Content Erstellung Artikel | Content Marketing Agentur COCO https://coco-consulting.de/thema/content-erstellung/ COCO ist das Marketing-Beratungsunternehmen von Martin Bauer & Friends. Er unterstützt deutsche und internationale Marken und Unternehmen jeder Größe. Thu, 11 Apr 2024 15:24:19 +0000 de hourly 1 https://coco-consulting.de/wp-content/uploads/2023/03/cropped-coco-content-marketing-agentur-favicon-32x32.png Content Erstellung Artikel | Content Marketing Agentur COCO https://coco-consulting.de/thema/content-erstellung/ 32 32 Wie setzt du die richtigen Content-Marketing-Ziele? https://coco-consulting.de/wie-setzt-du-die-richtigen-content-marketing-ziele/ Thu, 11 Apr 2024 15:23:03 +0000 https://www.coco-content-marketing.de/?p=26256 Oft wird von datengesteuertem Marketing gesprochen. Aber damit du entscheiden kannst, ob dein Content-Marketing erfolgreich ist, solltest du dir erst mal überlegen, welche Ziele du verfolgst. Denn je nachdem unterscheiden sich deine Vorgehensweise und deine Erfolgsmessung. Smarte Content Marketing Ziele setzen Beim Setzen von Content-Marketing-Zielen kann es helfen, die S.M.A.R.T.-Methode zu bedenken.. Die S.M.A.R.T.-Methode steht […]

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Oft wird von datengesteuertem Marketing gesprochen. Aber damit du entscheiden kannst, ob dein Content-Marketing erfolgreich ist, solltest du dir erst mal überlegen, welche Ziele du verfolgst. Denn je nachdem unterscheiden sich deine Vorgehensweise und deine Erfolgsmessung.

Smarte Content Marketing Ziele setzen

Beim Setzen von Content-Marketing-Zielen kann es helfen, die S.M.A.R.T.-Methode zu bedenken.. Die S.M.A.R.T.-Methode steht für spezifisch, messbar, erreichbar (achievable), relevant und zeitgebunden (time-bound). Spezifische Ziele helfen dabei, den Fokus zu schärfen und Missverständnisse zu vermeiden. Messbare Ziele ermöglichen eine klare Bewertung des Fortschritts und des Erfolgs. Erreichbare Ziele sollten herausfordernd sein, aber dennoch realistisch gesetzt der gegebenen Ressourcen und Zeitrahmen. Relevante Ziele sollten direkt mit den übergeordneten Unternehmenszielen und der Content-Strategie verknüpft sein. Zeitgebundene Ziele legen einen klaren Zeitrahmen fest, innerhalb dessen die Ziele erreicht werden sollen, und helfen dabei, den Fortschritt zu verfolgen und die Motivation aufrechtzuerhalten. Durch das richtige Setzen von Content-Marketing-Zielen nach der S.M.A.R.T.-Methode können Unternehmen sicherstellen, dass ihre Bemühungen effektiv sind und einen messbaren Einfluss auf ihre Geschäftsziele haben.

Die Zielgruppe auf Google erreichen

Das Problem:

In der heutigen digitalen Landschaft ist es für Unternehmen unerlässlich, online präsent zu sein und von ihrer Zielgruppe gefunden zu werden. Mit der Fülle an Informationen im Internet wird es jedoch immer schwieriger, die Aufmerksamkeit potenzieller Kunden zu gewinnen. Insbesondere die Sichtbarkeit auf Google, der meistgenutzten Suchmaschine weltweit, ist entscheidend für den Erfolg eines Unternehmens. Doch wie kann man sicherstellen, dass die Zielgruppe genau dann auf das Unternehmen stößt, wenn sie nach relevanten Informationen sucht?

Wie Content Marketing hilft:

Content Marketing bietet eine effektive Lösung, um die Zielgruppe auf Google zu erreichen. Durch die Erstellung und Verbreitung hochwertiger, relevanter Inhalte positioniert sich ein Unternehmen als Experte auf seinem Gebiet und verbessert seine Sichtbarkeit in den Suchmaschinenergebnissen. Indem nützliche Informationen bereitgestellt werden, die die Fragen und Probleme der Zielgruppe ansprechen, baut das Unternehmen Vertrauen auf und zieht potenzielle Kunden an.

Eine gezielte Content-Marketing-Strategie ermöglicht es Unternehmen, die Bedürfnisse und Interessen ihrer Zielgruppe zu verstehen und maßgeschneiderte Inhalte zu erstellen, die diese ansprechen. Dies kann in Form von Blog-Artikeln, Videos, Infografiken, Podcasts und vielem mehr geschehen. Durch die Veröffentlichung und Promotion dieser Inhalte wird die Reichweite des Unternehmens erhöht und seine Präsenz in den Suchergebnissen gestärkt.

Wer ein Plakat für Waschmaschinen aufhängt erreicht vielleicht jemand der eine Washmaschine braucht. Wer bei Google erscheint, wenn man “Waschmaschine” sucht, hat seine Zielgruppe vorsortiert.

Wie wird Erfolg hier gemessen:

  • Klicks
  • Ranking
  • Verweildauer
  • Bounce Rate
  • Conversion Rate

Markenaufbau und – Positionierung

Das Problem:

Ohne eine klare Markenidentität und -botschaft können Unternehmen in der Masse untergehen und Schwierigkeiten haben, sich von ihren Mitbewerbern abzuheben. Darüber hinaus ist es wichtig, dass Unternehmen als Branchenführer wahrgenommen werden, die nicht nur Produkte oder Dienstleistungen anbieten, sondern auch wertvolles Wissen und Einblicke in ihre Branche liefern.

Wie Content Marketing hilft:

Durch die Erstellung von qualitativ hochwertigem und konsistentem Content können Unternehmen ihre Markenidentität definieren und ihre Werte, Mission und Vision vermitteln. Dies kann dazu beitragen, eine emotionale Verbindung zu den Kunden aufzubauen und ihr Vertrauen in die Marke zu stärken. Durch die Fokussierung auf ihre Alleinstellungsmerkmale und die Kommunikation ihres einzigartigen Wertversprechens können Unternehmen eine unverwechselbare Position im Markt einnehmen.

Content Marketing ermöglicht es Unternehmen, sich als führende Stimme und Experte in ihrer Branche zu positionieren. Indem sie hochwertige Inhalte produzieren, die aktuelle Trends, Branchenentwicklungen und Best Practices behandeln, können Unternehmen ihr Wissen und ihre Fachkenntnisse demonstrieren und das Vertrauen ihrer Zielgruppe gewinnen. Thought Leadership hilft dabei, die Glaubwürdigkeit und Reputation eines Unternehmens zu stärken und es als vertrauenswürdige Quelle für branchenspezifisches Wissen zu etablieren.

Durch die kontinuierliche Bereitstellung von relevantem und nützlichem Content können Unternehmen langfristige Beziehungen zu ihren Kunden aufbauen. Indem sie ihre Zielgruppe kontinuierlich informieren, unterstützen und inspirieren, können Unternehmen das Vertrauen und die Loyalität ihrer Kunden gewinnen und langfristige Kundenbindung und -zufriedenheit fördern.

Wie wird Erfolg hier gemessen:

  • Markenbekanntheit
  • Social Media Engagement
  • Klicks

Lead-Gewinnung

Das Problem:

Für Unternehmen ist die Generierung qualifizierter Leads von entscheidender Bedeutung, um ihr Geschäftswachstum voranzutreiben. Ein Lead ist eine Person, die Interesse an den Produkten oder Dienstleistungen eines Unternehmens gezeigt hat und deren Kontaktinformationen hinterlassen hat. Das Problem besteht darin, potenzielle Kunden zu identifizieren, die bereits Interesse an den Angeboten eines Unternehmens haben und sie dazu zu bewegen, weitere Informationen anzufordern oder mit dem Vertriebsteam in Kontakt zu treten.

Wie Content Marketing hilft:

Content Marketing ermöglicht es Unternehmen, Lead-Magnet-Angebote zu erstellen, wie z. B. kostenlose E-Books, Checklisten oder Webinare, die potenzielle Kunden dazu ermutigen, ihre Kontaktinformationen im Austausch gegen wertvolle Inhalte zu hinterlassen. Diese Lead-Magnet-Angebote dienen als Anreiz für potenzielle Kunden, mit dem Unternehmen in Kontakt zu treten und weitere Informationen anzufordern.

Durch die Optimierung der Inhalte für relevante Keywords und die Verbesserung der Suchmaschinenrankings können Unternehmen ihre Sichtbarkeit erhöhen und potenzielle Kunden erreichen, die aktiv nach Lösungen oder Informationen suchen, die das Unternehmen anbietet. Indem sie hochwertige und SEO-optimierte Inhalte erstellen, können Unternehmen potenzielle Kunden auf sich aufmerksam machen und sie dazu ermutigen, weitere Informationen anzufordern.

Content Marketing ermöglicht es Unternehmen, gezielte Lead-Nurturing-Kampagnen zu erstellen, die darauf abzielen, potenzielle Kunden durch den Verkaufstrichter zu führen und sie dazu zu bewegen, sich für den Kauf zu entscheiden. Durch die Bereitstellung von personalisierten und relevanten Inhalten können Unternehmen potenzielle Kunden auf jeder Stufe des Kaufprozesses ansprechen und sie dazu ermutigen, sich für ihre Produkte oder Dienstleistungen zu entscheiden.

Wie wird Erfolg hier gemessen:

  • Neue Leads
  • Conversion Rate

Conversions

Das Problem:

Im Marketing ist die Conversion der entscheidende Schritt, bei dem der Kunde die Aktion durchführt, die von ihm gewünscht ist. Das kann der Kauf, das Abonnieren eines Newsletters oder das Festlegen eines Termins sein. Oftmals stehen Unternehmen vor der Herausforderung, Interessenten zu überzeugen, eine gewünschte Handlung auszuführen. Die Kunst besteht darin, die richtige Botschaft zum richtigen Zeitpunkt zu liefern, um Interessenten dazu zu bewegen, die gewünschte Aktion auszuführen.

Wie Content Marketing hilft:

Durch die Bereitstellung relevanter und informativer Inhalte können Unternehmen potenzielle Kunden dabei unterstützen, informierte Entscheidungen zu treffen. Indem sie Einblicke, Vergleiche, Anleitungen und Bewertungen bereitstellen, helfen sie den Interessenten dein Angebot als die Lösung ihres Problems zu verstehen.

Content Marketing ermöglicht es Unternehmen, ihre Botschaften und Inhalte gezielt auf verschiedene Zielgruppen und Segmente zuzuschneiden. Durch die Erstellung von spezifischer Inhalten, die auf die individuellen Bedürfnisse, Interessen und Herausforderungen der Zielgruppe zugeschnitten sind, können Unternehmen die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass Interessenten konvertieren und die gewünschte Handlung ausführen.

Durch die Integration klarer und ansprechender Handlungsaufforderungen (Call-to-Actions) in ihre Inhalte können Unternehmen Interessenten dazu ermutigen, die gewünschte Aktion auszuführen. Darüber hinaus können Unternehmen durch kontinuierliche Conversion-Optimierung ihre Inhalte und Botschaften anpassen und verbessern, um die Conversion Rates kontinuierlich zu steigern.

Wie wird Erfolg hier gemessen:

  • Conversion Rate
  • Umsatz, abgeschlossene Abonnements, etc

Upselling

Das Problem:

Für Unternehmen ist es oft eine Herausforderung, bestehende Kunden dazu zu bringen, mehr zu kaufen oder auf ein höherwertiges Produkt oder eine Dienstleistung zu aktualisieren. Dieser Prozess, bekannt als Upselling, kann schwierig sein, da man bestehende Kunden auch nicht abschrecken möchte.

Wie Content Marketing hilft:

Content Marketing bietet Unternehmen die Möglichkeit, Upselling-Angebote und Anreize zu kommunizieren, um Kunden zu einem Upgrade oder einem zusätzlichen Kauf zu bewegen. Durch die Erstellung ansprechender und überzeugender Inhalte können Unternehmen Kunden dazu ermutigen, von Sonderangeboten, Rabatten oder exklusiven Angeboten zu profitieren. Nutzungsberichte und Anleitungen können erklären wann und warum zusätzliche/hochwertigere Produkte sinnvoll sein können.

Wie wird Erfolg hier gemessen:

  • Durchschnittlicher Warenkorb
  • Conversion Rate

Stärken der Webseite

Das Problem:

Der Artikel begann mit dem besseren Ranking der Seite für spezifische Suchanfragen. Oft schreibst du aber gute Inhalte, aber sie ranken trotzdem nicht. Content Marketing ausgehend von einzelnen Inhalten die ganze Seite stärken.

Wie Content Marketing hilft:

Content Marketing ermöglicht es Unternehmen, hochwertige Inhalte zu erstellen, die von anderen Webseiten verlinkt werden können. Indem sie informative, einzigartige und relevante Inhalte bereitstellen, können Unternehmen das Interesse anderer Webseitenbetreiber wecken und Backlinks von autoritativen Quellen erhalten. Diese Backlinks sind nicht nur ein wichtiger Ranking-Faktor für Suchmaschinen, sondern tragen auch dazu bei, die Glaubwürdigkeit und Autorität der eigenen Webseite zu stärken.

Auch interne Links stärken die Seite als Ganzes. Indem Seiten an relevanten Stellen mit aussagekräftigen Link-Anker verlinkt werden, geben Sie Suchmaschinen Hinweise, was es dort zu finden gibt. Zum Beispiel: Wer Hilfe bei interner Linkstrategie braucht, den unterstützt COCO gerne bei der Suchmaschinenoptimierung 😉

Durch die Erstellung und Verbreitung von hochwertigen Inhalten können Unternehmen den Traffic auf ihrer Webseite steigern. Indem sie relevante Themen ansprechen, die die Interessen ihrer Zielgruppe ansprechen, können Unternehmen mehr Besucher anziehen und potenzielle Kunden auf ihre Webseite lenken. Dieser Effekt wirkt sich nicht nur auf den Artikel selbst aus, sondern verleiht der ganzen Seite mehr Autorität.

Wie wird Erfolg hier gemessen:

  • Seitenautorität
  • Seitenweite Rankings auf Google
  • Klicks
  • Click-Through-Rate

Du hast Fragen über die Messerwerte oder die richtige Strategie deiner Contentplanung? Wir als Content Marketing Agentur unterstützen dich gerne.

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Mit #nextgenericcontent generische Inhalte erstellen – spezifisch für euer Unternehmen https://coco-consulting.de/mit-nextgenericcontent-generische-inhalte-erstellen-spezifisch-fuer-euer-unternehmen/ Fri, 20 Oct 2023 11:25:53 +0000 https://www.coco-content-marketing.de/?p=26150 Generische Inhalte auf Websites sind, wie schon in den letzten Posts beschrieben, wichtig. Gerade am Anfang der Customer Journey suchen potenzielle Kunden mit hohem Suchvolumen und zunächst allgemeineren Ausdrücken. Doch Google und KI-Tools werten diese Inhalte aus und stellen sie direkt in der Suche dar. Das Weiterklicken bleibt aus. Was also tun? Tonalität als Unterscheidungsmerkmal […]

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Generische Inhalte auf Websites sind, wie schon in den letzten Posts beschrieben, wichtig. Gerade am Anfang der Customer Journey suchen potenzielle Kunden mit hohem Suchvolumen und zunächst allgemeineren Ausdrücken. Doch Google und KI-Tools werten diese Inhalte aus und stellen sie direkt in der Suche dar. Das Weiterklicken bleibt aus. Was also tun?

Tonalität als Unterscheidungsmerkmal

Bei der Beantwortung generischer Fragestellungen ist die Versuchung groß, Texte in einer Art Wikipedia zu schreiben. Mit möglichst neutralen Texten ist schließlich die Chance am größten, gut in Google positioniert zu sein. Doch das kann nicht das Ziel sein. Ziel muss es vielmehr sein, nicht nur top gefunden zu werden, sondern dabei sofort mit einem eigenen Wording ins Auge zu springen und sich von der Konkurrenz abzuheben.

Was macht eine gute Tonalität aus? Sie entspricht den Werten und zugeschriebenen Eigenschaften des Unternehmens. Eine Marketingagentur duzt, eine Rechtsanwaltskanzlei siezt. Das gilt nur in der Regel. Eine Anwaltskanzlei, die mit vielen Startups zusammenarbeitet, kann ihre Kunden duzen und gerade so ihre eigenen Tonalität definieren. Wenn gegendert wird, ist dies ein Ausdruck für eine besondere Sensibilität gegenüber allen Lebensformen und Zeitgeistphänomenen. Jugendsprache zu verwenden ist immer gefährlich, da sie sich schnell ändert und von der Zielgruppe als anbiedernd empfunden werden kann. Gerade deshalb kann es aber auch mutig sein und genau den Nerv treffen. Selbst im B2B-Umfeld kann sich eine auf den Werten basierende Ansprache klar von den Mitbewerbern unterscheiden. Allein schon die Auswahl von häufig verwendeten Adjektiven und No Go-Wörtern erzeugt Klarheit und im besten Fall Unterscheidbarkeit.

Wie ihr seht, gibt es in der Tonalität viele Chancen, die eigenen Inhalte von der Konkurrenz abzuheben. Gerade beim Schreiben von generischen Inhalten sollte darauf geachtet werden.

Vertrauensbausteine für die Hervorhebung der eigenen Stärken

Bei der Ansprache der potentiellen Kunden sind title und description das erste, was sie in den Google Treffern zu sehen bekommen. Und schon hier können Vertrauensbausteine eingesetzt werden, um die eigenen Stärken gekonnt hervorzuheben. Dazu ist es zunächst erforderlich, sich über die Inhalte bei Kundenorientierung, Aura, Kompetenz, Integrität, Resultaten und Persönlichkeit klar zu werden. Wie lässt sich beispielsweise die Kompetenz transportieren? Ein dazu gehörender Unterpunkt ist Erfahrung. Diese lässt sich mit Zahlen gut auf dem wenig verfügbaren Platz kommunizieren. Beispielsweise mit „seit 2003“ oder „800 Projekte“ oder „mit 2 Millionen zufriedenen Kunden“. Womit auch gleich die positiven Resultate abgedeckt sind.

Die Analyse der eigenen Stärken und die glaubwürdige Kommunikation fängt im ganz Kleinen an. Der title der Webseite mit nicht mehr als rund 60 Zeichen kann herausstechen. Wie das zu tun ist, sollte gut überlegt werden, um den wichtigsten Punkt auszuwählen.

Unternehmensspezifische Leistungen als Lösungen für das Kundenproblem

Die eigenen Produkte und Services sind die Lösungen für das Problem der Kunden. Nur die User, die bei der Suche nach einem generischen Keyword auch ein Problem haben, für das sie eine Lösung suchen, sind für euch beim Erstellen des generischen Inhalts interessant. Da ihr für diese Kunden eine Lösung parat habt, zeigt sie!

Auch hier gilt die Zielsetzung, möglichst schon im title und description darauf aufmerksam zu machen, dass auf der angezeigten Seite nicht nur Lexikoninhalte zu erwarten sind. Kompetenz und Lösungen in Kombination sind der Königsweg.

Wenn ihr bei der Erstellung der SEO Strategie also feststellt, dass eure Zielgruppen am Anfang der Customer Journey nach generischen Keywords suchen, überlegt euch direkt, welche Produkte und Services für sie relevant sein können. Diese gleich mit anzusprechen, ist eine große Chance. Ihr macht dem potentiellen Kunden, der euch vielleicht noch gar nicht kennt, so direkt klar, warum ihr so einen kompetenten Artikel zu dem generischen Thema geschrieben habt. Er merkt es sich. Im Idealfall sieht er direkt die Relevanz eurer Lösung für sein Problem und nimmt Kontakt auf.

Fazit: #nextgenericcontent ist gefragt

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass es sinnfrei ist, generische Inhalte ohne Unternehmensbezug im Internet zu veröffentlichen. Nur in Kombination mit der unternehmenseigenen Tonalität, der klaren Hervorhebung der eigenen Stärken und mit Verknüpfung zu den Lösungen des Unternehmens entsteht zielführender Traffic.

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KI-Integrationen in Google und Bing erfordern grundlegend neue SEO Strategien für Unternehmen jeder Art https://coco-consulting.de/ki-google-seo-strategien/ Tue, 08 Aug 2023 08:43:01 +0000 https://www.coco-content-marketing.de/?p=25000 Status Quo SEO Strategie & aktuelle KI-Entwicklungen in Suchmaschinen In der Suchmaschinenoptimierung (SEO) wird aktuell grundlegend zwischen markenspezifischem Content und generischem Content unterschieden. Google selbst gibt dies vor. Wichtige SEO-Tools, wie SEMRush, übernehmen diese Unterscheidung entsprechend. Besonders am Beginn der User Journey suchen potenzielle Kunden mit generischen Keywords. Entsprechend optimieren Website-Betreiber jeder Größenordnung und in […]

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Status Quo SEO Strategie & aktuelle KI-Entwicklungen in Suchmaschinen

In der Suchmaschinenoptimierung (SEO) wird aktuell grundlegend zwischen markenspezifischem Content und generischem Content unterschieden. Google selbst gibt dies vor. Wichtige SEO-Tools, wie SEMRush, übernehmen diese Unterscheidung entsprechend. Besonders am Beginn der User Journey suchen potenzielle Kunden mit generischen Keywords. Entsprechend optimieren Website-Betreiber jeder Größenordnung und in allen Branchen sowohl B2B als auch B2C ihre Inhalte. Dadurch entsteht eine Unmenge an generischen Inhalten zu allen erdenklichen Themen. Die Website-Betreiber werden im Idealfall belohnt mit Featured Snippets, also zum Beispiel einem Textblock ganz am Anfang der Trefferliste. Auch FAQs werden in Massen auf Webseiten platziert, um in der Fragenbox auf Seite 1 gelistet zu werden.

Gleichzeitig werden immer mehr KI-Tools online zur Verfügung gestellt. Microsoft mit der Suchmaschine Bing steht maßgeblich hinter ChatGPT, Google hat mit Bard nachgezogen. Beide Tools haben als wesentliche Funktion die Möglichkeit, eine Frage einzugeben und auf Basis eines großen, wenn auch nicht aktuellen Datenpools in Verknüpfung mit KI die Antwort zu erhalten. Ohne dass der User nochmal auf eine andere Seite klicken muss. Man muss kein Prophet sein, um vorherzusagen, dass diese Funktionalität in den Suchmaschinen an prominentester Stelle integriert werden wird. Für die Antworten auf allgemeine (generische) Fragen wird es dann nicht mehr notwendig sein, die Suchmaschinenergebnisseite zu verlassen. Für die Optimierung von Website-Inhalten braucht es daher einen neuen Ansatz, der nicht primär auf die Auffindbarkeit zu generischen Keywords ausgerichtet ist.

Sinnvolle Zielsetzungen in der neuen SEO Welt

Unternehmen möchten auch in Zukunft zu den reichweitenstarken generischen Keywords auf den ersten Plätzen gefunden werden. Dies gilt grundsätzlich für jedes Unternehmen vom Startup bis zum Konzern, B2B und B2C, in allen Branchen und weltweit. Da die Antworten auf Fragen wie “Was ist …”, “Wie funktioniert …” usw. in Zukunft direkt in Google stehen wird, braucht es Webseiten, die wieder stärker auf die Marke einzahlen. Denn ergänzend zur fertigen Antwort wird es in Google weiterhin Links zu Websites geben. Daher beginnt für die Content & SEO Strategie die Markenpräsenz im Idealfall bereits bei title und description. Hier kann der User davon überzeugt werden, dass das Unternehmen mit seinen Produkten und Dienstleistungen der ideale Ansprechpartner zum gesuchten Thema ist. Dadurch kommt es zum Klick, dem zweiten wichtigen Ziel der inhaltlichen Optimierung. Auf den Webseiten ist dies fortzusetzen. Statt informativer Inhalte rücken gerade hier markenspezifische Inhalte, die den User über seine gesamte Customer Journey bis zur Call to Action ansprechen, in den Vordergrund.

Optimale Vorgehensweise mit #nextgenericcontent

Generische Inhalte, die sowohl unter Berücksichtigung von Userbedürfnissen (=SEO) als auch mit unternehmensspezifischen Inhalten in der individuellen Tonalität geschrieben sind, bezeichnen wir als Next Generic Content mit dem Hashtag #nextgenericcontent. Um diese Inhalte zu erstellen, müssen Content Verantwortliche im Unternehmen zunächst, wie bisher, in der SEO Analyse und Keywordrecherche herausfinden, wonach ihre User suchen. Ergänzend stellen sie aus Unternehmenssicht Fragen wie “Welche Inhalte sind mir zu diesem Thema wichtig zu kommunizieren?”, “Was macht uns aus?” oder “Warum mit uns arbeiten oder von uns kaufen?”. Die Antworten finden sich in den Metatags sowie in den Inhalten der Website. Überzeugend sind sie, wenn die Inhalte in der wiedererkennbaren Tonalität und im Corporate Design des Unternehmens gestaltet sind. So entstehen Inhalte zu generischen Themen, die gefunden werden und den potenziellen Kunden vom Unternehmen überzeugen.

Martin Bauer, Geschäftsführer COCO, meint zur aktuellen Entwicklung: “Für viele unserer Kunden bedeutet die sich abzeichnende KI-Integration in Google und Co. einen Paradigmenwechsel. Ohne Marken-Know-how wird SEO in Zukunft nicht mehr funktionieren. SEO Profis, Marketers und Produktmanager*innen müssen daher eng zusammenarbeiten. Ich bin überzeugt davon, dass #nextgenericcontent der erfolgversprechende Weg für Website-Inhalte in die Zukunft ist.”

Das Thema werden wir in den kommenden Wochen im Blog sowie im COCO Podcast vertiefen.

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Wie wir als Copywriting Agentur für viele Branchen texten – 15 Methoden und Tipps https://coco-consulting.de/copywriting-agentur-texten-tipps/ Tue, 04 Jul 2023 15:06:33 +0000 https://www.coco-content-marketing.de/?p=23515 Als Content Agentur stehen wir tagtäglich vor der Aufgabe, uns in unterschiedlichste Branchen, Unternehmen und Sachverhalte hineinzudenken. Wir schreiben über leckeren Käse. Wir schreiben über embedded insurance (ja, solche Fachbegriffe werden auch im Deutschen in der Branche auf Englisch verwendet). Wir schreiben über getunte Autos. Wir schreiben über schwarze Schlafzimmer. Wir schreiben über model based […]

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Als Content Agentur stehen wir tagtäglich vor der Aufgabe, uns in unterschiedlichste Branchen, Unternehmen und Sachverhalte hineinzudenken. Wir schreiben über leckeren Käse. Wir schreiben über embedded insurance (ja, solche Fachbegriffe werden auch im Deutschen in der Branche auf Englisch verwendet). Wir schreiben über getunte Autos. Wir schreiben über schwarze Schlafzimmer. Wir schreiben über model based systems engineering. Die Liste ließe sich endlos fortsetzen. Wie ist das möglich?

Die einfachste Antwort wäre ein Experte für den jeweiligen Bereich oder die Branche. Klar, wer sich schon im jeweiligen Bereich auskennt, ist im Vorteil. In ganz wenigen Bereichen ist dieser Vorteil groß. Für eine erfahrene Texterin macht es aber keinen so großen Unterschied. Eher das Gegenteil ist der Fall: Wir lieben es, uns in neue Sachverhalte hineinzuversetzen. Letztlich bringt auch die Branchenexpertise keinen so großen Vorteil. Jedes Unternehmen tickt anders. Jedes Unternehmen hat andere Produkte. Und jedes Unternehmen hat spezifische Bedürfnisse in der Kundenansprache.

Für uns als Copywriting Agentur ist die Herausforderung also nicht, für jede Branche einen Experten an der Hand zu haben. Unsere Aufgabe ist es, Menschen im Team zu haben, die als Texter in der Lage sind sich sehr schnell in neue Sachverhalte hineinzudenken. Und genau die haben wir. Sie können es nicht nur. Sie lieben genau das an ihrem Job. Wie aber schaffen sie es nun, schnell im neuen Thema drin zu sein?`

15 Methoden und Tipps, um sich in neue Branchen hineinzudenken

Hier sind einige Methoden und Tipps, wie du dich in verschiedene Branchen und ihre spezifischen Anwendungen hineindenken kannst:

  1. Interviews mit Experten: Zuallererst sprichst du natürlich mit deinem Kunden und lässt dir die Branche, das Unternehmen, seine Technologien und Produkte im Detail erklären. Wichtig: Frage immer sofort, wenn etwas unklar ist! Zögere nie zu fragen, was eine bestimmte Abkürzung bedeutet (es gibt ungeahnt viele Abkürzungen für alles mögliche)! Führe Interviews mit Fachleuten, Führungskräften oder Mitarbeitern aus der jeweiligen Branche. Sie können wertvolle Einblicke, Erfahrungen und Kenntnisse teilen, die dir helfen, das gewünschte Thema besser zu verstehen. Stelle gezielte Fragen, um spezifische Informationen und Details zu erhalten, die in deine Texte einfließen können. Dazu erstellst du dir am besten eine Frageliste, die du immer wieder verwenden kannst. Beispiel: Mit welchen Details beschäftigt ihr euch?
  2. Werksführungen oder Besuche vor Ort: Wenn möglich, besuche deinen Kunden vor Ort, bei produzierenden Unternehmen unbedingt die Produktionsstätte, um die Prozesse, Arbeitsumgebungen und spezifischen Anwendungen aus erster Hand zu erleben. Dies ermöglicht es dir, dich mit der realen Praxis vertraut zu machen und authentische Informationen zu sammeln, die deine Texte bereichern. Sprich dabei auch mit dem Werksleiter, dem Produktionschef und den Leuten an der Maschine, wenn es irgendwie möglich ist. Du wirst es später sehr schwer haben, wieder an sie heran zu kommen. Also versuche am besten gleich, den persönlichen Kontakt herzustellen.
  3. Kundengespräche: Führe Gespräche mit Kunden, die bereits Produkte oder Dienstleistungen aus der Branche nutzen. Höre aufmerksam zu, stelle gezielte Fragen und erhalte Einblicke in deren Erfahrungen, Bedürfnisse und Erwartungen. Dies ermöglicht es dir, gezielt auf Kundenperspektiven einzugehen. Und genau darum geht es ja bei den allermeisten Texten. Auch hier hilft eine vorbereitete Frageliste. Wie lange nutzt ihr die Produkte schon? Womit seid ihr zufrieden? Was passt nicht so ganz?
  4. Umfangreiche Recherche: Durchforste verschiedene Websites von Unternehmen, die in der gewünschten Branche tätig sind. Achte dabei auf die Art der Produkte oder Dienstleistungen, die sie anbieten, sowie auf deren spezifische Anwendungen und Einsatzgebiete. Dies hilft dir, dich mit den gängigen Terminologien, Trends und Herausforderungen vertraut zu machen.
  5. Analyse der wichtigsten Wettbewerber: Untersuche die Webseiten, Blogs und Marketingmaterialien der Wettbewerber in der Branche. Dies hilft dir, die gängigen Ansätze, die von anderen Unternehmen verwendet werden, zu verstehen und Ideen für deine eigenen Texte zu gewinnen.
  6. Fachmagazine und Branchenpublikationen: Lies Fachmagazine und Branchenpublikationen, um auf dem Laufenden zu bleiben und Einblicke in die aktuellen Entwicklungen und Innovationen der jeweiligen Branche zu erhalten. Diese Publikationen enthalten oft detaillierte Informationen, Fallstudien und Expertenbeiträge, die dir helfen können, fundierte Inhalte zu erstellen.
  7. Austausch mit anderen Textern: Vernetze dich mit anderen Textern, die bereits Erfahrungen in den gewünschten Branchen haben. Der Austausch von Wissen, Erfahrungen und Perspektiven kann dir neue Einsichten und Ideen liefern, um deine Texte zielgerichtet und ansprechend zu gestalten.
  8. Branchenverbände und Foren: Schließe dich Branchenverbänden oder Foren an, in denen Experten und Fachleute aus der Branche aktiv sind. Dies bietet dir die Möglichkeit, an Diskussionen teilzunehmen, Fragen zu stellen und von den Erfahrungen anderer zu lernen. Das Gute: Es gibt in Deutschland praktisch keinen Bereich, in dem es keinen Branchenverband gibt. Da wirst du also sicherlich etwas finden.
  9. Online-Ressourcen: Nutze Online-Ressourcen wie E-Books, Webinare, Kurse und Schulungen, die speziell für die gewünschte Branche entwickelt wurden. Diese können dir einen fundierten Überblick über die Branche, Trends und Best Practices geben.
  10. Marktanalysen und Studien: Studiere Marktanalysen, Trendberichte und Branchenstudien, die von renommierten Marktforschungsunternehmen oder Unternehmen der Branche veröffentlicht werden. Diese liefern umfassende Informationen über den aktuellen Stand der Branche, Wettbewerber, Kundenverhalten und weitere relevante Daten.
  11. Besuch von Fachmessen und Konferenzen: Besuche Fachmessen und Konferenzen, die speziell für die Branche veranstaltet werden. Dort kannst du nicht nur neueste Produkte und Dienstleistungen kennenlernen, sondern auch dich mit Branchenexperten, Lieferanten und Kunden austauschen.
  12. Fallstudien und Erfolgsgeschichten: Lies Fallstudien und Erfolgsgeschichten von Unternehmen innerhalb der Branche. Sie bieten Einblicke in erfolgreiche Projekte, Herausforderungen und Lösungsansätze, die dir bei der Erstellung von überzeugenden Inhalten helfen können.
  13. Netzwerken mit Brancheninsidern: Wenn du voraussichtliche länger für einen Kunden tätig sein wirst, baue ein Netzwerk mit Brancheninsidern auf, indem du an Branchenveranstaltungen, Meetups oder Online-Communities teilnimmst. Der direkte Austausch mit Experten ermöglicht es dir, aktuelle Informationen und persönliche Erfahrungen aus erster Hand zu erhalten.
  14. Produkttests und Demos: Wenn möglich, teste Produkte oder nehme an Produkt-Demos teil, um ein besseres Verständnis für deren Funktionen, Vorteile und Anwendungsfälle zu bekommen. Dies ermöglicht es dir, deine Texte mit praktischen Erfahrungen und Einsichten anzureichern.
  15. Mitarbeiterschulungen: Und last but not least – dein Wissen solltest du im Team teilen. Organisiere Schulungen oder Workshops für dein Team, um das Branchenwissen zu erweitern und sich gemeinsam mit den spezifischen Inhalten auseinanderzusetzen. Der interne Wissensaustausch und die Zusammenarbeit fördern das Verständnis und die Kreativität bei der Texterstellung. Und wenn du mal im Urlaub bist oder krank wirst, kann problemlos eine Kollegin für dich einspringen.

Indem du diese Methoden und Tipps anwendest, wirst du in der Lage sein, dich effektiv in verschiedene Branchen einzuarbeiten. Auf dieser Basis kannst du dann qualitativ hochwertige Texte erstellen, die den spezifischen Anforderungen und Interessen der Zielgruppe gerecht werden. Wir wünschen viel Spaß und viel Erfolg beim Eintauchen in neue Aufgabengebiete!

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Prompt Writing oder wenn Texte anfangen zu antworten https://coco-consulting.de/prompt-writing-wenn-texte-antworten/ Fri, 26 May 2023 10:19:09 +0000 https://www.coco-content-marketing.de/?p=22273 Von Text-Tüftlern und Co-Piloten: Die KI-Revolution ChatGPT und Prompt Writing sind Trends, die die digitale Welt auf den Kopf stellen. Kein Thema ist heutzutage so heiß begehrt und keine Schlagzeile so reißerisch, wie die zum Thema ChatGPT und der „Revolution moderner Texterstellung“. Doch was ist Prompt Writing eigentlich genau? Bei dem nahezu revolutionären Begriff handelt […]

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Von Text-Tüftlern und Co-Piloten: Die KI-Revolution

ChatGPT und Prompt Writing sind Trends, die die digitale Welt auf den Kopf stellen. Kein Thema ist heutzutage so heiß begehrt und keine Schlagzeile so reißerisch, wie die zum Thema ChatGPT und der „Revolution moderner Texterstellung“. Doch was ist Prompt Writing eigentlich genau? Bei dem nahezu revolutionären Begriff handelt es sich um eine Technik, bei der künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen genutzt werden, um qualitativ hochwertige Texte zu generieren. Es geht darum, dass Algorithmen Textvorschläge oder Anregungen schaffen, die dann als Grundlage für eigene Kreationen verwendet werden können. Künstliche Intelligenz lässt sich in diesem Bezug als eine Art Co-Pilot betrachten, der bei schriftlichen Abenteuern unterstützend zur Seite steht.

In den letzten Jahren hat das Prompt Writing eine rasante Entwicklung erlebt. Große Fortschritte in der maschinellen Lernfähigkeit und Verfügbarkeit von leistungsstarken Rechenressourcen haben dazu geführt, dass die Textgenerierung heute besser ist als je zuvor. Frühere Modelle hatten mit Grammatikfehlern und unzusammenhängenden Texten zu kämpfen, aber die neuesten Versionen haben diese Herausforderungen überwunden. Dank der raschen Weiterentwicklung von KI-Technologie können heutzutage Texte mit hoher sprachlicher Qualität erzeugt werden, die kaum mehr von menschlichem Geschriebenen zu unterscheiden sind.

Wie Prompt Writing SEO-Experten den Rücken freihält

Aber warum ist Prompt Writing für die Arbeitswelt so relevant? Nun, in einer Welt, in der Online-Präsenz und Sichtbarkeit von Unternehmen entscheidend sind, ist qualitativ hochwertiger Content unverzichtbar. Agenturen und SEO-Experten sind ständig auf der Suche nach neuen und effizienten Möglichkeiten, ansprechende Texte zu erstellen, die Suchmaschinen beeindrucken und Benutzer ansprechen. Und eines der bemerkenswertesten Merkmale von Prompt Writing ist seine Fähigkeit, Texte in verschiedenen Stilen und Tonalitäten zu generieren. Egal, ob informativer Blogbeitrag, eine überzeugende Verkaufsseite oder ein witziger Social-Media-Post, Prompt Writing kann dabei helfen, den richtigen Ton zu treffen. Es ist wie ein Chamäleon der Schreibkunst – es passt sich an die Bedürfnisse an und hilft, die gewünschte Wirkung zu erzielen.

Insbesondere in der SEO-Agenturwelt hat Prompt Writing einen enormen Einfluss. Ein Großteil der Arbeit in einer SEO-Agentur besteht aus der Erstellung von qualitativ hochwertigen Texten für Websites, Blogs, Produktbeschreibungen und vielem mehr. Mit einer einfachen Anweisung kann ein Texter hunderte von Textvarianten generieren. Dadurch hat der Texter eine quantitative Auswahl, die er noch verifizieren und qualitativ einordnen muss, um in puncto Zeitersparnis und Effizienz zu überzeugen.

Ein weiterer entscheidender Faktor ist die Skalierbarkeit. Agenturen arbeiten oft an mehreren Projekten gleichzeitig und müssen eine große Menge an Inhalten produzieren.

Prompt Writing ermöglicht es, Inhalte in großem Umfang zu generieren und dabei dennoch die individuelle Note beizubehalten. Es ist wie ein unsichtbarer Assistent, der dabei unterstützt, den stetig wachsenden Anforderungen gerecht zu werden.

Texte im Tarnmodus: Wie Agenturen mit Prompt Writing Transparenz und Vertrauen bewahren

Wie bei jeder neuen Technologie gibt es auch beim Prompt Writing potenzielle Gefahren, die berücksichtigt werden müssen. Die Automatisierung von Texterstellung kann dazu führen, dass emotionale Botschaften und Einzigartigkeit verloren gehen. Es besteht die Gefahr, dass Texte austauschbar und generisch werden, da sie alle auf ähnlichen Prompts basieren. Dies kann zu Problemen in der SEO-Optimierung führen, da Suchmaschinen wie Google einzigartigen und hochwertigen Content bevorzugen. Daher ist es wichtig, dass Texter ihre Kreativität und menschliche Expertise einbringen, um den generierten Text zu verfeinern und zu verbessern. Denn am Ende des Tages ist ChatGPT nur ein Tool, das mit Hilfe von Prompt Writing eingesetzt und kontrolliert wird.

Ein weiteres Risiko liegt in der Verwendung von Prompt Writing für fragwürdige Zwecke wie Spam oder Manipulation. Die Software ist auf den Output von großen Mengen an Daten trainiert. Diesen Umstand können sich unethische Akteure zunutze machen, um „ganz einfach“ allerhand irreführende oder betrügerische Inhalte zu erstellen. Dies könnte sowohl die Nutzererfahrung beeinträchtigen als auch das Vertrauen in die Online-Inhalte insgesamt untergraben.

Darüber hinaus ist es wichtig, dass Agenturen transparent mit der Verwendung von Prompt Writing umgehen. Kunden sollten darüber informiert werden, dass ein Teil des generierten Inhalts auf automatisierter Texterstellung basiert. Eine offene Kommunikation über den Einsatz dieser Technologie hilft, mögliche Bedenken auszuräumen und das Vertrauen der Kunden zu stärken.

Genialität lenken: Idealer Output dank gezielter Prompts

Abseits der Gefahren ist Prompt Writing eine effektive Methode, qualitativ hochwertigen Content mithilfe von ChatGPT und menschlicher Fähigkeiten zu erstellen. Um dieses Tool jedoch korrekt anzuwenden, sind die richtige Handhabung und die Beachtung bestimmter Anweisungen von entscheidender Bedeutung. Dies kann den Unterschied zwischen schlechtem und zielführendem Output ausmachen. Dabei spielt es jedoch keine Rolle, mit welcher Sprache man den Bot füttert, mit der richtigen Bedienung sind die Ergebnisse in den meisten Sprachen überzeugend.

Klar formulierte Anweisungen

Eine klare und präzise Formulierung der Anweisung ist der Schlüssel zu erfolgreichen Prompt Writing-Ergebnissen. Erwartungen an das Tool sollten zu jeder Zeit klar kommuniziert werden, ansonsten wirkt sich das auf den Output aus. Aus diesem Grund gilt es ebenfalls, mehrdeutige oder vage Formulierungen zu vermeiden. Je genauer die Anweisungen, desto wahrscheinlicher ist es, dass ChatGPT Output generiert, der den Erwartungen entspricht. Dabei kann auch der gewünschte Ton, die Stimmung und der Stil des Textes festgelegt und mit Beispielen ergänzt werden. Außerdem ist es für ChatGPT auch nur bedingt möglich, eine Reihe von Befehlen aus einem langen Prompt zu lesen und umzusetzen. Daher bietet es sich an, die Textlänge eines Prompts kurz und präzise zu halten.

Anpassung der Temperature

Die Temperature ist ein Diversitätsparameter, der die Vielfalt und Diversität der generierten Antwort beeinflusst. Ein niedriger Diversitätsparameter, wie 0,1 führt zu einer eher deterministischen Textgenerierung, bei der die Ausgabe konsistenter und vorhersehbarer ist. Ein höherer Diversitätsparameter, wie 1,0 hingegen ermöglicht eine größere Variation und potenziell überraschendere Ergebnisse. Es empfiehlt sich, mit verschiedenen Parametern zu experimentieren, um den optimalen Kompromiss zwischen Kreativität und Konsistenz zu finden, der den Anforderungen entspricht.

Verwendung von Beispieltexten

Um ChatGPT dabei zu unterstützen, den gewünschten Output zu erzeugen, ist es hilfreich, Beispieltexte bereitzustellen. Dank der Probe des gewünschten Contents kann die Software besser verstehen, welcher Stil, Ton und welche Struktur gesucht werden. Je detaillierter die Beispiele sind, desto besser kann ChatGPT den Erwartungen entsprechen.

Iteratives Feedback und Feinabstimmung

Prompt Writing ist ein iterativer Prozess. Das generierte Ergebnis sollte als Ausgangspunkt dienen, um ChatGPT anschließend Feedback zu geben, damit der gewünschte Output in greifbare Nähe rückt. Hilfreich ist die Identifizierung von Bereichen, in denen der Output verbessert werden kann, sowie das Erteilen spezifischer Anweisungen, wie Änderungen erwünscht sind. Bei Bedarf sollte dieser Schritt wiederholt werden, um den Text sukzessive zu verfeinern und den gewünschten Output zu erzielen. Durch diese Feedbackschleife wird ChatGPT lernen und sich an Präferenzen anpassen.

Überprüfung und Korrektur

Es ist wichtig, den generierten Output sorgfältig zu überprüfen und gegebenenfalls Korrekturen vorzunehmen. ChatGPT ist ein AI-Modell, das keine direkte Verbindung mit dem Internet hat und mit einem Datensatz von 2021 gefüttert wurde. Aktuelle Begebenheiten kann das Tool nicht ausgeben. Hinzu kommt, dass ChatGPT gelegentlich fehlerhafte oder unangemessene Antworten liefern kann. Man sollte also vor allem Fakten stets überprüfen und nichts für bare Münze nehmen. Stichworte sind hier: Qualitätskontrolle und Quellenkritik. Den Text auf Stil, Grammatik, Rechtschreibung und Sinnhaftigkeit zu prüfen und zu korrigieren ist zudem hilfreich.

Begrenzung der Textlänge

ChatGPT kann tendenziell dazu neigen, längere Texte zu generieren. Um präzise und zielgerichtete Antworten zu erhalten, ist es empfehlenswert, die Textlänge zu begrenzen. Klare Anweisungen, wie der Text formatiert werden soll anhand von Wortgrenzen oder Absatzanzahlen wirkt hierbei Wunder.

Mit Mega Prompts zum perfekten Content

Im digitalen Zeitalter hat sich die künstliche Intelligenz als wertvolles Werkzeug für die Content-Erstellung erwiesen. Daher ist es notwendig, Prompt Writing ganzheitlich zu durchdringen. Eine bemerkenswerte Innovation im Bereich des Prompt Writing sind sogenannte „Mega Prompts“. Diese erweiterten Anweisungen ermöglichen es, den Output von ChatGPT noch präziser und maßgeschneiderter zu gestalten.

Die Entwicklung von Mega Prompts geht auf die Bestrebungen zurück, den Output von ChatGPT besser zu kontrollieren und zu optimieren. Sie bieten eine Möglichkeit, den generierten Text genauer auf den gewünschten Stil, Ton und Inhalt abzustimmen. Mega Prompts sind spezielle Formen von Anweisungen, die über herkömmliche Prompts hinausgehen. Während einfache Befehle meist aus wenigen Sätzen oder Stichpunkten bestehen, bieten Mega Prompts ausführlichere und detailliertere Informationen. Sie liefern einen umfassenden Rahmen und klare Vorgaben für den generierten Text. Durch die Verwendung von Mega Prompts kann die KI ein tieferes Verständnis für den gewünschten Inhalt entwickeln und spezifische Antworten liefern. Dabei können Mega Prompts konkrete Beispiele, Formatierungsanforderungen oder bestimmte Stimmungen enthalten. Durch die Bereitstellung dieser detaillierten Informationen können Mega Prompts die Qualität, Relevanz und Konsistenz des generierten Outputs weiter steigern. Dabei sind sie aufgeteilt in sechs Punkte: Die Simulation einer Person, die Aufgabe für ChatGPT, die Reihenfolge von Arbeitsschritten, das Ziel, welches der Bot-Dialog erreichen soll und das Format des Outputs.

Anatomy of a ChatGPT Mega-Prompt

ChatGPT und Text-to-Image-Tools: Eine kreative Kollaboration

Der neueste Trend bei künstlicher Intelligenz sind Text-to-Image-Tools. Zwei bemerkenswerte Innovationen in diesem Bereich sind die Bildgenerierungstools Midjourney und DALL·E 2. Beide sind fortschrittliche KI-Modelle, die speziell für die Bildgenerierung entwickelt wurden. 

Midjourney konzentriert sich darauf, Bilder aus natürlichsprachlichen Beschreibungen zu generieren, während DALL·E 2 sogar kreative und unkonventionelle Bilder auf der Grundlage von Texteingaben erzeugen kann. Diese Tools ermöglichen es, visuelle Inhalte auf Knopfdruck zu erstellen und bieten eine spannende Möglichkeit, den kreativen Prozess in der Content-Erstellung zu erweitern. Programme wie Midjourney oder DALL·E 2 basieren auf leistungsstarken neuronalen Netzwerken und umfangreichen Trainingsdatensätzen. Mithilfe von Prompt Writing können Benutzer präzise Beschreibungen oder Anweisungen geben, um die gewünschten Bilder zu generieren. ChatGPT kann dabei eine unterstützende Rolle spielen, indem es Benutzern hilft, klare und spezifische Prompts für die Bildgenerierung zu formulieren. Durch die Kombination von ChatGPT mit den Text-to-Image-Tools können Unternehmen sowohl visuellen als auch textbasierten Content nahtlos erstellen. Die Integration von Bildgenerierungstools erweitert die Möglichkeiten der Content-Erstellung in der Welt von Agenturen und Unternehmen und trägt dazu bei, den Content noch ansprechender und vielfältiger zu gestalten.

Fazit

In einer Welt, die sich ständig weiterentwickelt, ist es wichtig, offen für neue Technologien und Innovationen zu sein. ChatGPT ist zweifellos eine Innovation, die zwar nicht den perfekten Output liefert, aber dennoch das Potenzial besitzt, die Art und Weise, wie wir Texte erstellen, zu revolutionieren. Und doch ist und bleibt ChatGPT nur ein Werkzeug, das durch Prompt Writing bedient werden muss. Trotz der Kompetenzen dieses Tools kann es nicht die Fähigkeit und das Know-how eines erfahrenen Texters ersetzen. Besonders, da es bei der Richtigkeit von Angaben sehr fehleranfällig ist, teilweise Fakten aus der Luft greift oder sprachliche Feinheiten nicht korrekt einzusetzen weiß. Ein stetes Überprüfen des Outputs von ChatGPT ist daher unumgänglich. Kreativität, Sprachgefühl und Expertise sind unverzichtbar, um den generierten Text zu polieren und ihm eine persönliche Note zu verleihen. Mit einfachen Anweisungen und Techniken wie Mega Prompts wird die Erstellung von generischen Texten zu einer leicht zu bewältigenden Aufgabe. Und dank modernster Technologie sind KI-generierte Texte kaum noch von menschlichen Texten zu unterscheiden. So könnte beispielsweise ChatGPT auch bei diesem Artikel wesentlich mitgewirkt haben – oder vielleicht doch nicht?! Wer weiß das schon …

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Impulskauf: Bedeutung der Customer Journey und wie Content Marketing dabei hilft https://coco-consulting.de/impulskauf-customer-journey-content-marketing/ Fri, 12 May 2023 11:55:31 +0000 https://www.coco-content-marketing.de/?p=22228 Hat da jemand etwas falsch verstanden? Ein Impulskauf (auch Spontankauf genannt) hat doch gar keine Customer Journey. Oder vielleicht doch? Wir gehen der Sache auf den Grund. Was ist ein Impulskauf (Spontankauf)? Ein Großteil der Käufe, die wir beim Shopping tätigen, entsteht spontan – im Gegensatz zu den geplanten Einkäufen. Dies gilt sowohl online als […]

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Hat da jemand etwas falsch verstanden? Ein Impulskauf (auch Spontankauf genannt) hat doch gar keine Customer Journey. Oder vielleicht doch? Wir gehen der Sache auf den Grund.

Was ist ein Impulskauf (Spontankauf)?

Ein Großteil der Käufe, die wir beim Shopping tätigen, entsteht spontan – im Gegensatz zu den geplanten Einkäufen. Dies gilt sowohl online als auch offline. Die Aussagen zum Prozentsatz variieren. Studien belegen, dass etwa 40% der Consumer-Einkäufe spontan erfolgen. Das können Käufe sein, bei denen wir einfach mal etwas Neues ausprobieren wollen. Oder Dinge, für die wir schon Bedarf haben, aber schlicht nicht daran gedacht hatten, den Kauf jetzt einzuplanen. Oder auch Dinge, über die wir zwar schon mal nachgedacht hatten, aber einen Kauf noch nicht vorhatten. Bis wir ein tolles Angebot gesehen haben. Einen Megarabatt. Eine tolle Kombination zu etwas, was wir schon haben. Eine letzte Chance, das Produkt zu bekommen, da es aus dem Sortiment genommen wird.

Wenn ich von Produkten spreche, meine ich grundsätzlich auch Dienstleistungen. Ein Friseur kann eine Kundin zum spontanen Kauf einer Tönung motivieren, obwohl sie eigentlich nur einen neuen Schnitt wollte. Ein Arzt kann einen Patienten zu einer zusätzlichen Vorsorgeuntersuchung (auf Privatrechnung) anregen, an die er noch nie gedacht hatte. Oder in Kombination: Die Handyreparatur kann dem Kunden eine Handyhülle spontan verkaufen, damit das Display nicht wieder kaputt geht.

Im B2B sieht das anders aus. Hier werden Käufe in aller Regel geplant getätigt. Nicht zuletzt entscheiden hier auch oft mehrere Personen gemeinsam, was spontane Entscheidungen nicht möglich macht.

In der Psychologie gibt es eine Reihe an Definitionsansätzen für Impulskäufe. Marvin Zuckerman hat in diesem Zusammenhang beispielsweise den Begriff des „sensation seeking“ entwickelt. „Sensation seeking“ hängt mit positiven Emotionen, wie z.B. Freude oder dem guten Gefühl, das sich im Anschluss an eine neue, positive Erfahrung einstellt, eng zusammen.

Hawkins Stern erläuterte bereits 1962 vier Typen an Impulskäufen:

  1. Der reine Impulskauf : Er beschreibt diese Art des Impulskaufs als relativ selten, spontan und emotional geprägt.
  2. Der durch Erinnerung gesteuerte Impulskauf: Dieser beschreibt den Kauf eines Produkts, nachdem es im Laden entdeckt wurde. Der Konsument erinnert sich daran, dass selbiges zu Hause (fast) ausgegangen ist. Weiterhin ist es möglich, dass der Konsument sich an vorher wahrgenommene Werbung erinnert. Wichtig ist für diesen Kauf, dass die eigentliche Kaufentscheidung bereits vorher getroffen wurde.
  3. Der suggestive Impulskauf: Dieser Kauf erfolgt, wenn der Konsument ein völlig neues Produkt entdeckt und in diesem Moment ein Bedürfnis danach verspürt. Der Konsument hatte vorher keinerlei Information über das Produkt.
  4. Der geplante Impulskauf: Diese Kaufhandlung wird beschrieben als eine solche, bei der der Konsument die Einkaufsstätte mit dem Plan betritt, bestimmte Produkte zu kaufen, allerdings in der Erwartung und mit der Intention auch weitere Produkte spontan zu kaufen, wenn es ihm in den Sinn kommt. Es handelt sich um geplante Spontaneität.

Was sind typische Beispiele und Branchen für Impulskäufe?

Es gibt eine Reihe an Branchen, in denen ein besonders hoher Prozentsatz an Käufen impulsiv erfolgt. Dazu gehören:

  • Essen und Trinken (Ernährungsbranche)
  • Kleidung
  • Bücher
  • Einrichtungsgegenstände

Was haben diese Produkte gemeinsam? In der Regel sind es niedrigpreisige Produkte, die meist bis zu maximal 99,- Euro kosten. Häufig sind es Produkte, die eine große potenzielle Zielgruppe haben. Ob es ein Joghurt mit neuem Geschmack, die Sneaker im aktuellen Style, der Ratgeber auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste oder eine schöne Kerze ist – alles Produkte, für die wir eigentlich keinen akuten Bedarf haben. Trotzdem kann es passieren, dass wir spontan zuschlagen.

Was beeinflusst Impulskäufe?

Jeder kennt die Methoden im Supermarkt, um Spontankäufe anzuregen. Produkte werden auf Augenhöhe platziert. Produkte, besonders Süßigkeiten, locken an der Kasse zum Spontankauf. Aus dem Einrichtungshaus kennt man Vergleichbares. Bei Kleidung sind es eher die (vermeintlichen) großen Rabatte (50/60/80%).

Online sind viele dieser Tools übernommen worden, beispielsweise in der Bezahlstrecke im Onlineshop. Hier sind natürlich personalisierte, dynamische Angebote möglich, wie beispielsweise „Käufer, die … gekauft haben, interessieren sich auch für …“.

Auch im B2B kann ein guter Verkäufer im persönlichen Gespräch zum Spontankauf motivieren. Dies gilt vielleicht nicht beim Einkäufer im Konzern, der einen langen Prozess hinter fast jeder Bestellung zu bewältigen hat. Wenn du aber beispielsweise an den Einkauf für einen kleinen Laden, ein Restaurant oder ein Startup denkst, wird klar, dass hier die Bestellungen nicht viel anders ablaufen als im B2C. Und auch ebenso beeinflusst werden können.

Spannend sind die beiden oben erwähnten Käufertypen im Impulskauf: „Der durch Erinnerung gesteuerte Impulskauf“ und „Der geplante Impulskauf“. Auch wenn die vier Typen nicht streng voneinander abzugrenzen sind, ist davon auszugehen, dass diese beiden Arten des Impulskaufs einen großen Teil ausmachen. Wie von Stern beschrieben, gibt es hier die Möglichkeit durch „vorher wahrgenommene Werbung“ den Käufer anzuregen. Wie das online möglich ist, schaue ich mir im Folgenden an.

Welche Phasen der Customer Journey beeinflussen einen Impulskauf?

Grundsätzlich unterscheiden wir die Phasen Cold, Warm und Hot in der Customer Journey. In der Cold-Phase weiß der User nur, dass er ein Bedürfnis hat, aber noch nicht, wie es zu lösen ist. In der Warm-Phase kennt er die Produkte oder Dienstleistungen, hat sich aber noch nicht für einen Anbieter entschieden. Und in der Hot-Phase schließlich kennt er das Produkt und wägt nur noch Argumente dafür und dagegen ab.

Ein Teil der Impulskäufe ist durch eine Erinnerung gesteuert. Hier erinnert sich der User also beim Spontankauf an eine Information oder ein Gefühl, das ihm in einer frühen Phase seiner Customer Journey zu diesem Produkt erreicht hat. Er war vielleicht auf der Suche nach den neuesten Mode-Trends. Oder hat sich informiert, welche Bücher gerade angesagt sind.

Beim geplanten Impulskauf hat der User das Ziel ein bestimmtes Produkt zu kaufen, beispielsweise ein schwarzes T-Shirt. Er ist aber offen für einen dazu passenden Spontankauf. Hier kann der User sowohl im Vorfeld mit allgemeinen Informationen zu möglichen Kombinationen als auch beim Kauf selbst (in der Hot-Phase der Customer Journey) beeinflusst werden.

Wie kann man mit Content Marketing Kunden zu Impulskäufen anregen?

Für Anbieter sämtlicher oben genannter Branchen besteht online mit den richtigen Inhalten ein enormes Potenzial Käufer für den Kauf ihrer Produkte zu beeinflussen. Dies gilt gleichermaßen für den Käseproduzenten, die T-Shirt-Marke, den Buchverlag oder den Möbelhersteller.

Spannend ist hier die Erkenntnis, dass dies nicht nur für geplante Einkäufe gilt. Es gilt, wie zuvor erläutert, vielmehr auch für den Impulskauf im Laden. Bei Einkäufen, die durch Erinnerung gesteuert werden, denkt der Käufer im Laden oder Supermarkt an die Information, die er vorher auf einer Website gesehen hat. Denken wir an die Suche nach den aktuell modernen Sneakers. Hier hat er auf der Website von XY die Bilder der Prominenten gefunden, die den neuesten Style definieren. Wenn er die passenden Produkte sieht, kauft er spontan das, was er vorher online schon gesehen hatte. Das gleiche gilt für das Buch, über das er im Vorfeld bereits ein spannendes Interview mit dem Autor gelesen hat. Oder die Olivenmarke, auf die er über ein interessantes Rezept gestoßen ist und dann eine spannende Story zum Anbau in Griechenland gelesen hat.

Wir sehen: Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten mit guten Inhalten Kunden zum Impulskauf anzuregen. Voraussetzung ist, dass der Kunde diese Informationen in einer frühen Phase seiner Customer Journey findet. Für die Anbieter bedeutet dies, dass sie mit generischen Inhalten aus ihrer Markenwelt in Google gefunden werden müssen. Der Weg hierzu sind qualitativ hochwertiger Content in Kombination mit SEO.

Beim geplanten Impulskauf liegt der Fokus auf attraktiven Inhalten im Onlineshop. Hier verschenken viele Anbieter enorm viel. Die rein technischen Anzeigen verwandter Produkte sind hier nur das Pflichtprogramm. Die Kür sind redaktionell aufbereitete Kombinationsangebote. Was passt zusammen, warum, für wen und was hat der User davon? Für saisonale Angebote ist dies schwer umsetzbar. Es lohnt sich aber bei allen Produkten, die längerfristig im Sortiment sind, darüber nachzudenken, mit welchen anderen Produkten diese stimmig kombiniert werden können. Je attraktiver dies präsentiert wird, umso höher ist die Chance die Ergänzungsprodukte zu verkaufen und so den durchschnittlichen Warenkorbwert signifikant zu erhöhen.

Noch ein kurzer Abstecher ins B2B Marketing: Viele Hersteller verkaufen heutzutage nicht mehr nur Produkte und Services. Es geht vielmehr darum, Lösungen zu präsentieren. Gerade hier ist es elementar wichtig, dem Interessenten für ein bestimmtes Produkt in attraktiver Form aufzuzeigen, warum die Kombination aus diesem Produkt mit einem passenden Service die perfekte Lösung für ihn ist. Auch hier legen enorme Potenziale, um die Wertschöpfung bei jedem einzelnen Kunden zu erhöhen.

Fazit

Es lohnt sich darüber nachzudenken, mit welchen Inhalten Kunden so beeinflusst werden können, dass sie beim nächsten Kauf spontan zum vom Anbieter gewünschten Produkt greifen. Gerne beraten wir euch und helfen bei Bedarf auch bei der kompletten Umsetzung auf eurer Website und im Onlineshop.

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Keywords schmeißen Hashtags vom Thron – Social Media als Suchmaschine https://coco-consulting.de/keywords-statt-hashtags-social-media-als-suchmaschine/ Thu, 04 May 2023 12:04:47 +0000 https://www.coco-content-marketing.de/?p=22030 „So, und jetzt noch ein paar aktuelle Hashtags – und fertig.“ Doch, stimmt das überhaupt? Oder wird es mal wieder Zeit, unsere Posting-Routinen zu überdenken. Schließlich werden Social Media Kanäle wie TikTok und Instagram ständig um neue Funktionen reicher. Und die genießen in Bezug auf den Algorithmus eine hohe Priorität. Diese Flut an Social Media-Innovationen […]

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„So, und jetzt noch ein paar aktuelle Hashtags – und fertig.“ Doch, stimmt das überhaupt? Oder wird es mal wieder Zeit, unsere Posting-Routinen zu überdenken. Schließlich werden Social Media Kanäle wie TikTok und Instagram ständig um neue Funktionen reicher. Und die genießen in Bezug auf den Algorithmus eine hohe Priorität. Diese Flut an Social Media-Innovationen stellt Unternehmen andauernd vor Herausforderungen. Ist deines dem schnellen Wandel auch gewachsen?

Laut einer Hootsuite Studie im Jahr 2022 verwenden Menschen aller Altersklassen Social Media immer häufiger als Suchmaschine. Dabei werden insbesondere Instagram und TikTok von der Generation Z “zweckentfremdet”. Anstatt von Lip Sync Videos oder dem Sharen vom letzten Urlaubspic auf Insta, suchen die User nach den Must-sees in Amsterdam, Rezeptideen oder sogar Finanztipps. Die Content-Creator lassen hier definitiv keine Wünsche offen. Außerdem wird auf den Social Media Giganten Markenrecherche betrieben. Warum auch googeln, wenn man sich doch direkt auf dem offiziellen Instagram- oder TikTok-Account der Marke informieren kann, oder? Das denken sich insbesondere User im Alter zwischen 16 und 24 Jahren. Ein Grund für viele Unternehmen, sich mit dem Thema Social Media Suchmaschine auseinanderzusetzen. Doch wie funktioniert die Social Media Recherche eigentlich?

“Hashtags nicht vergessen!”

Diesen Satz hast du bestimmt schon öfters in eurer Social Media Abteilung gehört, oder? Nun könnte man meinen, dass Hashtags die Plattformen Instagram und TikTok zu Suchmaschinen machen. Doch das ist nicht richtig – denn Hashtags dienen allein zur Bündelung von Themen. Alle Beiträge mit demselben Hashtag werden in einen riesigen Pool geworfen, welchem interessierte User folgen können. Die Hashtag-Seiten von Instagram und TikTok sind sich im Übrigen sehr ähnlich. Sie unterscheiden sich lediglich in ihrem Interface.

Vergleich der Hashtag-Seiten von Instagram und TikTok zu #ikeahacks

Für dich und dein Unternehmen bedeuten Hashtags ganz einfach mehr Reichweite. Mit diesen erreichst du unkompliziert und kostenlos Menschen, die sich für deine Inhalte interessieren. Aber sind Hashtags auch heute noch die bestmögliche Vorgehensweise? Die Antwort ist “Jein”. Grundsätzlich ist die Bedeutsamkeit des Doppelkreuz-Symbols weiterhin nicht zu vernachlässigen. Es ist immer noch eine häufig verwendete und effektive Methode zur Steigerung der Bekanntheit in der Welt der sozialen Medien. Allerdings favorisieren Social Media Algorithmen mittlerweile andere Wege zur Auffindbarkeit von Inhalten und bestrafen sogar den übermäßigen Einsatz von Hashtags. Ist die Hashtag-Ära also vorbei?

Ein neues Zeitalter ist angebrochen: Keywords in Social Media

Mittlerweile sind die offiziellen Business Accounts der Unternehmen als Mini-Landingpages anzusehen. Deshalb sollten sie auch nicht weniger optimiert sein als die eigentliche Website. Das schließt SEO-Keywords mit ein – denn die sind nicht nur bei Google hilfreich. Die altbewährten Hashtags müssen den Platz zwar nicht räumen, aber zumindest Platz machen

SEO-Keywords haben je nach Plattform eine unterschiedliche Bedeutung. Wir schauen uns deshalb zwei der Social Media Riesen genauer an: Instagram und TikTok. 

Instagram SEO

Mittlerweile geht die Instagram Suchfunktion über Hashtags und Accounts hinaus. In Deutschland sind zwar noch einige Funktionen eingeschränkt, der Twitter-Post von Adam Mosseri – Head of Instagram – sieht jedoch vielversprechend aus. Um auch bei den gesuchten Inhalten aufzutauchen wird eines ganz dringend benötigt. Richtig: Keywords. Die auserwählten Schlüsselwörter sollen letztlich in der Caption (Bildunterschrift) clever eingebettet werden. Die bekannte Hashtag-Raute kannst du hier aber weglassen. Außerdem kann es sinnvoll sein, die Bio und die Alt-Texte der Bilder mit den Keywords zu versehen.

Suche auf Instagram mit dem SEO Keyword Finanztipps

TikTok SEO

Darüber hinaus werden bei TikTok die Keywords in das Video integriert. Was heißt das konkret? Die Schlüsselwörter finden sich in den Text-Overlays, im gesprochenen Wort, in der Caption und sogar in den Kommentaren wieder. Besonders bei TikTok ist, dass der Text auf den Videos sowie die ersten drei bis fünf Sekunden des Kurzvideos relevant für den Algorithmus sind. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass die Text-Overlays nicht mit einem professionellen Grafikprogramm, sondern dem TikTok-eigenen Video Editor eingefügt werden. Nur so kann die Sound-on-Plattform die Texte auch als solche erkennen.

Suche auf TikTok mit dem SEO Keyword "Must do amsterdam"

Tipps zur Auswahl von Social Media Keywords

Grundsätzlich muss bei der Auswahl von Keywords immer darauf geachtet werden, dass diese aussagekräftig sind und vor allem zum Kontext passen. Schließlich macht es wenig Sinn, wenn das Keyword mit dem Bild oder Video nichts verbindet. Sowohl der User als auch der Algorithmus müssen die bereitgestellten Inhalte verstehen. 

Aber wie findet man ein potenzielles Social Keyword? Zunächst unterscheidet sich die Vorgehensweise nicht von der Google Keyword Recherche. Erste relevante Schlüsselwörter können durch klassische SEO-Tools bestimmt werden. Weitere findet man direkt auf den Social Media Plattformen. Und wie? Ganz einfach – durch Suchen! Instagram & Co. sind letztlich Suchmaschinen, bei denen in der Suchmaske mögliche Keywords eingegeben werden können. Die Suchergebnisse zeigen, ob noch Potenzial besteht oder ob diese bereits gut bedient werden. Im letzteren Fall solltet ihr eher eure Finger von dem Keyword lassen. Darüber hinaus besteht noch eine weitere Möglichkeit: eure Kommentarsektion. Ein Blick in eure Kommentare lohnt sich immer. Wer weiß – vielleicht versteckt sich das ein oder andere spannende Keyword darin.

Die Vorgehensweisen im Überblick:

  • Nutzen eines klassischen SEO-Tools
  • Suche nach potenziellen Keywords in Social Media (Suchleiste)
  • Abchecken der Kommentare nach häufig genannten Keywords

Fazit

Eins ist klar: Die SEO-Keywords werden zukünftig in der Welt der sozialen Medien unabdingbar sein. Zumindest wenn euer Ziel darin besteht, gut gefunden zu werden. Daher solltest du das Social Media Konzept deines Unternehmens auf diese und auch alle weiteren Neueinführungen stetig anpassen. Aber heißt das, dass du dich von deinen (heiß geliebten) Hashtags verabschieden musst? Nein. Probiere dich an einer Kombi aus ausgewählten Keywords, welche z.B. in der Caption stehen und wenigen spezifischen Hashtags. So profitiert dein Unternehmen vom Besten aus beiden Welten.

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Website-Analyse: Nur zwei der 40 DAX Konzerne gendern konsequent https://coco-consulting.de/onlinestudie-nur-zwei-der-40-dax-konzerne-gendern-konsequent/ Tue, 25 Apr 2023 08:05:22 +0000 https://www.coco-content-marketing.de/?p=21784 Gendern löst die wildesten Diskussionen im Familien- und Freundeskreis aus. Uns als Content Agentur interessiert es deshalb, wie Unternehmen das in ihrem Website-Auftritt lösen. Deshalb haben wir bereits im Jahr 2021 eine Analyse zu dem Thema durchgeführt: Wie gendern die DAX 40 Konzerne? Und, schon gespannt, auf welche Ergebnisse wir dieses Jahr gekommen sind? Soviel […]

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Gendern löst die wildesten Diskussionen im Familien- und Freundeskreis aus. Uns als Content Agentur interessiert es deshalb, wie Unternehmen das in ihrem Website-Auftritt lösen. Deshalb haben wir bereits im Jahr 2021 eine Analyse zu dem Thema durchgeführt: Wie gendern die DAX 40 Konzerne? Und, schon gespannt, auf welche Ergebnisse wir dieses Jahr gekommen sind? Soviel vorab: Nachdem letztes Jahr ganze fünf Unternehmen konsequent gegendert haben, sind es dieses Jahr nur zwei. Neugierig? Viel Spaß beim Lesen der zweiten Ausgabe unserer COCO Gender Website-Analyse.

Gibt es mehr als zwei Geschlechter?

Deutschland ist eines der wenigen Länder der Welt, das neben den biologischen Geschlechtern Mann und Frau auch noch das sogenannte “Dritte Geschlecht” anerkennt. Im Personalausweis steht dann nicht etwa m oder w, sondern ein x. Dieses steht für Menschen, deren biologisches Geschlecht sich nicht in männlich oder weiblich einordnen lässt, wie zum Beispiel bei intersexuellen Menschen. Intersexuelle sind Menschen, die Variationen in der körperlichen Geschlechtsentwicklung aufweisen. Meistens ordnen sich diese jedoch einem der binären Geschlechter zu. Es wird geschätzt, dass circa 0,2% der Deutschen intersexuell sind.

Das biologische und das soziale Geschlecht

Nun unterscheidet man aber auch zwischen dem biologischen Geschlecht, dem Sex und dem sozialen Geschlecht, Gender, also das, in dem man sich selbst, unabhängig von seinen biologischen Geschlechtsmerkmalen, sieht. Üblich und anerkannt sind hier, neben männlich und weiblich, unzählige weitere Geschlechter. Das liegt daran, dass jeder sein eigenes Geschlecht definieren und sich nicht unbedingt einem Geschlecht zuordnen kann oder muss. Es gibt zum Beispiel Genderqueer, Gender variabel, Nicht-binär, Transgender, Pangender, XY-Frau, Cross-Gender und viele weitere.

In den letzten Jahren kam vermehrt die folgende Frage auf: Sollen alle Geschlechter in unsere Sprache miteinbezogen werden, und wenn ja, wie? Diese Frage lässt sogar führende Politiker verzweifeln. Wir bei COCO werden als Content Marketing Agentur oft mit dieser Frage konfrontiert. Es gibt verschiedene Möglichkeiten bei Texten oder Erwähnungen, alle Geschlechter mit einzubeziehen:

Stets alle Geschlechter aufzuzählen, ist weder für die Rednerinnen und Redner noch für die Zuhörerinnen und Zuhörer zumutbar und sogar unmöglich. Klar war und ist: Es braucht eine unkomplizierte Lösung – und damit ging das Chaos los. Es gibt natürlich viele Varianten um zu gendern, zusammenfassen kann man sie jedoch in die Gender-Formen Paar-Form, neutrale Form, Form mit Sonderzeichen und Form mit Binnen-I. Beispiele haben wir weiter unten angeführt.

Wie letztes Jahr stellen wir uns dieselbe Frage: Wie handhaben eigentlich die 40 DAX Giganten diese Herausforderung? Welche Unternehmen legen Wert auf eine geschlechtergerechte Sprache und wer gendert konsequent bzw. überhaupt nicht? Im Folgenden werden die Details zum Gendern auf den DAX-Webseiten näher erläutert.

Kriterien

Zuerst wird definiert, was in unserer Untersuchung als Gendern gewertet wird. Beim Gendern gibt es viele Varianten, die mehr oder weniger anerkannt sind.

Mögliche Gender-Formen auf einen Blick:

Paar-Form: wie Kundinnen und Kunden; Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter; …
Neutrale Form: wie Mitarbeitende; Beschäftigte; Belegschaft; …
Sonderzeichen: wie Mitarbeiter/-in; Mitarbeiter*in; Mitarbeiter:in; …
Binnen-I: wie KundInnen, MitarbeiterInnen; …

Die ersten beiden Formen sind schon länger geläufig, bei den anderen ist das nicht ganz der Fall. Jedoch sind sie in Deutschland bereits weit verbreitet und werden auch in unserer Website-Analyse als richtig anerkannt. Ein großer Unterschied zwischen den verschiedenen Formen ist, ob sie neben männlich und weiblich noch andere Geschlechter umfassen. Paarformen und Binnen-I beinhalten nur männlich und weiblich. Die anderen bilden alle Geschlechter ab. Weitere Erklärungen zum “richtig gendern” sind auf Scribbr nachzulesen.

Methode der Studie

Die Methodik unserer Untersuchung basiert auf einem Punktesystem. Dazu wurden Kategorien definiert, welche erfüllt werden müssen, um einen Punkt zu erhalten. Bei den drei Kategorien handelt es sich um die Website-Texte, Berufsbezeichnung und die Verwendung der m/w/d-Form bei Stellenausschreibungen.

Website-Texte: Die Texte der Websites der DAX 40-Unternehmen umfassen Überschriften, Fließtexte, Reiter, Wegweiser und jede andere Form von Text. Dabei wurde die gesamte Website analysiert, d.h. nicht nur die Start- oder Karriereseite. Die Konzerne erhielten einen Punkt, sobald die analysierten Texte keine Fehler beim Gendern aufweisen sowie die Website frei vom generischen Maskulinum ist. Begriffe in englischer Sprache wurden als geschlechtsneutral bewertet.

Berufsbezeichnung: Bei der Berufsbezeichnung wurde auf die geschlechtsneutrale Betitelung der Stellenausschreibungen geachtet. Aus Verkäufer sollte zum Beispiel Verkäufer*in werden. Andere Gender-Formen oder englische Bezeichnungen erhielten auch einen Punkt. Wichtig: Nur beim konsequenten Gendern aller Jobtitel, erhielten die DAX 40-Unternehmen einen Punkt.

(m/w/d): Die (m/w/d)-Form ist zwar nicht gesetzlich vorgeschrieben, allerdings müssen Arbeitgeber laut AGG sicherstellen, dass Stellenausschreibungen so formuliert sind, dass einzelne Geschlechter sich nicht diskriminiert fühlen. Mit Abkürzungen wie diesen gelingt das gut: (m/w/d), (w/m/d), (m/f/d), (m/f/x) und so weiter. Besonders haben uns aber die Variationen (all genders) und (m/w/d/*) gefallen.
Anmerkung: Vom Gesetz wird nur vorgeschrieben, dass die Stellenbeschreibung kein Geschlecht ausschließen bzw. diskriminieren darf. Das bedeutet, dass es theoretisch ausreichen würde, wenn man entweder eine Form von (m/w/d) oder ähnlichem benutzt oder die Berufsbezeichnung neutral gestaltet (z. B. Bürofachkraft).

Zusammenfassung:

92,50 % gendern mit einer Form des (m/w/d) in den Jobanzeigen, also haben 37 von 40 Konzernen dieses Kriterium erfüllt
20 % der Konzerne haben die Berufsbezeichnungen konsequent gegendert (8 von 40)
20 % der Konzerne haben ihre komplette Website konsequent gender neutral verfasst (8 von 40)
5 % der Konzerne haben in allen drei Kategorien gepunktet (Adidas und Siemens Healthineers)
67,5 % der Konzerne konnten in nur einer Kategorie punkten
Die Münchener Rück konnte in keiner Kategorie punkten

Im Detail (Achtung Spoiler):
Mithilfe der Key Facts unserer Analyse sind statistische Unterschiede zwischen der letzten und unserer jetzigen Studie auffindbar. Dies hat mehrere Gründe. Zum einen haben sich teilweise andere Unternehmen in der DAX-Liste platziert. Konzerne wie Puma, HelloFresh oder Linde sind abgestiegen und befinden sich daher nicht mehr in der Liste. Dafür sind z.B. Daimler Truck, die Commerzbank oder die Porsche AG als umsatzstärkste Unternehmen aufgestiegen. Andere Gründe für Unterschiede zu unserer Untersuchung im Jahr 2021 könnten sein, dass letztes Jahr Wörter im generischen Maskulinum schlichtweg bei der Recherche nicht entdeckt wurden, dieses Jahr dafür schon. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, dass die Konzerne an ihrem Website-Auftritt und somit ihrer genderneutralen Ansprache gearbeitet haben.

Der erste Unterschied: Statt zwei haben mittlerweile drei Konzerne auf die (m/w/d)-Form in ihren Stellenanzeigen verzichtet. Das ehemalige DAX 40-Unternehmen Puma wurde von der Hannover Rück und der Commerzbank in dieser Kategorie ersetzt. Die Münchener Rück, deren Website bereits im Jahr 2021 von uns analysiert wurde, verbleibt bei ihren ursprünglichen Berufsbezeichnungen ohne die empfohlene (m/w/d)-Form.

Ein weiterer Unterschied in der Kategorie Berufsbezeichnung zeigt einen Aufschwung. Seit der Durchführung unserer letzten Website-Analyse gibt es einen Konzern mehr, der geschlechtsneutrale Betitelungen verwendet. Damit haben insgesamt acht Konzerne einen Punkt in dieser Kategorie ergattern können. Die verbleibenden 32 Konzerne sollten künftig auf einheitliche Berufsbezeichnungen und bestenfalls einheitlich gegenderte Ausschreibungen achten.

In der Kategorie Website-Texte erhielten acht der DAX 40-Unternehmen einen Punkt. In dieser sowie in den anderen zwei Kategorien wurde lediglich auf konsequentes Gendern und nicht nur auf den Versuch geachtet. Jeder Fehler in Bezug auf gegenderte Begriffe führte zu null Punkten in der jeweiligen Kategorie. Einige Unternehmen verwendeten überwiegend die geschlechtergerechte Sprache, genderten jedoch nicht konsequent. Darüber hinaus sind die Website-Texte von z.B. Airbus, Siemens Energy oder QIAGEN in englischer Sprache gestaltet, wodurch diese von der gendergerechten Sprache profitieren.

Durch das Erfüllen aller aufgestellten Kriterien in den jeweiligen Kategorien, erreichen die Unternehmen der DAX-Liste insgesamt drei Punkte. In unserer diesjährigen Analyse erreichten nur zwei der DAX 40-Unternehmen durch konsequentes Gendern die volle Punktzahl: Adidas und Siemens Healthineers. Möchten die verbleibenden 38 DAX-Giganten im nächsten Jahr in Bezug auf geschlechtergerechte Sprache auch bei uns ganz oben stehen, ist Folgendes ratsam: Mit wenig Aufwand kann viel bewegt werden. Der Website-Auftritt sollte in den definierten Kategorien konsequent durchgegangen und überarbeitet werden. Insbesondere bei den Stellenanzeigen könnte dies einen großen Unterschied machen. Jeder Konzern muss sich früher oder später selbst die Frage stellen, ob mit oder gegen die Zeit gegangen werden soll.

Die Ergebnisse

Adidas: (3 / 3 Punkten)
Der weltweit bekannte Sportartikelhersteller ist der erste der 40 DAX Konzerne in unserer Analyse und hebt gleich einmal die Messlatte sehr hoch an. Adidas hat sich seit letztem Jahr gut entwickelt und konsequent alle seine Fließtexte gegendert und ist somit unserer Kritik nachgekommen. Auf ihrer Website sind genderkonforme Bezeichnungen wie „Athletinnen”, „Konsumentinnen” oder „Mitarbeitenden”. Auch bei den Stellenangeboten ist Adidas vielen anderen weit voraus. Die Stellenausschreibungen sind entweder auf Englisch verfasst oder im Deutschen gegendert. Dadurch werden alle Geschlechter angesprochen. Eine Möglichkeit zur Optimierung bietet sich durch die Verwendung von neutralen Formen an.Auch die empfohlene (m/w/d)-Form findet sich in den Stellenangeboten wieder. Die Brand mit den drei Streifen erreicht in unserer Untersuchung die volle Punktzahl für konsequentes Gendern.

Allianz: (1 / 3 Punkten)
Bereits auf der Startseite des Versicherungskonzerns Allianz werden Personengruppen im Maskulinum angesprochen. Beispiele dafür sind: “Fahrer”, “Schüler” oder “Mitarbeiter”. Genderkonforme Bezeichnungen dafür sind unter anderem “Fahrer*in”, “Schüler*in” oder der “Mitarbeitende”. Daher gibt es im Bereich der geschlechtergerechten Ansprache noch Potenzial auszuschöpfen. Außerdem wird bei den Berufsbezeichnungen in den Stellenanzeigen nicht konsequent gegendert. In den Kategorien Website-Texte und Berufsbezeichnung erhält die Allianz keinen Punkt. Allerdings wird die empfohlene (m/w/d)-Form in jeder Stellenausschreibung verwendet, wofür der Versicherungskonzern einen Punkt abstaubt.

Airbus: (2 / 3 Punkten)
Bei dem Flugzeughersteller ist kein Unterschied zur Analyse im Jahr 2021 erkennen. Die Website des DAX-Giganten ist auf Englisch verfasst. Daher werden die geschlechtergerechten Kriterien eingehalten. Zu erwähnen ist jedoch, dass sich unter dem Reiter Public Affairs Berlin deutsche Texte befinden. Positiv fällt auf, dass die genannten Personengruppen durchgehend in geschlechtsneutraler Form angesprochen werden. In der Kategorie Website-Texte kann Airbus eindeutig punkten. Für die Berufsbezeichnungen gibt es jedoch keinen Punkt, da die Berufsbezeichnungen in deutscher Sprache lediglich im Maskulinum angegeben werden. Die (m/w/d)-Form ist in jeder Stellenausschreibung zu finden. Daher zwei von drei Punkten für das DAX 40-Unternehmen Airbus.

BASF: (2 / 3 Punkten)
Der umsatzgrößte Chemiekonzern der Welt verwendet auf seiner Website überwiegend genderkonforme Bezeichnungen. Jedoch wurde nicht konsequent gegendert.  Unter dem Reiter Karriere werden “Berufseinsteiger” und “Studenten” nur mit der männlichen Form angesprochen. Bei den Berufsbezeichnungen kann BASF jedoch wieder punkten, da sie sowohl Englische als auch richtig gegenderte, deutsche Stellenbeschreibungen benutzen. Nach dem §1 AGG wurde somit kein Mensch benachteiligt. Deshalb geht BASF mit insgesamt zwei von drei Punkten aus der Untersuchung hervor.

Bayer: (1 / 3 Punkten)
Ein weiterer umsatzstarker Chemiekonzern ist Bayer. Der Leverkusener Konzern achtet auf seinem Website-Auftritt nicht auf eine genderkonforme Sprache. Auffällig ist, dass selbst auf der Unterseite “Inklusion und Vielfalt bei Bayer” nicht alle Geschlechter angesprochen werden. Um künftig alle Menschen unabhängig ihres Geschlechts anzusprechen, sollten zumindest Karriereseiten eine genderkonforme Sprache beinhalten. Die empfohlene (m/w/d)-Form wird jedoch in den Stellenausschreibungen verwendet. Im Vergleich zur Untersuchung im Jahr 2021 erhält Bayer dieselbe Punktzahl: einen von drei Punkten.

Beiersdorf: (1 / 3 Punkten)
Der weltweit tätige Konsumgüterkonzern Beiersdorf sticht in der Kategorie Website-Texte positiv heraus. Auf der gesamten Website finden sich verschiedenste genderneutrale Rechtschreibungen und Umwandlungen mit Sonderzeichen. Allerdings entdeckten wir bei unserer Analyse den ein oder anderen Fehler, welcher zu keinem Punkt in dieser Kategorie führt. Auch bei der Untersuchung der Berufsbezeichnungen fallen deutsche Betitelungen im Maskulinum auf. Das Unternehmen Beiersdorf sichert sich einen Punkt aufgrund der Verwendung der (m/w/d)-Form in Stellenausschreibungen. Hierbei wird eine abgewandelte Form verwendet: (all genders). Dies zeugt insgesamt von einer positiven Einstellung gegenüber der Gender-Thematik. Der Konzern zeigt sich gegenüber der gendergerechten Sprache offen, könnte jedoch seinen Website-Auftritt künftig noch optimieren.

BMW: (1 / 3 Punkten)
Die Untersuchung der Website-Texte des bayerischen Automobilherstellers ergibt, dass keine genderkonforme Sprache verwendet wird. Mit wenigen Ausnahmen wird überwiegend das Maskulinum verwendet. Nur die Karriereseite fällt positiv auf. In dieser weisen alle angesprochenen Personengruppen eine gegenderte Form auf. Bei den Berufsbezeichnungen wird ebenfalls auf keine geschlechtergerechte Betitelung geachtet. Genau genommen werden durch die maskulinen Berufsbezeichnungen andere Geschlechter von BMW ausgeschlossen. Dagegen spricht die von BMW verwendete (m/w/d)-Form, welche letztlich zu einem Punkt in unserer Analyse führt.

Brenntag: (1 / 3 Punkten)
Bei dem Website-Auftritt des Chemikalien-Distributors aus Essen ist keine Verbesserung zur letzten Gender-Untersuchung zu erkennen. In den Website-Texten wird vereinzelt gegendert, aber aufgrund der inkonsequenten Verwendung der gendergerechten Formen führt dies zu keinem Punkt. Dasselbe trifft auf die Berufsbezeichnungen bei den Stellenanzeigen zu. Es finden sich englische, korrekt gegenderte sowie maskuline Jobtitel wieder. Künftig würde sich eine Vereinheitlichung dieser anbieten. Die Stellenausschreibungen zeichnen sich allerdings durch den Einsatz der (m/w/d)-Form aus. Dies ergibt insgesamt einen Punkt in unserer Website-Analyse.

Commerzbank: (1 / 3 Punkten)
Die deutsche Bank ist erneut in der DAX-Liste und ist somit wieder Teil unserer Genderanalyse. Positiv aufgefallen sind uns die korrekt gegenderten Berufsbezeichnungen bei den Stellenanzeigen. Auf die empfohlene (m/w/d)-Form wurde dafür von der Commerzbank verzichtet. Darüber hinaus erspart sich die Commerzbank die Verwendung einer genderkonformen Sprache auf den Website-Texten – bis auf wenige Ausnahmen. Die Diversity- und Karrieresektion spricht alle Menschen unabhängig ihres Geschlechts an. Dies zeugt von Offenheit gegenüber allen Bewerbenden.

Continental: (1 / 3 Punkten)
Der börsennotierte Automobilzulieferer aus Hannover ist ein weiterer Konzern der DAX-Liste. Generell weisen die Website-Texte genderneutrale Formulierung auf. Jedoch mit Ausnahmen – häufig mischen sich maskuline Bezeichnungen mit unter. Genauso wie in den Berufsbezeichnungen. Neben dem Einsatz von englischsprachigen Jobtiteln findet sich vermehrt das Maskulinum wieder. Mit der Verwendung von (m/w/divers) werden jedoch alle Bewerbenden angesprochen. Allem im allem führt diese Analyse jedoch nur zu einem von drei Punkten. Dies entspricht derselben Punktzahl wie in der vorherigen Untersuchung im Jahr 2021.

Covestro: (1 / 3 Punkten)
Der Konzern aus Leverkusen zeigt mit seinem Website-Auftritt eine grundsätzlich positive Einstellung zum Thema Gendern. Covestro verwendet die neutrale Form des Genderns, jedoch nicht konsequent. Es finden sich vereinzelt nicht gegenderte Bezeichnungen wie z.B. “Student”, wodurch das Unternehmen keinen Punkt in der Kategorie Website-Texte erhält. Auch die Berufsbezeichnungen in den Stellenausschreibungen zeichnen sich nicht durch eine genderkonforme Betitelung aus. Positiv auffallend ist die verwendete Variation der (m/w/d)-Form. Covestro spricht mit (m/w/d/*) alle Menschen unabhängig ihres biologischen Geschlechts an.

Daimler Truck: (1 / 3 Punkten)
Das aus der Daimler AG hervorgegangene Daimler Truck Unternehmen ist diesjährig das erste Mal ein Bestandteil unserer Analyse. Der Nutzfahrzeug-Hersteller benutzt auffallend viele Wortpaare auf seiner Website. Ein Beispiel dafür ist: „Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter”. Darüber hinaus sind Genderformen mit Sonderzeichen zu finden. Trotz einer überwiegend geschlechtergerechten Sprachverwendung wird nicht konsequent gegendert. Ebenfalls verzichtet Daimler Truck auf genderneutrale Berufsbezeichnungen, spricht jedoch mit der empfohlenen (m/w/d)-Form alle Menschen an.

Deutsche Bank: (1 / 3 Punkten)
Der Großteil der Website der Deutsche Bank weist überwiegend genderkonforme Bezeichnungen auf. Aufgrund einzelner nicht gegenderten Personengruppen, erhält der DAX Konzern dennoch keinen Punkt in der Kategorie Website-Texte. Die Berufsbezeichnungen, welche in den Stellenanzeigen wiederzufinden sind, entsprechen ebenfalls meist dem Maskulinum. Allerdings verwendet die Deutsche Bank die empfohlene (m/w/d)-Form. Insgesamt geben wir der Deutsche Bank einen Punkt in unserer Website-Analyse.

Deutsche Börse: (2 / 3 Punkten)
Die Website-Texte der deutschen Aktiengesellschaft mit Sitz in Frankfurt am Main sticht mit gegenderten Website-Texten sowie Reiter-Bezeichnungen positiv heraus. Es wurde hauptsächlich die neutrale Gender-Form wie z.B. bei „die Mitarbeitenden“ gewählt. Allerdings könnte auch hier am konsequenten Einsatz der Gender-Sprache gearbeitet werden. Die zwei weiteren Kategorien hat der DAX Konzern dafür gerockt. Zum einen wurde die (m/w/d)-Form in allen Stellenausschreibungen verwendet. Zum anderen wurden alle deutschen Berufsbezeichnungen richtig gegendert. Aus Mitarbeiter wurde „Mitarbeiterin”, aus Analyst wurde „Analystin”. Die Deutsche Börse geht mit der Zeit und erhält nach unserem Punktesystem solide zwei von drei Punkten.

Deutsche Post: (1 / 3 Punkten)
Bei unserer letzten Analyse im Jahr 2021 schnitt die Deutsche Post mit stolzen drei von drei Punkten ab. Auch dieses Jahr weisen die Website-Texte die genderkonforme Sprache auf. Auf Unterseiten der Website sind jedoch nicht gegenderte Wörter wie z.B. „Mitarbeiter“ zu finden, welche leicht mithilfe der neutralen Form abgeändert werden können. Besonders im Vergleich zur vorherigen Untersuchung hat sich die Deutsche Post in Hinsicht auf die Kategorie Berufsbezeichnung verschlechtert. Es wird mehrheitlich das Maskulinum verwendet. Beispiele dafür sind: „Postbote“, „Teamleiter“ oder „Mechatroniker“. Die empfohlene (m/w/d)-Form wird in allen Stellenausschreibungen eingesetzt, wodurch das Unternehmen einen Punkt erhält.

Deutsche Telekom: (1 / 3 Punkten)
Der deutsche Telekommunikationsriese mit einem Marktwert von ungefähr 106 Milliarden Euros zeigt sich auf seiner Website überwiegend geschlechtergerecht. Allerdings führen nicht gegenderte Formulierungen zu keinem Punkt in der Kategorie Website-Texte. Ähnlich sieht es bei den Berufsbezeichnungen aus. Bei diesen wurde ebenfalls keine geschlechtsneutrale Sprache verwendet. Aufgrund des Einsatzes der (m/w/d)-Form punktet die Deutsche Telekom in dieser Kategorie.

E.ON: (1 / 3 Punkten)
Der Energiekonzern mit Sitz in Essen betreibt eine Diversity & Inclusion Seite, auf welcher im Gegensatz zu den restlichen Website-Texten konsequent gegendert wird. Auf diesen wird vereinzelt auf neutrale Formulierungen wie „Mitarbeitende“ zurückgegriffen. Aufgrund der mangelnden Einheitlichkeit, wird nach dem definierten Punktesystem an E.ON in dieser Kategorie kein Punkt vergeben. Bei den Berufsbezeichnungen fallen neben englischsprachigen Bezeichnungen, maskulin formulierte Jobtitel auf. Daher erhält E.ON wie bei der letzten Analyse einen Punkt für die Verwendung der (m/w/d)-Form.

Fresenius: (1 / 3 Punkten)
Fresenius, ein Medizintechnik- und Gesundheitskonzern aus dem hessischen Bad Homburg setzen in ihrem Website-Auftritt vermehrt gendergerechte Formulierungen ein. Auf dem zweiten Blick hingegen sind leicht zu gendernde Bezeichnungen wie „Kunden“, „Aktionäre“ oder „Schüler“ zu erkennen, welche zu null Punkten in dieser Kategorie führen. Außerdem weisen die Stellenausschreibungen bis auf wenige Ausnahmen maskuline Berufsbezeichnungen auf. Der DAX Konzern Fresenius ergattert bei unserer Website-Analyse jedoch einen Punkt aufgrund des Einsatzes der (m/w/d)-Form. Im Vergleich zur zuvor durchgeführten Analyse im Jahr 2021 schnitt Fresenius mit einem Punkt schlechter ab.

Fresenius Medical Care: (1 / 3 Punkten)
Der Tochterkonzern von Fresenius ist seiner „Mutter” in der Thematik Gendern ziemlich ähnlich. Die Website-Texte beinhalten vermutlich genauso geschlechtsneutrale wie nicht gegenderte Begriffe. Auch bei den Berufsbezeichnungen orientiert sich Fresenius Medical Care an Fresenius. Die (m/w/d)-Form wird in den Stellenausschreibungen dagegen verwendet.

Hannover Rück: (1 / 3 Punkten)
Bei der drittgrößten Rückversicherung der Welt handelt es sich um die Hannover Rück. Der Konzern hat sich, wie viele andere Unternehmen für sowohl geschlechtergerechte sowie nicht gegenderte Bezeichnungen entschieden. Aufgrund dessen wurde in den Website-Texten der Hannover Rück nicht konsequent gegendert. Auffallend ist, dass selbst auf der Diversity-Seite des DAX 40-Unternehmens nur vereinzelt auf die genderneutrale Sprache zurückgegriffen wurde. Die Berufsbezeichnungen im Jobportal umfassen jedoch dank ihrer Formulierung alle Menschen unabhängig ihres Geschlechts. Auf die (m/w/d)-Form wurde folglich verzichtet.

Heidelberg Cement: (1 / 3 Punkten)
Der Baustoffkonzern, der sich mittlerweile Heidelberg Materials nennt, schneidet, wie viele anderen untersuchten DAX 40-Unternehmen, mit einem Punkt in unserer Website-Analyse ab. Dieser Punkt geht an die dritte Kategorie: der Einsatz der (m/w/d)-Form. Sowohl in den Website-Texten als auch in den Stellenbeschreibungen werden Personengruppen im Maskulinum angesprochen. In den Website-Texten finden sich darüber hinaus neutrale Formen wie „Mitarbeitende“, allerdings gibt es keinen Punkt aufgrund des inkonsequenten Genderns.

Henkel: (2 / 3 Punkten)
Der Konsumgüter- und Klebstoff-Konzern aus Düsseldorf-Holthausen setzt gendergerechte Formulierungen in den Website-Texten ein und achtet auf die Verwendung der empfohlenen (m/w/d)-Form. Genauso wie bei der letzten Website-Analyse ist der Konzern nur aufgrund der nicht gegenderten Berufsbezeichnungen an den 3/3 vorbeigeschrammt.

Infineon: (1 / 3 Punkten)
Bei der Analyse der Website des Halbleiterhersteller aus dem Umkreis Münchens fällt auf, dass sich der Konzern mit der Gender-Thematik beschäftigt. Auf der Website werden die meisten Personengruppen geschlechtsneutral angesprochen. Es wird zwar gegendert, allerdings nicht konsequent. Dies zieht sich bei den Berufsbezeichnungen weiter. Lediglich bei der Kategorie (m/w/d)-Form wird von Infineon gepunktet.

Mercedes-Benz Group: (1 / 3 Punkten)
Die Mercedes-Benz Group, ehemals Daimler, gehört zu den größten Anbietenden von Premium- und Luxus-Pkw und Vans weltweit. In ihren Website-Texten finden sich neutrale Formen wie „Beschäftigte”, Paar-Formen wie „Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter”, allerdings auch maskuline Formen wie „Besucher” oder „Mitarbeiter”. Daher kein Punkt in der Kategorie Website-Texte. Auch in der Kategorie Berufsbezeichnungen konnte die Mercedes-Benz Group nicht punkten. Dort werden neben den englischen Begriffen nur maskuline Bezeichnungen verwendet. Einen Punkt bekommt die Mercedes-Benz Group für das (m/w/d) hinter den Jobtiteln.

Merck: (1 / 3 Punkten)
Der Chemie- und Pharmakonzern Merck weist eine moderne und überwiegend genderkonforme Website auf. Allerdings finden sich auch hier Ausnahmen, die nur im Maskulinum stehen. Beispiel: „Mitarbeiter“. Neben englischen Berufsbezeichnungen werden die deutschen Jobtitel nicht gegendert. Außerdem wird hier ein Unterschied in der empfohlenen (m/w/d)-Form gemacht. Während bei den englischsprachigen Bezeichnungen die Form „(all genders)“ verwendet wird, kommt bei den deutschsprachigen Betitelungen die klassische Form zum Einsatz. Insgesamt schneidet Merck also mit einem Punkt weniger als letztes Jahr ab.

MTU Aero Engines: (2 / 3 Punkten)
Der Triebwerkshersteller aus München ist nicht nur Vorreiter in vielen Technologien, sondern auch beim Gendern. Die einzige Ausnahme stellen die Berufsbezeichnungen dar, bei welchen keine genderkonforme Formulierungen verwendet werden. Dafür punkten sie mit der Variante „(all genders)“ in unserer Analyse. Außerdem gendert MTU Aero Engines konsequent in der Kategorie Website-Texte. Somit erhält der Konzern solide zwei von drei Punkten.

Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft: (0 / 3 Punkten)
Die Münchener Rück konnte in keiner der definierten Kategorie punkten. Auffallend war, dass selbst auf der LGBTQ+ Event Seite von „Teilnehmern” und auf der Diversity Policy Seite vom „Mitarbeiter” gesprochen wird. Es wurde auf jegliche genderkonforme Formulierungen in den Stellenausschreibungen verzichtet – auch auf die empfohlene (m/w/d)-Form.

Porsche AG: (1 / 3 Punkten)
Der Sportwagenhersteller Porsche ist auf den Rennstrecken immer vorne mit dabei. Beim Gendern auch? Der Konzern verwendet neutrale Bezeichnungen wie „Belegschaft“ oder „Studierende“, allerdings wird in den Website-Texten im generischen Maskulinum gesprochen. In der Stellenbeschreibung ist die Berufsbezeichnung auch nur in der männlichen Form zu finden. Auf das (m/w/d) wird jedoch geachtet.

Porsche SE: (2 / 3 Punkten)
Die Porsche Automobil Holding SE mit Sitz in Stuttgart ist eine Beteiligungsgesellschaft, die häufig geschlechtergerechte Formulierungen wie Mitarbeiter oder „Mitarbeiter/-in“ verwendet. Jedoch nicht konsequent: beispielsweise das Wort „Aktionäre“ wird nicht gegendert. Bei den Stellenanzeigen können wir basierend auf unserem Punktesystem zwei Punkte vergeben. Die Berufsbezeichnungen sind genderneutral verfasst und die (m/w/d)-Form ist darauffolgend zu finden.

QIAGEN: (2 / 3 Punkten)
QIAGEN ist der globale Marktführer im Bereich molekularer Proben- und Testtechnologien. Die Website und damit die Website-Texte sind auf englischer Sprache verfasst worden. Daher kennzeichnen sich die Texte durch eine genderkonforme Sprache. Bei den deutschen Jobanzeigen findet man sowohl englische und richtig gegenderte als auch Begriffe, die nur im Maskulinum angegeben werden. Dafür ist die (m/w/d)-Form in jeder Stellenanzeige wiederzufinden. Daher gibt es für den Konzern insgesamt zwei von drei Punkten.

RWE: (1 / 3 Punkten)
Auf der Website des Energieversorgungskonzern RWE ergibt unsere Website-Analyse eine bunte Mischung aus korrekt gegenderten Wörtern wie „Kolleg*innen” und dem generischen Maskulinum wie „Mitarbeiter” oder „Ingenieure”. Außerdem wird die neutrale Form sowie die Paar-Form verwendet. Darüber hinaus punktet der DAX-Konzern auch nicht bei den Berufsbezeichnungen. Lediglich für den Einsatz der (m/w/d)-Form erhält RWE einen Punkt.

SAP: (1 / 3 Punkten)
In unserer Website-Analyse 2021 hat der Softwareriese zwei von drei Punkten erzielt. Dieses Jahr ist es nur einer. Der Konzern spricht zwar oft alle Geschlechter an, indem er neutrale Formen wie „Mitarbeitende“ benutzt, allerdings wurde nicht konsequent gearbeitet. Das Unternehmen SAP spricht mit teilweise englischsprachigen, gegenderten oder nicht gegenderten Berufsbezeichnungen potenzielle Bewerbende an. Einheitlich verwendet wird lediglich die (m/w/d)-Form.

Sartorius: (1 / 3 Punkten)
Die Sartorius AG, ein börsennotierter Pharma- und Laborzulieferer erzielt in unserer Studie insgesamt einen von drei Punkten. Im Vergleich zum letzten Jahr ist es ein Punkt weniger. Der Grund dafür sind vereinzelte Begriffe im Maskulinum, welche auf der ganzen Website verteilt sind. Allerdings wurden bei unserer Analyse auch die neutrale Form des Genderns wie z.B. „Mitarbeitende“ gefunden. Trotz gegenderter Reiter auf der Karriereseite befinden sich die Berufsbezeichnungen in den eingestellten Stellenanzeigen im generischen Maskulinum. Einzig für die (m/w/d)-Form gibt es einen Punkt in unserer Analyse.

Siemens: (1 / 3 Punkten)
Siemens hat im Geschäftsjahr 2021 weltweit rund 2.500 Patente eingereicht. Insgesamt hält das Unternehmen über 43.400 erteilte Patente. Siemens’ Mitarbeiter*innen haben in dem Zeitraum 4.483 Erfindungen gemeldet – das sind circa 20 Erfindungen pro Arbeitstag. Zusammengefasst: Siemens ist der Inbegriff von Fortschritt. Beim Thema Gendern wird jedoch nicht konsequent mit der Zeit gegangen. Auf der Website von Siemens befinden sich die ein oder anderen gegenderten Bezeichnungen, jedoch werden unterschiedliche Gender-Formen verwendet. Aufgrund dieser Kombination und unserem definierten Punktesystem kann Siemens sich in den Kategorien Website-Texte und Berufsbezeichnungen keinen Punkt ergattern. Aufgrund des Einsatzes der (m/w/d)-Form erhält Siemens einen von drei Punkten.

Siemens Energy: (2 / 3 Punkten)
Der Tochterkonzern von Siemens schneidet im Ranking mit insgesamt zwei Punkten ab. Die Website ist überwiegend in englischer Sprache verfasst. Die wenigen deutschen Seiten sind geschlechtsneutral formuliert. Währenddessen werden die Berufsbezeichnungen bei den Stellenbeschreibungen nur vereinzelt gegendert. Daher erhält der Energiekonzern in dieser Kategorie keinen Punkt. Dafür wird (m/w/d)-Form verwendet, wodurch letztlich alle Geschlechter angesprochen werden.

Siemens Healthineers: (3 / 3 Punkten)
Ein weiterer Tochterkonzern von Siemens schneidet bei unserer Analyse mit der vollen Punktzahl ab. Die Website-Texte wurden allesamt geschlechtergerecht formuliert. Positiv fäll auf, dass auch die Berufsbezeichnungen in den Stellenanzeigen gegendert werden. Dies toppt Siemens Healthineers mit der Verwendung der empfohlenen (m/w/d)-Form. Dadurch können Bewerbende aufgrund der Gestaltung der Stellenausschreibung nicht benachteiligt werden.

Symrise: (1 / 3 Punkten)
In den Website-Texten des Duft- und Geschmacksstoff Anbietenden wird das generische Maskulinum in Kombination mit vereinzelten Gender-Formen verwendet. Aufgrund der Inkonsequenz des Genderns erhält Symrise basierend auf dem Punktesystem jedoch keinen Punkt in dieser Kategorie. Auch in der Kategorie Berufsbezeichnungen wird nicht gepunktet. Die empfohlene (m/w/d)-Form wird jedoch eingesetzt.

Volkswagen: (2 / 3 Punkten)
Im Vergleich zur vorherigen Analyse im Jahr 2021 schneidet der Autohersteller aus Wolfsburg erneut mit zwei von drei Punkten ab. In den Website-Texten wird sich überwiegend für das generische Maskulinum entschieden. Allerdings punktet Volkswagen im Jobportal mit richtig gegenderten Berufsbezeichnungen sowie der (m/w/d)-Form. Dadurch werden bei den Stellenausschreibungen des DAX-Giganten keine Bewerbenden nach §1 AGG benachteiligt.

Vonovia: (1 / 3 Punkten)
Vonovia setzt in ihren Website-Texten überwiegend auf die Paar-Form, jedoch wird nicht konsequent gegendert. Ein Beispiel für die Paar-Form ist „Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“. Die Berufsbezeichnungen in den Stellenanzeigen werden nicht gegendert. Allerdings wird durch den Einsatz der (m/w/d)-Form kein Mensch benachteiligt. Aufgrund unseres definierten Punktesystems bleibt es im Gesamten bei einem Punkt.

Zalando: (2 / 3 Punkten)
And last but not least: Zalando. Zalando gehört mit zu den Vorreitern beim Gendern. Bis auf einzelne nicht gegenderte Berufsbezeichnungen (z.B. „Verkäufer”, „Lagerist” oder „Hausmeister”) wurde nach unseren Analyseergebnissen durch und durch perfekt gegendert. Positiv aufgefallen sind sie mit der besonderen Variante der (m/w/d)-Form „(all genders)“. In den Fließtexten setzt der Marktplatz ebenfalls auf gendergerechte Formulierungen. Damit räumt Zalando insgesamt zwei von drei Punkten ab.

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Ein Plädoyer für Kreativität in der digitalen Kommunikation https://coco-consulting.de/ein-plaedoyer-fuer-kreativitaet-in-der-digitalen-kommunikation/ Wed, 05 Apr 2023 10:57:22 +0000 https://www.coco-content-marketing.de/?p=21516 Du beschäftigst dich mit digitalen Inhalten? Online Kampagnen? Website Inhalten? SEO Texten? Texten für Google Ads, Social Ads, Landingpages oder für Newsletter? Und weißt, wie diese funktionieren? Hast es vielleicht sogar studiert? In jedem Fall aber reichlich Studien, Regeln, How-tos, Whitepaper, Konferenzunterlagen, Blogs und Podcasts zum Thema inhaliert? Dann ist ja alles gut. Oder? Keineswegs. […]

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Du beschäftigst dich mit digitalen Inhalten? Online Kampagnen? Website Inhalten? SEO Texten? Texten für Google Ads, Social Ads, Landingpages oder für Newsletter? Und weißt, wie diese funktionieren? Hast es vielleicht sogar studiert? In jedem Fall aber reichlich Studien, Regeln, How-tos, Whitepaper, Konferenzunterlagen, Blogs und Podcasts zum Thema inhaliert? Dann ist ja alles gut. Oder?

Keineswegs.

Digitale Kommunikation aus Konsumentensicht und …

Aus Konsumentensicht sieht es doch so aus: Wir alle sind einem ständigen Information Overload ausgesetzt. Und die Kommunikations-Soße, die uns serviert wird, ist immer eintöniger. Wer hat denn schon noch wirklich Begeisterung dabei, die immer gleichen Instagram-Sunshine & Reichtum-Bildchen anzuschauen? Und erst recht die vollkommen abtörnenden Anzeigen von Coaches, die versprechen, in kürzester Zeit reich oder wenigstens berühmt zu werden? Wer war zuletzt von einem Google Ad-Text fasziniert? Damit sind schon mal die beiden größten Abnehmer für Werbegelder angesprochen. Lineares Fernsehen schaut gefühlt ja sowieso niemand mehr. Die Kinobesucherzahlen sind auch nicht berauschend. Und wann sieht man mal wirklich ein Plakat, von dem man dem Kollegen im Büro erzählt? Selbst Kooperationen mit Influencern und Prominenten sind in Zeiten von Kanye West und dem mit ihm verbundenen Adidas-Fiasko kein kommunikativer Selbstläufer. Kein Wunder. Kreativität? Fehlanzeige. Regeln brechen? Bloß nicht.

… aus der Perspektive der Ersteller von Onlinekampagnen etc.

Fragen müssen wir uns, wie eigentlich Kommunikation im Digitalen entsteht. Was tun all die Marketers, die für die Erstellung von Inhalten verantwortlich sind? Zuallererst sind sie heute an Zielerreichung interessiert. Daran ist ja nichts Verwerfliches. Die Messbarkeit von Werbung war schließlich eine der Errungenschaften der digitalen Werbung. Es ging schon mit den ersten Werbeformen im Internet los: Banner. Selbst diese sehr einfache und heute praktisch ausgestorbene Werbeform des einfachen Banners (wahlweise mit der ebenfalls ausgestorbenen Flash-Animation), der zur Website oder in den Onlineshop führt, hatte gegenüber herkömmlicher Werbung einen signifikanten Vorteil. Man konnte zählen, wie oft er tatsächlich angezeigt wurde und wie viele Menschen auf den Banner geklickt haben. Zahlen, die Plakate und Fernsehspots immer nur näherungsweise angeben konnten. Die konsequente und deshalb überragend erfolgreiche Werbeform ist die Google-Anzeige, die bekanntlich nur noch beim Klick Kosten erzeugt. Mit der weiteren Nachverfolgbarkeit in Google Analytics kann sich jeder Werbetreibende leicht anzeigen lassen, wie viel ihn ein Verkauf oder ein Lead kostet. Ist doch super. Nein. Denn: Google ist ein börsennotiertes und damit gewinnorientiertes Unternehmen. Zudem quasi Monopolist für Suchanzeigen. Die Klickpreise gehen daher seit Jahren stetig nach oben. Bei 5 Euro pro Klick hört aber für viele der Spaß auf. Daher sind wieder andere Werbeformen gefragt. Und andere Formen, um die Aufmerksamkeit der Zielgruppen zu erhalten. Zumal es Produkte gibt, nach denen kaum jemand in Google sucht. Und auch nicht in Social Media. Zum Beispiel viele Ernährungsprodukte.

Wie ticken Werbetreibende?

Ein zweiter Aspekt ist das Sicherheitsbedürfnis der Werbetreibenden. Klar, wir leben in unsicheren Zeiten. Da will ich doch wenigstens im Job kein Risiko eingehen. Unplanbares? Bitte nicht. Einen Shitstorm riskieren, weil die Wortwahl in der Anzeige nicht 100%-regelkonform ist? Und dann auch noch die anschließende Diskussion mit der Geschäftsleitung, warum sich von dem Joke jemand beleidigt fühlen könnte? Das lass ich doch lieber.

Wenn ich von Anbeginn meiner Berufslaufbahn auf die Messbarkeit der von mir betreuten Maßnahmen ausgerichtet werde, werde ich auf Sicherheit programmiert. Die Frage, die ich mir dann tagein, tagaus stelle, ist: Wo bekomme ich am sichersten für 100 Euro am meisten Leads? In der Vor-Digital-Welt war der Fokus für Werbetreibende auf Kreativität gelegt. Klar. In einer nicht-messbaren Welt, in der ich mein Produkt in einem sauteuren 30-Sekünder in der Werbepause der Vorabendserie promoten muss, muss sie ein hohes Maß an Aufmerksamkeit erreichen. Wer erinnert sich noch an die Cannes-Rolle mit den spektakulärsten und witzigsten Werbespots? Oder an die Diskussionen, welcher Spot in der Werbepause des Super Bowl am spektakulärsten war (völlig egal, wer dabei gewonnen hat)?

Warum sich Kreativität lohnt …

Kreativität in Onlinekampagnen lohnt sich, weil

  • standardisierte Werbeformen an Aufmerksamkeit verlieren
  • Google und Social Ads immer teurer werden
  • Third-Party-Cookies ab 2024 abgeschafft werden
  • sie Spaß macht
  • und damit auch das beworbene Produkt emotional aufladen kann
  • sie zum Weitererzählen einlädt
  • kreative Kommunikation das Potenzial hat, überproportional erfolgreich zu sein

Ja, es stimmt. Mehr Chance heißt immer auch mehr Risiko. Kreative digitale Kommunikation, egal wo ausgespielt, kann viel erfolgreicher sein als standardisierte Anzeigen. Es kann aber auch in die Hose gehen. Floppen. Nicht ankommen. Niemand klickt. Und dann regen sich auch noch ein paar Menschen über die Wortwahl oder das Bildmotiv auf.

Trotzdem: Es kann auch genau anders herum sein. Millionen Menschen klicken. Der Spot geht viral. Wird geklickt und geteilt wie verrückt. Und alle reden darüber. Wie beim Edeka Weihnachtsclip 2015. Oder 2016 die Breaking2-Kampagne von Nike. Und immer wieder Hornbach – zuletzt 2022.

Außerdem: Sind wir nicht alle ins Marketing gegangen, weil wir Spannendes erleben und mitgestalten wollten? In einer Agentur viele Unternehmen vom Startup bis zum Konzern kennenlernen wollen? Oder im Unternehmen etwas Großes bewegen möchten? Eben. Für Ads-Controlling hätten wir auch gleich in der Buchhaltung anfangen können. Und das wollten wir ja nicht tun.

Deshalb: Mehr Mut. Regeln brechen. Originelle Ideen entwickeln.

… und zwar nicht nur in Online Kampagnen, sondern auch:

Und das gilt für alle Formen digitaler Kommunikation.

Denn nicht nur Onlinekampagnen werden immer standardisierter und langweiliger. Auch Websites. Und Social Posts. Und …

Jeder, der sich mit der Materie beschäftigt, kennt eine Vielzahl an Regeln. Ein paar Beispiele:

  • In der Hauptnavigation von Websites dürfen nicht mehr als sieben Navigationspunkte sein
  • Die Call to Action muss optisch auffallen und ein aktionsorientiertes Verb enthalen
  • Suchwort muss in der Google Anzeige auftauchen
  • usw. usw.

Dass es auch anders geht, habe ich beispielsweise durch eine Email heute früh erlebt. Die Website der Agentur Schmitts Katze ist mutig. Bunt. Anders. Und funktioniert. Ich bekomme jeden Tag x Emails, die alles Mögliche promoten. Manchmal schaue ich auf die Website. Fast immer gleich wieder weg. Die hier habe ich mir gemerkt.

Selbst bei den vermeintlich superlangweiligen Google Anzeigentexten besteht Potenzial für Kreativität. Wie wäre es zum Beispiel mal damit, nicht die gesamte verfügbare Länge auszunutzen (wie es fast alle tun), sondern extra kurze Anzeigen zu texten? Oder es mit einer Provokation zu versuchen? Oder die stärksten Emotionen ansprechen, wie Liebe, Hass, Ängste? In jedem Fall einen Versuch wert.

Dass die Inhalte auf der Website auch mal einen interessante textlichen Einstieg gut vertragen, sollte sich eigentlich von selbst verstehen. Natürlich userorientiert. Das muss aber nicht langweilig sein.

Fazit: Kreativität tut nicht nur gut. Sie ist nötig. Und lohnt sich im besten Fall. Und damit kannst du dann auch bei der Geschäftsleitung so richtig punkten. Na dann mal los!

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Mehrsprachiger Content und internationale SEO https://coco-consulting.de/mehrsprachiger-content-und-internationale-seo/ Tue, 21 Mar 2023 13:15:27 +0000 https://www.coco-content-marketing.de/?p=21464 Schon der erste Erfolg einer KI hat die Welt vom Hocker gehauen. Ein Computer gewann 1997 gegen den amtierenden Schachweltmeister. Man war fassungslos, dass eine Software diesen genialen Geist überholen konnte. Fakt ist, Programme sind effizienter und haben meist sogar ein Rezept für alle Eventualitäten in der Hinterhand. Chat GBT versetzt unsere Gesellschaft neuerdings in Staunen, aber auch in Panik. Doch gibt es etablierte künstliche Intelligenzen

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Lost in translation? Mehrsprachige SEO und unser täglich Sprach-Brot

Schon der erste Erfolg einer KI hat die Welt vom Hocker gehauen. Ein Computer gewann 1997 gegen den amtierenden Schachweltmeister. Man war fassungslos, dass eine Software diesen genialen Geist überholen konnte. Fakt ist, Programme sind effizienter und haben meist sogar ein Rezept für alle Eventualitäten in der Hinterhand. Chat GPT versetzt unsere Gesellschaft neuerdings in Staunen, aber auch in Panik. Doch gibt es etablierte künstliche Intelligenzen, denen die internationale Gemeinschaft schon lange ihre Worte ohne Argwohn anvertraut: Übersetzungs-Softwares wie Google Translate und DeepL. Diese KI spielt seit längerem bereits unerkannt eine gewisse Rolle in unserem Leben. Schauspieler diktieren in Filmen Texte in ihre Smartphones, die die App dem Gegenspieler dann übersetzt vorliest. Dies wird ohne Verwunderung als neuzeitliche Alltagskommunikation angesehen. Die Apps können sogar Bilder, auf die man das Smartphone richtet, erkennen und übersetzen. Den Text kann man per Sprache eingeben oder eintippen. Unglaublich, wer braucht da noch den Sprachkurs für den Urlaub in Costa Rica! Denn auch in Länder mit rudimentärem Entwicklungsstand, kann man nun ohne Wörterbuch fahren. Apps wie Google Translate sind auch offline nutzbar. Eine Reise durch den digitalen Sprachdschungel von heute!

Wie Maschinen zu Übersetzern wurden, die Geburt von Translate Apps

Es begann mit Online-Lexika, wie Leo.dict. In der weiteren Entwicklung wurden erste Translation Management Systeme (TMS) veröffentlicht, die Sätze Wort für Wort übersetzen konnten. Anschließend lernte der Computer die Satzstellung und Flexion der Wörter nach im Programm festgelegten Regeln anzupassen. Besonders in den 80er Jahren erfuhr dieser Trend einen Aufschwung. Man hoffte, mit der KI ein gewisses Qualitätsniveau zu erreichen. Den menschlichen Übersetzern auf lange Sicht den Rang abzulaufen. Die Softwareentwicklung basierte auf der Analyse mehrsprachiger Texte im Netz und der manuellen Pflege von Datenbanken – die natürlich kaum lückenlos sein konnten. Das Vorhaben, ganze Textkorpora in mehrere Sprachen zu übersetzen und diese als, zwar holprige, aber funktionierende Hilfe bei der Kommunikation zu etablieren, gelang ab den 2000er Jahren. Vorreiter auf dem digitalen Markt war, wie so oft, Google mit Google Translate. Dieses erschien 2006 auf dem globalen Bildschirm, als besonders schnelle und anpassungsfähige Software. Die neue Übersetzungs-KI wurde geboren und lag damit im Punkto Zeitaufwand und Kosten weit vor allem bisher dagewesenen – egal ob Mensch oder Computer. Heute gibt es eine Vielzahl an kostenlosen Übersetzungsprogrammen, wie DeepL, die kontinuierlich mit neuem Material gefüttert werden und in ihrer sprachlichen Treffsicherheit auf relativ hohem Niveau angesiedelt werden. Dank dieser neuronalen maschinellen Übersetzung kann mittlerweile relativ präzise übersetzt werden. Die Software vernetzt Information ähnlich dem menschlichen Gehirn. Das Ganze ist im Cyber-Kosmos nichts anderes als Mathematik. Vokabeln und Sätze werden nach gewissen Systemen aneinandergereiht. 

Fremdsprache out-gesourced: Kann DeepL die menschlichen Übersetzer komplett ersetzen?

Nimmt man das Thema genau unter die Lupe, stellt sich die Frage, ob das System Fremdsprache zukünftig ohne menschliches Zutun fehlerfrei durch Apps angewandt werden kann? Ist ein Mensch mit der KI überhaupt vergleichbar? Was die Fremdsprachenkenntnisse angeht, ist ein Vergleich gänzlich unangebracht. Wenn ein Baby seine Muttersprache lernt, geschieht dies vor allem auf Basis von Lebenserfahrung und emotionaler Bindung zu seiner Umwelt, mit der es interagieren möchte. Beim Erlernen einer Sprache verfügt die KI jedoch nicht über Weltwissen. Seine Sprachkompetenz basiert vor allem auf Statistik und einem fest in die Software eingeschriebenen Regelsystem. Dies führt leider auch dazu, dass sich die KI bei der Übersetzung von Texten schnell mal in den Worten vergreifen kann. Was der Homo sapiens gerne durch die Blume formuliert, um sich empathisch heranzutasten und sein Gegenüber emotional abzuholen, wird hier unverhohlen herausposaunt. Grundsätzlich ist das Wettrennen um die Intelligenz mit Programmen müßig. Was Perfektion und Struktur-Konformität in der Sprache angeht, werden wir mit der KI nie konkurrieren können. In Punkto sozialer Intelligenz, die sich durch Sprache ausdrückt, haben wir jedoch bessere Karten.

Schönes Programm, schlechter Output – wie gut ist die Übersetzungs-KI wirklich

Im Jahr 2020 prüfte die Stiftung Warentest 15 gängige Übersetzungs-Apps. Keine dieser kostenlosen Varianten kam über die Note befriedigend hinaus. Schon bei kürzeren Sätzen mangelte es an der Grammatik, die Übersetzungen waren teilweise Sinn entfremdet. Besonders in fachspezifischen Branchen scheitern die Übersetzungstools kläglich. Hier braucht es Fachwissen, um die Termini nicht nur generalisiert zu übersetzen. Für mehrsprachige Homepages gilt auch: Ein schlecht übersetzter Call-to-Action kann auch nach hinten losgehen! Das gleiche gilt für Produktbeschreibungen. Wer auf dem internationalen Markt verkaufen möchte, aber die falschen Details auf der Website präsentiert, wird damit keine Neukunden gewinnen. Um Unternehmen mit mehrsprachigem Content durch Branchentrends zu navigieren, erfordert es mehr als nur eine einfache Übersetzungssoftware. Besonders was Texte mit poetischem Touch angeht, stößt das Programm an seine Grenzen. Ein Gedicht oder ein Songtext ist nach der Übersetzung durch die Maschine nicht mehr wiederzuerkennen. Zwar sind manche Übersetzungsfails amüsant, aber sehr kontraproduktiv für die Kundenkommunikation: Gibt man beispielsweise bei der Übersetzung eines Homepage-Formulars die Geschlechter-Spezifizierung „divers“ auf Deutsch ein, wird man auf der englischen Seite als „Taucher“ spezifiziert. Ohne menschliche Korrektur ein fataler Fehler. Ein anderes Beispiel ist der Gebrauch des Begriffs „Public Viewing“ im englischsprachigen Raum. Dieser bezeichnet nicht, wie im Deutschen die öffentliche Verfolgung von Events auf Großleinwänden, sondern „die Aufbahrung eines Leichnams bei Beerdigungen“. Autsch! Ohne kulturelles Vorwissen von Menschen hat man mit der Übersetzungs-App also keine Chance.

Ein unaufhaltsamer Trend, mehrsprachige SEO und Content für ein internationales Publikum

Texte in mehreren Sprachversionen durchs Internet zirkulieren zu lassen, ist ein offensichtlicher Trend des digitalen Zeitalters. So schreiben und sprechen viele deutsche Promis und Influencer*innen auf ihren sozialen Kanälen grundsätzlich auf Englisch, um ein internationales Publikum zu erreichen. Dabei zeigen sie sich verletzlich und entblößen ihr komplettes Menschsein in Wort und Bild. Sprachliche Fehler werden toleriert, denn der menschliche Makel ist der Grund, warum ihre Follower jede Form von Content von ihnen aufsaugen. Die Nachfrage nach mehrsprachigem Content steigt Jahr für Jahr. Bindungen werden in unserer vernetzten Welt besonders etabliert und aufrechterhalten, wenn man Infos im Internet in seiner Muttersprache lesen kann. Dabei sollte man die englische Version des Contents nicht als den Stein der Weisen betrachten! Gerade wer in südlichen Ländern wie Frankreich, Spanien und Italien den Markt erobern will, kann keine perfekten englischen Sprachkompetenzen voraussetzen. Finden User bei der Suchanfrage Infos in ihrer Landessprache, steigt die Wahrscheinlichkeit, diese als Neukunden zu gewinnen. Für ein globales Online-Marketing ist es heute unerlässlich, Content in verschiedenen Sprachen anzubieten. Nur so können Unternehmen im Google-Ranking auch in anderen Ländern aufsteigen und ihr Business über den deutschen Tellerrand hinaus betreiben. 

Mehrsprachige Websites: SEO Best Practices bei der Optimierung für verschiedene Länder 

Wer sein Ranking in anderen Ländern bei Google verbessern möchte, muss sicherstellen, dass die User auch die richtigen Seiten für ihren Standort finden. Bei internationalen Unternehmen sollte das Thema Mehrsprachigkeit Teil einer hochwertigen Content Marketing Strategie sein. Um zu vermeiden, für doppelte Inhalte von Google abgestraft zu werden, sollte deine URL einen Sprach-Indikator enthalten. Dies kann entweder als Subdomain (z.B. www.fr.content.com) oder als Unterverzeichnis (z.B. www.coco-content-marketing.de/en/) geschehen. Dadurch können internationale Suchmaschinen und Kunden die Sprache schon durch die URL erkennen. Abgesehen von der Optimierung der URL-Parameter in den verschiedenen Sprachen, sollte pro Seite immer nur eine Sprache gewählt werden. Eine Mischung verwirrt die Leser und auch Google. Ein wichtiger Teil deiner mehrsprachigen SEO ist die Übersetzung der Metadaten. Hier braucht es auf jeden Fall eine Person mit sehr guten Sprachkenntnissen zum Abgleich. Metadaten sind eine digitale Quintessenz deiner Webseite, bei der man sich keine Missverständnisse erlauben kann. Auch die internationale Keyword Recherche muss an die Sprache des Zielpublikums angepasst werden. Wer diese Tipps richtig umsetzt, wird für mehr organischen Traffic auf seiner Website aus anderen Ländern sorgen. Wir als Content Agentur übernehmen für dich gerne die Umsetzung dieser Maßnahmen, sowie die qualitativ hochwertige Übersetzung deines Contents in die Landessprachen.

Lifehack für die Zukunft: Pimp your languages! 

Weltweit schleusen Menschen von Peking bis Mexico-City täglich ihre Texte bereitwillig durch die Übersetzungs-KI. Oft ohne sich im Klaren zu sein, was für ein Kauderwelsch für die Zielgruppe in der anderen Sprache ausgespuckt wird. Im Online-Marketing ist die Kommunikation in verschiedenen Sprachen ein Must geworden, um sich auf dem globalisierten Markt behaupten zu können. Wer digital weltweit im Game mitspielen will, wird um die Übersetzung seiner Texte in verschiedenen Sprachen nicht herumkommen. Übersetzungsprogramme sind dafür gute Hilfsmittel! Eines ist jedoch sicher: Lachen kann auch die komplexeste Software nicht und wird es nie können. Folgerichtig ist jede App bei der Interpretation von Wortwitz, eines gewissen Sprachstils und kulturellem Wissen – aufgeschmissen! Der Computer kann nicht zwischen den Zeilen lesen. Das gilt vor allem für Übersetzungen mit emotionalen Botschaften. Sprachlicher Content, der unsere Aufmerksamkeit erregt oder uns schmunzeln lässt, setzt ein soziales Leben mit der Kenntnis seiner gesellschaftlichen Trophäen und Schwachpunkte voraus. Ein intensives Post-Editing durch den Menschen wird auch auf lange Sicht weiterhin vonnöten bleiben!

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