommunizieren? Eine gute Content Marketing Lösung sind Vorher-Nachher-Vergleiche in Website Texten.

Anfang des Jahres wollte ich abnehmen. Die allgemeine Corona-Trägheit mit Homeoffice, Fitnesscenter-Schließung und Ausgangssperre kombiniert mit häufigem Kochen und leckerem Essen hatte für ein paar Kilo zu viel auf meiner Waage gesorgt. Auf der Suche nach der passenden Methode für mich habe ich mich online umgesehen. Anbieter von allen möglichen Diäten werben da um die Aufmerksamkeit der User. Viele zeigen Vorher-/Nachher-Bilder mit häufig beeindruckenden Ergebnissen. Das tolle an dieser Methode ist, dass sie mit einem Blick funktioniert. In der schnellen Onlinewelt ist das ein kaum zu hoch überschätzbarer Vorteil.

Die Verwendung von Vorher-/Nachher-Bildern ist insbesondere bei allen Anbietern beliebt, die eine körperliche Veränderung anbieten. Neben Abnehm-Kursen sind das Frisöre, Anbieter von Zahnspangen und verwandte Bereiche, ein paar spezielle Ärzte und plastische Schönheitsoptimierer aller Art. Haartransplantationen müssen ein riesiges Geschäft sein, wenn man die Anzahl an Werbungen in Youtube, Instagram, facebook etc. hochrechnet. Ganz klar: Diese Veränderungen lassen sich so am besten kommunizieren und sind so für Content Marketing für Pharma wertvoll.

Vorher-/Nachher-Vergleiche sind grundsätzlich für alles sehr gut geeignet, was mit den Augen erfassbar ist. Dazu gehört ganz klar auch die Immobilienbranche in allen Facetten. Ob es die komplette Haus-Einrichtung, der Umbau vom Dachgeschoss, der neu anzulegende Garten oder das Interior Design ist. Für alle Anbieter in diesen Segmenten kann ich nur wärmstens empfehlen, rechtzeitig an das Fotografieren zu denken und diese Methode einzusetzen.

Dies gilt ebenfalls für Auto-Restaurierung, -Tuning und -Reparatur. Selbst ein einfacher kaputter Spiegel oder Scheinwerfer kann im Vorher-/Nachher-Vergleich beeindruckend unterschiedlich aussehen. Das gilt auch für die Reinigung von Kleidungsstücken und überhaupt für viele Mode-Verkäufer. Warum nicht einfach mal ein paar Personen im „normalen“ Look fotografieren und dann im Vergleich neu gestylt?

In vielen dieser Branchen werden solche Vergleiche häufig eingesetzt. Aber warum eigentlich kaum in anderen Branchen?

Aus meiner Sicht ist dies ein Versäumnis, über das es sich nachzudenken lohnt. Das gilt für viele Branchen und Unternehmen, sogar im B2B-Geschäft. Denke doch einfach mal darüber nach, welche sichtbare Auswirkung durch Dein Produkt oder Deine Dienstleistung entsteht.

Ein Arbeitsplatz ohne und mit einer neuen Maschine kann extrem unterschiedlich aussehen. Oder eine Baustelle mit alter und neuer Baumaschine. Sie sehen nicht nur anders aus. Sie fühlen sich für die betroffenen Mitarbeiter auch anders an. Auch das kannst Du zeigen, in dem Du Deine Kunden vorher und nachher fotografierst.

Damit bin ich bei den Dienstleistungen und den vielen Produkten, die nicht unmittelbar sichtbar sind, beispielsweise Software. Bei all diesen Produkten und sämtlichen Dienstleistungen kann ein Foto vom leeren Platz der Anwendung vorher und nachher mit zufriedenem Kundengesicht Bände sprechen. Als Softwareanbieter beispielsweise kannst Du einfach Deinen Kunden an seinem Arbeitsplatz fotografieren – natürlich mit glücklichem Gesichtsausdruck, weil er jetzt die coole neue Software einsetzen darf.

Wichtig, und das gilt für jeden Vorher-Nachher-Vergleich, ist es, dass die direkte Gegenüberstellung immer den Unterschied erläutern sollte. Das mindeste ist das Datum, damit es für den User nachvollziehbar wird. Nach Möglichkeit solltest Du das Ergebnis direkt groß auf dem Foto zeigen. Beim Abnehmen wäre das -15 kg, bei der Software zum Beispiel 3x schnellere Bearbeitung eines Prozesses.

Ein weiterer großer Vorteil dieser Methode ist es, dass sie sich perfekt für den Einsatz in Social Media-Kanälen gebrauchen lässt. Ob bei Instagram und facebook für Endkunden oder LinkedIn für B2B-Kunden, die Aufmerksamkeit bekommen nur Posts, die ganz schnell zeigen, worum es geht. Vorher-Nachher-Vergleiche sind dafür ideal.

Und wenn Du Dir schon die Mühe machst, ausgewählte Projekte oder Anwendungen zu fotografieren, empfehle ich Dir, unbedingt ein Video dazu aufzunehmen. In diesem Video erläuterst Du, was gemacht wurde. Dein Kunde berichtet dann über das Ergebnis. Die Besuchszahlen solcher Videos bei Youtube sind hoch. Und Du kannst das Video auch einfach direkt auf Deiner Homepage integrieren. Somit bekommst Du automatisch auch noch ein Kunden-Statement und hast dann die Vorher-/Nachher-Methode perfekt eingesetzt.

Ach übrigens: Ich habe mich für Schlank im Schlaf entschieden und 12 Kilo in zwei Monaten abgenommen :-). Das Buch dazu gibt`s bei Amazon.

Foto: INÉS GRESS Interior Design

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Klaus Eck erläutert, wie mit Social Media umzugehen ist, worauf beim Bloggen zu achten ist und welche Content-Tipps er für Ärzte, Anwälte, Berater und Unternehmer hat https://coco-consulting.de/klaus-eck-spricht-ueber-social-media-bloggen-und-content-tipps/ Thu, 18 Mar 2021 13:09:00 +0000 https://www.martingbauer.com/?p=5909 Das gesamte Interview ist nachzuhören im Podcast (auch auf Spotify, Apple Podcasts, Google Podcasts) Ausgewählte Statements aus dem Interview mit dem Experten für Content Marketing und Content Erstellung: „Das erste, was wir machen … bei neuen Kunden, ist zu schauen, wer ist das eigentlich?“„Schweigen ist nicht Gold, sondern Silber.“„Wenn ich online mit meinen Kompetenzen gefunden werden will, […]

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Das gesamte Interview ist nachzuhören im Podcast (auch auf Spotify, Apple Podcasts, Google Podcasts)

Ausgewählte Statements aus dem Interview mit dem Experten für Content Marketing und Content Erstellung:

„Das erste, was wir machen … bei neuen Kunden, ist zu schauen, wer ist das eigentlich?“
„Schweigen ist nicht Gold, sondern Silber.“
„Wenn ich online mit meinen Kompetenzen gefunden werden will, muss ich etwas dafür tun.“
„Online muss ich viel mehr dafür tun, wahrgenommen zu werden, als Offline.“
„Es geht auch darum, da hin zu gehen, wo meine Kunden sind, XING, LinkedIn, facebook, Instagram.“
„Ich muss wie ein Magnet die Menschen anziehen.“
„Es geht darum, wertige Inhalte zu bieten und dadurch in Kommunikation zu kommen.“
„Ein Videobeitrag, wo ich den echten Menschen, den Geschäftsführer, sehe, ist glaubwürdiger.“
„Von einem Geschäftsführer wird nicht erwartet, dass er täglich auf Social Media unterwegs ist.“
„Gerade in Krisenzeiten ist es wichtig, dass man Menschlichkeit zeigt und Nähe herstellt.“
„Kritische Kunden greifen eher das Unternehmen an, nicht die Menschen.“
„Wenn ich als Arzt schlecht bewertet werde, kann ich auf Transparenz und Glaubwürdigkeit setzen.“
„Ich muss nicht auf jeden Blödsinn reagieren – das wird von einem Geschäftsführer auch nicht erwartet.“
„Man muss es den Kunden einfach machen. Wenn sie glücklich sind, sollten sie es auch heraus lassen.“
„XING oder LinkedIn? LinkedIn.“
„facebook oder Instagram? Instagram.“
„Qualität geht im Blog vor Quantität.“
„Man ist ein Unwort, das Distanz erzeugt.“
„Leidenschaft zeigt sich … in der Leidenschaft für Details.“
„Viele Markenunternehmen vergessen, woher sie kommen.“
„Gerade der Mittelstand ist großartig. Da sieht man die Leidenschaft der Gründer.“
„Personal Branding heißt über Themen glänzen.“
„Viele Unternehmen denken nicht darüber nach, was die Kunden eigentlich interessiert.“
„Wenn ein Arzt 3-4 Beiträge im Jahr auf seiner Website veröffentlicht, ist das ausreichend.“
„Video wird noch wichtiger.“
„Audio und Stimme kann als Ergänzung viel auslösen bei Menschen.“

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