Leidenschaft Archiv | Content Marketing Beratung München | COCO https://coco-consulting.de/tag/leidenschaft/ COCO ist das Marketing-Beratungsunternehmen von Martin Bauer & Friends. Er unterstützt deutsche und internationale Marken und Unternehmen jeder Größe. Mon, 28 Aug 2023 11:40:11 +0000 de hourly 1 https://coco-consulting.de/wp-content/uploads/2023/03/cropped-coco-content-marketing-agentur-favicon-32x32.png Leidenschaft Archiv | Content Marketing Beratung München | COCO https://coco-consulting.de/tag/leidenschaft/ 32 32 Ein Plädoyer für Kreativität in der digitalen Kommunikation https://coco-consulting.de/ein-plaedoyer-fuer-kreativitaet-in-der-digitalen-kommunikation/ Wed, 05 Apr 2023 10:57:22 +0000 https://www.coco-content-marketing.de/?p=21516 Du beschäftigst dich mit digitalen Inhalten? Online Kampagnen? Website Inhalten? SEO Texten? Texten für Google Ads, Social Ads, Landingpages oder für Newsletter? Und weißt, wie diese funktionieren? Hast es vielleicht sogar studiert? In jedem Fall aber reichlich Studien, Regeln, How-tos, Whitepaper, Konferenzunterlagen, Blogs und Podcasts zum Thema inhaliert? Dann ist ja alles gut. Oder? Keineswegs. […]

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Du beschäftigst dich mit digitalen Inhalten? Online Kampagnen? Website Inhalten? SEO Texten? Texten für Google Ads, Social Ads, Landingpages oder für Newsletter? Und weißt, wie diese funktionieren? Hast es vielleicht sogar studiert? In jedem Fall aber reichlich Studien, Regeln, How-tos, Whitepaper, Konferenzunterlagen, Blogs und Podcasts zum Thema inhaliert? Dann ist ja alles gut. Oder?

Keineswegs.

Digitale Kommunikation aus Konsumentensicht und …

Aus Konsumentensicht sieht es doch so aus: Wir alle sind einem ständigen Information Overload ausgesetzt. Und die Kommunikations-Soße, die uns serviert wird, ist immer eintöniger. Wer hat denn schon noch wirklich Begeisterung dabei, die immer gleichen Instagram-Sunshine & Reichtum-Bildchen anzuschauen? Und erst recht die vollkommen abtörnenden Anzeigen von Coaches, die versprechen, in kürzester Zeit reich oder wenigstens berühmt zu werden? Wer war zuletzt von einem Google Ad-Text fasziniert? Damit sind schon mal die beiden größten Abnehmer für Werbegelder angesprochen. Lineares Fernsehen schaut gefühlt ja sowieso niemand mehr. Die Kinobesucherzahlen sind auch nicht berauschend. Und wann sieht man mal wirklich ein Plakat, von dem man dem Kollegen im Büro erzählt? Selbst Kooperationen mit Influencern und Prominenten sind in Zeiten von Kanye West und dem mit ihm verbundenen Adidas-Fiasko kein kommunikativer Selbstläufer. Kein Wunder. Kreativität? Fehlanzeige. Regeln brechen? Bloß nicht.

… aus der Perspektive der Ersteller von Onlinekampagnen etc.

Fragen müssen wir uns, wie eigentlich Kommunikation im Digitalen entsteht. Was tun all die Marketers, die für die Erstellung von Inhalten verantwortlich sind? Zuallererst sind sie heute an Zielerreichung interessiert. Daran ist ja nichts Verwerfliches. Die Messbarkeit von Werbung war schließlich eine der Errungenschaften der digitalen Werbung. Es ging schon mit den ersten Werbeformen im Internet los: Banner. Selbst diese sehr einfache und heute praktisch ausgestorbene Werbeform des einfachen Banners (wahlweise mit der ebenfalls ausgestorbenen Flash-Animation), der zur Website oder in den Onlineshop führt, hatte gegenüber herkömmlicher Werbung einen signifikanten Vorteil. Man konnte zählen, wie oft er tatsächlich angezeigt wurde und wie viele Menschen auf den Banner geklickt haben. Zahlen, die Plakate und Fernsehspots immer nur näherungsweise angeben konnten. Die konsequente und deshalb überragend erfolgreiche Werbeform ist die Google-Anzeige, die bekanntlich nur noch beim Klick Kosten erzeugt. Mit der weiteren Nachverfolgbarkeit in Google Analytics kann sich jeder Werbetreibende leicht anzeigen lassen, wie viel ihn ein Verkauf oder ein Lead kostet. Ist doch super. Nein. Denn: Google ist ein börsennotiertes und damit gewinnorientiertes Unternehmen. Zudem quasi Monopolist für Suchanzeigen. Die Klickpreise gehen daher seit Jahren stetig nach oben. Bei 5 Euro pro Klick hört aber für viele der Spaß auf. Daher sind wieder andere Werbeformen gefragt. Und andere Formen, um die Aufmerksamkeit der Zielgruppen zu erhalten. Zumal es Produkte gibt, nach denen kaum jemand in Google sucht. Und auch nicht in Social Media. Zum Beispiel viele Ernährungsprodukte.

Wie ticken Werbetreibende?

Ein zweiter Aspekt ist das Sicherheitsbedürfnis der Werbetreibenden. Klar, wir leben in unsicheren Zeiten. Da will ich doch wenigstens im Job kein Risiko eingehen. Unplanbares? Bitte nicht. Einen Shitstorm riskieren, weil die Wortwahl in der Anzeige nicht 100%-regelkonform ist? Und dann auch noch die anschließende Diskussion mit der Geschäftsleitung, warum sich von dem Joke jemand beleidigt fühlen könnte? Das lass ich doch lieber.

Wenn ich von Anbeginn meiner Berufslaufbahn auf die Messbarkeit der von mir betreuten Maßnahmen ausgerichtet werde, werde ich auf Sicherheit programmiert. Die Frage, die ich mir dann tagein, tagaus stelle, ist: Wo bekomme ich am sichersten für 100 Euro am meisten Leads? In der Vor-Digital-Welt war der Fokus für Werbetreibende auf Kreativität gelegt. Klar. In einer nicht-messbaren Welt, in der ich mein Produkt in einem sauteuren 30-Sekünder in der Werbepause der Vorabendserie promoten muss, muss sie ein hohes Maß an Aufmerksamkeit erreichen. Wer erinnert sich noch an die Cannes-Rolle mit den spektakulärsten und witzigsten Werbespots? Oder an die Diskussionen, welcher Spot in der Werbepause des Super Bowl am spektakulärsten war (völlig egal, wer dabei gewonnen hat)?

Warum sich Kreativität lohnt …

Kreativität in Onlinekampagnen lohnt sich, weil

  • standardisierte Werbeformen an Aufmerksamkeit verlieren
  • Google und Social Ads immer teurer werden
  • Third-Party-Cookies ab 2024 abgeschafft werden
  • sie Spaß macht
  • und damit auch das beworbene Produkt emotional aufladen kann
  • sie zum Weitererzählen einlädt
  • kreative Kommunikation das Potenzial hat, überproportional erfolgreich zu sein

Ja, es stimmt. Mehr Chance heißt immer auch mehr Risiko. Kreative digitale Kommunikation, egal wo ausgespielt, kann viel erfolgreicher sein als standardisierte Anzeigen. Es kann aber auch in die Hose gehen. Floppen. Nicht ankommen. Niemand klickt. Und dann regen sich auch noch ein paar Menschen über die Wortwahl oder das Bildmotiv auf.

Trotzdem: Es kann auch genau anders herum sein. Millionen Menschen klicken. Der Spot geht viral. Wird geklickt und geteilt wie verrückt. Und alle reden darüber. Wie beim Edeka Weihnachtsclip 2015. Oder 2016 die Breaking2-Kampagne von Nike. Und immer wieder Hornbach – zuletzt 2022.

Außerdem: Sind wir nicht alle ins Marketing gegangen, weil wir Spannendes erleben und mitgestalten wollten? In einer Agentur viele Unternehmen vom Startup bis zum Konzern kennenlernen wollen? Oder im Unternehmen etwas Großes bewegen möchten? Eben. Für Ads-Controlling hätten wir auch gleich in der Buchhaltung anfangen können. Und das wollten wir ja nicht tun.

Deshalb: Mehr Mut. Regeln brechen. Originelle Ideen entwickeln.

… und zwar nicht nur in Online Kampagnen, sondern auch:

Und das gilt für alle Formen digitaler Kommunikation.

Denn nicht nur Onlinekampagnen werden immer standardisierter und langweiliger. Auch Websites. Und Social Posts. Und …

Jeder, der sich mit der Materie beschäftigt, kennt eine Vielzahl an Regeln. Ein paar Beispiele:

  • In der Hauptnavigation von Websites dürfen nicht mehr als sieben Navigationspunkte sein
  • Die Call to Action muss optisch auffallen und ein aktionsorientiertes Verb enthalen
  • Suchwort muss in der Google Anzeige auftauchen
  • usw. usw.

Dass es auch anders geht, habe ich beispielsweise durch eine Email heute früh erlebt. Die Website der Agentur Schmitts Katze ist mutig. Bunt. Anders. Und funktioniert. Ich bekomme jeden Tag x Emails, die alles Mögliche promoten. Manchmal schaue ich auf die Website. Fast immer gleich wieder weg. Die hier habe ich mir gemerkt.

Selbst bei den vermeintlich superlangweiligen Google Anzeigentexten besteht Potenzial für Kreativität. Wie wäre es zum Beispiel mal damit, nicht die gesamte verfügbare Länge auszunutzen (wie es fast alle tun), sondern extra kurze Anzeigen zu texten? Oder es mit einer Provokation zu versuchen? Oder die stärksten Emotionen ansprechen, wie Liebe, Hass, Ängste? In jedem Fall einen Versuch wert.

Dass die Inhalte auf der Website auch mal einen interessante textlichen Einstieg gut vertragen, sollte sich eigentlich von selbst verstehen. Natürlich userorientiert. Das muss aber nicht langweilig sein.

Fazit: Kreativität tut nicht nur gut. Sie ist nötig. Und lohnt sich im besten Fall. Und damit kannst du dann auch bei der Geschäftsleitung so richtig punkten. Na dann mal los!

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Wie Employer Branding dich bei der Azubi-Suche unterstützen kann https://coco-consulting.de/azubi-suche-mit-employer-branding/ Thu, 01 Sep 2022 09:06:10 +0000 https://www.coco-content-marketing.de/?p=17635 Du möchtest neue Auszubildende finden? Da bist du nicht alleine! Denn in den letzten Jahren sind laut Agentur für Arbeit ständig hunderttausende Plätze unbesetzt. Besonders die Branchen Gastronomie, Verkehr und Bauindustrie haben Probleme bei der Azubi-Suche.  Es gibt einige Maßnahmen, die du ergreifen kannst. So erleichterst du dir die Azubi-Suche mit einem strukturierten Employer Branding […]

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Du möchtest neue Auszubildende finden? Da bist du nicht alleine! Denn in den letzten Jahren sind laut Agentur für Arbeit ständig hunderttausende Plätze unbesetzt. Besonders die Branchen Gastronomie, Verkehr und Bauindustrie haben Probleme bei der Azubi-Suche. 

Es gibt einige Maßnahmen, die du ergreifen kannst. So erleichterst du dir die Azubi-Suche mit einem strukturierten Employer Branding Prozess erheblich. In diesem Artikel möchten wir dir zeigen, wie du mit wirkungsvollem Employer Branding erfolgreich bist. In Zusammenarbeit mit einer Content Agentur kannst du eine Strategie entwickeln, die langfristig wirkt und neue Auszubildende anzieht.

Gründe für den Azubi-Mangel

  • Die Corona Pandemie hat Arbeitgebern einen Strich durch die Rechnung gemacht. Viele Unternehmen mussten um ihre Existenz fürchten. So wurden viele Azubi-Stellen in den letzten zwei Jahren gar nicht besetzt. Dafür sind jetzt alle gleichzeitig auf Azubi-Suche.
  • Der demografische Wandel ist in vollem Gange. Es kommen deutlich weniger junge Arbeitskräfte nach als früher.
  • Viel mehr Schulabgänger studieren. Die steigende Zahl an Studenten führt automatisch dazu, dass weniger Jugendliche eine Ausbildung machen.
  • Besonders auf dem Land fehlt es an Azubis. Die geringere Zahl an Azubis auf dem Land sorgt dafür, dass Berufsschulen schließen. Doch das reduziert die Anzahl der potenziellen Azubis in diesen Orten noch weiter.
  • Doch es liegt nicht nur an fehlenden Azubis. Es gibt einen weiteren Grund, warum viele Stellen unbesetzt bleiben. Betriebe halten “die Jugend von heute” für nicht geeignet. Bewerber werden reihenweise abgelehnt und viele finden oft gar keinen Ausbildungsplatz.

Was Azubis heute wichtig ist

Wenn du mit deinem Unternehmen bereits viele Jahre im Geschäft bist, hast du bestimmte Strukturen etabliert. Da sich die Welt von Jugendlichen jedoch in den letzten Jahren rasant wandelt, kannst du nicht mehr darauf zählen, für potenzielle Mitarbeiter attraktiv zu sein. Deshalb hier einige Punkte, die heutigen Azubis oft am Herzen liegen.

  • Die Work Life Balance
  • Kein Dress Code
  • Flache Hierarchien und lockere Strukturen
  • Mitspracherecht
  • Respekt gegenüber ihren Leistungen

Dieses Entgegenkommen für jüngere Mitarbeiter kann für euer Unternehmen eine Umstellung sein. In einigen Branchen sind nicht sämtliche Punkte umsetzbar oder sinnvoll. Trotzdem lohnt es sich, zumindest über die Maßnahmen nachzudenken.

Mit erfolgreichem Employer Branding Azubis finden

Employer Branding hat ein wichtiges Ziel: Bei potenziellen Bewerbern als attraktive Arbeitgebermarke auftreten. Um junge Talente anzusprechen, reicht es längst nicht mehr aus, Jobanzeigen zu schalten und zu warten. Stattdessen muss eine Employer Branding Strategie her.

Das Employer Branding zielt auf potenzielle Bewerber ab und ist insbesondere bei der jungen Zielgruppe der Azubis wichtig. Sie haben wenig Erfahrung auf dem Arbeitsmarkt und informieren sich zum ersten Mal über potenzielle Arbeitgeber. Deshalb ist der erste Eindruck entscheidend.

Jugendliche und junge Erwachsene auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz fragen sich zum Beispiel Folgendes:

  • Ist euer Unternehmen “cool”, also locker drauf?
  • Werde ich dort wirklich integriert?
  • Sieht die Arbeit nach Spaß aus?
  • Habe ich genug Freizeit?
  • Gab es dort schon mal Azubis und wie hat es ihnen gefallen?

Um eine Arbeitgebermarke aufzubauen, die Azubis überzeugt, musst du einige Employer Branding Maßnahmen ergreifen. Die Azubi-Suche wird um einiges leichter, wenn die Bewerber bei der Recherche bereits die meisten ihrer Fragen beantworten können. Mit hochwertigem Content steuerst du, wie positiv diese Antworten ausfallen.

Sinnvolle Employer Branding Maßnahmen für deine Azubi-Suche

Wenn du deine Azubi-Suche auf ein neues Level heben möchtest, sind die Folgenden Employer Branding Ideen ein Must-have:

  • Videos oder Testimonials von Mitarbeitern, die über den Arbeitsalltag sprechen
  • Stellenanzeigen direkt auf Ihrer Website
  • Umfassende Informationen und wertvoller Content über dich als Arbeitgeber auf deiner Website
  • Einträge in den gängigen Stellenportalen

Neben all diesen Maßnahmen gibt es jedoch eines, was unabdingbar ist: Zufriedene Mitarbeiter.

Denn wenn es deinen bestehenden Mitarbeitern im Unternehmen nicht gefällt, spricht sich das herum. So schreckest du potenzielle Bewerber ab. Das gilt bei Kleinbetrieben genauso wie in Großunternehmen. 

Als Elektriker auf dem Dorf bekommst du mit unzufriedenen Mitarbeitern gar keine Bewerbungen mehr, weil dort sowieso alle miteinander sprechen und du als Arbeitgeber in Verruf gerätst. Als Mittelständler und Großunternehmen werden euch schlechte Bewertungen in Jobportalen zum Verhängnis.

Deshalb gilt: Internes Employer Branding ist die Basis. Anschließend verfolgst du in Zusammenarbeit mit einer Employer Branding Agentur deine Ziele. So bist du mit deiner Azubi-Suche garantiert erfolgreich.

Unsere Tipps für die Azubi-Suche

  • Sei offen für die neue Generation. Gib den Jugendlichen eine Chance, und du wirst vielleicht überrascht. Die Gesellschaft hat sich schon immer verändert und Unternehmen müssen mitwachsen. Nur so bist du auch in der Zukunft ein attraktiver Arbeitgeber.
  • Positioniere dich als Employer Brand auf dem Arbeitsmarkt. Denn die Zeiten, in denen du als Arbeitgeber die Macht hattest, gehen vorbei. Je weniger Azubis es gibt, desto wichtiger ist es für dich, sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren.
  • Kommuniziere nicht nur über Stellenanzeigen. Es gibt viele Möglichkeiten zu zeigen, was dich als Arbeitgeber ausmacht. Videos, Social Media Kanäle und deine Website eignen sich perfekt.

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6 Tipps zur Content Erstellung im Vertrauensmarketing https://coco-consulting.de/6-tipps-zur-content-erstellung-im-vertrauensmarketing/ Thu, 09 Dec 2021 13:48:40 +0000 https://www.coco-content-marketing.de/?p=11172 Mit unserer Methode der Vertrauensbausteine zeigen wir auf, worauf es im Online Marketing bei der Kommunikation von Vertrauen ankommt. Doch worauf ist bei der Erstellung von passenden Inhalte für das Vertrauensmarketing am meisten zu achten? Zur Einordnung des Vertrauensmarketings Vertrauen ist im Marketing ein immer wichtigerer Wert. In Zeiten wachsender Konkurrenz aus dem Onlinehandel und […]

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Mit unserer Methode der Vertrauensbausteine zeigen wir auf, worauf es im Online Marketing bei der Kommunikation von Vertrauen ankommt. Doch worauf ist bei der Erstellung von passenden Inhalte für das Vertrauensmarketing am meisten zu achten?

Zur Einordnung des Vertrauensmarketings

Vertrauen ist im Marketing ein immer wichtigerer Wert. In Zeiten wachsender Konkurrenz aus dem Onlinehandel und von internationalen Wettbewerbern können sich Unternehmen nicht mehr allein über die Qualität ihrer Produkte positionieren.

Insbesondere wenn es um die Ansprache von potentiellen Neukunden geht, ist ein Vertrauensvorschuss elementar. Diesen erreicht ihr als Unternehmen über die Kommunikation von Vertrauen, dem Vertrauensmarketing.

Zu unterscheiden ist die Reputation. Diese beschreibt den guten Ruf, der dir vorauseilt. Wenn also beispielsweise ein Einkäufer seinem Kollegen rät mal bei dir auf die Website zu schauen, er hätte bereits gute Erfahrung gemacht, profitierst du von dieser Reputation. Diese gilt es dann allerdings online zu bestätigen.

Auch nicht zu verwechseln ist das Vertrauensmarketing mit der Ausstrahlung deiner persönlichen Vertrauenswürdigkeit. In dem Moment, wo du deinen Neukunden am Telefon, im Onlinemeeting oder persönlich vor dich hast, gelten andere Faktoren. Hier entscheiden deine Empathie, deine Ähnlichkeit zum Interessenten, deine Stimme, dein Aussehen und manches mehr. Das Vertrauensmarketing beschreibt die noch anonyme Stufe davor.

Vertrauensmarketing über deinen Website Content

Es gibt praktisch kein Business mehr, in dem du dich nicht über deine Website präsentierst. Der Content dort, also die Texte, Bilder und Videos, die du dort veröffentlichst, sind existenziell für dein Geschäft. Was sind die wichtigsten Tipps, die es hier zu beherzigen gilt?

1. Kommuniziere immer aus Sicht des Kunden

Ich erlebe es immer wieder, gerade im B2B Bereich. Es ist aber auch zu verlockend, schließlich bist du wahnsinnig stolz auf deine tollen Produkte und Services. Dennoch: Online zählt nur das Interesse und die Bedürfnisse deiner Kunden. Darüber solltest du immer zuerst sprechen. Und erst dann die Lösungen (deine Produkte) dafür präsentieren.

Wenn deine Neukunden merken, dass du sie verstehst, schafft das Vertrauen. Ganz wichtig: Fragen zu beantworten, wird dabei immer wichtiger. Der Anteil der mobilen Nutzung deiner Website steigt weiter. Und mobil gewöhnen sich die User immer mehr daran, dass es einfach ist, Google etwas zu fragen (in gesprochener Form) als mühselig zu tippen. Analysiere also, welche Fragen deine Neukunden beantwortet bekommen möchten.

Die erste Frage ist immer: Bin ich hier richtig? Zeige also ganz schnell, wer du bist und was du tust.

Und dann gibt es eine lange Liste an weiteren Fragen. Diese lassen sich online hervorragend analysieren. Schaue doch einfach mal nach, welche Fragen Google auflistet, wenn du deine wichtigsten Keywords eingibst. Die Antworten darauf sollten sich auf deiner Website wiederfinden.

Am Desktop ist das natürlich anders. Hier werden weiterhin einzelne Keywords eingegeben. Es hängt also von deiner Zielgruppe ab, worauf du den Fokus setzt. Im Idealfall hast du vielleicht sogar separate Inhalte für mobil und Desktop.

Grundsätzlich gilt für den Content auf deiner Website aber immer das gleiche. Egal, ob mobil oder am Desktop. Stelle dir die Frage, was dein Kunde davon hat, wenn er dein Produkt einsetzt. Was ist sein ideales Ergebnis dabei? Darüber solltest du schreiben.

Zähle doch einfach mal, wie oft du auf der Website WIR schreibst und wie oft SIE. Ein gutes Verhältnis ist 5:1. Wohlgemerkt: 5 mal SIE.

2. Nutze Videos

Zur Ausstrahlung von Vertrauen sind Videos ein vorzügliches Instrument. Wenn sie gut gemacht sind. Ohne Arroganz. Nahbar. Den Kunden im Fokus. Nicht zu lang. Nicht zu laut – auch im übertragenen Sinn. Das heißt zum Beispiel ohne große Schriften in grellen Farben. Du willst Vertrauen ausstrahlen und nicht den neuesten Sale promoten.

3. Nur beste Fotos überzeugen

Fotos aus dem Unternehmen sind super. Gehen aber leider nicht überall. In Zeiten, in denen der Großteil der Mitarbeiter im Homeoffice ist, schon gar nicht. Fotos der Geschäftsleitung sind aber das absolute Minimum.

Überlege dir gut, wie du wirken möchtest. Nicht immer ist das freundliche Gesicht zu dem Menschen, mit dem du dich auf Augenhöhe befindest, der optimale Ausdruck. Denke mal an einen Arzt oder Berater in Krisensituationen. Da kann die geballte Autorität mit einer Spur Arroganz durchaus vertrauenswürdig wirken. Aber nicht zu viel davon bitte.

Auch hier gilt leider: Bitte woanders sparen. Gute Fotografen sind ihr Geld immer wert. Top-Equipment macht immer noch bessere Bilder als dein Smartphone. Die Fotos auf deiner Website willst du ja auch nicht so schnell wieder austauschen. Es lohnt sich immer, hier etwas mehr zu investieren.

4. Dein Text verdient mehr Aufmerksamkeit

Text muss stimmen. Rechtschreibfehler sind ein No-Go. Rechtlich muss in vielen Branchen gecheckt werden, was du online veröffentlichst. Und die SEO-Vorgaben müssen in der Regel beachtet werden.

Aber das Wichtigste: Siehe zuvor – schreibe aus Sicht deiner Kunden.

Und: Schreibe bitte nicht langweilig. Auch wenn du kleine Elektronikteile produzierst, kannst du dies pfiffig beschreiben.

Die Verweildauer auf Websites wird immer kürzer. User verabschieden sich häufig nach wenigen Sekunden. Kein Wunder. Die allermeisten Websites sind durch und durch standardisiert. Spaß beim Lesen kommt da keiner auf. Und je länger du deine Kunden auf deiner Website hältst, umso mehr Zeit hast du, die wichtigen Informationen zum Aufbau von Vertrauen rüber zu bringen.

Nicht falsch verstehen: Deine Kunden erwarten selbstverständlich fachliche Expertise und keine literarischen Höhenflüge. Es gibt aber einen guten Mittelweg, der leider noch zu selten auf Websites zu sehen ist. Wir helfen gerne ;-).

5. Spare nicht mit positiven Ergebnissen deiner Arbeit

Bescheidenheit ist eine Zier. Nicht aber online.

Das A und O im Vertrauensmarketing sind deine bisherigen Ergebnisse. Zeige Referenzen. Verwende Statements von Kunden. Am besten als Video, wo es möglich ist. Ansonsten Bild plus Zitat.

Dazu gibt es eine Reihe an weiteren Kommunikationsmethoden für deine Ergebnisse. Vorher-/Nachher-Bilder sind in manchen Branchen geeignet. Zahlen können die schiere Menge deiner Ergebnisse zusammenfassen und schnell transportieren. Hast du eine Auszeichnung für deine Resultate erhalten? Sind in deiner Branche Bewertungen von Onlineportalen verbreitet? Oder schlicht die Kundenerfahrungen, die sich in den Google Kommentaren zeigen? Und nicht zuletzt positive Berichte in den Medien zeigen schön die Wertigkeit deiner Arbeitsergebnisse auf.

Du siehst: Es gibt viele Methoden, deine Arbeit zu präsentieren. Damit erzeugst du Vertrauen. Nutze das, was für deine Branche und dein Unternehmen am besten passt.

6. Blog oder Stories sind seeeeeehr empfehlenswert

Warum jetzt das auch noch? Was sollen wir denn da schreiben? Und wie auch noch aktuell halten?

Dennoch: Es muss sein, nicht nur um deinen SEO Manager glücklich zu machen. Zur Unterscheidung: Stories sind länger als Blog Posts. Sie werden deutlich seltener aktualisiert. Dafür beinhalten sie wertigeren Content in Form von Videos, Infographiken und ähnlichem.

Beide Methoden sind vorzüglich geeignet, um dein Fachwissen und deine Leidenschaft für das Thema zu zeigen. Zur Demonstration deiner umfassenden Kompetenz in allen für dich wichtigen Bereichen gibt es nichts Besseres als einen Blog.

Fazit zur Content Erstellung im Vertrauensmarketing

Um vertrauenswürdig zu kommunizieren, muss deine Website nicht nur professionell gestaltet sein. Sämtliche Inhalte vom Foto über das Video bis zu den Texten verdienen deine volle Aufmerksamkeit und das notwendige Budget für die Erstellung des Contents. Dabei solltest du immer zuerst an deine Kunden denken und zeigen, was für sie relevant ist. Wenn du dann noch einen Blog oder Stories gut gemacht dazu ergänzt, sollte es gut aussehen für dein Vertrauensmarketing.

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Innovationskraft als Vertrauensfaktor im Online Marketing https://coco-consulting.de/innovationskraft-vertrauensfaktor-online-marketing/ Tue, 12 Oct 2021 13:37:31 +0000 https://www.coco-content-marketing.de/?p=9206 Die wahrgenommene Aura eines Unternehmens ist einer der Hauptfaktoren für die empfundene Vertrauenswürdigkeit. Die Aura selbst wiederum setzt sich aus einer Reihe an Teilfaktoren zusammen. Ein wichtiger davon ist die Innovationskraft. Es macht daher Sinn darüber nachzudenken, wie sie sich im Unternehmen zeigt. Weiterhin ist die Frage, wie sie im Rahmen einer Content Strategie inhaltlich […]

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Die wahrgenommene Aura eines Unternehmens ist einer der Hauptfaktoren für die empfundene Vertrauenswürdigkeit. Die Aura selbst wiederum setzt sich aus einer Reihe an Teilfaktoren zusammen. Ein wichtiger davon ist die Innovationskraft. Es macht daher Sinn darüber nachzudenken, wie sie sich im Unternehmen zeigt. Weiterhin ist die Frage, wie sie im Rahmen einer Content Strategie inhaltlich kommuniziert werden kann.

Was bedeutet Innovationskraft?

Ein Unternehmen hat dann Innovationskraft, wenn es in der Lage ist, Innovationen zu entwickeln. Das Wort Kraft beinhaltet aber mehr als die reine Fähigkeit. Es beschreibt eine vorwärts gerichtete Energie, die aus dem Unternehmen dringt. Dabei kann das Unternehmen als ganze Organisationseinheit wirken oder als Summe seiner Mitarbeiter.

Ein Unternehmen wie Siemens, das über 65.000 Patente hält und jährlich bestrebt ist, mindestens europaweit am meisten Patente anzumelden, strahlt als gesamte Organisation eine innovative Aura aus. In Beratungsunternehmen, Kanzleien, Agenturen oder Kliniken sind es eher die einzelnen Top-Mitarbeiter, die für die innovative Ausstrahlung verantwortlich sind. Verlässt der Top-Consultant, spezialisierte Rechtsanwalt, der kreative Kopf oder Chefarzt das Unternehmen, wandert die wahrgenommene Innovationskraft zum nächsten Unternehmen. Häufig wandern die Kunden gleich mit. Besonders anschaulich ist dies auch in der Sternegastronomie. Verlässt der Küchenchef das Restaurant, muss es in der Beurteilung wieder bei Null anfangen.

Welche Einflussfaktoren hat die Innovationskraft?

Die Innovationskraft ist zum einen abhängig vom Unternehmen als ganzes und zum zweiten von den einzelnen Mitarbeitern.

Die Kultur im Unternehmen kann bewusst innovationsfördernd sein oder auch nicht. Ich habe beides erlebt. Es gibt Unternehmen, die schon beim Betreten des Eingangsbereiches eine offene und dynamische Ausstrahlung zeigen. Genauso gibt es das Gegenteil. Manche Unternehmen sind so strukturiert, dass schon der erste Eindruck eine gewisse Beklemmung erzeugt. Wie soll da ein Mitarbeiter motiviert sein, Neues anzupacken? Oder gar einen gewagten Vorschlag zu machen mit dem Risiko ausgelacht zu werden?

Es ist dabei keineswegs so, dass man pauschal etablierte Konzerne als verkrustet und Startups als superinnovative Labore einsortieren kann. Siemens ist ein gutes Beispiel für das Gegenteil. Natürlich sind die meisten Startups auf Entwicklung und Wachstum gepolt. Sie müssen daher innovativ sein.

Ich habe aber auch hier einige Gründer erlebt, die ihr Unternehmen wie ein König führen. Sie dulden keinen Widerspruch, wissen alles besser und behandeln ihre Mitarbeiter mit mittelalterlichen Umgangsformen. Kurzum: Jedes Unternehmen, unabhängig von Größe und Alter, kann eine Unternehmenskultur zur Förderung von Innovationen pflegen oder auch noch einführen. Dafür ist es nie zu spät. Nur manchmal braucht es eben einen neuen Chef dazu.

Womit ich bei den Mitarbeitern bin. Ich habe gerade im deutschen Mittelstand viele Unternehmer erlebt, die selbst der größte Innovator sind. Nicht umsonst sind etliche davon Weltmarktführer in ihrem Bereich. Der Chef ist im Zweifel Ingenieur. Er ist auch mit mehreren hunderten oder sogar tausenden Mitarbeitern noch ganz nah an der Produktentwicklung. In der Regel reicht es aber nicht, einen klugen Kopf zu haben. Es braucht das Team. Die Diversität. Den Austausch. Das kreative Miteinander.

Digitalagenturen sind hierfür ein gutes Beispiel. Kreative digitale Anwendungen entstehen nur im engen Austausch zwischen Konzeption, Design und Entwicklung. Dieser Austausch muss gefördert werden. Dafür braucht es mehr als eine hübsche Kaffeetheke mit einem Whiteboard. Es braucht Anstöße von oben. Freiraum für freies Denken während der Arbeitszeit. Offenheit für neue Ideen, auch wenn sie verwegen sein sollten. Organisierten Austausch zwischen Abteilungen. Coole Tools, die zum Weiterdenken anregen. Dann macht es jedem Spaß an der Weiterentwicklung von Produkten und Dienstleistungen beteiligt zu sein.

Wie lässt sich Innovationskraft kommunizieren?

Ich möchte zwei Methoden herausheben: Zeitstrahl und Stories.

Der Zeitstrahl ist etwas in die Jahre gekommen. Er findet sich aber nach wie vor bei vielen Unternehmenswebsites im Bereich Historie. Warum sollte man ausgerechnet bei Innovationen zurück blicken? Es ist ganz einfach. Resultate sind überzeugend. Eine überzeugende Übersicht über die Weiterentwicklung von Produkten in der Vergangenheit lässt auf ähnliche Ergebnisse in der Zukunft schließen.

Mir als potenziellem Kunden geht es bei der Betrachtung einer Website darum herauszufinden, ob das Unternehmen für mich innovative Leistungen erbringen kann. Ich denke dabei zum Beispiel an die Firma seele in Gersthofen. Wir waren vor einigen Jahren verantwortlich für die Überarbeitung der Website. Das Unternehmen erstellt Gebäudefassaden. Und was für welche. Allianz Arena, Peking Arena, Apple Hauptverwaltung, Europäische Zentralbank, Museen auf der ganzen Welt und viele mehr. Meist mit Glas, aber auch mit Stahlrohren oder Membrankonstruktionen. Wenn ich mir nun im Zeitstrahl anschaue, welche innovativen Lösungen hier gefunden wurden, bin ich als Bauherr oder Architekt rundherum überzeugt. Auch meine kühnsten Phantasien können realisiert werden.

Selbstverständlich kann auch eine simple Projektübersicht eine ähnliche Funktion erfüllen. Der Zeitstrahl ist jedoch überzeugender. Er lässt ein Kontinuum aus der Vergangenheit in die Zukunft erahnen.

Stories sind die herausragende Methode, um die Leidenschaft im Unternehmen zu zeigen. Und mit der Leidenschaft der Mitarbeiter entstehen Innovationen.

Nehmen wir zum Beispiel ein Startup, das einen Rechtsanwalt sucht. Da ist es wenig überzeugend, dass er sich mit allen Gesetzen auskennt. Dies gilt insbesondere mit neuen Produkten und neuen Rahmenbedingungen. Mich begeistert mehr, wenn ich an einem Beispiel in einer Hintergrundstory erfahre, welche innovativen Lösungen er gefunden hat. Sei es für einen Beteiligungsvertrag, eine Kooperationsvereinbarung oder was auch immer. Die Gestaltungsmöglichkeiten sind vielfältig. Innovative Lösungen häufig gefragt.

Eine Story auf einer Website kann zahlreiche Website Content Elemente beinhalten. Kurze Videosequenzen mit Interviews der Beteiligten sind schön. Zahlen, die anschaulich und schnell Mengen transportieren. Das können die geleisteten Tage an Entwicklungsarbeit sein. Oder die Anzahl an Team- und Kundenmeetings. Oder die Menge an verbrauchtem Material. Infografiken können Zusammenhänge zeigen. Ganz wichtig sind gute Fotos sämtlicher beteiligter Mitarbeiter.

Diese Storys können ein eigener Bereich der Website sein. Je nach Umfang durchaus auch ein Hauptnavigationspunkt.

Zusammengefasst: In vielen Branchen ist die Innovationskraft ein ganz wichtiger Baustein der Aura des Unternehmens. Nutze die Möglichkeiten deiner Website, um sie für euer Unternehmen und eure Mitarbeiter zu zeigen!

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Wischiwaschi ist out. Entschiedenheit ist gefragt. https://coco-consulting.de/wischiwaschi-ist-out-entschiedenheit-ist-gefragt/ Wed, 11 Aug 2021 10:04:24 +0000 https://www.coco-content-marketing.de/?p=8563 Ein weiterer wichtiger Aspekt der Aura, die ein Unternehmer oder ein ganzes Unternehmen ausstrahlt, ist die Entschiedenheit. Die Aura des Unternehmens ist ein wesentlicher Vertrauensbaustein, der sich aus mehreren Komponenten zusammensetzt. Die Entschiedenheit zeigt klar auf, was das Unternehmen tut und in welche Richtung es marschiert. Damit wirkt das Unternehmen vertrauenswürdig. Wie lässt sich die […]

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Ein weiterer wichtiger Aspekt der Aura, die ein Unternehmer oder ein ganzes Unternehmen ausstrahlt, ist die Entschiedenheit. Die Aura des Unternehmens ist ein wesentlicher Vertrauensbaustein, der sich aus mehreren Komponenten zusammensetzt. Die Entschiedenheit zeigt klar auf, was das Unternehmen tut und in welche Richtung es marschiert. Damit wirkt das Unternehmen vertrauenswürdig. Wie lässt sich die Entschiedenheit zeigen und mit welchen inhaltlichen Bausteinen umsetzen?

Manche Menschen haben es schwerer

Du kennst bestimmt den Typus Mensch, der immer erstmal nach dem sucht, was nicht funktioniert. Da wird dann auch schnell von Problemen gesprochen, die auftauchen könnten statt es einfach anzupacken. Klar, dieser Typus ist nur im seltenen Fall Unternehmer. Unternehmertum lebt schließlich davon, dass man positiv nach vorne schaut und sich etwas zutraut. Dennoch gibt es auch in gemischten Gründerteams oft den Bedenkenträger. Oder jemand übernimmt den Handwerksbetrieb aus dem Elternhaus, ohne das Unternehmer-Gen mitgeliefert bekommen zu haben.

Diese Charaktere haben es schwer. Nicht nur, weil sie sich oft selbst im Weg stehen. Nein, auch weil ihnen die Entschiedenheit fehlt und potenzielle Kunden schon beim Anblick der Website merken, dass da jemand nicht genau weiß, was er will. Oder auch einfach zu bescheiden ist. Wie heißt es doch so schön: Bescheidenheit ist eine Zier, doch besser lebt sich`s ohne ihr. Warum ist das so? Weil jemand, der mit irgendetwas hinter dem Berg hält und sei es die eigene Person oder eigene Erfolge, damit intransparent und somit nicht vertrauenswürdig wirkt.

Auch Macher brauchen die richtigen Inhalte

Und auch für richtige Macher gibt es hier Stolperfallen. Ihnen muss klar sein, dass Neukunden vor der persönlichen Kontaktaufnahme noch gar nicht in der Lage sind zu erkennen, was sie für Granaten sind. Sie müssen es zeigen. Textlich. Bildlich. Und so mit den richtigen Inhalten Vertrauen ausstrahlen und überzeugen.

Verzettelung wirkt unentschieden

Ein wesentliches Problem für viele Unternehmer ist die Verzettelung in zu viele unterschiedliche Aktivitäten. Als Unternehmer hat man in der Regel immer mindestens 2-3 neue Ideen, was man noch so Interessantes anpacken könnte. Ständig tun sich Marktlücken auf und erkennt man Bedürfnisse, die noch nicht adäquat bedient werden.

Persönliche Erfahrung mit Agentur & Startups

Ich habe es selbst erfahren. Neben der Agentur habe ich eine Reihe an Startups gegründet. Zwei konnte ich nach ein paar Jahren erfolgreich verkaufen, eines ist gescheitert. pleyces als viertes ist ein Social Network für Menschen, die es lieben zu reisen. Coronabedingt schlummern die Website und die Apps aktuell und werden sicher bis 2022, vermutlich noch etwas länger und vielleicht auch nie wieder reaktiviert – auch wenn ich mir selbstverständlich wünsche, dass wir alle sobald möglich wieder unbeschwert reisen können. Für mich hat dies in den schönen Zustand geführt, dass ich mich ganz auf COCO konzentrieren kann. Das ist für mich sehr gut, weil meine ganze Aufmerksamkeit und Arbeitskraft gebündelt eingesetzt wird. Gleichzeitig ist es gut für unsere Kunden, weil sie wissen, dass ich mit aller Entschiedenheit an der Optimierung unserer Services und der Zufriedenheit unserer Kunden arbeite. Und diese Erfahrungen sind auch bei SEO-Beratung für Startups für unsere Kunden hilfreich. Und so kann Vertrauen besser aufgebaut werden.

Unternehmensperspektive

Dies lässt sich auch auf Unternehmen übertragen. Mischkonzerne sind seit Jahren out. Siemens und GE sind wahrscheinlich die prominentesten Beispiele. Noch vor wenigen Jahren waren sie ein Konglomerat an unterschiedlichsten Produkten und Dienstleistungen. Auch wenn zahlreiche Teilbereiche abgespalten und in Teilen separat an die Börse gebracht wurden, ist nach wie vor eine sehr breite Angebotspalette übrig. Oder kann jemand in einem Satz sagen, was Siemens eigentlich macht? Bei Tesla ist das anders. Bei Biontech auch. Und bei Adidas ebenfalls. Bei solchen klar fokussierten Unternehmen entsteht automatisch ein höheres Vertrauenslevel, weil ich weiß, dass sie mit all ihrer Kraft an der Optimierung von im Idealfall einer Kernkompetenz arbeiten. Da ist es egal, ob es elektrische Autos, mRNA-Impfstoffe oder Sportbekleidung ist. Wir als Content Marketing Dienstleister haben für viele Branchen gearbeitet. Für uns war und ist es immer schön, wenn wir es mit Unternehmen zu tun haben, die uns gleich beim Briefing klar sagen können, wofür sie stehen.

Fokussierung ist also elementar wichtig. Was kann ich gut? Wie hilft dies meinen Kunden? Und vor allen Dingen, was bedeuten meine Produkte und Dienstleistungen für meine Kunden im Idealfall?

Was heißt das für das Marketing und den Content auf der Website?

Textlich ist es wichtig, auf den ersten Blick klarzumachen, wofür das Unternehmen steht. Man kann schließlich nicht davon ausgehen, dass dies schon jedem klar ist, der die Website besucht. Ganz im Gegenteil. Gerade die potenziellen Neukunden sind die interessantesten Besucher der Website. Für sie sind ein bis drei markante Einleitungssätze eine große Stütze. Im Idealfall denken sie nach dem schnellen Lesen dieser Sätze: „Gut, hier bin ich richtig.“ Dass das nicht selbstverständlich ist, kann sich jeder auf der Startseite von Siemens anschauen. Oder die viel bessere Variante bei Biontech. Erst durch solche Beispiele wird bemerkt, wie wichtig es doch ist, bei der Content Erstellung mit dem richtigen Partner zu arbeiten.

Gute Fotos aller handelnden Personen sind ein weiterer wichtiger Baustein. Als Besucher der Website will ich doch sehen, wer der Antreiber ist. Auch in Bereichen wie Social Media ist der Content das A und O. Ich erinnere mich gut an das Fotoshooting bei einem Kunden – ein sehr technisches Unternehmen mit über 1.000 Mitarbeitern. Natürlich wollten wir den Chef kennenlernen und ihn mit Wort und Bild auf der Website zeigen. Zu unserer großen Überraschung mussten wir erfahren, dass er sich nicht zeigen möchte und generell eher menschenscheu ist. Er hatte das Unternehmen vor einigen Jahren von seinem Vater geerbt, der es aufgebaut hatte. Wie soll denn das bei Kunden wirken? Ganz sicher alles andere als vertrauenserweckend. In der Zwischenzeit wurde das Unternehmen an einen amerikanischen Wettbewerber verkauft.

Weitere inhaltliche Bausteine

Wenn Du Dir die Inhalte einer Website anschaust, wirst Du eine ganze Reihe an Inhalten finden, bei denen die Entschiedenheit mal besser und mal weniger gut zum Ausdruck kommt. Hier eine kurze Liste, worauf es bei ausgewählten Inhalten ankommt:

  • Startseite: Prägnante erste Sätze, die klar machen, wofür das Unternehmen steht
  • Produkte: Zeigen, warum sie zu den besten gehören
  • Anwendungen, Branchen: Den Nutzen ganz deutlich unterstreichen
  • Über Uns: Erläutern, warum das Unternehmen das tut, was es tut
  • Vision: Klar aufzeigen, wo das Unternehmen hin will
  • Historie: Zeigen, dass die Richtung schon immer oder mindestens seit langem in die gleiche Richtung führt
  • Management: Erkennbar machen, dass die verantwortlichen Personen mit Leib und Seele hinter dem Unternehmen und seinen Zielen stehen
  • Stories, Blog oder Podcast: Die Leidenschaft zeigen, mit der die Produkte und Dienstleistungen weiterentwickelt werden
  • Kontakt: Benennen, warum es sich lohnt Kontakt aufzunehmen

Als letzten Punkt möchte ich noch auf die Call to Action eingehen. Selbst in so etwas einfachem wie einem Button, der zum Kontakt führen soll, kann die Entschiedenheit des Unternehmens zum Ausdruck kommen. Wenn hier einfach nur Kontakt steht, wirkt es nicht besonders entschieden. Wenn ich aber lese: „Wir freuen uns darauf mit Ihnen zu telefonieren. Rufen Sie jetzt an!“, kommt eine ganz andere Message rüber. Da will jemand mit mir sprechen. Gut so. Da greife ich doch gleich mal zum Hörer.

Fazit

Entschiedenheit sorgt für Erfolg. Als verantwortlicher Geschäftsführer ist man gefordert die klare Fokussierung des Unternehmens zu organisieren und den Mitarbeitern zu vermitteln. Als Verantwortlicher für das Content Marketing auf der Website sollte man die Entschiedenheit als einen Baustein der Aura bei allen Inhalten im Hinterkopf haben. Dann entsteht beim Leser das Gefühl: „Die wissen, was sie wollen. Und warum. Und wohin.“ und damit Vertrauen in die angebotenen Leistungen.

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Dr. Reinhard K. Sprenger diskutiert im Interview, welche Bedeutung einzelne Vertrauensbausteine haben und wie sie kommuniziert werden können https://coco-consulting.de/dr-reinhard-k-sprenger-diskutiert-im-interview-welche-bedeutung-einzelne-vertrauensbausteine-haben-und-wie-sie-kommuniziert-werden-koennen/ Wed, 24 Mar 2021 12:01:25 +0000 https://www.martingbauer.com/?p=5904 Das gesamte Interview ist nachzuhören im Podcast (auch auf Spotify, Apple Podcasts, Google Podcasts) Ausgewählte Statements aus dem Interview: „Wir verkaufen keine Produkte und Dienstleistungen … wir verkaufen Vertrauen.“ „Auf Märkten kennen wir uns nicht. Da ist ein gewisses Misstrauen gut.“ „Erfahrung finde ich nicht unwichtig … sie kann aber auch das sein, was man […]

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Ausgewählte Statements aus dem Interview:

„Wir verkaufen keine Produkte und Dienstleistungen … wir verkaufen Vertrauen.“

„Auf Märkten kennen wir uns nicht. Da ist ein gewisses Misstrauen gut.“

„Erfahrung finde ich nicht unwichtig … sie kann aber auch das sein, was man seit 20 Jahren falsch gemacht hat.“

„Manchmal brauche ich zum Thema Vertrauen gerade keine Leidenschaft, sondern kühles Erfahrungswissen, vielleicht sogar eine gewisse Gleichgültigkeit.“

„Das eigentliche Problem, das wir alle haben, ist dass wir nicht auch leidenschaftlich sein können und nicht auch eine Menge Fachwissen haben, die Frage ist, wie kommuniziere ich das.“

„Zahlen sind ausgesprochen hilfreich. Was sie bedeuten, ist aber vom Individuum abhängig.“

„Werte … das ist der größte Blödsinn aller Zeiten.“

„Leitbilder und Werte sind nicht das Papier wert, auf dem sie stehen … von der Frauenquote über die Gendersprache bis hin zu irgendwelchen Minderheiten.“

„In der Wirtschaft geht es darum, lege ich Geld auf den Tisch oder nicht. Dabei ist es mir wurscht, welche Werte der sonst so hat im Unternehmen. Damit kann ich überhaupt nichts anfangen.“

„Purpose … es ist erstaunlich, was für ein Blödsinn tatsächlich Marktchancen hat. Ich sitze da immer wieder und denke, das kann doch nicht deren Ernst sein.“

„Die allermeisten Unternehmen, die ich kenne, … sind strukturell dezidiert kundenfeindlich.“

„Im Grunde ist der Kunde nur ein Störfall, der uns eigentlich daran hindert das zu tun, was uns Spaß macht.“

„Die Moralisierung der Märkte ist eine nette Idee, funktioniert aber nicht. Sonst wäre VW schon längst pleite.“

„Wir Menschen sind nur Menschen, wenn wir unsere Geheimnisse bewahren.“

„Wir sind nie echt. Wir spielen Rollen. Wir sind Schauspieler. Vom Authentischen können wir uns verabschieden.“

„Wofür ich beim Arzt bezahle, ist die Rollenerfüllung. Wenn er das auch noch mit einem Stück Liebe, Hingabe und Authentizität macht, ist es gut für ihn. Mich interessiert das nicht.“

„Mit Werten kann ich gar nichts anfangen. Im Wirtschaftssystem gibt es nur einen Wert. Ob ein Kunde zahlt oder nicht zahlt.“

„In letzter Konsequenz wird es keine Kundenorientierung geben ohne eine kluge, vernünftige Mitarbeiterorientierung.“

„Mitarbeiter zu pampern, Arbeitszufriedenheit hoch zu halten, ist für mich illusionär, wie in der letzten Konsequenz sogar totalitär.“

„Statements … der Heizwert ist höher als der Informationswert.“

„Wir haben ja alle eine Show-Seite. Wir haben alle Interessen. Das, was so Unternehmensführer sagen, das dürfen Sie ja nicht wirklich ernst nehmen.“

„Der Kunde interessiert mich nur in seinem konkreten Verhalten, nicht, was er sagt oder denkt.“

„Mitarbeiter zu motivieren, nur gut über das Unternehmen zu sprechen, halte ich für würdelos.“

Mit einer ganzen Reihe an Aussagen bin ich nicht einverstanden. Sie können für die Erstellung einer Content Strategie aber interessante Anstöße liefern und zum Nachdenken über die richtigen Prioritäten bei einem Website Relaunch anregen.

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Klaus Eck erläutert, wie mit Social Media umzugehen ist, worauf beim Bloggen zu achten ist und welche Content-Tipps er für Ärzte, Anwälte, Berater und Unternehmer hat https://coco-consulting.de/klaus-eck-spricht-ueber-social-media-bloggen-und-content-tipps/ Thu, 18 Mar 2021 13:09:00 +0000 https://www.martingbauer.com/?p=5909 Das gesamte Interview ist nachzuhören im Podcast (auch auf Spotify, Apple Podcasts, Google Podcasts) Ausgewählte Statements aus dem Interview mit dem Experten für Content Marketing und Content Erstellung: „Das erste, was wir machen … bei neuen Kunden, ist zu schauen, wer ist das eigentlich?“„Schweigen ist nicht Gold, sondern Silber.“„Wenn ich online mit meinen Kompetenzen gefunden werden will, […]

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Das gesamte Interview ist nachzuhören im Podcast (auch auf Spotify, Apple Podcasts, Google Podcasts)

Ausgewählte Statements aus dem Interview mit dem Experten für Content Marketing und Content Erstellung:

„Das erste, was wir machen … bei neuen Kunden, ist zu schauen, wer ist das eigentlich?“
„Schweigen ist nicht Gold, sondern Silber.“
„Wenn ich online mit meinen Kompetenzen gefunden werden will, muss ich etwas dafür tun.“
„Online muss ich viel mehr dafür tun, wahrgenommen zu werden, als Offline.“
„Es geht auch darum, da hin zu gehen, wo meine Kunden sind, XING, LinkedIn, facebook, Instagram.“
„Ich muss wie ein Magnet die Menschen anziehen.“
„Es geht darum, wertige Inhalte zu bieten und dadurch in Kommunikation zu kommen.“
„Ein Videobeitrag, wo ich den echten Menschen, den Geschäftsführer, sehe, ist glaubwürdiger.“
„Von einem Geschäftsführer wird nicht erwartet, dass er täglich auf Social Media unterwegs ist.“
„Gerade in Krisenzeiten ist es wichtig, dass man Menschlichkeit zeigt und Nähe herstellt.“
„Kritische Kunden greifen eher das Unternehmen an, nicht die Menschen.“
„Wenn ich als Arzt schlecht bewertet werde, kann ich auf Transparenz und Glaubwürdigkeit setzen.“
„Ich muss nicht auf jeden Blödsinn reagieren – das wird von einem Geschäftsführer auch nicht erwartet.“
„Man muss es den Kunden einfach machen. Wenn sie glücklich sind, sollten sie es auch heraus lassen.“
„XING oder LinkedIn? LinkedIn.“
„facebook oder Instagram? Instagram.“
„Qualität geht im Blog vor Quantität.“
„Man ist ein Unwort, das Distanz erzeugt.“
„Leidenschaft zeigt sich … in der Leidenschaft für Details.“
„Viele Markenunternehmen vergessen, woher sie kommen.“
„Gerade der Mittelstand ist großartig. Da sieht man die Leidenschaft der Gründer.“
„Personal Branding heißt über Themen glänzen.“
„Viele Unternehmen denken nicht darüber nach, was die Kunden eigentlich interessiert.“
„Wenn ein Arzt 3-4 Beiträge im Jahr auf seiner Website veröffentlicht, ist das ausreichend.“
„Video wird noch wichtiger.“
„Audio und Stimme kann als Ergänzung viel auslösen bei Menschen.“

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Leidenschaft zeigen — die Königsdisziplin, um kompetent auf neue Kunden zu wirken https://coco-consulting.de/leidenschaft-zeigen-die-koenigsdisziplin-um-kompetent-auf-neue-kunden-zu-wirken/ Wed, 10 Feb 2021 19:13:00 +0000 https://martingbauer.devvy.ws/?p=5001 Kompetenz besteht aus einer Kombination aus Fachwissen, Prozesswissen, Erfahrung, Leidenschaft und Kapazität. Erfolgreiche Unternehmen sind häufig deshalb so gut, insbesondere über längere Zeiträume, weil sie das, was sie tun, mit großer Leidenschaft tun. Die gilt es auch zu zeigen. Dafür gibt es eine Reihe an Methoden zur Erstellung von Content, von denen ich auf einige […]

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Kompetenz besteht aus einer Kombination aus Fachwissen, Prozesswissen, Erfahrung, Leidenschaft und Kapazität. Erfolgreiche Unternehmen sind häufig deshalb so gut, insbesondere über längere Zeiträume, weil sie das, was sie tun, mit großer Leidenschaft tun. Die gilt es auch zu zeigen. Dafür gibt es eine Reihe an Methoden zur Erstellung von Content, von denen ich auf einige in diesem Beitrag eingehe.

Ich erinnere mich gut an die Werksführung bei einem neuen Kunden von uns, der Geräte herstellt, um lasergesteuert Produktionsmaschinen zu überprüfen. Das ist beispielsweise bei Druckmaschinen enorm wichtig. Schon die kleinste Unwucht würde dazu führen, dass die Ergebnisse unsauber sind und im Extremfall die ganze Maschine kaputt geht. Daher muss im Rahmen von Inspektionen immer wieder geschaut werden, dass die einzelnen Maschinenbauteile exakt so sitzen, wie sie sollen. Dafür hat unser Kunde die passenden Prüfgeräte entwickelt. Wir waren für die Überarbeitung des Internetauftritts engagiert. Bevor wir damit loslegen, machen wir immer einen Kickoff-Workshop beim Kunden. Ein wichtiger Bestandteil, um das Unternehmen richtig kennen zu lernen, ist bei produzierenden Unternehmen eine Werksführung.

Wir sind also durch alle Hallen gelaufen und haben uns die einzelnen Produktionsschritte erläutern lassen. Ganz zum Schluss, und auch nur weil noch etwas Zeit übrig war, hieß es: Da gibt es noch einen Raum im Keller, den wir vielleicht noch anschauen sollten. In diesem Kellerraum war ein 11 Meter langer und 11 Tonnen schwerer Granitmesstisch aufgebaut. Uns wurde erklärt, dass es notwendig war, die Decke des Raumes aufzureißen, um den Granitblock dort hinein zu bringen. Der Tisch war auf elektrischen Ölfedern gelagert, die kleinste Schwingungen abfedern, wenn 3 Kilometer weiter die U-Bahn fährt. Der gesamte Raum war schallisoliert und auf eine immer konstante Temperatur von 21 Grad eingestellt. Der Tisch durfte nicht berührt werden, weil die Temperatur des Fingers Einfluss auf die präzise Anordnung auf dem Tisch haben würde. Auf dem Tisch waren zwei Prüfgeräte installiert, zwischen denen ein Laserstrahl leuchtete. Auf meine Frage, für welche Kundenprojekte hier Dinge getestet werden, war die überraschende Antwort, für keine. Der ganze riesige Aufwand wurde nur betrieben, um eine möglichst perfekte Messung zu ermöglichen. Wir reden dabei über viele Stellen hinter 99,99% Perfektion. Die gesamte Einrichtung und der riesige Aufwand war nur dafür da, um ein möglichst präzises Messergebnis zu erhalten. Das ist Leidenschaft. Und diese Leidenschaft muss genauso auf den Website Texten rübergebracht werden.

Wir haben dann entschieden, Fotos aus diesem Raum mit einer kurzen Erläuterung direkt oben auf die Homepage des Unternehmens zu platzieren. Wer als Kunde das sieht und versteht, mit welcher Leidenschaft die Mitarbeiter hier arbeiten, wird dies automatisch auf die Produkte übertragen. Dadurch entsteht ein enormer Vertrauensvorschuss, der in die Zukunft wirkt, denn solch eine Leidenschaft kann durch fast nichts aufgehalten werden.

Ähnliche Erlebnisse hatte ich bei zahlreichen Projekten, insbesondere bei inhabergeführten Unternehmen. Das zuvor beschriebene Beispiel lässt sich auch auf viele Selbstständige übertragen, die alleine oder in kleinen Teams arbeiten. Ob es der Bäcker ist, der noch jeden Morgen um 3 Uhr aufsteht und am perfekten Rezept für das perfekte Brot tüftelt. Oder der Arzt, der in seinem Spezialgebiet alles dafür tut, um die neuesten Erkenntnisse weltweit mitzubekommen und für seine Patienten einzusetzen. Oder der Maler, der mit ungewöhnlichen Materialien spannende Effekte auf Wänden gestaltet. Das Streben nach Verbesserung ist eine Konsequenz aus leidenschaftlichem Arbeiten.

Es geht dabei aber nicht nur um Innovationen und Weiterentwicklungen. Auch im ganz normalen Geschäft kann Leidenschaft den Unterschied zwischen erfolgreich und nicht erfolgreich bedeuten. Wenn es meine Leidenschaft ist, meine Kunden zu beraten, dass sie optimale organisatorische Abläufe im Personalmanagement haben, werde ich permanent am Ball bleiben, welche neuen Tools auf den Markt kommen. Neue Methoden für das Handling von Bewerbungen, den Ablauf von Vorstellungsgesprächen, die interne Abstimmung zu den Bewerbern und die Einarbeitung neuer Mitarbeiter werde ich mit großem Interesse lesen und überlegen, ob es Sinn macht sie in mein Repertoire aufzunehmen. Ich werde bei jedem einzelnen Projekt den Kunden und seine spezifische Organisation ganz genau analysieren, um die bestmögliche Lösung für ihn anzubieten. Und ist es nicht wunderschön, wenn man mal leidenschaftlich guten Service erlebt? (bei uns in Deutschland leider immer noch vollkommen unterschätzt). Wenn ich in meinen kleinen Käseladen in Nymphenburg gehe, von den beiden Eigentümern mit “Hallo Martin” begrüßt werde und als erstes mal die neueste Käseentdeckung probieren darf. Dazu folgen dann Geschichten zu jedem Käse, Herkunft, Geschmack, passende Wein-Kombinationen und und und. Kurzum: Leidenschaft braucht es überall, um langfristig erfolgreich zu wirken.

Und Leidenschaft muss auch kommuniziert werden, damit potenzielle Neukunden etwas davon erfahren. Nachdem ein Neukunde herausgefunden hat, dass ich das Richtige für ihn anbiete, über das notwendige Fachwissen und Erfahrung verfüge, ist die Leidenschaft ein Bereich, mit dem ich ihn überzeugen kann, Kontakt aufzunehmen. Hier kann ein entscheidender Punkt liegen, der meine Kommunikation von den Wettbewerbern unterscheidet. Ich muss an dieser Stelle auch nicht mehr ganz so schnell kommunizieren. Da ich über die anderen notwendigen Inhalte bereits in der engeren Auswahl meines potenziellen Kunden angekommen bin, kann ich nun auch weiter ausholen. Die potenziellen Neukunden sind in dieser Phase bereit, mehr vom Anbieter zu erfahren und sich tiefer mit ihm zu beschäftigen.

Nach meiner Erfahrung gelingt dies am besten mit Stories. Stories sind Beiträge auf der Website (können auch wunderbar in gedruckter Form verarbeitet werden), in denen Du und Deine Mitarbeiter erzählen, wie Ihr an Euren Produkten und Dienstleistungen arbeitet. Wie auch der Alltag aussieht und wo Ihr mit Leidenschaft am Werk seid.

Dabei helfen Fragen, wie:

  • Wo haben wir die Liebe zum Detail?
  • Welche Details schauen wir uns an, von denen die Kunden vielleicht nie etwas ahnen?
  • Wie bilden wir uns weiter, um neue Entwicklungen einzubauen?
  • Wo gehen wir gerne die Meile extra, legen eine Nachtschicht ein, um noch besser zu werden?
  • In welchem Bereich streben wir nach Perfektion?
  • Wo interessiert uns die Herkunft der Dinge, die wir zukaufen?
  • Wer im Unternehmen ist ein absoluter Spezialist auf seinem Gebiet?

Alle Antworten auf diese Fragen können sich in der Kommunikation an neue Kunden wiederfinden. Jeder dieser Punkte kann in eine Story verpackt werden. Hier kann man aus dem Vollen schöpfen. Selbstverständlich braucht es gute Texte. Zitate sind eine sehr gut passende Ergänzung. Gute Fotos sind nahezu immer ein wichtiger Baustein. Videos sind noch wesentlich besser. Gerade Ingenieure oder andere Produktentwickler, die von Haus aus nicht dazu neigen, sich kommunikativ zu verausgaben, blühen auf, wenn man sie über ihre Produkte sprechen lässt. Man muss natürlich aufpassen, dass es verständlich für den Kunden bleibt.

Das schöne an diesen Stories ist, dass sie kaum veralten und wenig Aktualisierungsdruck haben. Anders als bei einem Blog etwa, der jede Woche neue Inhalte verspricht, kann ein Storybereich mit 6–10 Stories aus dem Unternehmen für lange Zeit stehen bleiben. Wenn man dann ein- bis zweimal im Jahr einen neuen Beitrag hinzufügt oder einen alten mit neuen Inhalten auffrischt, ist das ausreichend. Und wenn du diese Website Texte lieber schreiben lassen möchtest, erledigen wir das gerne für dich.

Damit kannst Du Deine Leidenschaft für Dein Produkt oder Deine Dienstleistung optimal kommunizieren und so neue Kunden überzeugen, dass Du der richtige langfristige Partner für sie bist.

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